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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bruck an der Leitha

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bruck an der Leitha enthält die 63 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bruck an der Leitha.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 10899

seit 2014

Burgenlandstraße 5
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die ausgedehnte dreiseitige Anlage dieses Bürgerhauses mit breitem Straßentrakt entstand durch Zusammenlegung. Das Spionfenster am Eckerker war ehemals mit 1562 bezeichnet.
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ObjektID: 10903
Burgenlandstraße 7
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Eckhaus mit Eckerker, in der Substanz aus dem 16. Jahrhundert, vermutlich mittelalterlicher Kern
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ObjektID: 10907
Burgenlandstraße 9
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Dreiflügeliges Eckhaus mit Eckerker, 16. Jahrhundert
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ObjektID: 10909
Burgenlandstraße 11
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Eckhaus mit Walmdach, Eckerker, 16. Jahrhundert
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ObjektID: 71410
Burgenlandstraße 14
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Ehemaliges Ackerbürgerhaus, im Kern 15./16. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut

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Angebaute Kapelle
ObjektID: 131014

seit 2016

Dr. Theodor Körner-Platz 6
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Kapelle beherbergt die Kreuzigungsgruppe aus der abgetragenen romanischen Martinskirche.
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ObjektID: 11046
vor Alte Wiener-Straße 56
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Mehrmals versetzter Urlauberbildstock aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts.[2]
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ObjektID: 10915
Hainburger Straße 6
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Eckhaus mit vierseitigem Hof, spätromanische Grundsubstanz, mehrfache Umbauten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert
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ObjektID: 10920
Hainburger Straße 13
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Zweigeschoßiges im Kern mittelalterliches Ackerbürgerhaus
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ObjektID: 11053
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
1908 angelegter Schulpark, von Umfriedung mit Gusseisenstehern umgeben, Obelisk von 1922 mit Inschriftentafel von 1964 für die Gefallenen von 1945
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ObjektID: 10841
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Röhrbrunnen mit polygonalem Becken, gefaster Pfeiler mit Kugelaufsatz 17. Jahrhundert (hierher versetzt).[3]

Anmerkung: siehe Fehlerliste

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ObjektID: 10842
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Bezeichnet 1713, Brunnenbecken, auf Brunnenpfeiler Aufsatz mit Wasserspeier, Statue hl. Florian[3]
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ObjektID: 10843
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Dreifaltigkeitssäule wurde nach der Pest von 1692/93 errichtet. Auf einem Dreipasssockel mit Volutenstreben stehen Statuen der hll. Maria, Florian, Rochus und zwei adorierende Engel, sowie auf einer schlanken Säule die Dreifaltigkeitsgruppe. Auf dem Podest ein Relief des Stadtwappens von Bruck und Restaurierungsbezeichnungen 1891 und 1989.[3]

