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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tarrenz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tarrenz enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Tarrenz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Burgruine Altstarkenberg
ObjektID: 10080

seit 2012


Standort
KG: Tarrenz
Die Burg wurde 1217 erstmals als Stammburg der Starkenberger erwähnt, sie wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Im Zuge der Starkenberger Fehde wurde sie 1422 durch Herzog Friedrich IV. erobert, zerstört und nicht mehr aufgebaut. Heute sind nur noch einige Mauerreste erhalten.
BW Datei hochladen Burgruine Gebratstein, Föllaturm
ObjektID: 10079

seit 2012


Standort
KG: Tarrenz
Die Burg wurde archäologischen Befunden zufolge vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet, aber erst 1521 erstmals erwähnt. Vermutlich wurde sie nach der Niederwerfung der Starkenberger durch Herzog Friedrich IV. dem Verfall preisgegeben. Heute erhalten ist noch die 15 m lange, rund 1,5 m starke und bis zu 4  hohe Ostmauer, die aus großen Findlingen und Bachsteinen mit wenig Mörtel errichtet wurde.

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Meilenstein
ObjektID: 19929
Dollinger
Standort
KG: Tarrenz
Der Meilenstein an der Mieminger Straße mit der Inschrift VII MEILEN von INNSBRUCK stammt aus dem 19. Jahrhundert.[2]

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Bildstock
ObjektID: 19928
bei Dollinger 40
Standort
KG: Tarrenz
Der Bildstock an der Mieminger Straße wurde um 1920 errichtet.[3]
BW Datei hochladen Gotter-Kapelle
ObjektID: 19930
Eglsee
Standort
KG: Tarrenz

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Schloss und Brauerei Neustarkenberg
ObjektID: 170
Griesegg 1, 2
Standort
KG: Tarrenz
Hauptartikel: Schloss Neustarkenberg
f1

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich
ObjektID: 167
Griesegg 33b
Standort
KG: Tarrenz
Die im Kern gotische Kirche wurde mehrmals umgestaltet. Um 1500 erfolgte mit dem Meister Jörg der Imster Bauhütte ein Neubau. Um 1730/1735 wurde das Langhaus nach Westen verlängert und die Kirche barockisiert. Von 1882 bis 1886 wurde die Kirche regotisiert. 1891 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.

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Friedhofskapelle hl. Veit
ObjektID: 168
Griesegg 33b
Standort
KG: Tarrenz
Errichtet Ende des 15. Jahrhunderts.

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Friedhof mit Bildstöcken an der Friedhofsmauer
ObjektID: 169
Griesegg 33b
Standort
KG: Tarrenz
Der Friedhof um die Pfarrkirche wurde 1409 erstmals erwähnt.[4] Auf die Friedhofsmauer aufgesetzt befinden sich vierzehn nach außen geöffnete Nischenbildstöcke. Sechs davon beherbergen Fresken mit Kreuzwegstationen (Stationen 6 bis 11) vom Ende des 18. Jahrhunderts, die Johann Josef Wörle zugeschrieben werden.[5] Acht Bildstöcke zeigen Totentanzbilder, die 1949 von Emmerich Landing geschaffen wurden.[6]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 19918
Hauptstraße
Standort
KG: Tarrenz

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Florianbrunnen
ObjektID: 19920
bei Hauptstraße 32
Standort
KG: Tarrenz

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Mariahilfkapelle
ObjektID: 19922
Kappenzipfl 9
Standort
KG: Tarrenz

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Guter-Hirte-Brunnen
ObjektID: 19923
bei Kappenzipfl 10
Standort
KG: Tarrenz
Datei hochladen Kapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 19924
Obtarrenz 36
Standort
KG: Tarrenz
1833 anstelle der barocken Kirche (1730/40) neu errichtet.

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Heimatmuseum
ObjektID: 176
Schulgasse 18
Standort
KG: Tarrenz
BW Datei hochladen Kapelle Unsere Liebe Frau
ObjektID: 178
Sinnesbrunn
Standort
KG: Tarrenz
Eine Wallfahrtskirche, 1777 von Johann Gapp aus Obtarrenz erbaut, 1829 Umbau.
BW Datei hochladen Bildstock mit Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 19915
Sinnesbrunn
Standort
KG: Tarrenz

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Widum
ObjektID: 19927
Trujegasse 21
Standort
KG: Tarrenz

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Kapelle
ObjektID: 19916
bei Trujegasse 22
Standort
KG: Tarrenz
Die Kapelle in der Trujegasse ist ein architektonisch schlichter Bau mit dreiseitigem Chorschluss, steilem Satteldach und regelmäßiger Fassadengliederung. Sie stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. An der Giebelfassade befindet sich eine segmentbogige, von zwei kleinen Rechteckfenstern flankierte Türöffnung, darüber im Giebelfeld eine rechteckige Maueröffnung als Einstieg in den Dachstuhl. Der eineinhalbjochige Innenraum wird von einem Stichkappengewölbe überfangen. An den beiden Apsisschrägseiten finden sich Wandnischen mit Muschelkonchen, die stilistisch auf die Ötztaler Baumeisterfamilie Keil hinweisen.[7]

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Kapelle Hl. Dreifaltigkeit in Strad
ObjektID: 19926

Standort
KG: Tarrenz

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Cultural heritage monuments in Tarrenz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Meilenstein in Dollinger. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. November 2016.
  3. Bildsäule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. November 2016.
  4. Friedhof Tarrenz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. November 2016.
  5. Nischenbildstock mit Kreuzwegstation (VI - XI). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. November 2016.
  6. Nischenbildstock mit Totentanzbilder (8 Stück). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. November 2016.
  7. Franckenstein, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle in der Trujegasse. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.