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vom 25.09.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Haiming (Tirol)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Haiming enthält die 29 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Haiming.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Expositurkirche Mariae Heimsuchung in Haimingerberg
ObjektID: 19946
Haimingerberg
Standort
KG: Haiming
1845 erbaute spätklassizistische Kirche, Turm mit Biedermeierhaube
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ObjektID: 19952
Kirchstraße
Standort
KG: Haiming
Der ursprüngliche Holzfassbrunnen bestand aus einem runden Brunnentrog und einer wuchtigen, viereckigen, hölzernen Brunnensäule. Beides wurde durch einen eckigen Brunnentrog, bezeichnet mit 1992, und eine Brunnensäule aus Beton ersetzt. Auf der Brunnensäule steht unter einer Blechverdachung eine vollplastische Holzskulptur der hl. Notburga.[2]

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Kath. Pfarrkirche hll. Chrysanth und Daria
ObjektID: 19931
Kirchstraße
Standort
KG: Haiming
1517 geweihte gotische Kirche, 1761 nach einem Brand wiederhergestellt
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ObjektID: 19954
Magerbach 1
Standort
KG: Haiming
Im Kern spätgotischer Gasthof aus dem 17. Jahrhundert mit abgefastem Rundbogenportal
BW
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Kath. Pfarrkirche Mariae Heimsuchung mit Widum
ObjektID: 19957
Ochsengarten 5
Standort
KG: Haiming
1777 erbauter spätbarocker Saalbau, mit dem Pfarrhaus verbunden
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ObjektID: 19961
Bahnhofplatz 2
Standort
KG: Haiming
Der Bahnhof an der Arlbergbahn wurde 1883 eröffnet. Das mit einem Krüppelwalmdach gedeckte zweigeschoßige Aufnahmsgebäude weist eine Steinfassade mit Eckquaderungen und breitem Mittelrisalit auf. Die holzverschalten Giebel sind reich gegliedert. Auf beiden Seiten schließen eingeschoßige Seitenflügel mit Putzfassade und Satteldach an. Das auf Eisenstützen gelagerte Bahnsteigdach ist als Veranda ausgeführt, an beiden Seiten befinden sich eingeschoßige Endpavillons für Nebenräume.[3]

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Ortskapelle Kössl
ObjektID: 19948

Standort
KG: Haiming
Kreuzkapelle aus dem 16. Jahrhundert mit spitzbogigen Fenstern.
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ObjektID: 19950

Standort
KG: Haiming
Die Ortskapelle Larchet ist ein einjochiger, gemauerter Bau mit dreiseitig schließendem Chor und schindelgedecktem Satteldach und stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. An der südwestlichen Eingangsfassade befinden sich ein schmales Rundbogenportal und seitlich davon je eine quadratische Fensteröffnung, über dem Portal ein segmentbogig geschlossenes Fenster und an den Traufseiten je ein Rundbogenfenster. Der Betraum hat ein Kreuzgewölbe, im Chor Stichkappen.[4]

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Friedhof mit Friedhofskapelle in Ochsengarten
ObjektID: 19959

Standort
KG: Haiming
Nischenkapelle mit Schnitzgruppe aus dem 17. Jahrhundert im Friedhof

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Kath. Pfarrkirche hl. Josef der Arbeiter in Ötztal
ObjektID: 19960

Standort
KG: Haiming
1962–1964 nach Plänen von Sepp Salzburger und Wilhelm Adamer auf dem Schuttkegel der Ötztaler Ache errichtete moderne Kirche

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Ortskapelle Wald
ObjektID: 19963

Standort
KG: Haiming
Die dem hl. Josef geweihte, gemauerte Kapelle mit dreiseitigem Chor und steilem, schindelgedecktem Satteldach wurde im 17. Jahrhundert errichtet. An der südlichen Eingangsfassade befindet sich ein Rundbogenportal, darüber ein Ochsenauge und im Giebelfeld eine gemalte Sonnenuhr. Im ursprünglich gewölbten Innenraum wurde später eine Flachdecke eingezogen.[5]
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ObjektID: 19964

Standort
KG: Haiming
Die Straßenbrücke führt in Magerbach über den Inn. Ein hölzerner Vorgängerbau wurde 1856 kartografisch dokumentiert. Die genietete Eisenfachwerkkonstruktion ist an beiden Uferseiten auf Natursteinfundamenten gelagert und besteht aus zwei parallel angeordneten Tragwänden.[6]
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ObjektID: 19956

Standort
KG: Haiming
Barocke Kapelle mit übermalten Fresken am Inn
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ObjektID: 19932

Standort
KG: Haiming
Friedhof mit geböschten Mauern um die Kirche in Haiming
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ObjektID: 19933

Standort
KG: Haiming
1803 erbaute spätbarocke Kapelle mit Heiligenfiguren

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 19934

Standort
KG: Haiming
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege befindet sich nördlich der Kirche. Im Zentrum der halbkreisförmigen, von Säulen begrenzten Mauer steht auf einem quaderförmigen Sockel ein Steinkreuz und die Skulptur einer trauernden Mutter mit Kind von Hans Kaltenegger. Inschriften auf Marmortafeln mit den Gefallenen von Haiming.[7][8]
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ObjektID: 19937

Standort
KG: Haiming
Ein Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert wird in der mündlichen Überlieferung mit der Pestzeit in Verbindung gebracht.

