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vom 17.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/H–K

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/H–K enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Innsbrucker Katastralgemeinde Innsbruck (Stadtteile Innenstadt, Mariahilf-St. Nikolaus, Dreiheiligen-Schlachthof und Saggen) mit den Straßennamen von H bis K.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Mühlauer Eisenbahnbrücke (bei Rauchmühle)
ObjektID: 128901
bei Haller Straße
Standort
KG: Innsbruck
Die Mühlauer Eisenbahnbrücke wurde mit der Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck im Zeitraum 1853 bis 1858 erbaut. Die dreibogige Steinbrücke über den Inn hat zwei massive Steinpfeiler und beidseitig an den Ufern Widerlager aus weißem Kramsacher Marmor. Über einem leicht auskragenden Gesimse befindet sich ein Eisengeländer. Sie ist die einzige im Originalzustand erhaltene Brücke dieser Art auf der Strecke München – Verona.[2]

Die Brücke überquert den Inn zwischen den Innsbrucker Katastralgemeinden Innsbruck und Mühlau.

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ObjektID: 98378
Haydnplatz
Standort
KG: Innsbruck
Die Skulptur Mädchen mit Krug aus weißem Marmor auf dem 1953 errichteten Brunnen am Haydnplatz wurde von Hans Plangger geschaffen.[3]
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ObjektID: 41055
Haydnplatz 1
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1910 erbaut und verbindet Elemente des Heimatstils mit barockisierenden und secessionistischen Formen. Die Fassade ist mit Polygonal- und Runderkern, vortretende Balkone mit Steinbalustraden und Mansarden gegliedert.[4]
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ObjektID: 64310
Haydnplatz 5
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 39087
Herrengasse 1-3
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude der Landesbaudirektion wurde um 1660 als Theatersaal errichtet und ab 1672 als Universitätsgebäude genutzt, 1745 erfolgte die Adaptierung als Landes- und Universitätsbibliothek, 1776 der Umbau in eine Statthalterei.

Das L-förmige Gebäude schließt mit seinem Südflügel an das heutige Kongresshaus an und folgt der Herrengasse entlang des ehemaligen Stadtgrabens, der Westflügel schließt nach Norden an. Der Bau ist viergeschoßig und betont schlicht gehalten. Das Hauptgebäude in der Herrengasse hat zwei zum Hof orientierte Treppenhäuser. Die Hauptfront hat ein profiliertes Traufgesims und ein Walmdach mit Dachgaupen, von den 15 Fensterachsen sind zwei Portalachsen verbreitert; die Westfront ist 14-achsig. Die Hoffronten sind im Wesentlichen schmucklos.

Innen Foyers und Treppenpodeste mit Platzlgewölben und Stuckrosetten. Die zweiarmigen Steintreppen haben ein rosettenbesetztes Rankengitter, die östliche ein erweitertes Treppenauge. Etliche spätbarocke Zimmertüre mit profilierter abgerundeter Rahmung und geschweifter Felderteilung sind erhalten.[5]

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ObjektID: 39088
Herrengasse 1-3
Standort
KG: Innsbruck
Das Archivstöckl wurde 1871 auf Betreiben des damaligen Staatsarchivdirektors David Schönherr als erster Archivzweckbau Tirols errichtet und ist ein frühes Beispiel funktionaler Architektur in Tirol. Das ursprünglich ebenerdige Gebäude wurde 1874 um ein Geschoß aufgestockt. Das Flachdach wurde auf Grund von Wasserschäden zwischen den Kriegen zu einem flachen blechgedeckten Satteldach umgebaut.

