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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kaunertal (Gemeinde)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kaunertal enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kaunertal im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 89358
Feichten
Standort
KG: Kaunertal
Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche Feichten in Feichten und wird von einer Umfassungsmauer begrenzt. Er wurde 1962/1963 erweitert, dabei wurde eine neue Totenkapelle mit Kriegerdenkmal errichtet.[2]
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ObjektID: 89359
Feichten
Standort
KG: Kaunertal
Das Kriegerdenkmal befindet sich im westlichen, vorhallenartigen Teil der Friedhofskapelle und besitzt eine überlebensgroße Pietà von Engelbert Gitterle sowie Gedenktafeln für die Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkriegs.[3]
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ObjektID: 89360
Feichten
Standort
KG: Kaunertal
Die Totenkapelle wurde anstelle eines Vorgängerbaus 1964 im Zuge der Friedhofserweiterung nach Plänen von Frohwald Lechleitner als Mauerbau mit flachem Satteldach errichtet. Im westlichen, vorhallenartig geöffneten Teil befindet sich das Kriegerdenkmal.[4]

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Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 64364
Feichten
Standort
KG: Kaunertal
Schlichter spätbarocker Bau von 1789 bis 1792 erbaut, mit barocker Altarausstattung, mit 1891 Pfarrkirche. Deckenbilder von Johann und Stefan Kärle aus 1879. Schnitzfiguren, dem Bildhauer Stephan Föger zugeschrieben. Barocke Konsolfigur Johannes Evangelist um 1760/1765, dem Bildhauer Balthasar Horer zugeschrieben. Orgel von Franz Weber aus 1871.[5]

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Kapelle Grasse
ObjektID: 89356
Grasse
Standort
KG: Kaunertal
Kapelle im Weiler Grasse aus 1867 mit Glockengiebel und flachrundem Schluss. Barocke Figur Christus im Kerker um 1700.[5]
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ObjektID: 89368
Kaltenbrunn
Standort
KG: Kaunertal
Die ursprünglich 1736 erbaute Kapelle wurde 1900 abgetragen und 2001 südöstlich der Kirche durch einen Neubau von Ekkehard Hörmann auf einem neuen Standort ersetzt. Die neue Kapelle besteht aus einem einjochigen Mauerbau mit schindelgedecktem Satteldach sowie Dachreiter und ist giebelseitig zugänglich.[6]
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ObjektID: 89370
Kaltenbrunn
Standort
KG: Kaunertal
Der Friedhof wurde 1637 geweiht und befindet sich südlich der Kaltenbrunner Wallfahrtskirche. Am östlichen Ende befindet sich eine Totenkapelle.[7]
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ObjektID: 89371
Kaltenbrunn
Standort
KG: Kaunertal
1980 wurde die Kapelle anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Sie besteht aus einem gemauerten Kapellenbildstock, der nach drei Seiten hin durch Rundbögen geöffnet ist und ein Zeltdach aufweist. Im Inneren befindet sich eine Figur des Auferstandenen.[8]
Datei hochladen Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt
ObjektID: 64362
Kaltenbrunn
Standort
KG: Kaunertal
Ursprünglich Marienkapelle, mit einer Kirche überbaut: Presbyterium 2. Hälfte 15. Jahrhundert (unter Erzherzog Siegmund), Langhaus (1535–1592) überwölbt die Gnadenkapelle. Innenausstattung und Kapelle barock, 1835 teilweise erneuert, 1976–1982 restauratorisch rebarockisiert: Gewölbemalerei von Franz Laukas um 1720/1730. Hochaltar von Andreas Huter aus 1887. Figuren von Andreas Kölle aus 1720. Im Chor links Pestkreuz aus 1697 von Andreas Thamasch. Zwei Leuchterengel um 1760, Balthasar Horer zugeschrieben, 1976 gestohlen. Kanzel von Balthasar Horer. Orgel von Franz Weber aus 1883, Pfeifen zum Teil von Johannes Cronthaler.[5]
Datei hochladen Widum Kaltenbrunn
ObjektID: 64363
Kaltenbrunn 1
Standort
KG: Kaunertal
Das zweigeschoßige Widum mit Schopfwalmdach gegenüber der Kirche, im Kern aus 16. Jahrhundert, wurde um 1660 von Peter Stiggl erbaut.[5]

