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vom 08.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pfunds

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pfunds enthält die 38 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Pfunds im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Peter und Paul
ObjektID: 64609
Dorf
Standort
KG: Pfunds
Der ursprüngliche, spätgotische Bau wurde 1474 urkundlich erwähnt, von ihm sind nur die Chormauern und der untere Teil des Turms erhalten. Die heutige Kirche wurde im 19. Jahrhundert erweitert und auch die Zwiebelhaube mit Laterne angebracht.[2]

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Straßenbrücke, Innbrücke Pfunds-Stuben
ObjektID: 93974
Dorf 52
Standort
KG: Pfunds
Ursprünglich eine Holzbogenbrücke, die 1949 durch die heutige Stahlbetonbrücke ersetzt wurde. Sie verbindet die beiden Ortsteile Pfunds und Stuben rechts bzw. links des Innufers. Auf der Brücke befindet sich eine Brückenfigur des Johannes Nepomuk.[3]

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Gasthaus Zum Turm
ObjektID: 39939
Dorf 52
Standort
KG: Pfunds
Der Turm wurde 1499 durch Maximilian I. zu einer Befestigungsanlage an der Innbrücke ausgebaut und später zu einem Gasthaus umgestaltet. 1755 wurde das Gebäude um zwei Stockwerke und die Fassadierung, Philipp Jakob Greil zugeschrieben, erweitert. Seitdem ist es ein dreigeschoßiges, turmartiges Gebäude mit Walmdach. Von 1792 bis 1798 befand sich hier die private Lateinschule des Priesters Georg Lechleitner. Im Erdgeschoß befindet sich eine breite, tonnengewölbte Ausfahrt zur Innbrücke sowie Schießscharten. An der Fassade sind barocke Fensterumrahmungen und Malereien der Heiligen Johannes Nepomuk und Antonius sowie der Madonna aufgetragen.[4]

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Prozessionskapelle
ObjektID: 44206
Dorf 64
Standort
KG: Pfunds
Die Wegkapelle wird im Rahmen der Fronleichnamsprozession als Wegstation genutzt. Auf dem rechteckigen Grundriss wurde ein einjochiger Mauerbau errichtet, dem ein steiles Satteldach aufgesetzt wurde. Die Giebelfassade weist eine flachbogige Öffnung und Putzfaschenrahmung auf. Das Innere der Kapelle wurde mit einem zweiflügeligen, barocken Rautengitter verschlossen.[5]

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Antoniuskapelle
ObjektID: 47749
Dorf 84
Standort
KG: Pfunds
Die Wegkapelle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet und nachträglich eine Waschküche angebaut. Der fensterlose Mauerbau auf rechteckigem Grundriss weist einen geraden Chorabschluss und ein vorkragendes Satteldach auf. Die Öffnung zur Straße besteht aus einem hochgezogenen, dominierenden Rundbogenportal mit tiefer Laibung, der Betraum ist tonnengewölbt.[6]

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Pfarrsaal
ObjektID: 93980
Dorf 215
Standort
KG: Pfunds
Das Gebäude wurde 1911 als Kinderbewahranstalt und Jugendheim erbaut, zwischen 1965 und 1966 wurde ein Kino- und Theatersaal eingerichtet. Der zweigeschoßige Mauerbau weist ein Satteldach und Fassaden mit betonter Eckquaderung auf, auf der Südseite befindet sich ein Mosaik des hl. Josef.[7]

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Kapelle Hl. Familie
ObjektID: 39941
Obergreit
Standort
KG: Pfunds
Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert umgestaltet wurde. Der einjochige Mauerbau weist ein schindelgedecktes Satteldach und einen rechteckigen Dachreiter mit gekoppelten, rund geschlossenen Schallöffnungen und Zwiebelhaube auf. An der südlichen Giebelfassade wurde ein Rundbogenportal mit flankierenden Rechteckfenstern und Rundfenster im Giebel angebracht, an den Traufseiten befinden sich je zwei spitzbogig geschlossene Fenster. Im Inneren befindet sich ein Kreuzgewölbe mit breitem Chorbogen und einfacher Holzempore oberhalb der Tür.[8]