Das Archivstöckl ist an den Nordflügel des Amtsgebäudes Herrengasse angebaut. Der längsrechteckige Bau hat ein an der Südfassade risalitartig angebautes Treppenhaus. Das Erdgeschoß wurde aus Höttinger Brekzie bzw. Ziegelmauerwerk errichtet, das Obergeschoß in seiner Eisenbetonbauweise gilt als der erste derartige Bau in Tirol. Im Erdgeschoß gibt es eine große, dreischiffige Halle, deren schmaler Mittelgang ein durch breite Gurtbögen gegliedertes Tonnengewölbe auf Rechtecksäulen aufweist. Die breiten, achtjochigen Seitenschiffe haben durch Gurtbögen voneinander abgesetzte Kreuzgewölben.[6]

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ObjektID: 39214
Herrengasse 8
Standort
KG: Innsbruck

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Ottoburg
ObjektID: 39095
Herzog-Friedrich-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Spätgotischer Wohnturm, seit 1476 urkundlich nachweisbar. Der spätere Kaiser Maximilian I. verlieh den „Turn“ 1497 an den Fürsten Rudolf von Anhalt, nach dessen Tod 1515 nur noch bürgerliche Besitzer folgten. Vielleicht deshalb wurde das Haus seit 1565/68 „Eepurg“, „öd Burg“ (=leere Burg) und 1628 „Öttburg“ genannt. Von dieser Namensform ausgehend entstand am Ende des „aufgeklärten“ 18. Jahrhunderts die Assoziation zu Herzog Otto II. von Andechs, der früher als Stadtgründer von Innsbruck galt und hier in seiner „Ottburg“ residiert haben soll.

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Altes Regierungsgebäude
ObjektID: 64160
Herzog-Friedrich-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das auch Claudiana genannte Gebäude geht auf zwei mittelalterliche Vorgängerbauten zurück. 1569 ließ Erzherzog Ferdinand II. die zwei Gebäude zum Amtsgebäude für die oberösterreichische Regierung umbauen. Nach der Zerstörung beim Erdbeben von 1689 wurde es 1690–1692 in barocker Form durch Johann Martin Gumpp den Älteren wieder aufgebaut.[7]
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ObjektID: 39096
Herzog-Friedrich-Straße 5
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale fünfgeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1504 erstmals urkundlich erwähnt. Es weist einen barock geschwungenen Giebel, einen viergeschoßigen Polygonalerker, eine Erdbebenmauer bis zum zweiten Obergeschoß, eine kreuzgewölbte Laube und ein Spitzbogenportal auf. Im Inneren haben sich spätgotische Tonnengewölbe erhalten.[8]

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Hotel zum goldenen Adler
ObjektID: 39097
Herzog-Friedrich-Straße 6
Standort
KG: Innsbruck
Errichtet im Zuge des Wiederaufbaues nach dem Brand von 1450 zählt der Goldene Adler am Unteren Stadtplatz zu den ältesten und – durch seinen Laubenvorbau – auch stattlichsten Gasthäusern von Innsbruck. Die spätgotischen Fassadenfresken wurden 1957/64 wiederentdeckt. Als Vorbild für das Wirtshausschild diente der schwarze Doppeladler des Heiligen Römischen Reiches und seiner Kaiser. Die Marmortafeln unter den Lauben künden von zahlreichen Persönlichkeiten, die hier abgestiegen sind.
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ObjektID: 39098
Herzog-Friedrich-Straße 7
Standort
KG: Innsbruck
Das urkundlich 1590 erstmals genannte Haus stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert, 1963 wurde das Erdgeschoß erneuert. Das weit in die Tiefe reichende, fünfgeschoßige Haus weist an der dreiachsigen Vorderfront tonnengewölbte Lauben, einen Breiterker und eine Erdbebenmauer auf. Durch den späteren Anbau des Stöcklgebäudes ergaben sich zwei hintereinander liegende Lichthöfe. Im Inneren haben sich ein durchgehender, tonnengewölbter Flur und eine um einen runden Mittelpfeiler geführte Wendeltreppe erhalten.[9]
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ObjektID: 39099
Herzog-Friedrich-Straße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das ehemalige Gasthaus zur Blauen Gans stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und ist seit dem 17. Jahrhundert als Gaststätte belegt. Das viergeschoßige Haus mit ausgebautem Dachgeschoß über viereckigem Grundriss reicht weit in die Tiefe. Die fünfachsige Fassade ist im Zopfstil gestaltet und mit Erkern, Putzrahmungen an den Fensterbrüstungen und Heiligenmedaillons im zweiten Obergeschoß gegliedert.[10]
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ObjektID: 39100
Herzog-Friedrich-Straße 9-11
Standort
KG: Innsbruck
Zwei zweiachsige, fünfgeschoßige, im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Bürgerhäuser wurden in jüngerer Zeit zu einem Doppelhaus vereinigt. Beide Häuser weisen Erker auf, die Erdbebenmauer des rechten ist bis ins zweite Obergeschoß hochgezogen. In einem Zimmer im zweiten Obergeschoß findet sich eine spätgotische, teilweise bunt bemalte Balkendecke aus dem Jahr 1483, die 1640 erneuert wurde.[11]

