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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ischgl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ischgl enthält die 22 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Ischgl im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 39464
Bodenalpe
Standort
KG: Ischgl
Die schlichte Kapelle hl. Anna mit einer dreiseitigen Apsis und einem Dachreiter wurde 1620 in der Bodenalpe im Fimbertal errichtet.[2]

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Friedhof Ischgl
ObjektID: 88935
Ischgl
Standort
KG: Ischgl
Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche hl. Nikolaus und hat in der Umfassungsmauer Bildstöcke mit Stationsbildern aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Es gibt spätbarocke Schmiedeeisenkreuze.[2]

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Kriegergedächtniskapelle
ObjektID: 88938
Ischgl
Standort
KG: Ischgl
Die Kriegergedächtniskapelle im Friedhof rechts von der Fassade der Pfarrkirche hl. Nikolaus beinhaltet eine barocke Pietà von Johann Ladner aus dem Jahre 1767.[2]
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ObjektID: 88978
Ischgl (Mathon-Valzur)
Standort
KG: Ischgl
Die Lourdeskapelle Valzur wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Die offene Wegkapelle unter gebogenem Ziegeldach hat eine Säulenvorhalle und einen gemauerten Dachreiter. Hinter der vergitterten Nische befindet sich eine Lourdesgrotte, die von Holzskulpturen Herz Jesu und hl. Josef flankiert ist.[3]

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Kalvarienberggruppe und sieben Bildstöcke
ObjektID: 89043
Ischgl
Standort
KG: Ischgl
Auf einer Anhöhe südlich des Ortszentrums mit einer Kreuzigungsgruppe von Johann Ladner aus dem Jahre 1763.[2] Die sieben Stationsbildstöcke (vulgo: Fussfallkapelle) wurden 1827 errichtet. Die gemauerten Nischenbildstöcke mit schindelgedecktem Satteldach und Rundbogennische enthalten in den Nischen auf Holztafeln gemalte Passionsdarstellungen in rechteckigem, schwarzem Holzrahmen mit vergoldetem Profil.[5]

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Kapelle hl. Antonius
ObjektID: 64338
Ischgl-Versahl
Standort
KG: Ischgl
Der zweijochige Kapelle hl. Antonius mit einer eingezogenen fünfseitigen Apsis und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm wurde im Weiler Versahl im Jahre 1630 erbaut und 1673 erweitert.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 64328
Ischgl
Standort
KG: Ischgl
Die Pfarrkirche hl. Nikolaus, 1443 urkundlich genannt, Pfarrkirche seit dem 16. Jahrhundert, ist ein barocker Saalbau mit gotischen Turm von einem Friedhof umgeben. Gewölbefresken in Medaillons schuf 1756 Anton Kirchebner, urkundlich Mitarbeit von Josef Jais. Den barocken Hochaltar schuf Josef Georg Witwer von 1756 bis 1757. Altarblatt hl. Nikolaus und hl. Achatius von Anton Kirchebner aus dem Jahre 1757. Die Stationsbilder schuf 1813 Alois Grissemann.[2]

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Totenkapelle
ObjektID: 64331
Ischgl
Standort
KG: Ischgl
Die Totenkapelle im Friedhof mit steilem geschweiftem Giebel und eingezogener konkav angesetzter Rundapsis ist ein barocker Bau aus dem Jahre 1773. Die Schnitzgruppe Pietà um 1700 des Altares aus dem Jahre 1773 wird Jakob Auer zugeschrieben. Altarbilder von Christian Müller. Figuren von Franz Hosp. Figuren von Johann Ladner.[2]

