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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Marbach an der Donau

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Marbach an der Donau enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Marbach an der Donau.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kreuzwegstationen in Maria Taferl
ObjektID: 108955

Standort
KG: Krumnußbaum
Der Kreuzweg beginnt in Marbach an der Donau mit einer langen Stiege, die mit Reliefkreuzwegstationen von Heribert Rath aus dem Jahre 1962[2] gesäumt wird und setzt sich in Maria Taferl fort.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 54897
Marbach an der Donau
Standort
KG: Marbach
Die auf einem leicht erhöhten Platz im Westen des Ortes gelegene, durch eine Mauer im Süden von der alten Marktstraße getrennte und im Norden von einer steil aufragenden Felswand hinterfangene Pfarrkirche hl. Martin hat ein breites, kurzes Langhaus des 19. Jahrhunderts mit gotischem Chor und Südturm. Ihr Baukörper ist ungegliedert und vereinheitlicht. Das Langhaus ist durch Rundbogenfenster geöffnet und durch ein Walmdach gedeckt. Der First ist in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Der Chor aus dem späten 14. Jahrhundert ist gleich hoch wie das Langhaus und so breit wie das Mittelschiff. Der gotische Südturm geht von einem quadratischen Grundriss ins Achteck über und wird von einem Zwiebelhelm bekrönt. Südlich des Chores erhebt sich ein Sakristeianbau. Am Chorschluss liegt zwischen zwei Strebepfeilern eine Kapellennische von 1720.

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Ansitz, ehem. Herrenhaus
ObjektID: 32707
Marbach an der Donau 13
Standort
KG: Marbach
Das ehemalige Herrenhaus wurde 1575 erbaut, gehörte 1816 bis 1972 zum Gut Persenbeug und diente 1867 bis 1971 als Mädchenschule. Der zweigeschoßige Baublock wird durch ein Walmdach gedeckt und hat donauseitig runde Ecktürme mit Kegeldächern. Das Obergeschoß ist durch Fenster mit gekehlten Sohlbänken aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts geöffnet. Die dreiachsige Donaufassade weist Reste von Fresken auf sowie im Erdgeschoß spätbarocke Fensterkörbe mit Maschengittern. Die fünfachsige Fassade zur Marktstraße verfügt über unterschiedlich große Erdgeschoßfenster und ein kleines Wandbild der Heiligen Familie mit der Trinität aus dem 19. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 81342
Kreuzung Donaustraße - Landesstraße 83
Standort
KG: Marbach

Anmerkung: Derzeit nicht in seiner Vitrine ausgestellt[veraltet]


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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 54894
Marbach an der Donau 28
Standort
KG: Marbach
Das Rathaus von Marbach zeigt einen in der Mitte leicht vorspringenden, breit gelagerten Baukörper mit einem 1930 aufgesetzten Attikageschoß und einem Marktwappen im Giebelfeld. Der Baukern stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Gebäude stark verändert. Das Stiegenhaus verfügt über eine Stichkappentonne und Flachdekor. Der quadratische Sitzungssaal hat ein Kreuzgratgewölbe mit Dekor wie im Stiegenhaus und vier stuckierte Masken aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Amtskanzlei verfügt über eine Stuckdecke von 1720/1730. Zur Ausstattung zählt ein Leinwandbild aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, das Marbach vor dem Brand von 1677 zeigt.

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Volksschule
ObjektID: 54895
Marbach an der Donau 36
Standort
KG: Marbach
Die Volksschule von Marbach ist ein asymmetrischer, dreigeschoßiger, voluminöser Bau mit großen, mehrfach unterteilten Fenstern. Sie wurde unter Verwendung von Mauern eines Schüttkastens des späten 15. Jahrhunderts in den Jahren 1913/1914 als Erstlingswerk des Architekten Clemens Holzmeister errichtet und 1977 unter der Aufsicht Holzmeisters restauriert.

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Pranger
ObjektID: 81335
bei Marbach an der Donau 36
Standort
KG: Marbach
Der Pranger auf dem Ländeplatz ist ein in drei Geschoße gegliederter Granitpfeiler mit Rautenmuster und bekrönendem Pyramidenaufsatz. Urkundlich erwähnt wurde er erstmals 1629. Als Zeitpunkt der Errichtung wird die Zeit um 1600 vermutet.

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Pfarrhof
ObjektID: 54896
Marbach an der Donau 38
Standort
KG: Marbach
Der Pfarrhof von Marbach – ein symmetrischer, siebenachsiger Bau mit Walmdach – ist über dem Mittelportal mit 1877 bezeichnet. Die Fassade zeigt eine Nutung im Erdgeschoß und profilierte Fensterrahmungen im Obergeschoß. Zur Ausstattung zählen eine Gnadenfigur Maria Taferl sowie zwei Leinwandbilder der Heiligen Petrus und Paulus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 32708
Marbach an der Donau 70
Standort
KG: Marbach

Anmerkung: Lt. Auskunft des Eigentümers wurde der Denkmalschutz bereits in den 60er-Jahren aufgehoben.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Marbach an der Donau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Maria Taferl, Seiten 718 bis 721.
  3. lt. NÖ Atlas, lt. BDA hingegen 244/2
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.