St. Martin im Mühlkreis

St. Martin im Mühlkreis
Wappen von St. Martin im Mühlkreis
St. Martin im Mühlkreis (Österreich)
St. Martin im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Rohrbach
Kfz-Kennzeichen: RO
Fläche: 34,88 km²
Koordinaten: 48° 25′ N, 14° 2′ O48.41666666666714.039166666667549Koordinaten: 48° 25′ 0″ N, 14° 2′ 21″ O
Höhe: 549 m ü. A.
Einwohner: 3.631 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 104,1 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4113
Vorwahl: 07232
Gemeindekennziffer: 4 13 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 2
4113 St. Martin im Mühlkreis
Website: www.sankt-martin.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Schirz (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
18 ÖVP, 6 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde St. Martin im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach
Afiesl Ahorn Aigen im Mühlkreis Altenfelden Arnreit Atzesberg Auberg Berg bei Rohrbach Haslach an der Mühl Helfenberg Hofkirchen im Mühlkreis Hörbich Julbach Kirchberg ob der Donau Klaffer am Hochficht Kleinzell im Mühlkreis Kollerschlag Lembach im Mühlkreis Lichtenau im Mühlkreis Nebelberg Neufelden Neustift im Mühlkreis Niederkappel Niederwaldkirchen Oberkappel Oepping Peilstein im Mühlviertel Pfarrkirchen im Mühlkreis Putzleinsdorf Rohrbach in Oberösterreich St. Johann am Wimberg St. Martin im Mühlkreis St. Peter am Wimberg St. Stefan am Walde St. Ulrich im Mühlkreis St. Veit im Mühlkreis Sarleinsbach Schlägl Schönegg Schwarzenberg am Böhmerwald Ulrichsberg OberösterreichLage der Gemeinde St. Martin im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Pfarrkirche zum heiligen Martin
Pfarrkirche zum heiligen Martin
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Martin im Mühlkreis[1] (auch Sankt Martin im Mühlkreis) ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel mit 3631 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rohrbach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Sankt Martin im Mühlkreis liegt auf 549 m Höhe im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,7 km, von West nach Ost 9,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,8 km². 30,7 % der Fläche sind bewaldet, 57,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Adsdorf, Allersdorf, Anzing, Dunzendorf, Erdmannsdorf, Falkenbach, Falkenberg, Gerling, Grub, Kobling, Lanzersdorf, Mahring, Neuhaus an der Donau, Oberhart, Plöcking, Reith, Ritzersdorf, Sankt Martin im Mühlkreis, Schmiedgrub, Unterhart, Untermühl, Windischberg, Windorf, sowie das Wohndorf Bimberg.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Unter rotem Schildhaupt in Silber ein roter Mantel, gespalten durch ein silbernes, gestürztes Schwert mit blauem Griff, eingeschaltet von einem blauen, erhöhten Sparren, dessen Spitze das Schildhaupt überdeckt. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot

Geschichte

Urkundlich wurde Sankt Martin erstmals 1242 erwähnt. Ursprünglich unter der Lehnshoheit der Passauer Bischöfe, war der Ort während der Napoleonischen Kriege mehrfach u.a. von Bayern besetzt. Seit 1814 gehört der Ort endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Sankt Martin wurde im Jahr 1984 zum Markt erhoben. Ursprünglich war die Gemeinde ab 1850 Teil des Gerichtsbezirks Neufelden, nach dessen Auflösung wurde sie jedoch per 1. Jänner 2003 dem Gerichtsbezirk Rohrbach zugeschlagen.

Politik

In St. Martin war bisher immer eine "schwarze" Gemeinde und die ÖVP stellte auch immer die absolute Mehrheit. Derzeit ist Wolfgang Schirz von der ÖVP Bürgermeister.

Einwohnerentwicklung

Sankt Martin ist die bevölkerungsreichste Gemeinde im Bezirk Rohrbach. Seit 1951 nimmt die Einwohnerzahl stetig zu, bei der Volkszählung im Jahre 2001 betrug sie 3543. Die größte Siedlung außerhalb des Ortes Sankt Martin ist das Wohndorf Bimberg, welches im in den 1980er Jahren erbaut wurde. Es beherbergt rund 650 Einwohner und hat einen eigenen, von der Bevölkerung errichteten Kulturstadl.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Marktgemeinde St. Martin im Mühlkreis war auch nach dem 2. Weltkrieg noch großteils von der Landwirtschaft geprägt. Die große Ausnahme bildeten die Steinbrüche in Plöcking, in welchen mehrere Firmen bereits um die Jahrhundertwende 200 bis 250 Mann beschäftigt hatten.

Die größte Arbeitgeber der Marktgemeinde sind die Natursteinverarbeiter Strasser Steine, die Kühlmöbelfirma Hauser und die Baufirma Gebrüder Lang. Neben 13 Gastronomiebetrieben ist seit 1999 die Discothek „Empire“ im Ort ansässig. Außerdem beherbergt St. Martin im Mühlkreis die älteste heute noch existierende Brauerei Österreichs, die Brauerei Hofstetten, welche 1229 erstmals geschichtlich erwähnt wurde und in der im Jahre 1449 erstmals nachweislich Bier gebraut wurde. Seit 1847 ist die Brauerei im Besitz der Familie Krammer.

Sport und Freizeit

In St. Martin gibt es einen Fußballverein[2] der erst 2008/09 wurden sie Meister in der Bezirksliga Nord und stiegen in die Landesliega Ost auf.

Ebenenso gibt es in St. Martin einen Judo-, Faustball-, Ski-, Tennis- und Stockschießverein.[3]

St. martin beherbergt auch eine der erfolgreichsten Bewerbsfeuerwehren des Landes Oberösterreich. Ihnen stehen unzählige Landes- und Bundesmeistertitel zu Buche. Sowohl mehrmalige Qualifikation zur Feuerwehrolympiade.[4]

Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. http://www.sportunion-sankt-martin.at
  3. http://www.sportunion-sankt-martin.at/
  4. http://www.ff.sankt-martin.at

Weblinks