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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Serfaus

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Serfaus enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Serfaus im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Lourdeskapelle
ObjektID: 64787
Dorfbahnstraße 1
Standort
KG: Serfaus
Datei hochladen Widum mit Widengarten und Salettl
ObjektID: 64782
Kirchgasse 1
Standort
KG: Serfaus
Von dem im Kern mittelalterlichen Bau ist nach zahlreichen Umbauten nur noch die Stube mit spätgotischem Holzbalkentonnengewölbe und das bereits versetzte und halb eingeputzte Tuffsteinportal aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Der traufseitig erschlossene Mittelflurgrundriss ist zweigeschoßig und hat ein Satteldach mit Bundwerkgiebel.[2]

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Bauernhaus
ObjektID: 19853
Madatschen 3
Standort
KG: Serfaus
Das Gebäude in mäßiger Hanglage stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und gliedert sich in zwei Teile. Die Bauteile des zweigeschoßigen Wohngebäudes sind durch drei separate Pfettendachstühle sowie eine dazwischen liegende Erschließungszone getrennt. In der westlichen Hälfte dürfte der talseitig gemauerte Teil den Kern und wahrscheinlich den ältesten Bauteil des Hofes überhaupt bilden. Die östliche Hälfte des Gebäudes wurde ursprünglich vermutlich als Eckflurhaus mit freistehendem Backofen angelegt. Durch Realteilungen sind dann diese Bauteile zu einem stark gegliederten, sekundären Mittelflurbau zusammengewachsen. Die drei getäfelten Stuben sind alle noch barock, so dürfte die Teilung in drei Wohneinheiten bereits vom Ende des 18. Jahrhunderts stammen.

Die Fassaden sind wegen der komplizierten Besitzsituation verschiedenst gegliedert. Lediglich die Unterbauten sind gemauert, darüber Blockbau mit Verbretterungen oder Verputzungen. Die Fenster sind sehr unterschiedlich.[3]


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Friedhofskapelle, Beinkapelle
ObjektID: 64783
Matschöl
Standort
KG: Serfaus
Das ehemalige Beinhaus, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, ist direkt an die Umfassungsmauer des Friedhofs angebaut. Es hat an der Nordseite ein Rundbogenportal mit gebänderter Eisentür. 2012 wurde es restauriert und durch den Serfauser Bildhauer Walter File innen zu einer Lichterkapelle umgestaltet.[4]

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Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
ObjektID: 64789
Matschöl
Standort
KG: Serfaus
Hauptartikel: Pfarrkirche Serfaus
f1

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Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau im Walde
ObjektID: 64790
Matschöl
Standort
KG: Serfaus

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Kirchturm
ObjektID: 64786
Matschöl
Standort
KG: Serfaus
Datei hochladen Pestkapelle hll. Sebastian, Rochus, Pirminian
ObjektID: 64788
Muirenweg
Standort
KG: Serfaus

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Kath. Filialkirche hl. Georg ob Tösens
ObjektID: 64784
St. Georgen
Standort
KG: Serfaus
Hauptartikel: St. Georg ob Tösens
f1

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Bauernhof (Anlage)
ObjektID: 45076
St. Zeno 13
Standort
KG: Serfaus
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ObjektID: 40164
Tschupbach
Standort
KG: Serfaus

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Freinlekapelle
ObjektID: 102707
bei Frauns
Standort
KG: Serfaus
Die Kapelle mit Satteldach wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. errichtet. Sie ist teilweise in den Hang gebaut und liegt an der Via Claudia Augusta. Die Kapelle selbst ist giebelseitig durch eine vergitterte Rundbogennische geöffnet und zeigt eine Schablonenmalerei mit Ölbergdarstellung.[5]

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Straßenbrücke, Tösner Innbrücke
ObjektID: 99778

Standort
KG: Serfaus
Die Tösner Innbrücke ist eine Holzbogenbrücke mit 26,5 m Spannweite und 6,7 m Breite und wurde 1855 als Sprengwerkkonstruktion erbaut. Die Straßenbrücke verbindet die Gemeinden Tösens und Serfaus über den Inn.

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Friedhof Serfaus
ObjektID: 89966

Standort
KG: Serfaus
Der Friedhof umgibt die Kirche und ist teilweise mit Mauer eingefriedet. Er reicht ins 13. und 14. Jahrhundert zurück, 1965 erfolgte eine Friedhofserweiterung und die Erbauung einer neuen Aufbahrungskapelle. Zahlreiche schmiedeeiserne Grabkreuze.[6]
Datei hochladen Aufbahrungshalle, Neue Totenkapelle
ObjektID: 89967

Standort
KG: Serfaus
Die Aufbahrungshalle wurde in den Jahren 1963 bis 1966 von Architekt Paul Ilmer aus Granitmauerwerk mit Fassadenturm und Pultdach errichtet, sie dient zugleich als Kriegergedächtniskapelle. Die künstlerische Gestaltung übernahm Josef Staud mit dem Thema Erlösung: neben dem Eingang steht eine Bronzefigur Christus als der Überwinder des Todes, auf der Bronzetür die Namen der Gefallenen aus den beiden Weltkriegen und der Erzengel Michael. Innen Farbglasfenster.[7][8]

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Straßenbrücke, sogenannte Römerbrücke
ObjektID: 90011

Standort
KG: Serfaus
Die sogenannte Römerbrücke liegt an der Via Claudia Augusta gegenüber von Tösens am linken Innufer und führt mit einer Länge von 8 m über eine Felsrunse. Die gemauerte Steinbogenbrücke stammt vermutlich aus dem Mittelalter, Form und Konstruktion entsprechen jedoch der römischen Brückenbautechnik. Durch den Abbruch einer Felskante wurde die Brücke schwer beschädigt und 1983 saniert.[9]

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Wegkapelle hl. Zeno
ObjektID: 64785

Standort
KG: Serfaus
Die Kapelle hl. Zeno liegt unterhalb des Zenobichls nahe zum Hof St. Zeno und wurde 1843 geweiht. Errichtet wurde sie anstelle eines 1326 urkundlich erwähnten Vorgängerbaus, der sich am Zenobichl neben der einstigen Burg befand.

Der kleine Mauerbau hat einen rechteckigen Grundriss, einen 5/8-Chor, ein schindelgedecktes Satteldach mit einem auch seitlich verschindelten Dachreiter mit Zeltdach. In der Giebelfassade befindet sich ein Rundbogenportal mit darüberliegender Vierpassöffnung, seitlich davon zwei kleine Rechteckfenster. An den Traufseiten je ein Rundbogenfenster. Die Fassade ist durch Putzfaschenrahmungen an Fenster- und Türöffnungen sowie Eckpilaster gegliedert. Innen Stichkappengewölbe mit Stuckdekor.[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Serfaus  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Mader, Schmid-Pittl: Pfarrhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Januar 2015.
  3. Wiesauer: Wohngebäude, materiell geteilt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Januar 2015.
  4. Mader, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Beinhaus, Lichterkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  5. Wachter: Serfaus, Nischenbildstock, Freinlekapelle bei Frauns. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Oktober 2015.
  6. Mader, Schmid-Pittl: Friedhof Serfaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  7. Mader, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, neue Totenkapelle, Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  8. Totenkapelle - Kriegerdenkmal. Abgerufen am 12. Januar 2015.
  9. Martin Aschaber, Günter Guglberger, Karl Sporschill: Brücken in Tirol. Studienverlag, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7065-4957-8, S. 82.
  10. Wiesauer, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle hl. Zeno, Zenokapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. Januar 2015.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.