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Kapelle Maria Schnee
ObjektID: 64334
Ischgl-Pasnatsch
Standort
KG: Ischgl
Die Kapelle Maria Schnee mit einem zweijochigen Kapellenbau und einer fünfseitigen Apsis mit Strebepfeilern und einem achtseitigen Dachreiter mit Zwiebelhelm in Pasnatsch wurde 1643 errichtet und 1708 vergrößert. Es gibt Spitzbogenfenster und eine Holzkassettendecke mit Schnitzdekor um 1708. Der Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts wird Michael Lechleitner zugeschrieben.[2]
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ObjektID: 64335
Ischgl-Paznaun
Standort
KG: Ischgl
Der Altar um 1765 und die Figuren werden der Werkstatt Josef Georg Witwer zugeschrieben. Die Stationsbilder sind von Johann Paul Scheiber aus dem Jahre 1737.[2]
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ObjektID: 39465
Ischgl-Ebene
Standort
KG: Ischgl
Die barocke zweijochige Kapelle Mariahilf im Weiler ebene mit außen runder Apsis, innen dreiseitiger Apsis, und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm wurde 1676 erbaut und 1793 umgebaut. Die Figuren werden der Werkstatt Johann Georg Witwer zugeschrieben. Gnadenbild Mariahilf aus dem 18. Jahrhundert.[2]
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ObjektID: 88940
Ischgl 1
Standort
KG: Ischgl
Der alte Widum von Ischgl. Im Inneren eine Vertäfelung aus dem Jahre 1767.[2]
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ObjektID: 88906
Ischgl 2
Standort
KG: Ischgl
Das ehemalige Frühmesserwidum nordöstlich der Kirche ist bauinschriftlich 1834 (Stube) und 1836 (Giebelfeld) datiert. Es wird aktuell als Pfarrhaus genutzt. Das gemauerte, zweigeschoßige Gebäude mit vierachsiger Fassade unter weitem Walmdach ist giebelseitig über einen Mittelflurgrundriss erschlossen. In der Mittelachse ein reliefgeschnitztes Marienmedaillon.[6]
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ObjektID: 88977
Ischgl 91 (Platt)
Standort
KG: Ischgl
Die barocke einjochige Kapelle mit Rundapsis und Dachreiter mit Zwiebel in Platt beinhaltet eine Madonnenstatue aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, welche Michael Lechleitner zugeschrieben wird.[2]
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ObjektID: 89018
Mathon
Standort
KG: Ischgl
Kreuzigungsgruppe aus dem 18. Jahrhundert neben der Kapelle.[2]

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Expositurkirche hl. Sebastian
ObjektID: 64484
Mathon
Standort
KG: Ischgl
Barockkirche von 1674, geweiht 1782 zu Ehren der hll. Sebastian und Rochus[7]

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Friedhof Mathon
ObjektID: 89020
Mathon
Standort
KG: Ischgl
Der Friedhof um die Expositurkirche geht vermutlich wie diese ins 17. Jahrhundert zurück. Er ist von einer Mauer umschlossen, an der die Gräber aufgereiht sind.[8]
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ObjektID: 89034
Mathoner Straße 21
Standort
KG: Ischgl
1701 wurde das erste Widum für den Kaplan von Mathon erbaut. Der heutige Bau wurde 1767 errichtet und 1840 vergrößert. Der zweigeschoßige Bau mit Satteldach ist im Stil der regionalen bäuerlichen Architektur gehalten und im Stubenbereich in Kantblockbauweise gezimmert, im Bereich von Flur und Küche gemauert.[9]
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ObjektID: 64337
(Pardatschalpe)
Standort
KG: Ischgl
Die Kapelle zu den 7 Schmerzen Mariä in Unterpardatsch im Fimbertal wurde an der Stelle einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert von 1833 bis 1834 neu erbaut. Es ist eine zweijochige Kapelle mit Rundapsis und Dachreiter mit Zwiebelhaube. Es gibt zahlreiche Votivbilder aus dem 19. und 20. Jahrhundert.[2]

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Kapelle Hl. 3 Könige
ObjektID: 64485
(Mathon)
Standort
KG: Ischgl
Die Kapelle Hll. 3 Könige in Mathon ist ein kleiner barocker Zentralbau aus dem 18. Jahrhundert mit einem Glockendach und Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der Altar mit einer Schnitzgruppe Anbetung der Hll. 3 Könige ist ein sogenannter Krippenaltar. Die Figuren Antonius und Franziskus um 1774 werden Johann Ladner zugeschrieben.[2]
BW Datei hochladen Sebastiansbrunnen
ObjektID: 89022
(Mathon)
Standort
KG: Ischgl
Laufbrunnen mit Holzskulptur des hl. Sebastian aus dem 20. Jahrhundert.[10]
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ObjektID: 88960
(Pardatschalpe)
Standort
KG: Ischgl
Die barocke zweijochige Kapelle hl. Gallus mit Rundapsis in Oberpardatsch wurde 1736 errichtet.[2]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Siehe auch

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ischgl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Dehio Tirol 1980, Ischgl, Seiten 368 bis 372
  3. Menardi, Wiesauer: Kapellenbildstock, Lourdeskapelle, Valzurkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Juni 2015.
  4. lt. Tiris; GstNr. 1818/1 lt. BDA nicht zutreffend
  5. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, Fussfallkapelle (7 Bildstöcke). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Juni 2015.
  6. Menardi, Wiesauer: Pfarramt Ischgl, ehemaliges Frühmesserwidum. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Juni 2015.
  7. Kirche Mathon, Hl. Sebastian und Rochus – Ischgl, tiscover.com
  8. Krivdic, Wiesauer: Friedhof Mathon. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  9. Krivdic, Wiesauer: Pfarrhaus Mathon, Widum Mathon. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  10. Wiesauer: Laufbrunnen, Sebastiansbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Juni 2015.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.