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Dreifaltigkeitskapelle
ObjektID: 47160
Pfunds
Standort
KG: Pfunds
Zwischen 1780 und 1820 erbaute Kapelle, die nachträglich verlängert wurde. Der lang gestreckte Mauerbau wurde auf rechteckigem Grundriss mit halbrunder, schließender Apsis errichtet. Das leicht vorkragende Satteldach mit Schindeldeckung wurde über einer Hohlkehle eingezogen, die Mittelachse der Hauptfassade weist ein wuchtiges Segmentbogenportal auf. An Nord- und Südseite sind schmale Rundbogenportale in die Mauer eingelassen, das Innere der Kapelle ist tonnengewölbt und der Altarraum durch ein Holzgitter vom Vorraum getrennt.[9]
Datei hochladen Ehemaliger Tösener Bergbau
ObjektID: 39942
Platzer Tal
Standort
KG: Pfunds
Bergbau mit Anfang im 15. Jahrhundert, mit langen Unterbrechungen bis 1910 fortgeführt.
Hauptartikel: Bergwerk Platzertal

Anmerkung: Großflächig, Standortangabe bezieht sich in etwa auf die verfallene Erzaufbereitungsanlage.


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Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Stuben
ObjektID: 93687
Stuben
Standort
KG: Pfunds
Die Filialkirche Mariae Himmelfahrt im Ortsteil Stuben wurde um 1470 errichtet. Neben einem viergeschoßigen Turm weist die Kirche eine spätgotische Sakristei an der Nordseite des Chors. Die Wandmalereien im Langhaus stammen ebenfalls aus der Spätgotik (Ende 15. Jahrhundert).[10]

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Bürgerhaus, ehemaliges Richterhaus
ObjektID: 39928
Stuben 1
Standort
KG: Pfunds
Das ehemalige Richterhaus stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet. Im Stiegenhaus mit 1524 bezeichnet. Das zweigeschoßige Wohnhaus hat ein abgeschrägtes Rundbogenportal sowie einen Bundwerkgiebel. Die netzgratverzierte Stichkappentonne im Obergeschoßflur ist mit gemalten Wappen der Richter des 16. bis 18. Jahrhunderts verziert.[11]

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Bürgerhaus
ObjektID: 39929
Stuben 2
Standort
KG: Pfunds
Der an das Richterhaus anschließende Torbau mit seitlichem Risalit hat ein abgefastes, breites Rundbogentor und ist im dreieckigen Giebelfeld darüber mit 1579 bezeichnet.[12]

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Gasthaus Mohrenwirt
ObjektID: 39931
Stuben 6
Standort
KG: Pfunds
Das Gasthaus Mohrenwirt, ein zweigeschoßiger Bau mit einem Polygonalerker, stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, das Mariahilffresko an der Eingangsfassade aus der Zeit um 1650.[13]

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Bauernhaus
ObjektID: 39933
Stuben 12
Standort
KG: Pfunds
Das Bauernhaus ist ein Durchfahrtshaus, im Hof ein Backofenerker. Von der weitgehenden Hausbemalung des 16. Jahrhunderts sind noch die gemalte Eckquaderung und über dem Tor ein Fresko mit dem hl. Eligius als Hufschmied erhalten.[14]