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Mariensäule
ObjektID: 10844
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Mariensäule wurde 1707 errichtet. Auf einem hohen prismenförmigen Unterbau das Relief des knienden Stifterpaares und Inschriften. Um die wolkenumwundene Säule mit einer Maria Immaculata stehen 4 Engelsstatuen.[3]
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ObjektID: 10862
Hauptplatz 1
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der ehemalige Passauer Hof ist ein Eckhaus mit langen Hofflügeln und rundem Eckerker. Die Kellergewölbe stammen noch aus der Romanik; die tonnengewölbte Einfahrt weist gotische Sitznischen aus dem 14. Jahrhundert auf. Das im Kern spätmittelalterliche Gebäude wurde mehrfach umgestaltet. Das Obergeschoß erhielt um 1800 eine Lisenengliederung.
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ObjektID: 10864
Hauptplatz 2
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Gebäude hat im Obergeschoß zwei freigelegte frühgotische Biforen aus gefasten Spitzbogen aus der Mitte bis 3. Viertel des 13. Jahrhunderts und eine spitzbogige Nische mit genastem Blendspitzbogen aus dem 14. Jahrhundert. Das gefaste Rundbogenportal mit seinem Löwenkopfscheitelstein stammt aus der Zeit um 1600, die Torflügeln aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoß hofseitig teilweise vermauerte Pfeilerarkaden. Die Einfahrt und beide Geschoße sind mit Kreuzgratgewölben bzw. Stichkappentonnen gedeckt, ein Raum trägt im Gewölbescheitel die Bezeichnung 1724.[4]
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ObjektID: 10865
Hauptplatz 3
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Eckhaus mit einem langen Trakt in der Wiener Gasse stammt in der Bausubstanz aus dem Mittelalter. Bei einer Restaurierung im Jahr 1985 wurden Schlitzfenster des ehemaligen Wohnturms aus dem 13. Jahrhundert sowie mehrere mittelalterliche Bauteile freigelegt.
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ObjektID: 10866
Hauptplatz 4
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der Kern des Gebäudes stammt aus dem 2. Viertel des 13. Jahrhunderts, davon ist der ehemalige, später ummauerte Wohnturm mit Kreuzrippengewölbe auf Lilienkonsolen erhalten. Der dreigeschoßige Straßentrakt zeigt ein Fassadendekor teilweise aus der Zeit um 1740, das mittige Korbbogenportal trägt die Renovierungsjahreszahl 1740. Die Hauptgeschoßfenster haben eine barocke Rahmung und Übergiebelung. Tonnengewölbe und Stichkappentonnen stammen aus dem 16./17. Jahrhundert.[4]
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ObjektID: 10867
Hauptplatz 5
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der Pfarrhof stammt in seiner Substanz aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1732 umgebaut. Die tiefe dreiflügelige Anlage weist einen dreigeschoßigen Straßentrakt mit zwei übergiebelten Korbbogenportalen auf. Der sogenannte Freskensaal im Erdgeschoß zeigt Wand- und Deckenmalereien aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
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ObjektID: 10868
Hauptplatz 6
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das zweigeschoßige um 1870/80 erbaute Wohnhaus hat eine strenghistoristische Fassade und im Keller eine zweischiffige Pfeilerhalle mit Stichkappentonnengewölben aus dem 16./17. Jahrhundert.[5]
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ObjektID: 10869
Hauptplatz 7
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Gebäude stammt im Kern aus der Zeit um 1500, die historistische Fassade aus dem 3. Viertel des 19. Jahrhunderts. Im Keller und im Erdgeschoß gibt es Gewölbe, die tonnengewölbte Einfahrt ist zum Platz hin mit einer Stichkappentonne verlängert. Das Obergeschoß und der Stiegenaufgang des Hofflügels ruhen auf wuchtigen geschwungenen Kragsteinen aus dem 16. Jahrhundert. Innen Stuckdekor vom Ende des 17. Jahrhunderts, im Keller ist das Portalgewände mit 1780 bezeichnet.[5]
Datei hochladen Schule
ObjektID: 10870
Hauptplatz 8
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Volksschule ist ein dreigeschoßiger Bau, erbaut 1874 nach Plänen des Baumeister Siegel, 1974 renoviert. Der blockhafte, neunachsige Trakt zum Hauptplatz hin hat eine kräftige historistische Fassadengliederung, die Konsolentraufe ein Fruchtgehängefries und im Mittelfenstergiebel befindet sich das Stadtwappen, von Putten gehalten.[5]
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ObjektID: 10883
Hauptplatz 12
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Identadresse Hainburgerstraße 1. Dichte Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert, 1872 adaptiert. Das Obergeschoß zur Hainburgerstraße ist mehrfach profiliert. In beiden Geschoßen gibt es gewölbte Räume, hofseitig im Obergeschoß Kreuzgratgewölbe aus der Mitte des 16. Jahrhunderts von einem ehemals offenen Arkadengang, vorgesetzter Stiegenaufgang mit Steintreppen. In der Einfahrt steht in einer Nische eine hölzerne Pietà in Formen von Anfang des 16. Jahrhunderts.[5]
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ObjektID: 10885
Hauptplatz 13
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Identadresse Hainburgerstraße 2. Das repräsentative, im 2. Viertel des 18. Jahrhunderts umgebaute Bürgerhaus hat seitlich ein von übereck gestellten Pilastern gerahmtes barockes Portal mit gekröpftem Gesims, Volutenkeilstein und schmiedeeiserner Oberlichte. Hofseitig segmentbogige, zweigeschoßige Pfeilerarkaden. Im Inneren befinden sich Kreuzgrat- und Platzlgewölbe aus dem 16. und 18. Jahrhundert.[5]
Datei hochladen Rathaus, Bezirksbehörde, Stadtarchiv
ObjektID: 10887
Hauptplatz 16
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die vierseitige Anlage mit ihren in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderten Hoftrakten wurde 1953 nochmals umgebaut. Die Fassade zum Hauptplatz stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, das barocke Schmiedeeisengitter des mittleren Balkonerkers aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Poststation
ObjektID: 10888
Hauptplatz 17
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Bürgerhaus mit breitem Platztrakt weist im Obergeschoß barocke Fensterverdachungen auf. In der Muschelnische zwischen den Mittelfenstern steht eine mit 1725 bezeichnete Statue der Maria Immaculata.
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ObjektID: 10892
Hauptplatz 21
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die ausgedehnte Vierflügelanlage enthält ein gefastes Rundportal sowie in der Front zur Kirchengasse Steingewändefenster jeweils aus dem 16. Jahrhundert. Den bemerkenswerten Innenhof umgibt ein zweigeschoßiger, zum Teil abgemauerter Arkadengang.

