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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mannersdorf am Leithagebirge

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mannersdorf am Leithagebirge enthält die 28 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Mannersdorf am Leithagebirge.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Perlmooser-Hof, ehem. Bad
ObjektID: 7297
Fabriksgasse 1
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
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ObjektID: 11353
Fleischgasse 1
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Urkundlich 1582 erwähnt. Nach 1918 Adaptierung zu Wohnzwecken, 1979 renoviert. Zweigeschoßiger dreiachsiger Bau unter einem Satteldach mit flankierenden eingeschoßigen Anbauten.

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Schloss
ObjektID: 11351
Hauptstraße 48
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
In der heutigen Form im Wesentlichen spätbarocke Anlage aus repräsentativem, drei- bis viergeschoßigen Haupttrakt und zweigeschoßigen Seitentrakten. 1753/55 weitgehend umgebaut, 1959 wurde die Anlage mit einem südöstlichen Trakt um den rechteckigen Hof geschlossen.
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ObjektID: 11352
Hauptstraße 53
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Tiefe Streckhofanlage mit geknickter Hoffront, im Baukern aus dem 16. Jahrhundert. An der straßenseitigen Giebelfassade Renaissance-Zierzinnen und Sgraffitodekor.

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Kalkofen Baxa
ObjektID: 20182
Hoferstraße
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Ehem. Kalkschachtofen, erbaut 1893. Renoviert von 1996 bis 1998. Heute „BAXA“ Kalkofen- und Steinabbaumuseum.
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ObjektID: 11363
Sommereinerstraße 35
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Wohnhaus des Malers Edmund Adler mit zeittypischem Fassadendekor, 1909 erbaut.
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ObjektID: 11349

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge

Anmerkung: siehe Fehlerliste
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ObjektID: 20184

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
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ObjektID: 11355
vor Hauptstraße 51
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Barocke Weinrankensäule vom Ende des 17. Jahrhunderts, von Steinbalustrade umgeben. Bekrönende Statue des Heiligen Sebastian.
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ObjektID: 11356
Hauptstraße 14
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Baukern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. 1924 zum Rathaus umgebaut. Zweiteiliger Straßentrakt, durch Rundbogenportal in barocker Umrahmung verbunden, darüber Torturm.
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ObjektID: 11357
Hauptstraße 13
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Ausgedehnte hakenförmige zweigeschoßige Anlage von 1839, 1851 adaptiert.
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ObjektID: 11358
vor Untere Kirchengasse 2
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Die Totenleuchte wurde um das Jahr 1300 errichtet.
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ObjektID: 11359

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 11360

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Errichtet als Barockbau 1638. Kirchturm erst 1761 an der jetzigen Stelle neu errichtet.
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ObjektID: 11364
am Schubertplatz
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete barocke Kapelle mit Haubendach und Statue des Heiligen auf hohem Sockel.
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ObjektID: 11367
vor Zwischen den Weingärten 29
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
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ObjektID: 11369
Jägerzeile 9
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Zweigeschoßiger Renaissancebau aus dem Jahre 1579, ursprünglich Getreidespeicher, heute Stadtmuseum. Keine größeren Umbauten, daher weitgehend unverändert erhalten.
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ObjektID: 11370

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
An zwei Seiten offener Tabernakelpfeiler aus dem 17. Jahrhundert.
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ObjektID: 11371

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
1958 errichtete achteckige Kapelle über einer barocken Statue des Heiligen Donatus auf Sockel.

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Ehem. Kloster St. Anna in der Wüste
ObjektID: 11386

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Ruinen eines Klosters aus dem 17. Jahrhundert, 1783 von Joseph II. aufgehoben, zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitgehend verfallen. Ehemalige Klosterkirche: Kreuzförmiger Saal von 1644 mit dreigeschoßigem Turm, mit den Klostertrakten direkt verbunden. 1986 Bestand gesichert und mit neuem Dach versehen. Die Anlage befindet sich heute im Naturpark Mannersdorf-Wüste.
Datei hochladen Antoni-Säule
ObjektID: 11389

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Bildstock, Weißes Kreuz
ObjektID: 11391

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Figurenbildstock, sog. Bürzelnkreuz oder Piazollkreuz
ObjektID: 11350

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Ereignisdenkmal, Maria-Theresien-Obelisk
ObjektID: 11366

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 11390
neben Hoferstraße 39
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Burgruine Scharfeneck
ObjektID: 71095

Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Die Burg wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert errichtet, was allerdings urkundlich nicht belegt ist. Ihr Name geht auf das ungarische Fürstengeschlecht der Scharfenecker zurück, die um das Jahr 1400 am Höhepunkt ihrer Macht waren. Scharfeneck lag damals an der Grenze zu Österreich und hatte somit einige Bedeutung als Grenzburg. Die Scharfenecker waren wohl bald nach 1400 ausgestorben, 1417 war die Burg im Besitz des ungarischen Königs. Sie wurde in dieser Zeit nach dem Vorbild französischer und englischer Burgen umgebaut. 1493 kam die Burg in österreichischen Besitz. 1555 zerstörte ein Blitzschlag den Bergfried, dabei wurde wohl die gesamte Anlage derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie in der Folge verfiel und nicht mehr bewohnt wurde.
Datei hochladen Gräberfeld An der Höhe
ObjektID: 87528
An der Höhe
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge
Datei hochladen Gräberfeld Reinthal
ObjektID: 12382
Reinthal
Standort
KG: Mannersdorf am Leithagebirge

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mannersdorf am Leithagebirge  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. NÖ Atlas; GstNr. 2812/1 lt. BDA nicht zutreffend
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.