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vom 23.04.2018, aktuelle Version,

Burgruine Straßberg

Burgruine Straßberg
Entstehungszeit: erste Erwähnung 1280
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: wesentliche Teile erhalten
Ort: Sterzing
Geographische Lage 46° 55′ 34,4″ N, 11° 27′ 7,5″ O
Burgruine Straßberg (Südtirol)
Burgruine Straßberg

Die Burgruine Straßberg befindet sich im Südtiroler Teil des Wipptals in Italien. Die nächstgelegene Ortschaft ist Ried, eine Fraktion von Sterzing, dessen Stadtzentrum einige Kilometer südlich liegt. Die Höhenburg nimmt einen schmalen, kaum geschützten Hügel an der Ostseite des Tals ein, wo sie die alte Straße über den Brenner bewachte.

Geschichte

Die Burg wurde vermutlich um 1200 erbaut, eine erste Erwähnung datiert auf das Jahr 1280. Sie war in den ersten Jahren ihres Bestehens ein Lehen der Bischöfe von Brixen und kam als solches in Tiroler Landesbesitz. Die Landesfürsten übergaben das Gebäude wiederum an verschiedene Familien, darunter etwa die Frundsberg und die Fugger. Bis in das 16. Jahrhundert diente Straßberg als Gerichtssitz, anschließend verlor es an Bedeutung. 1971 erfolgte eine Restaurierung, 1986 die Unterschutzstellung als Baudenkmal.

Baulichkeiten

Einen guten Erhaltungszustand weisen der Torturm, der Bergfried und Abschnitte der Ringmauer auf. Teile der Burg werden von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt.

Literatur

  • Martin Bitschnau: Straßberg. In: Oswald Trapp (Hrsg.), Tiroler Burgenbuch. III. Band: Wipptal. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1982, S. 82–93.
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