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vom 18.04.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Loosdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Loosdorf enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Gemeinde Loosdorf im Bezirk Melk.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 31209
Pielachstraße 8
Standort
KG: Albrechtsberg
Renaissanceschloss in Privatbesitz, 1581 über einer mittelalterlichen Burg errichtet
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ObjektID: 82970

Standort
KG: Albrechtsberg
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ObjektID: 75084
Albrechtsberger Straße 6
Standort
KG: Loosdorf
zeitweise Sitz der polnischen Grafenfamilie Ledóchowski und Geburtshaus der Geschwister Maria Ursula Ledóchowska, Maria Teresia Ledóchowska, Ignacy Kazimierz Ledóchowski und Wladimir Ledóchowski

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Hohe Schule
ObjektID: 32667
Alter Rathausplatz 15
Standort
KG: Loosdorf
Wohnhaus in Privatbesitz. Um 1574 von Hans Wilhelm von Losenstein als evangelisches Gymnasium für die adlige und nichtadlige Jugend errichtet.[2]
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ObjektID: 54857
Europaplatz 11
Standort
KG: Loosdorf
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ObjektID: 75112
Ledochowskastraße
Standort
KG: Loosdorf
Der Nischenbildstock in der Nähe des Bahnübergangs mit Pilastern und einem Giebel enthält eine Statue des hl. Laurentius und stammt aus der Zeit um 1900.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Lorenz und Kirchhof
ObjektID: 54859
Ledochowskastraße
Standort
KG: Loosdorf
Die Kirche mit einem 4-jochigem Langhaus und einem leicht eingezogenen 2-jochigen Chor wurde in den 1570er/1580er Jahren errichtet. Der Turm und die Westfassade stammen aus den 1730er Jahren.
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ObjektID: 54858
Ledochowskastraße 2
Standort
KG: Loosdorf
Der Karner neben der Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, urkundlich wurde er 1499 erwähnt. Der zweijochige Bau aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk hat einen polygonalen Schluss nach Osten, Strebepfeiler unter dem Satteldach und kleine Spitzbogenfenster. Im Obergeschoß, dessen Außentreppe aus dem 20. Jahrhundert stammt, befindet sich der ehemalige Kapellenraum, ein Saalraum mit dreiseitigem Schluss, Decke und Dachstuhl stammen aus dem Jahre 1974. Im tonnengewölbten Untergeschoß, das teilweise unterhalb des Bodenniveaus liegt, befindet sich das Beinhaus mit gemalten Weihekreuzen. Ein Verbindungsgang zur Krypta der Pfarrkirche wurde in den 1970er Jahren angelegt.[4]
Datei hochladen Gasthaus Zum schwarzen Bären mit Wandmalerei
ObjektID: 32666
Linzer Straße 2
Standort
KG: Loosdorf

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Sebastianikapelle (ehem. Bürgerspital)
ObjektID: 75085
Linzer Straße 28, 30
Standort
KG: Loosdorf
Das ehemalige Bürgerspital mit der Sebastian-Kapelle wurde um 1730 errichtet. Der prachtvolle Altar, ein Werk von Peter Pichler aus dem Jahr 1701, wurde 1748 angekauft.
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ObjektID: 75113
Mühlbergstraße
Standort
KG: Loosdorf
Die schlichte Kapelle mit Spitzbogenfenstern unter einem Satteldach mit Treppengiebel und Glockentürmchen stammt aus dem Jahre 1903.[3]
Datei hochladen Befestigte Höhensiedlung Wachberg
ObjektID: 49181
Wachberg
Standort
KG: Neubach
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ObjektID: 82967

Standort
KG: Rohr
Giebelkapelle vor gemauertem Glockenturm unter Spitzhelm, bezeichnet 1892.
Datei hochladen Schloss Sitzenthal (Haupt- und Nebentrakt sowie Vorplatz)
ObjektID: 82966

seit 2013

Sitzenthal 1
Standort
KG: Sitzenthal
Hauptartikel: Schloss Sitzenthal
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 1820, 12371244.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Loosdorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Rupert Feuchtmüller, Gerhard Flossmann u. a.: Renaissance-Schloss Schallaburg, 1. Auflage 1989, ISBN 3-900892-00-8
  3. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 1244.
  4. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 1240.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.