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Stadtturm samt Anbauten
ObjektID: 53417

seit 2014

Hauptplatz 22
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der Stadtturm ist der Kirchturm der Pfarrkirche Bruck an der Leitha und stammt aus der Zeit um 1230. Er ist von Anbauten umgeben. Der Turm steht über quadratischem Grundriss etwas schräg zur barocken Achse der Kirche. Der Turm ist bis zum Schallgeschoß mittelalterlich mit Schartenfenstern und einem Spitzbogenfenster auf der Westseite, etwa 13./14. Jahrhundert. Der obere Umlaufgang mit profilierten Kragsteinen stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das barocke Glockengeschoß etwa aus dem Jahre 1740 hat Eckpilaster, eingezogene Schallfenster einen Giebelkranz und barocke Ziffernblätter. Die Zwiebelhaube wurde 1799 errichtet.[6]
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ObjektID: 10923
Haydngasse 3
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Wohnhaus mit zwei Hofflügeln stammt im Baukern aus dem 16. Jahrhundert. Heute wird sein Anblick von secessionistischem Fassadendekor und einem späthistoristischen Holztor geprägt.
Datei hochladen Ehem. Augustinereremitenkloster, so genannte Burg
ObjektID: 10927
Johngasse 1
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der weitläufige Komplex von zwei- bis dreigeschoßigen Gebäuden besteht aus einer Vierflügelanlage um den Hof sowie zwei an die nördliche Stadtmauer angebauten ehemaligen Wirtschafts- und Gesindetrakten. Er wurde seit dem 14. Jahrhundert jeweils zweimal als Kloster und Spital genutzt und ist seit 1918 ein Wohnhaus. Die ehemalige Klosteranlage mit schlichten Fassaden stammt im Wesentlichen aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1790 profaniert und ihr Chor abgetragen.
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ObjektID: 10932
Kirchengasse 5
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das repräsentative Bürgerhaus stammt in seiner Grundsubstanz aus dem 16. Jahrhundert und wurde bis 1788 zweimal umgebaut. Der historistische Fassadendekor und der Eckerker nehmen die spätbarocke Gliederung des Gebäudes auf.
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ObjektID: 10939
Kirchengasse 8
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das zweigeschoßige Bürgerhaus mit Eckerker stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts wurde es umgebaut und später historistisch fassadiert.
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ObjektID: 10943
Kirchengasse 11
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der breite Straßentrakt der weitläufigen Anlage weist in der Mitte einen Erker vom Anfang des 16. Jahrhunderts sowie späthistoristische Fassadenelemente auf.
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ObjektID: 10952
Kirchengasse 20
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Bürgerhaus mit rundem Eckerker stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.

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Wohnhaus
ObjektID: 10958
Leithagürtel 28
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das zweigeschoßige Gebäude diente früher möglicherweise als Poststation. Es weist eine klassizistisch-biedermeierliche Fassade aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf. Das Relief im Giebel zeigt einen von Genien gehaltenen Doppeladler; in den Lünetten im Erdgeschoß sind allegorische Figuren dargestellt.
Datei hochladen Ehem. Stadttheater
ObjektID: 10984
Raiffeisengürtel 43
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das ehemalige Stadttheater wurde 1904 in späthistoristisch-neoklassizistischen Formen mit einer Giebelfront und einem vorgestellten Portikus erbaut. Spätere Veränderungen im Inneren wegen verschiedener Nutzungen wurden bei der Renovierung im Jahr 1989 teilweise rückgängig gemacht.

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Nikolauskapelle, ehem. Synagoge
ObjektID: 10991

seit 1938

Schillerstraße – Hof 9
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Brucker Synagoge wurde um 1300 errichtet und nur gute 100 Jahre als Synagoge verwendet. Sie geriet in Vergessenheit, wurde für eine christliche Kapelle gehalten und als solche unter Denkmalschutz gestellt, was sich bis heute in der Objektbezeichnung niederschlägt. Das Gebäude stellt eine der besterhaltenen mittelalterlichen Synagogen in Mitteleuropa dar.[7]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 10990