1989 an der jetzigen Stelle neu errichtet. Gemauerter Bildstock mit Satteldach und geradem Schluss. In der vergitterten, leicht eingezogenen Rundbogennische befindet sich ein barockes Gemälde des Jüngsten Gerichts.[9]

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ObjektID: 19939

Standort
KG: Haiming
Wegkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit Kruzifix
BW
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4 Bildstöcke an der alten Landstraße nach Silz
ObjektID: 19940

Standort siehe Beschreibung
KG: Haiming
Von den ursprünglich 15 von der Rosenkranzbruderschaft Silz gestifteten Bildstöcken an der alten Straße zwischen Haiming und Silz sind noch 11 erhalten. Die gemauerten Bildstöcke stammen aus dem 18. Jahrhundert, sie haben einen bauchigen Schaft und einen würfelförmigen Aufsatz mit brettergedecktem Satteldach. In den rundbogigen Nischen Darstellungen der Rosenkranzgeheimnisse des schmerzhaften und freudenreichen Rosenkranzes. Die ursprünglich bemalten Holztäfelchen wurden 1956 durch Keramiktafeln von Walter Honeder ersetzt.[10]

Die Bildstöcke befinden sich an den folgenden Stellen (von West nach Ost): 1, 2, 3

Weitere Bildstöcke finden sich in der Gemeinde Silz: 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7.


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Ortskapelle Ambach
ObjektID: 19941

Standort
KG: Haiming
1952 erbaute Kapelle mit Rundapsis
BW Datei hochladen Ortskapelle Brunau
ObjektID: 19942

Standort
KG: Haiming
Kapelle aus dem frühen 19. Jahrhundert mit Zwiebelturm

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Straßenbrücke, Ötztaler Talbrücke
ObjektID: 109432

Standort
KG: Haiming
Die Brücke wurde als Verbundtragwerk errichtet und verbindet als Teil der Tiroler Straße die beiden Gemeinden Roppen und Haiming über die Ötztaler Ache. Sie ist 177 Meter lang.[11]

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Bruder-Klaus-Kapelle in Marail
ObjektID: 112169

Standort
KG: Haiming
1961 erbaute Kapelle, dem heiligen Niklaus von Flüe geweiht

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Friedhof Haimingerberg
ObjektID: 107350

Standort
KG: Haiming
Der Friedhof um die Kirche Mariae Heimsuchung wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt.[12]
Datei hochladen Ortskapelle Hausegg
ObjektID: 19947

Standort
KG: Haiming
1960 errichtete Kapelle, Altar mit Kreuzigungsgruppe
Datei hochladen Ortskapelle Magerbach, Heilig-Kreuz-Kapelle
ObjektID: 19953

Standort
KG: Haiming
1696 bezeichnete zweijochige Kapelle am Innufer
Datei hochladen Kapelle Weiler Grün
ObjektID: 74454

Standort
KG: Haiming
Zweijochige Kapelle aus dem 18. Jahrhundert mit Fassadenfresko Mariae Verkündigung
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ObjektID: 74455

Standort
KG: Haiming
Der freistehende, rechteckige Backofen mit brettergedecktem Satteldach stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Giebelseitig hat er eine gewölbte Nische mit der Feuerungsöffnung. Über dem gemauerten Teil ein Kniestock in Kantblockbauweise.[13]
Datei hochladen (Getreide)Kasten
ObjektID: 74456

Standort
KG: Haiming
Der eingeschoßige Speicher aus dem Jahre 1673 in Kantblockbauweise hat ein flaches, brettergedecktes Satteldach, giebelseitig eine massive Bohlentüre, der Pfostenstock mit geschwungen ausgesägtem Türsturz. Über der Tür im Kranzbalken befinden sich Bauinschrift und Jahreszahl „16 IACOW GRITSH 73“.[14]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Tirol. Verlag Anton Schroll & Co, Wien, 1980
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Haiming  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Menardi, Wiesauer: Laufbrunnen hl. Notburga, Notburgabrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. April 2015.
  3. Karl Wiesauer: Bahnhofsgebäude, Aufnahmsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 31. Juli 2014.
  4. Menardi, Wiesauer: Hofkapelle, Kapelle Larchet, Larchetkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. April 2015.
  5. Menardi, Wiesauer: Kapelle in Wald, Kapelle hl. Josef, Waldkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. August 2016.
  6. Wiesauer: Straßenbrücke in Magerbach. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. April 2015.
  7. Franckenstein, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. April 2015.
  8. Haiming, Bezirk Imst, Tirol, Österreich. In: Onlineprojekt Gefallenendenkmäler. 18. Oktober 2009, abgerufen am 17. April 2015.
  9. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, Pestkapelle, Müllerskapelle, Gerichtskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. April 2015.
  10. Menardi, Wiesauer: Bildsäulen, Schmerzhafter und Freudenreicher Rosenkranz (11 Stück). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. April 2015.
  11. Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2009, Seite 24
  12. Wiesauer: Friedhof Haimingerberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. August 2016.
  13. Menardi, Wiesauer: freistehender Backofen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. April 2015.
  14. Menardi, Wiesauer: Kornkasten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. April 2015.
  15. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.