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Bauernhaus
ObjektID: 39934
Stuben 13
Standort
KG: Pfunds
Das Haus ist als Gaststätte urkundlich 1536 belegt, bauinschriftlich 1586 datiert. Moderne Umbauten, vom historischen Teil sind die Ostfassade und Teile der Südseite sowie zwei große hallenartige Räume im Inneren erhalten. An der Ostfassade befindet sich das breite Rundbogenportal, an der Westseite die Bauinschrift von 1586 am Schlussstein eines zugemauerten Türbogens. Die beiden Hallen im Erd- und Obergeschoß ruhen auf Mittelpfeilern, unten mit Stichkappengewölbe, oben mit Kreuzgratgewölbe.[15]
Datei hochladen Bauernhaus, Doppelhaus
ObjektID: 39935
Stuben 14, 15
Standort
KG: Pfunds
Das ehemalige Gasthaus Zur Traube ist ein mächtiger, straßenseitig zwölfachsiger Komplex mit einem verbretterten Giebel und darüber einem Satteldach.[16]
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ObjektID: 47761
Stuben 24
Standort
KG: Pfunds
Das dreigeschoßige Wohngebäude stammt im Kern vermutlich aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde in späterer Zeit erweitert und geringfügig verändert. Der älteste, im Wesentlichen noch spätgotische Teil des Wohnhauses in der vorderen, südlichen Gebäudehälfte ist in Bruchsteinmauerwerk ausgeführt und wird über einen Seitenflur erschlossen. Reste einer gemalten Eckquaderung sind an den Gebäudekanten erhalten, die Fenster haben teilweise noch schräg gehauene Laibungen und Putzfaschenrahmen. Nordseitig schließt ein ebenfalls dreigeschoßiger, um eine Fensterachse schmäleres Gebäude aus jüngerer Zeit an, das über den beiden, in unverputztem Bruchsteinmauerwerk ausgeführten Geschoßen in Riegelbauweise gezimmert ist und barocke Bauelemente aufweist. Der Wirtschaftsteil ist an den Wohnteil rückwärtig angebaut. Er besteht aus einem gemauerten Stall und einem darüberliegenden Stadel in senkrecht verschalter Ständerkonstruktion. Das Innere des Wohngebäudes ist architektonisch aufwendig gestaltet, mehrere gewölbte Räume (Flur, Treppenhaus, Küchen) in den Geschoßen.[17]
Datei hochladen Bauernhof (Anlage), Paarhof
ObjektID: 68823
Stuben 27
Standort
KG: Pfunds
Der Baukern des Bauernhauses stammt aus dem 16. Jahrhundert. Laut Inschrift wurde das Gebäude 1721 teilweise erweitert und verändert. Die Anlage besteht aus einem spätgotischen Wohngebäude und einem jüngeren Wirtschaftsteil. Das Wohngebäude wurde auf einem rechteckigen Grundriss dreigeschoßig und als Mittelflurhaus errichtet. Die auf der südlichen Giebelfassade gemauerte Freitreppe führt zu einem gotischen Spitzbogenportal, darunter befindet sich ein Rundbogenportal, das in den Keller führt. An der Nordwestecke wurde ein Backofen angebaut, der Dachstuhl wurde giebelseitig als einfacher Vorbund errichtet, am Spannriegel ist die eingekerbte Inschrift „17 HB 71“ zu erkennen.[18]

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Bauernhaus
ObjektID: 39937
Stuben 35
Standort
KG: Pfunds
Das gotische Mittelflurhaus hat eine gemauerte Freitreppe in das Obergeschoß und ein spitzbogiges Hausteinportal. Der Bundwerkgiebel stammt aus dem 18. Jahrhundert.[19]

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Gasthaus Zur Krone
ObjektID: 39938
Stuben 40
Standort
KG: Pfunds
Das Gasthaus Zur Krone, ein dreigeschoßiges Mittelflurhaus mit einem abgefasten, rundbogigen Portal und seitlicher Hofeinfahrt stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im Obergeschoß stuckverzierte Fensterrahmen und im Inneren im Flur ein Stück Stichkappengewölbe.[20]
Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 40185
Stuben 43, 43b, 44
Standort
KG: Pfunds
Das Haus wurde ursprünglich als materiell geteiltes Doppelhaus für den Spitalsverwalter des ehemaligen Spitals errichtet, der Baukern datiert aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, weist aber auch Umbauten aus der Epoche des Barocks auf. Das zweigeschoßige Gebäude wurde auf rechteckigem Grundriss mit Kellergeschoß errichtet, inklusive Walmdach und einem Pultdach auf dem neueren, westseitigen Zubau. Bis auf das Dachgeschoß wurde das Haus in Bruchsteinmauerwerk errichtet, darüber éin verputztes Riegelwerk. Das Haus weist unregelmäßig gegliederte Fassaden auf und ist traufseitig über einen durchgehenden Mittelflur erschlossen. Die Längsfassaden sind durch ein mehrfach profiliertes Gesims abgeschlossen, wobei die Hauskanten ursprünglich durch eine heute mehrheitlich verputzte Quaderbemalung hervorgehoben wurden. Die beiden Hauseingänge sind aufgrund der Hanglage über eine Holztreppe erreichbar, mit einem nördlichen Rechteckportal und einem südlichen Rundbogenportal mit abgefastem Gewände. Der südseitige Kellereingang besteht aus einem Rundbogenportal mit aufgedoppelten Türen. Die straßenseitigen Fresken stellen zum einen ein Gnadenbild Mariahilf aus dem 17. Jahrhundert dar, zum anderen ein Rokokofresko in kartuschenartigem Rahmen mit der hl. Familie.[21]
Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 64606
Stuben 253
Standort
KG: Pfunds
Das Volksschulhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als breites Mittelflurhaus im Heimatstil mit Satteldach und regelmäßiger Fassadengliederung erbaut. An der Eingangsfassade befindet sich ein Rundbogenportal, ein Mittelerker und mehrere Oculi im Giebelfeld. An der Rückseite wurde die Schule in jüngerer Zeit erweitert.[22]