seit 2003

Schillerstraße 9
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das zweigeschoßige Wohnhaus stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert[8], nach neueren dendrochronologischen Untersuchungen wurde es erst nach der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut.[9] Die Fassade hat Plattenstildekor, ein Rundbogenportal und Fenster mit profilierten Sohlbänken. In der Einfahrt eine Flachtonne, im Erdgeschoß und im Stiegenaufgang Kreuzgratgewölbe. Die Einfahrt vermittelt den (einzigen) Zugang zur Nikolauskapelle / ehemaligen Synagoge im Hinterhof.[8]
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ObjektID: 11004
Schmerlinggasse 3
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das zweigeschoßige ehemalige Handwerkerhaus mit tonnengewölbter Einfahrt stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 11012
Schubertstraße 15
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der ursprünglich romanische Lehenhof ist nach teilweisem Abbruch und Giebelabtragung heute ein fragmentierter Bau. Die Gliederung der Fassade mit einem unterwölbten Flacherker und einem mächtigen Rundbogentor stammt aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 11008
Schubertstraße 16
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der hakenförmige barocke Ackerbürgerhof wurde um 1753 auf älterer Grundlage umgebaut. Die reich gestaltete Fassade weit profilierte Fensterrahmungen und ein Korbbogenportal auf.
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ObjektID: 11014
Stefaniegasse 3
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Bürgerhaus mit einem Korbbogenportal aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.
Datei hochladen Ehem. Bürgerspital
ObjektID: 11016
Stefaniegasse 5
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die dreiflügelige Anlage des ehemaligen Bürgerspitals stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das Obergeschoß mit Rundbogenfenstern wurde 1853 umgebaut. Die ehemalige Kapelle ist in den Straßentrakt integriert und durch ein barockes Portal hervorgehoben. Der spätbarocke Zentralraum von 1762 ist im Inneren mit Scheinarchitektur ausgemalt.
Datei hochladen Bezirksgericht, ehemaliger Pflegerhof
ObjektID: 11018
Stefaniegasse 11
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der weitläufige, um einen Hof angeordnete Komplex des Bezirksgerichts diente von 1745–1850 als Rathaus. Die zweigeschoßige Hauptfront weist zwei schräg gestellte, im Kern spätgotische Eckerker auf. Die Innenräume sind von barocken und biedermeierzeitlichen Umbauten und Ausstattungen geprägt.

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Bürgerhaus, Gasthof Zur Linde
ObjektID: 11025
Wiener Gasse 1
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die ausgedehnte Anlage des Gasthofs wurde in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts über einer wesentlich älteren Grundlage ausgebaut und erhielt damals ihre monumentale Straßenfront. Die Durchfahrt weist ein Kreuzgratgewölbe aus dem 16. Jahrhundert auf; auch die Gewölbe einiger Räume gehen bis in diese Zeit zurück.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 11033
Wiener Gasse 10
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Eckhaus mit einem Walmdach stammt im Baukern aus dem 16. Jahrhundert.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 11036
Wiener Gasse 11
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Das Bürgerhaus besteht aus zwei ursprünglich benachbarten spätgotischen Häusern. Der Flacherker im Osttrakt stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der an den Wiener Turm angebaute Teil des Gebäudes mit einem Rundbogenportal stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert.
Datei hochladen Wiener Turm
ObjektID: 11061
Wiener Gasse 11a
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der Wiener Turm ist der ehemalige Flankenturm des Wiener Tores (1885 abgetragen), Bruchsteinbau mit Ortsteinen und Pyramidendach auf quadratischem Grundriss. Am Aufgang befindet sich eine Eisenplattentüre aus dem 17. Jahrhundert.[10]
Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 11039
Wiener Gasse 13
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Der Kindergarten wurde 1898 eröffnet. Das eingeschoßige Eckhaus hat eine späthistoristische Putzfassade, ein Rundbogenportal mit gerader Verdachung und in den Zwickeln in Stuck die Kaiserinsignien.[11]
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 11057

Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die sog. Gerichtssäule ist ein mächtiger gotischer, barock veränderter, Pfeiler im Bereich der ehemaligen mittelalterlichen Richtstätte. Der Aufsatz ist vierseitig in gotischen Nischen geöffnet, hat Eckpilaster mit krönenden Kugeln, ein Pyramidendach und ein Schmiedeeisenkreuz. Der Schaft ist mit 1626 bezeichnet, die Reliefs innen stammen ebenfalls aus dieser Zeit und zeigen die Krönung Mariens, Maria Regina mit Kind („Hainburger Mutter Gottes“), König David (?) und einen Johannes Nepomuk aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 10840
Hauptplatz
Standort
KG: Bruck an der Leitha
1738–1742 Steinmetze und Bildhauer Johann Georg Hügel, Johann Baptist Regondi
Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 11042
vor Altstadt 1
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Mariensäule wurde 1713 errichtet und 1992 restauriert. Auf einem Postament mit Statuen der hll. Sebastian, Rochus, Martin und Johannes Nepomuk auf der Säule eine gekrönte Maria Immaculata. Neben der Säule steht ein gebauchtes Steinbecken des ehemaligen, 1957 abgetragenen Röhrbrunnens.[2]

