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vom 17.09.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oetz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oetz enthält die 46 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Oetz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Wegkapelle in Ebene
ObjektID: 124
Ebene
Standort
KG: Ötz
Die Wegkapelle wurde 1903 in gotisierendem Stil errichtet.

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Kath. Filialkirche Zum bitteren Leiden Jesu in Habichen
ObjektID: 130
Habichen
Standort
KG: Ötz
Die auch als Ölbergkapelle bezeichnete Filialkirche wurde 1712 erbaut und 1903 renoviert. Sie besitzt einen achteckigen Dachreiter mit Zwiebelhelm sowie Spitzbogenfenster. Das Langhaus mit eingezogener Apsis ist nach Norden ausgerichtet. Im Inneren befinden sich ein kreuzgratgewölbtes Emporenjoch und ein quadratisches Joch mit schrägen Eckpfeilern, das von einer Stutzkuppel überwölbt ist. Der Triumphbogen ist eingezogen. Das Kreuzgewölbe des querrechteckigen Altarraums hat Blattrippen aus Stuck. Figurennischen befinden sich in den pilastergegliederten Eckpfeilern und den abgeschrägten Ecken des Altarraums. Das Kuppelbild ist mit „skil 1903“ bezeichnet. Der aus verschiedenen Teilen bestehende barocke Altar trägt ein Altarbild Christus am Ölberg. Figuren, Bilder und Kruzifix stammen aus der ersten Hälfte und der Mitte des 18. Jahrhunderts; das Mariahilf-Bild und das Bild Tempelgang Mariae auf den Mittelteilen zweier Altarretabeln aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.

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Graßmayrhaus
ObjektID: 128
Habichen 109
Standort
KG: Ötz
In dem Paarhof wurde 1599 die erste Glocke der Glockengießerei Grassmayr gegossen und damit der Grundstein für die heutige Firma gelegt, die 1836 nach Innsbruck übersiedelte. Das zweigeschoßige, gemauerte Mittelflurhaus besitzt einen geschnitzten Bundwerksgiebel und Eckquaderung. Die Fenster sind mit Pilastern, Gebälk und Rollwerkornamenten umrahmt. Das Portal wird von einer Frau und einem Mann umrahmt, darüber sind eine Kreuzigung und Stifterfiguren sowie zwei Glockspeisträger und der hl. Georg zu sehen. Die Fassadenmalereien sind mit „AE 1633“ bezeichnet.
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ObjektID: 88537
bei Habichen 109
Standort
KG: Ötz
Der eingeschoßige gemauerte, unterkellerte Kornspeicher hat ein schindelgedecktes Satteldach und steht östlich des Graßmayrhauses in Habichen. Er wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut. Der Kellerraum und der ehemalige Speicherraum sind jeweils giebelseitig erschlossen. Die Fensteröffnungen haben eine Hohlkehle im Sturzbereich und Schmiedeeisengitter.[2]

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Posthotel Kassl
ObjektID: 114
Hauptstraße 70
Standort
KG: Ötz
Der Fachwerkbau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Grundmauern aus dem Jahr 1605 sind noch zur Gänze erhalten.[3]

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Kath. Pfarrkirche hll. Georg und Nikolaus und Unterkirche hl. Michael
ObjektID: 106
Kirchweg
Standort
KG: Ötz
Die im Kern spätgotische Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet, das Langhaus 1667 durch Gallus Apeller erweitert. Im Inneren wurde sie 1743/1744 barockisiert und 1891 renoviert. Der spätgotische Turm befindet sich an der Westseite, hat zweibahnige, spitzbogige Maßwerkfenster und ist mit einem Giebelspitzhelm bedeckt. In den Giebeldreiecknischen befinden sich Wappen. Nördlich an den Turm anschließend ist die ehemalige Sakristei, in deren Untergeschoß sich ein Beinhaus befindet. Zwei spätgotische Portale befinden sich an der Ostseite des Langhauses. Die Deckenmalereien im Inneren wurden 1891 von Heinrich Kluibenschedl angefertigt. Der Altar ist klassizistisch, das Altarblatt aus 1850 zeigt den hl. Georg. Die Orgel von Franz Weber stammt aus dem Jahr 1888.