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Helblinghaus
ObjektID: 39101
Herzog-Friedrich-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das ursprünglich spätgotische Gebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde um 1730 umgestaltet und vom Stuckateur Anton Gigl mit einer üppigen Rokokofassade mit Blumenranken, Fruchtbündeln, Muscheln, Akanthusblättern und Putten versehen.

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Palluahaus
ObjektID: 39102
Herzog-Friedrich-Straße 12
Standort
KG: Innsbruck
Das weit in die Tiefe reichende, sechsgeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Es weist eine schmucklose Fassade mit starker Erdbebenmauer, ein Nagelfluhportal und spitzbogig geschlossene Laubenöffnungen auf. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen und eine Wendeltreppe erhalten. Die Gasträume wurden 1927/1937 von Franz Baumann umgestaltet.[12]
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ObjektID: 39103
Herzog-Friedrich-Straße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das weit in die Tiefe reichende fünfgeschoßige Haus geht ins 15. Jahrhundert zurück. Die durch eine Blendmauer horizontal abgeschlossene Fassade mit Erdbebenmauer, viergeschoßigem Erker und Mosaik des Gnadenbildes Mariahilf wurde in jüngerer Zeit barockisierend gestaltet.[13]
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ObjektID: 12519
Herzog-Friedrich-Straße 14
Standort
KG: Innsbruck
Eine der wenigen erhaltenen traditionellen Gaststätten Innsbrucks geht im Kern auf ein spätgotisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert in der typischen Inn-Salzach-Bauweise zurück. 1927 und 1937 wurde es nach Plänen von Franz Baumann behutsam umgebaut. Die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes weist rundbogige Laubenöffnungen, einen elegenen rechteckigen Erker über drei Geschoße, der im vierten Obergeschoß in einen Balkon übergeht, sowie Erdbebenpfeiler auf. Die Fassade wurde 1937 umgestaltet und von Erich Torggler mit Freskenmotiven aus dem Gastgewerbe verziert. Die Gasträume sowie Möbel und Ausstattungsdetails wie Leuchten, Wandregale, Türen und Türklinken wurden einheitlich von Franz Baumann gestaltet.[14]

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Ansitz Neuhof, Goldenes Dachl
ObjektID: 64161
Herzog-Friedrich-Straße 15
Standort
KG: Innsbruck
In diesem Gebäude befand sich von 1420 bis ca. 1460 die Residenz des Tiroler Landesfürsten Friedrich IV. und Siegmund des Münzreichen.

Der mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckte Prunkerker, das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck, wurde als Auftragswerk unter Kaiser Maximilian I. von Niclas Türing dem Älteren errichtet und laut Inschrift im Jahre 1500 fertiggestellt. Die Fresken stammen von Maximilians Hofmaler Jörg Kölderer. Die Erkerreliefs zeigen Porträts Maximilians und seiner beiden Gemahlinnen, die von Moriskentänzern umgeben werden. Wappen, verdeckte Hinweise und Symbole ergeben ein komplexes Gesamtkunstwerk, das das Selbstverständnis Maximilians widerspiegelt. Das Schriftband hinter den Tänzern auf den Reliefs konnte nicht entziffert werden.