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Figur hl. Johann Nepomuk
ObjektID: 11043
gegenüber Lagerstraße 7
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk stammt aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts und steht an der Leithabrücke Richtung Bruckneudorf.[2]
Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 11049
gegenüber Leithagürtel 24
Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk stammt aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts und steht an der Brücke über den Leithakanal.[2]
Datei hochladen Friedhof israelitisch
ObjektID: 115380
Fischamenderstraße
Standort
KG: Bruck an der Leitha

Anmerkung: Reihe 22, hinter der Friedhofskapelle

Datei hochladen Stadtbefestigung (Gesamtanlage)
ObjektID: 10858

Standort
KG: Bruck an der Leitha
Die Stadtbefestigung ist noch weitgehend und gut erhalten. Sie stammt ursprünglich aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde 1481 sowie nochmals im 16. Jahrhundert verstärkt. Sie besteht aus einer fast acht Meter hohen inneren Ringmauer mit Türmen, Zinnen und Scharten sowie einer etwa vier Meter hohen äußeren Zwingermauer. Außerhalb verlief der teilweise ebenfalls noch erhaltene Stadtgraben.
Datei hochladen Ehem. Kapuzinerkloster
ObjektID: 10992
Schillerstraße 10+12
Standort
KG: Prugg Schloß
Die vierflügelige, teilweise von einer Mauer umgebene Anlage wurde laut Inschrift 1625 von Carl Graf Harrach gestiftet. Im Jahr 1784 wurde das Kloster aufgehoben und zu Wohngebäuden umgebaut. Die ehemalige Klosterkirche diente später als Schüttkasten.

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Schlossanlage Prugg mit Harrachpark
ObjektID: 31413
Schloß Prugg 1, 2
Standort
KG: Prugg Schloß
Das Schloss Prugg wurde 1242 erstmals urkundlich erwähnt und war ursprünglich eine Wasserburg und Grenzfestung. 17071–711 wurde es von Johann Lukas von Hildebrandt als Barockschloss neu gestaltet. 1854–1858 erfolgte ein neuerlicher Umbau im englischen Tudorstil. Der mit dem barocken Umbau entstandene Schlossgarten wurde 1789 in einen englischen Garten umgewandelt, der nicht zuletzt aufgrund seiner frühen Anlage als einer der bedeutendsten österreichischen Landschaftsgärten gilt.[12]
Datei hochladen Wohnhaus, Bürgerhaus
ObjektID: 11002
Schloßmühlgasse 14
Standort
KG: Prugg Schloß
Der zweigeschoßige kubische Bau zählt zu den Nebengebäuden des Schlosses Prugg. Er stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert, wurde im 18. und 19. Jahrhundert allerdings umgebaut.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 13400

Standort
KG: Wilfleinsdorf
Die Pfarrkirche steht etwas erhöht in der Ortsmitte. Sie wurde Anfang des 18. Jahrhunderts über mittelalterlichen Grundmauern im Barockstil erbaut und weist eine gegliederte Westfassade sowie einen hohen Ostturm von 1737 auf.
Datei hochladen Figurenbildstock
ObjektID: 13401

Standort
KG: Wilfleinsdorf
Die Pieta auf einer hohen toskanischen Säule steht unmittelbar nordwestlich der Pfarrkirche.
Datei hochladen Figur hl. Johannes von Nepomuk
ObjektID: 13402

Standort
KG: Wilfleinsdorf
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts steht nördlich außerhalb des Ortes.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 13403
vor dem Friedhof
Standort
KG: Wilfleinsdorf
Der wuchtige Tabernakelpfeiler aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts steht nahe dem Friedhof.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 306333.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bruck an der Leitha  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 333.
  3. 1 2 3 4 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 320.
  4. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 318.
  5. 1 2 3 4 5 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 319.
  6. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 310.
  7. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 313.
  8. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 325.
  9. René Kommer: Die Synagoge in Bruck an der Leitha. Das Wohnhaus an der Schillerstraße. Oktober 2015, S. 34-35, abgerufen am 6. September 2016 (Diplomarbeit).
  10. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 309.
  11. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 328.
  12. Eintrag bei Burgen-Austria
  13. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.