Die Unterkirche ist dem hl. Michael geweiht. Ihr Kern ist aus dem 14. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert wurde sie erneuert. Der mit Akanthus-Schnitzerei und Figuren verzierte Altar aus dem Jahr 1683 stammt von Ignaz Waibl.

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ObjektID: 75700
Kirchweg 1
Standort
KG: Ötz
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ObjektID: 107
Kirchweg 4
Standort
KG: Ötz

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Bürgerhaus Stecher
ObjektID: 108
Kirchweg 5
Standort
KG: Ötz
Das Bürgerhaus Stecher ist ein Wohngebäude eines ehemaligen Paarhofs mit Mittelflurgrundriss. Es hat einen spätgotischen Baukern aus dem 16. Jahrhundert, im Keller, Erdgeschoß und 1. Stock sind stichkappengewölbte Räume aus dieser Zeit erhalten. Bezeichnungen an den Eckerkern weisen auf eine Umgestaltung und Fassadierung in den Jahren 1605 und 1606 hin.[4]

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Gasthaus Zum Stern
ObjektID: 109
Kirchweg 6
Standort
KG: Ötz
Das spätgotische Haus mit Mittelflurgrundriss und zweigeschoßiger Giebelfassade besitzt ein breit abgeschrägtes Spitzbogenportal, über dem sich ein fünfseitiger Mittelerker befindet. Die Fassadenmalerei stammt aus dem Jahr 1573, teilweise aus 1615.
Datei hochladen Ehem. Wohnhaus
ObjektID: 102219
Kirchweg 9
Standort
KG: Ötz
Das ehemalige Wohnhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde Ende des 19. Jahrhunderts umgebaut. Der dreigeschoßige, unterkellerte Bau über rechteckigem Grundriss mit 5:2 Fensterachsen wird durch ein Satteldach abgeschlossen. Ost-, Nord- und Südfassade sind bis zum zweiten Obergeschoß durch plastisch modellierten, farblich abgesetzten Putz über den Fenstern, eine Putzbänderung zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoß sowie eine Eckquadrierung strukturiert, die Giebelzwickel sind holzverschalt. An der Hauptfassade nach Osten wird der Eingang durch eine Vorhalle auf vier, durch Flachbögen verbundenen Pfeilern mit darüberliegender Terrasse betont, oben Giebelbalkon. An der rückwärtigen Giebelfassade ist eine Holzveranda auf Holzsäulen vorgeblendet, die im ersten Obergeschoß verglast und im zweiten Obergeschoß als Pultdach gedeckte Loggia ausgebildet ist. Das Gebäude dient als Depot des Turmmuseums.[5]

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Widum
ObjektID: 110
Kirchweg 19
Standort
KG: Ötz
Das Widum liegt östlich der Kirche auf einem Hang und hat einen turmartigen Aufbau. Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet, das Fresko Mariahilf und Engel ist mit 1700 bezeichnet.

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Gartenhäuschen
ObjektID: 22606
Kirchweg 19
Standort
KG: Ötz
Das Gartenhäuschen des Widums ist ein kleiner, würfelförmiger Mauerbau mit talseitig angeordnetem Erker, der Dachabschluss wird von einem steil aufragenden Pyramidendach gebildet. Innen befindet sich eine Kassettendecke. Das Gartenhäuschen stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[6]
Datei hochladen Wohnhaus, Schwesternhaus mit Fassadenmalereien/ehem. Widum
ObjektID: 112
Kirchweg 21
Standort
KG: Ötz

