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vom 02.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sulz im Weinviertel

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sulz im Weinviertel enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Sulz im Weinviertel.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Ortskapelle hl. Vitus
ObjektID: 6593
Erdpreß
Standort
KG: Erdpreß
Die leicht erhöht in der Mitte von Erdpreß gelegene Ortskapelle hl. Vitus ist ein historisierender Bau des frühen 20. Jahrhunderts mit dominierender, gestufter Turmfassade und oktogonalem Turmabschluss. Das weite Langhaus hat innen eine tonnengewölbte Holzdecke und eine freischwebende Balkenkonstruktion. Der kleine und niedrige Chor ist gerade geschlossen. Die Orgelemporenwand ist dreiachsig. Die Kapelle verfügt über einen historisierenden Hochaltar. In den vier Nischen des Retabels sind Bildnisse der vier Evangelisten zu sehen. Über dem Tabernakel gibt es einen kleinen Tempietto mit dem Erzengel Michael. Zur weiteren Ausstattung zählt ein Bild mit vier Pestheiligen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie Kreuzwegbilder aus dem späten 19. Jahrhundert.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 6594

Standort
KG: Erdpreß
Die mit 1896 bezeichnete Figur des hl. Johannes Nepomuk steht auf einem niedrigen Sockel.

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Schloss Nexing
ObjektID: 6595
Nexing 1
Standort
KG: Nexing
Schloss Nexing ist ein im Jahre 1259 erstmals erwähntes ehemaliges Wirtschaftsgut des Stiftes Heiligenkreuz mit weitläufigen Karpfenteichen. Ab 1802 war es im Besitz von Franz Ritter von Heintel, der es zu einem kleinen Landschloss in romanisierenden Formen umbauen ließ. Der zweigeschoßige Bau hat einen zentralen, von Zinnen bekrönten, viergeschoßigen Torturm und ein Korbbogenportal. An der östlichen Ecke erhebt sich ein schlankes polygonales Ecktürmchen. Im Westen schließen Wirtschaftsgebäude an.

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Ortskapelle Zum Guten Hirten
ObjektID: 7146

Standort
KG: Nexing
Die Ortskapelle Zum guten Hirten ist ein schlichter Bau mit Putzbandgliederung und kleinem Dachreiter aus dem frühen 19. Jahrhundert.

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Museumsdorf
ObjektID: 7145
Niedersulz
Standort
KG: Niedersulz
Das Museumsdorf im Süden von Niedersulz ist eine 1979 gegründete Sammlung von dörflicher Kultur des Weinviertels in zum Teil übertragenen Bauernhöfen, Wirtschaftsgebäuden, Stadeln, Fuhrwerkschuppen und Taubenkogeln, die zum Teil noch mit ihrer originalen Einrichtung ausgestattet sind.
Hauptartikel: Museumsdorf Niedersulz

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Pfarrhof/ Heimatmuseum
ObjektID: 6597
Niedersulz 23
Standort
KG: Niedersulz
Der westlich der Kirche gelegene Pfarrhof von Niedersulz ist ein mächtiger zweigeschoßiger Bau mit betonter Lisenengliederung in der Gebäudemitte, der im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts errichtet wurde.

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Zwerchhof
ObjektID: 6601
Niedersulz 84
Standort
KG: Niedersulz
In Niedersulz 64 steht ein ortstypischer eingeschoßiger Zwerchhof.

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 6596

Standort
KG: Niedersulz
Die erhöht in der Ortsmitte gelegene Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer ist ein im Kern mittelalterlicher, frühbarocker Bau, möglicherweise eine ehemalige Wehrkirche, der ursprünglich von einem Friedhof umgeben war. Das Langhaus zeigt freigelegtes Quadermauerwerk und barocke Rundbogenfenster. Die schlichte Westfassade hat ein kleines Rundfenster über einem einfachen Rechteckportal. Über kräftigem Kranzgesims ist ein Volutengiebel mit Pilastergliederung ausgeführt. Der eingezogene Chor ist durch Rundbogenfenster geöffnet, sein Schlussfenster ist vermauert. Im Süden erhebt sich ein mächtiger, dreigeschoßiger Turm. Über zwei Geschoßen ist eine Eckquaderung und im Schallgeschoß eine Pilastergliederung zu sehen. Der Turm wird von einem hochgezogenen Zwiebelhelm des 19. Jahrhunderts bekrönt. Im Süden liegt der barocke Eingangsbau mit Volutengiebel, der im frühen 18. Jahrhundert gebaut wurde.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 6598

Standort
KG: Niedersulz
Die Steinfigur des heiligen Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert steht auf einem hohen Sockel vor dem Pfarrhof in Niedersulz.

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Kirchhof
ObjektID: 6599

Standort
KG: Niedersulz
Um die Kirche liegt ein ehemaliger Friedhof mit zum Teil barocken Grabsteinen, überwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Der Anfang des 18. Jahrhunderts gestaltete Aufgang zur Kirche ist mit einer Tormauer und einem Rundbogentor mit Pilastergliederung ausgestattet.

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Zehentkeller
ObjektID: 6600

Standort
KG: Niedersulz
Am östlichen Ortsausgang befindet sich ein befahrbarer Keller mit weitem Tonnengewölbe, bezeichnet mit 1652.

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Presshaus
ObjektID: 7143

Standort
KG: Niedersulz
Das heutige Presshaus ist ein ehemaliger Schüttkasten westlich der Kirche, der im Kern aus dem 18. Jahrhundert stammt.

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Bildstock
ObjektID: 6608
 
Standort
KG: Obersulz
Im Norden des Ortes steht auf einem abgefasten Pfeiler eine spätgotische Lichtsäule mit Tabernakel und Maßwerknischen aus dem späten 15. Jahrhundert.

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Pfarrhof
ObjektID: 6604
Obersulz 177
Standort
KG: Obersulz
Der an der Südostecke des Kirchhofbereiches gelegene Pfarrhof von Obersulz ist ein bemerkenswerter eingeschoßiger Barockbau unter hohem Walmdach, der 1732 erbaut wurde.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 6602
Obersulz 177a
Standort
KG: Obersulz
Die erhöht im Westen des Ortes gelegene Pfarrkirche hl. Martin ist ein einheitlicher, mächtiger Barockbau mit hohem Westturm, der möglicherweise bereits im Mittelalter als Wehrturm angelegt wurde und in seiner heutigen Form 1661–1667 erbaut wurde. Die Kirche bildet gemeinsam mit dem Pfarrhof eine weitläufige ummauerte Anlage und war ursprünglich von einem Friedhof umgeben. Die Pfarre wurde 1235 errichtet und ist der Benediktinerabtei Michaelbeuern inkorporiert.

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Kirchhof
ObjektID: 6603

Standort
KG: Obersulz
Am Kirchhof befinden sich barocke Steinfiguren und Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert.

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Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 6609

Standort
KG: Obersulz
Die Dreifaltigkeitssäule in der Ortsmitte ist eine bemerkenswerte Pestsäule, die durch ein Chronogramm mit 1714 bezeichnet ist.

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Figur hl. Florian
ObjektID: 6605

Standort
KG: Obersulz
Barocke Steinfigur des hl. Florian aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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Figuren hll. Sebastian und Maria Magdalena
ObjektID: 6606

Standort
KG: Obersulz
Im Kirchhofbereich befinden sich Figuren aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, vermutlich ehemalige Säulenfiguren.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich nördlich der Donau. Verlag Berger, Horn
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sulz im Weinviertel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. NÖ Atlas; .221 lt. BDA nicht zutreffend.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.