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Gepatschhaus und Kapelle Maria Schnee mit angebautem Schlafhaus
ObjektID: 129837

seit 2013

Kaunertal
Standort
KG: Kaunertal
1873 vom Deutschen Alpenverein erbaute Almhütte, Erweiterungen erfolgten 1892, 1911 und 1958, 2005 wurde es renoviert. Die direkt neben dem Gepatschhaus erbaute Kapelle Maria Schnee wurde 1895 eingeweiht.
BW Datei hochladen Denkmalanlage Ögghöfe
ObjektID: 130945

seit 2017

Ögg 221, 222, 223
Standort
KG: Kaunertal
Die drei ehemaligen Paarhöfe wurden 1562 erstmals urkundlich erwähnt. Sie liegen lawinen- und murensicher auf einer natürlichen Hangkante auf 1444 m ü. A. und bestehen aus drei eng aneinander gebauten Wohnhäusern und den freistehenden Wirtschaftsgebäuden nördlich bzw. nordwestlich davon. Die zweigeschoßigen Wohnhäuser stammen großteils aus dem 18. Jahrhundert. Sie sind in Mischbauweise mit Fundamenten und teilweise Erdgeschoßen aus Bruchsteinmauerwerk und Obergeschoßen in Blockbauweise errichtet und weisen ein Satteldach und teilweise Bundwerkgiebel auf.[9][10] Im östlichen Hof hat sich eine Stube von 1839 und die Originalvertäfelung erhalten.[11] Die Wirtschaftsgebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert. Sie sind in Mischbauweise aufgeführt und bestehen aus einem gemauerten Stall im Erdgeschoß und einem Obergeschoß in Blockbauweise.[12][13][14]
Datei hochladen Kapelle hl. Martin in Vergötschen
ObjektID: 89363
Vergötschen
Standort
KG: Kaunertal
Kleine flachgewölbte Kapelle mit dreiseitigem Schluss und Giebelreiter und Schindeldach um 1653 erbaut. Altar Adam Payr zugeschrieben. Bilder von Franz Laukas.[5]
Datei hochladen Brandenburger Haus
ObjektID: 130504

seit 2015


Standort
KG: Kaunertal
Das Brandenburger Haus ist eine Schutzhütte in den Ötztaler Alpen auf einer Höhe von 3277 m ü. A. Geplant und gebaut wurde die Hütte in den Jahren 1905 bis 1909 durch die ehemalige Alpenvereinssektion Mark Brandenburg. Heute gehört das Brandenburger Haus der Sektion Berlin des Deutschen Alpenvereins.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kaunertal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Wiesauer, Schmid-Pittl: Friedhof Feichten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  3. Falschlunger, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Kriegerdenkmal und Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Juli 2015.
  4. Falschlunger, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  5. 1 2 3 4 5 Dehio Tirol 1980, Kaunertal, Seiten 399ff
  6. Wiesauer, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Totenkapelle Kaltenbrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Juli 2015.
  7. Krivdic, Schmid-Pittl: Friedhof, Kaltenbrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Juli 2015.
  8. Wiesauer, Schmid-Pittl: Wasserkapelle Kaltenbrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Juli 2015.
  9. Wohngebäude eines Paarhofes, Eckflurgrundriss, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  10. Falschlunger, Schmid-Pittl: Wohngebäude eines Paarhofes, Eckflurgrundriss, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  11. Falschlunger, Schmid-Pittl: Wohngebäude eines Paarhofes, Eckflurgrundriss, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  12. Falschlunger, Schmid-Pittl: Wirtschaftsgebäude eines Paarhofes, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  13. Falschlunger, Schmid-Pittl: Wirtschaftsgebäude eines Paarhofes, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  14. Falschlunger, Schmid-Pittl: Wirtschaftsgebäude, Ögg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  15. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.