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Straßenbrücke, Alte Mühlauer Holzbrücke/Grasstegbrücke
ObjektID: 148
Kühtaier Straße
Standort
KG: Ötz
Die überdachte Holzbrücke über den Nederbach wurde vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts um- oder neugebaut. 2003 wurde sie aus verkehrstechnischen Gründen von ihrem ursprünglichen Standort abgetragen und etwa eineinhalb Kilometer entfernt, bei Kilometer 6,5 der L 237 wiedererrichtet. Das Tragwerk der Brücke ist als dreifaches Hängewerk ausgeführt, der Oberbau in Ständerbauweise gezimmert, die seitliche Brüstung senkrecht verschalt.[7][8]

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Brunnen hl. Judas Thaddäus
ObjektID: 102230
bei Oberdorfgasse 4
Standort
KG: Ötz
Der sechseckige, gemauerte Brunnentrog ist mit der Jahreszahl 1893 bezeichnet. Die an der Schmalseite angestellte, hölzerne Brunnensäule mit Holzskulptur des hl. Judas Thaddäus unter einer Blechverdachung ist inschriftlich mit 1962 datiert.[9]

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Kath. Filialkirche hl. Antonius von Padua in Au
ObjektID: 132
Oetzerau
Standort
KG: Ötz
Die Kirche wurde urkundlich 1698 geweiht. Der schlichte Saalbau hat im Norden einen Turm mit spitzbogigen Schallfenstern und Giebelspitzhelm, östlich schließt die Sakristei an. Fassadenfresco von Karl Soboll aus dem Jahre 1960. Innen dreijochiges Langhaus, abgefaster Triumphbogen und fünfseitig schließende Apsis. Stichkappentonne über Pilastern. Vielfältige Stuckaturen im Gewölbe und am Triumphbogen (Ende 17. Jahrhundert). Die Malereien in den Medaillons zeigen Marienkrönung, Himmelfahrt Christi und Auferstehung. In den Stichkappen Malerei der Antoniuslegende aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[10]

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Friedhof
ObjektID: 102162
Oetzerau
Standort
KG: Ötz
Der Friedhof um die Antoniuskirche wurde 1698 urkundlich erwähnt. Er hat eine Umfassungsmauer.[11]

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Doppelbackofen
ObjektID: 136
bei Oetzerau 25
Standort
KG: Ötz
Die beiden traufseitig aneinander gebauten Backöfen sind unter einem gemeinsamen, brettergedeckten Satteldach, über rechteckigem Grundriss in Bruchsteinmauerwerk errichtet. Stirnseitig befindet sich je eine Feuerungsöffnung.[12]
Datei hochladen Volksschule Ötzerau
ObjektID: 102229
Oetzerau 46
Standort
KG: Ötz
Das Schulgebäude wurde 1967–1969 anstelle eines 1922–1923 ausgebauten Vorgängerbaus neu errichtet. Der zweigeschoßige, durchfensterter Mauerbau mit Satteldach beinhaltet zwei Klassen, einen Turnraum und eine Lehrerwohnung und seit 1973 einen Kindergarten.[13]

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Sägemühle mit Inventar
ObjektID: 137
Oetzerberg
Standort
KG: Ötz
Die Getreidemühle wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet, die Sägemühle 1920 in Ständerbauweise mit Satteldach zugebaut. Ursprünglich mit Wasser betrieben, wurde die Getreidemühle später auf einen Elektromotor umgestellt. Im Inneren befindet sich ein Mahlwerk und eine beheizbare Müllerstube.[14]
Datei hochladen Kapelle Zur Heimsuchung Mariae in Oetzermühl
ObjektID: 138
Oetzermühlerweg
Standort
KG: Ötz
Die 1839 errichtete Kapelle mit eingezogener Apsis hat einen Dachreiter über einem Dreieckgiebel, darunter ein Halbkreisfenster. Im Inneren befinden sich Flachtonnengewölbe über Gesimsen. Der Biedermeieraltar besitzt ein Altarblatt Heimsuchung.

