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vom 04.11.2013, aktuelle Version,

Schloss Achleiten bei Limbach

Das Schloss Achleiten ist ein Schloss im niederösterreichischen Bezirk Amstetten. Es befindet sich im Nordwesten Limbachs, einer Katastralgemeinde von Strengberg.

Geschichte

Schon vor 1011 besaß das bayerische Benediktinerkloster Tegernsee Grundstücke in der Gemeinde. Durch einen Gütertausch mit dem deutschen König Heinrich II. konnte es die Gebiete um 60 Königshufen vermehren. Das Kloster richtete hier seine Herrschaft Achleiten ein, deren Zentrum das Schloss war, das Georg Matthäus Vischer 1672 zeichnete. Kaiser Heinrich IV. besuchte die Herrschaft 1508.

Die Anlage, die mit Türmen befestigt war, befand sich in der Nähe der Donau und war ständig von Überschwemmungen bedroht. Von 1727 bis 1734 ließ deshalb Abt Gregor I. Plaichshirn an der sicheren Stelle eines Bauernhauses das heutige Schloss errichten. Es diente den Tegernseer Benediktinern bis zum Jahre 1803 als Sommersitz. 1836 kam es in den Besitz der Freiherren von Blomberg. Diese ließen die Schlosskapelle abtragen. Die kirchlichen Gegenstände wurden dem örtlichen Priester übergeben. So hängt das Altarbild des heiligen Nikolaus beispielsweise in der Kapelle des heutigen Gemeindekindergartens. 1861 wurde mit einem Rundturm der letzte Bauteil abgerissen. 1894 wurde das Schloss an den Jaromir von Skoda, den Bruder des Gründers der Skodawerke, verkauft. Die Freiherren von Weichs erbten das Gut schließlich und sind noch heute Eigentümer des Anwesens.

Literatur


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Man findet im Austria-Forum zu Achleiten nur die kurzen Einträge aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic, und zwar Achleiten in Niederösterreich bzw. Achleiten in Oberösterreich. In beiden Fällen sind die Einträge im AustriaWiki umfangreicher.

-- Maurer Hermann, Freitag, 1. November 2013, 11:02