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ObjektID: 39104
Herzog-Friedrich-Straße 16
Standort
KG: Innsbruck
Dieses im 15. Jahrhundert erbaute spätgotische Bürgerhaus tritt vor allem durch seinen Eckerker hervor. Die dortigen Reliefs sind Arbeiten aus der Werkstatt Gregor Türings († 1543) und zeigen einerseits Musikanten und Spielleute, andererseits verschiedene Arten von Turnieren. Die Reliefs erinnern daran, dass am alten Stadtplatz vor dem Gebäude einst ritterliche Kampfspiele stattgefunden haben.
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ObjektID: 39106
Herzog-Friedrich-Straße 18
Standort
KG: Innsbruck
Das seit 1521 urkundlich belegte Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Das fünfgeschoßiges Eckhaus hat eine einachsige Erkerfront zur Herzog-Friedrich-Straße und sieben Fensterachsen an der Seilergasse, wo sich auch der Eingang befindet. Im Inneren finden sich ein kleiner tonnengewölbter Flur, eine Wendeltreppe mit gemauerter Brüstung und ein rundbogiger Treppeneingang.[15]
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ObjektID: 39107
Herzog-Friedrich-Straße 19
Standort
KG: Innsbruck
Das vor 1486 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude hat einen Baukern aus dem 15./16. Jahrhundert. Mit seinem L-förmigen Grundriss umschließt es das Eckhaus Herzog-Friedrich-Straße 17 an der Süd- und Ostseite und hat eine dreiachsige Hauptfront zur Herzog-Friedrich-Straße und eine einachsige Front zur Hofgasse. Die um 1503 gestaltete Hauptfassade weist einen Erker, ein Grabendach und einen Treppengiebel auf. Im ersten Obergeschoß des Traktes zur Hofgasse befand sich bis 1955 eine Rokoko-Apotheke. Die Apotheke im Erdgeschoß des Vorderhauses wurde Ende des 18. Jahrhunderts eingerichtet.[16]

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Vogelsangerhaus
ObjektID: 39108
Herzog-Friedrich-Straße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das seit 1521 urkundlich belegte Haus stammt im Baukern aus dem 15. Jahrhundert. Das vierachsige, fünfgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Doppelhaus weist Lauben, Erker und zwei ungleiche Grabendächer auf. Die Fassade wurde nach Bombenschaden 1948 restauriert. Das Innere wurde 1955 durch ein Erdbeben stark beschädigt.[17]

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Altes Rathaus mit Stadtturm und Brunnen im Innenhof
ObjektID: 64167
Herzog-Friedrich-Straße 21
Standort
KG: Innsbruck
Das Alte Rathaus war bis 1897 Sitz der Stadtverwaltung. 1358 wurde ein Bürgerhaus am Stadtplatz angekauft und zum Rathaus umgewandelt, das mehrmals umgebaut und vergrößert wurde. Die heutige Gestalt erhielt es 1658.

Der 56 m hohe Stadtturm wurde um 1450 als erster derartiger Bau in Österreich errichtet. Ursprünglich mit einem spitzen Turmhelm versehen, erhielt er um 1560 eine Renaissance-Zwiebelhaube.

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ObjektID: 39109
Herzog-Friedrich-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Das Trautsonhaus ist ein gotisches Laubenhaus des 15. Jahrhunderts mit Lichtschacht. Es erhielt im Jahre 1541 unter seinem damaligen Besitzer Hanns Trautson von Matrei, Sprechenstein und Schrofenstein, Erbland-Marschall von Tirol, seit 1541 Freiherr, durch Meister Gregor Türing seine heutige Gestalt und Höhe sowie die zwei prächtigen Erker, deren linker sich über einem Bogen erhebt und mit den Wappen des Bauherrn und seiner Gattin aus dem Hause Madruzzo geziert ist.

