unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pöchlarn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pöchlarn enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Stadtgemeinde Pöchlarn.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Friedhofskapelle Schmerzhafte Muttergottes
ObjektID: 82247
Gernotstraße
Standort
KG: Pöchlarn
Ursprünglich spätromanische dreischiffige Basilika um 1250, 1786 entweiht, 1822–1835 bis auf den Chor abgetragen, durch neugotische Giebelfassade geschlossen und in eine Gruft umgewandelt. 1854 als Friedhofskapelle neu geweiht.

Datei hochladen
Marienbrunnen
ObjektID: 81368
Kirchenplatz
Standort
KG: Pöchlarn
Runder Steintrog, darüber zwei durch Sprenggiebelaufsatz verbundene Säulen, bekrönende Madonnenstatue. Bezeichnet 1640.

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 55414
Kirchenplatz
Standort
KG: Pöchlarn
Im Kern spätgotischer Bau. Hallenlanghaus nach Brand 1766–1768 barockisiert; hoher viergeschoßiger Westturm mit ausgewogener barocker Gliederung. An der Westwand sowie der Nord- und Südwand des Langhauses römische Reliefbruchstücke und zahlreiche Inschriftentafeln.
BW Datei hochladen Spätantiker Hufeisenturm im Kommunalzentrum Pöchlarn
ObjektID: 131081

seit 2017

Kirchenplatz 1
Standort
KG: Pöchlarn

Datei hochladen
Schloss Pöchlarn und Nebengebäude
ObjektID: 45726
Nibelungenstraße 4
Standort
KG: Pöchlarn
Hakenförmiger zweigeschoßiger Bau im Osten der Altstadt. Südtrakt aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit wesentlich älterem Kern; Neubau des Nordtraktes sowie Fassadierung nach 1823.
Datei hochladen Kastell, vicus, Gräberfeld Arelape
ObjektID: 130309
Ortsried
Standort
KG: Pöchlarn
Das zum norischen Limes zählende Hilfstruppen- und Reiterlager wurde nahe der Mündung der Erlauf in die Donau angelegt und war vermutlich vom 1. bis ins 5. Jahrhundert mit römischen Soldaten belegt. Fast alle geographischen Hauptquellen für die Zeit der römischen Antike führen den Ort an. Im 4. Jahrhundert gelangte es durch die Stationierung einer Einheit der römischen Donauflotte zu größerer Bedeutung. Ein von ihr als Hafen genutzter Altarm trennte das vermutlich auf einer Insel gelegene Kastell von der Zivilsiedlung (Vicus). Der nördliche Teil wurde von der Donau abgeschwemmt, der südliche ist heute zur Gänze durch die Altstadt überbaut. Reste eines spätantiken Fächerturms und Mauerreste haben sich im Keller des Pflegezentrums, bei der Pfarrkirche und am Thörringplatz erhalten. Im Süden und Südosten war das Lager von einer Zivilsiedlung umgeben, hier konnten auch einige Straßenbefunde festgestellt werden. Während im Westen des Kastells, bei Brunn, nur ein Bestattungsplatz bekannt ist, befand sich im Osten, im Bereich der Rüdigerstraße, ein ausgedehntes spätantikes Gräberfeld. Vereinzelt wurden auch an der Wienerstraße Gräber entdeckt, die an der Verlängerung der durch das östliche Lagertor führenden Straße lagen.

Datei hochladen
Nischenbildstock mit Kruzifix
ObjektID: 82243
Pfarrplatz
Standort
KG: Pöchlarn
An eine Hausrückwand angestellte Giebelkapelle mit Lanzengitter, 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Kruzifix mit vermutlich barockem Corpus.

Datei hochladen
Kapelle hl. Johannes der Täufer/ehem. Karner
ObjektID: 82244
Pfarrplatz
Standort
KG: Pöchlarn
Kleiner spätgotischer Rechteckbau mit polygonalem Schluss und kräftigen Strebepfeilern südlich neben der Kirche. 1429 urkundlich erwähnt, 1783 Totenkammer, 1885 nach Brand wieder als Kapelle eingerichtet.

Datei hochladen
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 81366
Pfarrplatz
Standort
KG: Pöchlarn
Statue des Heiligen Johannes Nepomuk auf Postament, 1725 gestiftet.

Datei hochladen
Welserturm mit Heimatmuseum
ObjektID: 68324
Regensburgerstraße 14a
Standort
KG: Pöchlarn
Massiger mittelalterlicher Rundturm aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk, ehemals nordwestlicher Eckturm der Stadtbefestigung. 1998 neuer Dachaufsatz. 1931 Einrichtung des Heimatmuseums im Turm.

Datei hochladen
Burgerturm und Stadtmauerrest
ObjektID: 81363
Sandtorgasse 10
Standort
KG: Pöchlarn
Rechteckturm mit Zinnenbekrönung, im Kern aus dem 14. Jahrhundert, später zu Wohnhaus umgebaut.
Datei hochladen Ehem. Matznerhaus
ObjektID: 33164
Sandtorgasse 6
Standort
KG: Pöchlarn
Zweigeschoßiger Bau mit secessionistischer Fassade, im Kern aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Segelhaus mit Stadtmauerabschnitt
ObjektID: 73339
Sandtorgasse 8
Standort
KG: Pöchlarn
Zweigeschoßiger Bau mit Walmdach, Fassade aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Wolfgangbrunnen
ObjektID: 81370
Thörringplatz
Standort
KG: Pöchlarn
Brunnen mit Aufsatzstatue des Heiligen Wolfgang, bezeichnet 1640.

Datei hochladen
Bürgerhaus
ObjektID: 82242
Thörringplatz 2
Standort
KG: Pöchlarn
Zweigeschoßiger Bau aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, im Obergeschoß dreiachsiger Flacherker.

Datei hochladen
Gasthaus Nibelungenhof
ObjektID: 33165
Thörringplatz 3
Standort
KG: Pöchlarn
Zweigeschoßiger Bau unter Halbwalmdach, im 16. Jahrhundert aus mehreren spätgotischen Häusern zusammengelegt.

Datei hochladen
Bürgerhaus
ObjektID: 82238
Thörringplatz 4
Standort
KG: Pöchlarn
Zweigeschoßiges Gebäude mit Satteldach, Fassade von 1952.

Datei hochladen
Figurenbildstock, Herzogenburgersäule
ObjektID: 81356
Wienerstraße
Standort
KG: Pöchlarn
Polygonales Postament mit Reliefs vierer Heiliger, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Urfahrturm und Zwingermauerabschnitt
ObjektID: 22360
Wienerstraße 5
Standort
KG: Pöchlarn
Ehemaliger nordöstlicher Eckturm der Stadtbefestigung an der Nordseite des Hauses Wienerstraße 5. Im Kern aus dem 15. Jahrhundert, Konsolfries und Zinnenbekrönung um 1900.

Datei hochladen
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 89913

Standort
KG: Pöchlarn
Statue des Heiligen Johannes Nepomuk auf Postament mit Volutenflanken und Puttenfiguren, bezeichnet 1725.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pöchlarn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. BDA
  3. lt. NÖ Atlas
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.