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Ortskapelle Piburg/Neue Blasiuskapelle
ObjektID: 140
Piburg
Standort
KG: Ötz
Die auf einem Hügel stehende Kapelle wurde 1961/62 von Karl Haas erbaut. Darin befindet sich ein barocker Altar, der um 1680 entstanden ist. Das Altarbild Marienkrönung sowie das Oberbild des hl. Oswald vor Maria werden Josef Jais zugeschrieben, die Statuen hll. Josef und Johannes dem Bildhauer Josef Witwer. Um 1500 entstand die spätgotische Statue des hl. Sebastian. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Leinwandbild hl. Blasius vor Mariahilf-Muttergottes angefertigt.

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Alte Blasiuskapelle
ObjektID: 139
Piburg
Standort
KG: Ötz
Die barocke Kapelle hat einen dreiseitigen Schluss und ist über einer Stichkappentonnenwölbung mit einem Schindeldach bedeckt, der Dachreiter trägt einen Pyramidenhelm. Der Altar aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts besitzt ein Altarbild des hl. Blasius vor der Mariahilf-Madonna, die Figuren werden Josef Georg Witwer zugeschrieben.

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Bauernhaus mit Stube
ObjektID: 141
Piburg 6
Standort
KG: Ötz
Der quergestellte Einhof mit Mittelflurgrundriss stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

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Ehem. Bauernhaus, Wohnhaus und Galerie zum alten Ötztal
ObjektID: 116

seit 2012

Piburger Straße 4
Standort
KG: Ötz
Bei dem Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts handelt es sich um einen quergestellten Einhof mit Mittelflurgrundriss. Die Landschaftsbilder der Ötztaler Alpen, die der Schwerpunkt der Galerie sind, wurden von Hans Jäger in diesem alten Bauernhaus gesammelt. Die Galerie befindet sich seit 2004 im Turmmuseum.[15]

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Wegkapelle Riedeben
ObjektID: 142
Riedeben
Standort
KG: Ötz
Die barocke Wegkapelle besitzt ein Mariahilf-Bild.

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Wegkapelle Schlatt
ObjektID: 143
Schlatt
Standort
KG: Ötz
Die Kapelle wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet, der Dachreiter mit Pyramidendach wurde laut Inschrift 1866 aufgesetzt. An der Westseite befindet sich ein Rundbogenportal, südseitig zwei Fensteröffnungen mit Rundbogen.[16]
Datei hochladen Volksschule und Kindergarten mit Wandbild
ObjektID: 102228
Schulweg 1
Standort
KG: Ötz
Das Schulgebäude wurde 1965/1966 anstelle eines seit 1861 bestehenden Vorgängerbaus neu errichtet und später um ein Geschoß für die Hauptschule aufgestockt. Der dreigeschoßige Mauerbau mit Satteldach hat an der Südwestecke den Engang unter einer gewölbten Vorhalle. Die Westseite ist mit einer flächigen Fassadenmalerei mit Darstellung des hl. Georg und einer Handwerkerszene versehen.[17]

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Heimatmuseum
ObjektID: 115
Schulweg 2
Standort
KG: Ötz
Der quadratische, ursprünglich von einer Hofmauer umgebene Turm wurde 1377 bis 1380 in spätromanischer Bauweise errichtet und hatte vier Geschoße sowie ein Zinnengeschoß. Im 15. Jahrhundert wurden die im Süden und Osten gelegenen Hofbereiche überbaut und die Geschoßeinteilung geändert, wobei einzelne Teile eingewölbt wurden und so ein neues Wohngeschoß entstand. Im 17. Jahrhundert wurden die Zinnen aufgelassen, die Fensterachsen neu eingeteilt und der markante Erker angebaut. Im frühen 18. Jahrhundert bekam das Gebäude ein Krüppelwalmdach. Nach einem Brand im Jahr 1951, bei dem das Dachgeschoß niederbrannte, wurde es zunächst nur notdürftig repariert, ehe es 1990 restauriert wurde. Seit 2004 ist darin das Turmmuseum untergebracht.[18]