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Brunnen vor Trautsonhaus
ObjektID: 98535
vor Herzog-Friedrich-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Der barocke Marmorbrunnen mit niedriger, breiter Muschelschale und einer vasenbekrönten, kannelierten Brunnensäule von 1806 ist der einzige noch an ursprünglicher Stelle erhaltene Stadtbrunnen Innsbrucks.[18]
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ObjektID: 39110
Herzog-Friedrich-Straße 23
Standort
KG: Innsbruck
Das 1390 erstmals urkundlich genannte Haus hat einen Baukern aus dem 15. Jahrhundert. 1949 wurde das Innere nach einem Bombenschaden umgebaut. Das fünfgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Haus weist an der schmucklosen Fassade spitzbogige Lauben, eine Erdbebenmauer, einen dreigeschoßigen Breiterker und einen geschwungenen Barockgiebel auf.[19]
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ObjektID: 39111
Herzog-Friedrich-Straße 29
Standort
KG: Innsbruck
Wohl aus zwei Bürgerhäusern zusammengewachsen, trug dieses Haus um 1536 die Bezeichnung „Zum guldenen Engl“ und wurde 1613 von der „Tiroler Landschaft“ als ihr erstes Amtsgebäude angekauft. Dies wurde notwendig, weil Innsbruck – seit 1420 Residenz der Tiroler Landesfürsten – nach und nach auch zum exklusiven Tagungsort des Tiroler Landtages bzw. der Tiroler Landschaft und ihrer Stände geworden ist. Schon bald als zu eng empfunden, wurde dieses Haus in der Altstadt 1666 gegen eines in der oberen Neustadt vertauscht, wo sich das „Alte Landhaus“ seither befindet (Maria-Theresien-Straße 43).
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ObjektID: 39112
Herzog-Friedrich-Straße 32
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude weist an der Fassade einen dreigeschoßigen Polygonalerker und einen Stutzgiebel auf. Die Lauben sind mit abgefasten verputzten Spitzbogen versehen. In der Mitte des weit in die Tiefe reichenden Hauses befindet sich eine Treppe mit Lichtschacht.[20]
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ObjektID: 39113
Herzog-Friedrich-Straße 33
Standort
KG: Innsbruck

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Kohleggerhaus
ObjektID: 39114
Herzog-Friedrich-Straße 35
Standort
KG: Innsbruck
Das Stadtrichter-Zeller-Haus war um 1485 bis 1543 im Besitz der Innsbrucker Bürgerfamilie Zeller. Walter Zeller der Ältere ließ, als er 1495 Stadtrichter war, im Laubengewölbe das bemerkenswerte Quaternionen- oder Reichsadlerfresko anbringen, kombiniert mit den Wappen der „Gesalbten Könige“ von Frankreich, England, Sizilien und Schottland. Von Walter Zeller dem Jüngeren († 1543) stammt der zum Teil beschädigte Erkerschmuck mit einem seltenen Haussegen.
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ObjektID: 39115
Herzog-Friedrich-Straße 37
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus ist urkundlich seit 1587 belegt. Das viergeschoßige Haus mit Satteldach weist eine horizontal abschließende Stirnmauer und einen dreigeschoßigen Erker in der mittleren Fensterachse auf. Die beiden Laubenbogen sind in verputzten Spitzbogen geschlossen und abgefast. Das Innere wird über eine Wendeltreppe neben dem Lichthof erschlossen.[21]
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ObjektID: 39116
Herzog-Friedrich-Straße 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zur Stiftgasse stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und diente mehr als 500 Jahre lang als Gasthaus. Der fünfgeschoßige Mauerbau mit mächtigem Walmdach und regelmäßiger Fassadengliederung weist einen über drei Obergeschoße reichenden, dreiseitigen Polygonalerker auf. Das Erdgeschoß im Bereich der Herzog-Friedrich-Straße ist in zwei weiten Segmentbögen zum Laubengang geöffnet und vom Obergeschoß durch ein kräftiges Gesims abgesetzt. An der Gebäudeecke befindet sich eine 1952 von Hans Andre geschaffene Skulptur. Das Innere ist stark verändert worden, weist aber noch zahlreiche spätgotische Baudetails wie gewölbte Flure und Räume oder Nagelfluhgewände auf. Die Gaststuben im ersten Stock wurden in den 1930er Jahren von Lois Welzenbacher im Stil der Neuen Sachlichkeit gestaltet.[22]