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Lourdeskapelle
ObjektID: 93975
Stuben 314
Standort
KG: Pfunds
Die Kapelle wurde im Neugotischen Stil erbaut. Das einjochige Gebäude ist mit einem Satteldach gedeckt und durch Gesimse und Naturstein gegliedert. Im Inneren befindet sich eine Lourdesgrotte, die um 1900 geschaffen wurde.[23]

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Bauernhaus
ObjektID: 64607
Wand 176a, 176b, 177
Standort
KG: Pfunds
Urkundlich bereits im 16. Jahrhundert belegt, erfolgte eine barocke Umgestaltung, die mit 1708 bezeichnet ist. Weitere Umgestaltungen und eine materielle Teilung erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das zweigeschoßige Wohngebäude wurde hinter einem Felssporn über rechteckigem Grundriss in Mischbauweise errichtet, das Fundament an den felsigen Untergrund angepasst. Unterschiedliche Fassadengestaltungen deuten auf die ständige Umgestaltung beider Hausteile hin.[24]

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Volksschule Wand
ObjektID: 97570
Wand 178
Standort
KG: Pfunds
Das bestehende Schulgebäude wurde nach 1857 erbaut. Auf den gemauerten Unterbau wurde ein zweigeschoßiger Blockbau mit Satteldach gesetzt. Auf der West- und Ostfassade befindet sich je ein traufseitiger Eingang, über die der Zugang zum Schulraum im Erdgeschoß und der Lehrerwohnung im Obergeschoß ermöglicht wird.[25]

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Kapelle hl. Ulrich am Eingang ins Radurschltal
ObjektID: 96546

Standort
KG: Pfunds
Die Kapelle befindet sich auf einem bewaldeten Hügel südöstlich von Pfunds. Die Vorgängerkapelle, die 1493 geweiht wurde, wurde im 18. Jahrhundert abgerissen und 1767 durch die heutige Ulrichskapelle ersetzt. Die rechteckige Saalkirche besitzt einen einjochigen, dreiseitig schließenden Chor und ein leicht geschmiegtes Schindeldach mit Dachreiter. Das Portal und die Fenster sind rundbogig geschlossen, auf der Nordseite befindet sich zudem ein eingeschoßiger Sakristeianbau. Der Innenraum weist eine Stichkappentonne auf, die Fenster sind durch Pilaster dreijochig untergliedert.[26]

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Kalvarienberggruppe
ObjektID: 96949

Standort
KG: Pfunds
Die geschnitzte Kreuzgruppe mit Christus und den beiden Schächern sowie den Assistenzfiguren Maria und hl. Johannes stammt aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts und befindet sich südlich der Ulrichskapelle.[27]
BW Datei hochladen Holzbildstöckl in der Nähe der Ulrichskirche
ObjektID: 96950

Standort
KG: Pfunds
Südlich der Ulrichskapelle befindet sich in einer neuen Holznische eine qualitätsvolle Figur des hl. Antonius Abbas aus dem 16. Jahrhundert.[28]

Anmerkung: Objekt ist am angegebenen Standort (sowohl BDA als auch Tiroler Kunstkataster) nicht auffindbar. Datenblatt gibt Hinweis auf GstNr. 3449/8