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Dreifaltigkeitskapelle auf der Seite
ObjektID: 64580
Seite
Standort
KG: Ötz
Hofkapelle in exponierter Hanglage, bestehend aus einem einjochigen Mauerbau mit dreiseitigem Chorschluss. In der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. erbaut.[19]

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Bauernhaus samt wandfester Ausstattung
ObjektID: 128862
Seite 43
Standort
KG: Ötz
Ehemaliger Einhof am Südhang des Ötzerbergs im Weiler Seite. Der spätgotische Kern aus dem 17. Jahrhundert wurde im Barock erweitert und 1900 neu gestaltet, als die Fassade nach Allgäuer Tradition verschindelt wurde, eine Folge des aufkommenden Tourismus.[20]
Datei hochladen Mariahilfkapelle/Kapelle Untersteinach
ObjektID: 146

Standort
KG: Ötz
Die Kapelle am Fußweg neben der Ötztaler Ache wurde 1997 anstelle eines barocken Vorgängerbaus neu errichtet. Der gemauerte Nischenbildstock weist ein schindelgedecktes Satteldach und eine vergitterte Rundbogennische auf. Das Altarblatt verweist auf eine wunderbare Errettung eines Kindes 1693 nach einem Sturz über eine Felswand.[21]
Datei hochladen Kapelle beim Perberschlager in Habichen mit Wandmalerei
ObjektID: 131

Standort
KG: Ötz
Seitlich der Kleeblattbogenöffnung befinden sich an der Außenseite der Kapelle zwei Fresken, die den hl. Antonius (links) und den hl. Franziskus (rechts) zeigen. Das Leinwandbild Pietà ist bezeichnet mit „H. Kluibenschedl, 1915“.
Datei hochladen Platzlekapelle
ObjektID: 117

Standort
KG: Ötz
Der rechteckige Mauerbau mit dreiseitigem Schluss und Satteldach wurde 1853 errichtet. An der Eingangsfassade im Südwesten befindet sich über dem schmalen Rechteckportal ein Inschriftenfeld mit dem Baudatum und ein Fresko von Christus als Gutem Hirten.[22]

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Örlachkapelle
ObjektID: 119

Standort
KG: Ötz
Die auch als Örlachkapelle bezeichnete Kalvarienbergkapelle wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist ein hoher offener Kapellenbau mit dreiseitiger Apsis und Kleeblattöffnung. Kreuzgewölbe und Stuck stammen aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert, die Kreuzigungsgruppe mit Hintergrundmalerei aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Leinwandbilder Ölberg und Pietà werden Heinrich Kluibenschedl zugeschrieben.
Datei hochladen Marienbrunnen
ObjektID: 120

Standort
KG: Ötz
Der Brunnen besteht aus einem quadratischen, steinernen Brunnentrog mit Jesus- und Marienmonogramm an der Schauseite und einer steinernen Brunnensäule mit Basis und leicht profiliertem Kapitell. Darauf steht unter einer Blechverdachung eine Gipsfigur der hl. Maria, die im Zuge von Filmdreharbeiten um 1950 anstelle der ursprünglichen Steinkugel angebracht wurde.[23]
Datei hochladen Wegkapelle in Burgstall
ObjektID: 123

Standort
KG: Ötz
Der Nischenbildstock mit geradem Chorschluss und flachem Satteldach stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist in den Felsen gebaut. Die Rundbogenöffnung ist durch ein Gitter verschlossen, die Nische hat ein Stichkappengewölbe, innen befindet sich eine Pietà.[24]

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Straßenbrücke, Teufelsbrücke
ObjektID: 125

Standort
KG: Ötz
Die Brücke über den Stuibenbach wurde kartografisch 1856 dokumentiert, die Holzträger an den Unterzügen wurden 1942 durch Stahlträger verstärkt. Die beiden Auflager sind in Natursteinmauerwerk aufgeführt. Das Tragwerk besteht aus einem doppelten Sprengwerk mit Schürbalken und Streben, auf die sich im Mittelteil ein doppeltes Hängewerk aufstützt. Der Oberbau ist in Ständerbauweise gezimmert und mit einem Satteldach gedeckt. Seitlich der Fahrbahn befindet sich je ein Fußgängersteg mit brettergedecktem Pultdach.[25]