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Donauhof
ObjektID: 7971
Herzog-Friedrich-Straße 40 / Schlossergasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1912/1914 nach Plänen von Hans Menardi und Josef Retter anstelle des 1765 abgetragenen Vorstadttores und Nachfolgebauten des 19. Jahrhunderts errichtet. An der Fassade zum Marktgraben, an der abgeschrägten Ecke zur Herzog-Friedrich-Straße und an der Ecke zur Schlossergasse befinden sich dreigeschoßige Polygonalerker. Das Erdgeschoß öffnet sich in großen, korbbogigen Schaufenstern zur Herzog-Friedrich-Straße hin und wird mit einem einfachen, die Fassaden umlaufenden Kranzgesims abgeschlossen. Die Fenster der Obergeschoße sind mit breiten weißen Putzfaschen mit ausgestellten Ecken gerahmt. Das im Jugendstil gestaltete Treppenhaus ist verfliest und weist Marmorstufen, stukkierte und mit Goldornamenten besetze Deckenuntersichten der Treppenläufe und Podeste sowie ein großflächig gestaltetes Schmiedeeisengeländer mit blattbesetzten Blumen in Voluten auf.[23]

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Ereignisdenkmal Freiheitskriege von 1809/anno 9
ObjektID: 98570
Herzog-Otto-Straße
Standort
KG: Innsbruck
Das als Vater und Sohn oder Anno neun bezeichnete Denkmal stellt zwei Tiroler Freiheitskämpfer dar, die nach dem Feind Ausschau halten. Es wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Tiroler Freiheitskampfes von Christian Plattner geschaffen und 1914 an der Innbrücke vor der Ottoburg aufgestellt.[24]
Datei hochladen Alte Markthalle
ObjektID: 10580
Herzog-Siegmund-Ufer 3
Standort
KG: Innsbruck
Die alte Markthalle wurde 1913/14 nach Plänen von Fritz Konzert am rechten Innufer errichtet. Das überhöhte Mittelschiff des dreischiffigen Jugendstilbaus ist mit einem flachen Satteldach gedeckt. Die im Norden liegende Eingangsseite ist im unteren Bereich durch fünf symmetrische, auf Nagelfluhpfeilern aufliegende Korbbogenarkaden gegliedert.[25]
Datei hochladen Bederlungerhaus
ObjektID: 39105
Hofgasse 2
Standort
KG: Innsbruck
Die Geschichte des Bederlunger­hauses geht bereits in die früheste Zeit der Stadt zurück. Schon bald nach der Gründung der Stadt südlich der Innbrücke wurden auch die ersten Vorgängergebäude des heutigen Hauses errichtet. Im Erdgeschoß konnten romanische Mauerreste nachgewiesen werden. Das heutige Gebäude entstand durch die Zusammenlegung mehrerer mittelalterlicher Parzellen. Die Bezeichnung als „Bederlungerhaus“ geht auf die Familie Bederlunger zurück, welche das Haus vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1931 innegehabt hat. Im Jahre 2007 wurde das Haus mit öffentlicher Unterstützung restauriert.
Datei hochladen Deutschordenshaus
ObjektID: 39122
Hofgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39123
Hofgasse 4
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Gasthaus Zum Touristen, ehem. Zum Meraner
ObjektID: 39124
Hofgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Burgriesenhaus
ObjektID: 39125
Hofgasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Ehem. Haus Goldener Greif/Tachezy
ObjektID: 39117