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Enskapelle
ObjektID: 93977

Standort
KG: Pfunds
Die Kapelle befindet sich unter dem Straßenniveau und besteht aus einem rechteckigen Mauerbau mit leicht eingezogenem Chor und einem geschwungenen Blendgiebel. Im Inneren befindet sich eine Stichkappentonne, der dreiseitige Chor ist durch einen runden Triumphbogen etwas abgesetzt.[29]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 93983

Standort
KG: Pfunds
Das Kriegerdenkmal wurde im Jahre 1957 an der Außenmauer des Friedhofs errichtet, die Plastik des Auferstandenen stammt von Robert Ehart.[30]

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Friedhof hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 93985

Standort
KG: Pfunds
Der von einer Mauer eingefasste Friedhof rund um die Pfarrkirche wurde 1493 geweiht.[31]

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Aufbahrungshalle, Totenkapelle
ObjektID: 93986

Standort
KG: Pfunds
Vermutlich im 17. Jahrhundert erbauter, gemauerter Kapellenbildstock mit rundem Chorschluss und einem schindelgedeckten Satteldach. Das Beinhaus ist durch eine rundbogige Öffnung zum Friedhof hin offen. Die figural gestalteten Glasfenster von Josef Staud wurden 1957 eingesetzt.[32]

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Kapelle hl. Martin in Greit
ObjektID: 94055

Standort
KG: Pfunds
Die Vorgängerkapelle wurde 1843 zur Abwendung einer Viehseuche errichtet und 1977 abgetragen. Der Neubau von 1997/98 weist einen einjochigen Mauerbau mit dreiseitigem Chorschluss und ein schindelgedecktes Satteldach mit offenem Dachreiter auf. Der nordwestseitige Eingang wird mit einer Rundbogentüre verschlossen, die Decke im Inneren wurde mit einer Holzverkleidung versehen.[33]

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Bildstock Obergreit
ObjektID: 94058

Standort
KG: Pfunds
Der Bildstock Obergreit hat ein Satteldach und eine tonnengewölbte Nische. Er wird in das 18. Jahrhundert datiert.[35]

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Kapelle hl. Sebastian in Birkach
ObjektID: 39927

Standort
KG: Pfunds
Die auch als Fraktionskapelle bekannte Kapelle besteht aus einem einjochigen Mauerbau mit rechteckigem Grundriss und einem polygonal schließenden Chor. Der verschindelte Dachreiter sitzt auf einem steilen und schindelgedeckten Satteldach und weist segmentbogige Schallöffnungen und ein steiles, sechseckiges Pyramidendach auf. An der Giebelfassade befindet sich ein Rundbogenportal, das von zwei Segmenbogenöffnungen flankiert wird. Über dem Portal befinden sich Rundfenster und eine Sonnenuhr im Giebelfeld. Die Seitenwände weisen im Chorbereich gotisierende Dreieckslisenen mit Abdachungen auf sowie je zwei Rundbogenfenster. Das Innere besteht aus einem Kreuzgewölbe im Betraum und einem Chor mit abgesetztem Gurtbogen beim Chorschluss sowie einer Holzempore mit Balustergeländer über dem Eingang.[37]

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Kapelle hl. Martin in Lafairs
ObjektID: 39940

Standort
KG: Pfunds
Die Fraktionskapelle wurde nach einer Viehseuche 1843 in Lafairs errichtet. Der relativ große Mauerbau weist einen rechecktigen Grundriss mit dreiseitigem Chorschluss auf. Auf dem Satteldach befindet sich ein offener Dachreiter mit einem Pyramidendach, das mit Holzschindeln bedeckt ist. Die längsseitigen Fassaden besitzen je zwei hohe Rundbogenfenster. Die nordwestseitige Eingangsseite besteht aus einem flachbogigen Portal mit flankierenden Fenstern, dessen Inschrift das Verlöbnis dieser Kapelle darstellt. Der tonnengewölbte Betraum wird durch einen Triumphbogen vom Chor abgesetzt.[38]

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Loretokapelle in Pfunds
ObjektID: 41334

Standort
KG: Pfunds
Kapelle aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die zweimal konisch nach Westen verlängert wurde. Der Mauerbau mit geradem Chorschluss und Satteldach weist eine Rundbogenöffnung auf, die mit einem rosettenverzierten Rautengitter verschlossen ist. Im Inneren befindet sich im hinteren Bereich eine reiche Seccomalerei aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts.[39]