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Straßenbrücke Habichen
ObjektID: 127

Standort
KG: Ötz
Die Straßenbrücke in Habichen führt über die Ötztaler Ache. Ein Vorgängerbau (?) ist 1856 kartografisch dokumentiert, die bestehende Brücke ist inschriftlich mit 1885 datiert. Sie wurde letztmals 1897 und 2007 saniert. Das Tragwerk ist als vierfaches Hängewerk ausgeführt, die seitlichen Auflager und der Mittelpfeiler sind betoniert. Der Oberbau unter brettergedecktem Satteldach ist in Ständerbauweise gezimmert, die seitliche Brüstung ist senkrecht verschalt.[26]
Datei hochladen Kapelle in der Auerklamm
ObjektID: 134

Standort
KG: Ötz
Die barocke Kapelle hat ein Kreuzgratgewölbe und wurde im 19. Jahrhundert renoviert. Ein Kruzifix stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Fünf Kreuzwegstationen
ObjektID: 102820

Standort
KG: Ötz
Am Fußweg vom Dorf zur Pfarrkirche befindet sich ein Kreuzweg mit fünf Stationen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die hölzernen Bildsäulen tragen einen brettergedeckten Aufsatz mit auf Putz gemalten Darstellungen Jesus am Ölberg[27], Christus an der Geißelsäule[28], Dornenkrönung[29], Jesus begegnet seiner Mutter[30] und Kreuzigung[31].

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Brunnen
ObjektID: 102231

Standort
KG: Ötz
Der Laufbrunnen hat einen rechteckigen, steinernen Brunnentrog mit der Jahreszahl 1907 an der breiten Schauseite. Die seitlich angestellte, achteckige Brunnensäule hat ein profiliertes Kapitell und Jesus- und Marienmonogramm an der Schauseite. Über dem profilierten Kapitell mit Zackenschnittabschluss befindet sich eine Kugel als Bekrönung.[32]

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Brunnen hl. Georg
ObjektID: 102236

Standort
KG: Ötz
Der Georgsbrunnen ist mit 1877 bezeichnet, die Brunnensäule und Plastik des hl. Georgs stammen von Karl Obleitner junior aus dem Jahre 1954.[33]

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Kruzifix
ObjektID: 102270

Standort
KG: Ötz
Das Wegkreuz in geschlossenem Bretterkasten mit stilisiertem Rankendekor und Corpus im Viernageltypus stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[34]
Datei hochladen Friedhof mit Kriegerdenkmal und Totenkapelle
ObjektID: 102161

Standort
KG: Ötz
Der Friedhof rund um die Pfarrkirche wurde vermutlich im 16. Jahrhundert angelegt und nach 1950 und um 1990 nach Westen erweitert.[35] Das 1955 errichtete Kriegerdenkmal bestand ursprünglich aus einem halbkreisförmig aufgeführten Quadermauerwerk, darauf befanden sich Kupfertafeln mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege, flankiert vom Tiroler Landeswappen und dem Gemeindewappen. In der Mitte stand ein schlichtes Holzbalkenkreuz. 1991 wurde das Denkmal nach einem Entwurf von Norbert Fritz neu gestaltet, wobei das Holzkreuz und die Tafeln mit den Gefallenen wieder verwendet wurden.[36]

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 102226

bis 2012[37]

Hauptstraße 62
Standort
KG: Ötz
Das Gemeindeamt wurde um 1950 erbaut.[38]
Datei hochladen Straßenbrücke über die Auerklamm
ObjektID: 135

bis 2012[37]