Höttinger Gasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das 1466 erstmals urkundlich genannte, im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1607 aus zwei getrennten Häusern zum Gasthaus „Goldener Greif“ vereint. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde es grundlegend umgebaut, 1826 aufgestockt und im 20. Jahrhundert durch Geschäftsein- und umbauten verändert. Das viergeschoßige Eckhaus weist massive Erdbebenstützen, eine hohe Feuermauer zum Nachbarhaus und an der Höttinger Gasse eine geknickte Fassade auf. An der Ecke befindet sich auf der Höhe des ersten Obergeschoßes ein in Stein gehauener Schrein mit einer Kreuzigungsgruppe, die um 1430 geschaffen wurde und vermutlich die älteste erhaltene Wandskulptur Innsbrucks darstellt.[26]
Datei hochladen Ehem. Chiemseehaus
ObjektID: 39119
Höttinger Gasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude befand sich im Besitz des Klosters Chiemsee und wurde von diesem spätestens 1628 verkauft. Das Haus wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und um 1500 umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde es durch Einbau einer neuen Treppenanlage, einen Anbau und Aufstockung weiter verändert. Das viergeschoßige Eckhaus weist ein Walmdach und an der Südseite einen bis zum Dachgesims reichenden gotischen Erker auf. Zwei Hallen und die Flure sind mit Tonnengewölbe und Stichkappen, eine weitere Halle mit einem Kreuzgewölbe versehen.[27]
Datei hochladen Hausportal
ObjektID: 39120
Höttinger Gasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das seit dem 15. Jahrhundert belegte und im 17. Jahrhundert neu gebaute Bürgerhaus hat an der südlichen Kante ein Hofportal aus Nagelfluh mit einem geschlossenen Rundbogen sowie Sockel, Kämpfer und Keilstein, das von einem leicht geschwungenen profilierten Gesims bekrönt wird.[28]
Datei hochladen Malfatti-Schlößl
ObjektID: 39121
Höttinger Gasse 25
Standort
KG: Innsbruck
Der Ansitz (genannt Ansitz Ettnau nach dem Erbauer oder Malfattischlössl nach dem Besitzer von 1871) wurde spätestens 1693 erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut, das barocke Erscheinungsbild blieb dabei weitgehend erhalten. Bis 1806 diente er als Amtsgebäude und Wohnsitz des Pflegers der Herrschaft Sonnenburg. Das Gebäude erhebt sich auf einem quadratischen Grundriss, an allen vier Ecken befinden sich ausladende Erker, die über das Traufgesims hinaus als achteckige Türmchen weitergeführt und mit Hauben gedeckt sind. Das Zeltdach wird von einer achteckigen Laterne bekrönt. Das Gebäude ist von einem Garten umgeben, der von einer Umfassungsmauer begrenzt wird.[29]

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Messehalle 2
ObjektID: 39127
Ing.-Etzel-Straße 31, 29
Standort
KG: Innsbruck
Die Halle wurde für die Prager Jubiläumsausstellung 1891 errichtet und für die Tiroler Landesausstellung 1893 nach Innsbruck versetzt, wo sie heute von der Innsbrucker Messe genutzt wird. Der Stahlfachwerkbau wird an der Südseite und an den Stirnseiten von gemauerten Wänden umschlossen, die ursprünglich aufwendig architektonisch gestaltet waren und große Fensteröffnungen aufwiesen.[30]