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Marienkapelle in Margreid
ObjektID: 47294

Standort
KG: Pfunds
Die Kapelle wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und laut Inschrift 1801 und 1984 renoviert. Sie besteht aus einem über rechteckigen Grundriss errichteten Mauerbau mit halbrund abschließender Apsis sowie einem leicht vorkragenden, schindelgedeckten Satteldach. An beiden Traufseiten befinden sich jeweils ein Segmentbogenfenster mit schräger Laibung und einem Oculus unter dem Dachansatz der Apsis.[40]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pfunds  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Krivdic: Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. August 2016.
  3. Wiesauer: Straßenbrücke, Innbrücke Pfunds-Stuben. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. August 2016.
  4. Wiesauer: ehemaliger Turm in Pfunds, ehemaliges Gasthaus Zum Turm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Juni 2015.
  5. Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle am Mühlplatzl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. Juni 2015.
  6. Wiesauer: Hofkapelle, Kapelle hl. Antonius. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. Juni 2015.
  7. Wiesauer: Vereinshaus, ehemalige Kinderbewahranstalt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Juni 2015.
  8. Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Hl. Familie. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  9. Wiesauer: Wegkapelle, Dreifaltigkeitskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Juni 2015.
  10. Krivdic, Wiesauer: Filialkirche Mariae Himmelfahrt, Liebfrauenkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. November 2016.
  11. Wiesauer: Wohngebäude, Mittelflurgrundriss, ehemaliges Richterhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  12. Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  13. Wiesauer: Gasthaus Mohrenwirt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  14. Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Durchfahrtshaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  15. Hausmann, Wiesauer: Wohngebäude, Gasthof Traube. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Juni 2015.
  16. Wiesauer: Wohngebäude, materiell geteilt, ehemaliges Gasthaus Zur Traube. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  17. Wiesauer: Wohngebäudes eines Paarhofes, materiell geteilt, Seitenflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  18. Wiesauer: Pfunds, Wohngebäude eines Paarhofes, materiell geteilt, Mittelflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Oktober 2015.
  19. Wiesauer: Wohngebäude, Mittelflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  20. Wiesauer: Wohngebäude, Mittelflurgrundriss, Gasthaus Zur Krone. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  21. Wiesauer: Pfunds, Wohngebäude, Mittelflurgrundriss, Stifterhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Oktober 2015.
  22. Krivdic, Wiesauer: Schulgebäude, Volksschule Pfunds. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  23. Wiesauer: Wegkapelle, Lourdeskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Juni 2015.
  24. Wiesauer: Wohngebäude, materiell geteilt, Mittelflurgrundriss, Vorderwand. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  25. Wiesauer: Volksschule Wand. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  26. Krivdic: Pfunds, Kapelle hl. Ulrich, Ulrichskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Oktober 2015.
  27. Wiesauer: Kalvarienberggruppe bei der Ulrichskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  28. Wiesauer: Holzbildstöckl bei der Ulrichskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  29. Wiesauer: Wegkapelle, Enskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Juni 2015.
  30. Nischenbildstock, Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Januar 2014.
  31. Krivdic, Wiesauer: Friedhof Pfunds. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Mai 2017.
  32. Krivdic, Wiesauer: Kapellenbildstock, Beinhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Juni 2015.
  33. Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle hl. Martin. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  34. lt. Tiroler Kunstkataster und Tiris, GstNr. 5381/3 lt. BDA nicht zutreffend.
  35. Wiesauer: Bildstock Obergreit. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Dezember 2013.
  36. lt. Abbildungen im Tiroler Kunstkataster und Tiris, GstNr. 5381/3 lt. BDA nicht zutreffend
  37. Wiesauer: Pfunds, Fraktionskapelle, Kapelle hl. Sebastian. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Oktober 2015.
  38. Wiesauer: Pfunds, Fraktionskapelle, Kapelle hl. Martin. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Oktober 2015.
  39. Wiesauer: Hofkapelle, Loretokapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  40. Wiesauer: Hofkapelle, Kapelle hl. Maria. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  41. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.