Standort
KG: Ötz
Die Auerklammbrücke ist eine einspurige Holzbrücke über den Stuibenbach in Oetzerau. Die kartografisch 1856 dokumentierte Brücke wurde um 1920 erneuert. Die Fahrbahn besteht aus quer verlegten Riemenbrettern, der Oberbau ist in senkrecht verschalter Ständerbauweise mit brettergedecktem Satteldach gezimmert.[39]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Oetz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Wiesauer: Kornkasten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Juni 2015.
  3. Posthotel Kassl, Beschreibung
  4. Schumacher, Wiesauer: Wohngebäude eines Paarhofes, Mittelflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. August 2016.
  5. Franckenstein, Wiesauer: Depot Turmmuseum Ötz, ehemaliger Einhof, quergeteilt, Seitenflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. April 2015.
  6. Wiesauer: Gartenhäuschen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. April 2015.
  7. Schumacher, Wiesauer: Hängewerkbrücke, überdachte Holzbrücke über den Nederbach. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  8. L 237 – Mühlauer Brücke und Anstieg. Baubezirksamt Imst, abgerufen am 2. Mai 2015.
  9. Schumacher, Wiesauer: Laufbrunnen mit Skulptur Hl. Judas Thaddäus, Judas-Thaddäusbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. August 2016.
  10. Franckenstein, Wiesauer: Filialkirche hl. Antonius von Padua. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. April 2015.
  11. Wiesauer: Friedhof bei der Antoniuskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2016.
  12. Wiesauer: freistehender Doppelbackofen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2016.
  13. Wiesauer: Volksschule Oetzerau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  14. Wiesauer: elektrisch betriebene Getreidemühle und Sägemühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Juni 2016.
  15. Pressetext zur Eröffnung (Juni 2004). Turmmuseum Oetz, abgerufen am 2. Mai 2015.
  16. Franckenstein: Wegkapelle, Kapelle in Schlatt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Juni 2016.
  17. Wiesauer: Volksschule und Kindergarten mit Wandbild. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  18. Baugeschichte des Turms. Abgerufen am 2. Mai 2015.
  19. Franckenstein: Oetz, Hofkapelle, Kapelle auf der Seite, Dreifaltigkeitskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  20. Frick: Einhof, quergeteilt, Seitenflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2016.
  21. Franckenstein, Wiesauer: Nischenbildstock, Mariahilfkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  22. Franckenstein, Wiesauer: Wegkapelle, Platzlekapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  23. Schumacher, Wiesauer: Laufbrunnen mit Marienfigur, Marienbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  24. Franckenstein, Wiesauer: Nischenbildstock, Burgstallkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. August 2016.
  25. Schumacher, Wiesauer: Sprengwerkbrücke, überdachte Holzbrücke, Teufelsbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Juni 2015.
  26. Schumacher, Wiesauer: Hängewerkbrücke, überdachte Holzbrücke über die Ötztaler Ache. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Juni 2015.
  27. Schumacher, Wiesauer: Bildsäule, Kreuzwegstation, 1. Station Jesus am Ölberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  28. Schumacher, Wiesauer: Bildsäule, Kreuzwegstation, 2. Station Christus an der Geißelsäule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  29. Schumacher, Wiesauer: Bildsäule, Kreuzwegstation, 3. Station, Dornenkrönung. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  30. Schumacher, Wiesauer: Bildsäule, Kreuzwegstation, 4. Station, Jesus begegnet seiner Mutter. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  31. Schumacher, Wiesauer: Bildsäule, Kreuzwegstation, 5. Station, Jesus am Kreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  32. Schumacher, Wiesauer: Laufbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2016.
  33. Laufbrunnen mit Skulptur Hl. Georg, Georgsbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. April 2015.
  34. Schumacher, Wiesauer: Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  35. Wiesauer: Friedhof Ötz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  36. Franckenstein, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2017.
  37. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 6. Juni 2012 (PDF).
  38. Gemeindeamt Ötz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. April 2015.
  39. Schumacher, Wiesauer: Hängewerkbrücke, Holzbrücke über die Auerklamm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Juni 2015.
  40. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.