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Städtisches Wohnheim Saggen mit Einfriedungsmauer und Kiosk
ObjektID: 64311
Ing.-Etzel-Straße 59
Standort
KG: Innsbruck
Anlässlich des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josephs stiftete Johann von Sieberer das „Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Greisenasyl“. Das 1908/09 errichtete Gebäude ist weitgehend gleich wie die Siebererschule gestaltet. Das Innere der Kapelle ist mit originalem ornamentiertem Fliesenboden und Gestühl ausgestattet. Das hohe Tonnengewölbe ist kassettiert und von rosettengeschmückten, kassettierten Gurtbogen eingefasst. Das Gebäude ist von der ursprünglichen Garteneinfassung mit gemauerter Brüstung und reich ornamentiertem Eisengitter zwischen quadratischen Pfeilern umgeben.[31]
Datei hochladen Flösserkreuz
ObjektID: 111923
Innallee
Standort
KG: Innsbruck
Das neugotische Kruzifix wurde, vermutlich als Ersatz für ein älteres Kruzifix, um 1865 im Zuge der Innuferverbauung aufgestellt.[32]
Datei hochladen Volksschule St. Nikolaus mit östlich angrenzender Einfriedungsmauer
ObjektID: 102855
Innallee 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1872 als Industrieschule errichtet und 1891 umgebaut und erweitert. Das dreigeschoßige Gebäude mit Walmdach weist an der Innseite einen Mittelrisalit, an der südwestlichen Eingangsfassade ein von Pilastern gerahmtes Portal in segmentbogigem Stein- bzw. Putzrahmen auf. Die Fassaden sind mit Putzbänderung und Gesimsen gegliedert.[33]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 64235
Innrain
Standort
KG: Innsbruck
Die Johanneskirche wurde 1729–1732 anstelle einer älteren Kapelle errichtet und bildete lange den westlichen Abschluss des Innrains. Der hochbarocke Bau wurde von Georg Anton Gumpp nach italienischen Vorbildern entworfen. Die Deckengemälde wurden 1794 von Josef Schöpf geschaffen. Seit 1993 ist die Kirche Sitz der Universitätspfarre.

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Dankl-Kaserne
ObjektID: 39136
Innrain 1
Standort
KG: Innsbruck
Die alte Stadtburg wurde gleichzeitig mit der Anlage der Innsbrucker Altstadt um 1180/1204 als Stadtburg der Grafen von Andechs, Herzoge von Meranien errichtet und vom 15. bis zum 18. Jahrhundert als „inneres“ oder Stadt-Zeughaus bzw. ab 1780 als Kaserne verwendet. Der Altbau musste um 1851/54 weitgehend dem bestehenden Kasernen-Neubau weichen, welcher seit 1986/88 als Verwaltungsgebäude etc. adaptiert worden ist.

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Bürgerhaus, ehem. Hofschmiedehaus
ObjektID: 40468
Innrain 2
Standort
KG: Innsbruck
1822 wurde die Baugenehmigung für das Haus mit Hufschmiede erteilt, das 1841 und 1843 umgebaut wurde. Seit 1892 befindet sich darin eine Gaststätte. Die Fassade des fünfgeschoßigen Baus mit kleinem Innenhof und Walmdach ist frühhistoristisch mit glatten Eckpilastern, Horizontalgesimsen zwischen den einzelnen Geschoßen und einem profilierten Kranzgesims gegliedert. Die Rundbogenportale sind heute teilweise vermauert. Im Inneren weist das Erdgeschoß ausgeprägte Stichkappengewölbe auf, der Hausflur und verschiedene andere Räumlichkeiten schlichte Flachtonnengewölbe.[34]

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Wallpachhaus
ObjektID: 39138
Innrain 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus wurde 1719 erbaut und nach 1775 aufgestockt. Die Fassade aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ist mit reichem Rokokoschmuck aus Rocaillen, Muscheln und Schnörkeln gestaltet. In der Mittelachse zwischen erstem und zweitem Obergeschoß befindet sich ein Medaillon mit der Darstellung des Gnadenbildes Mariahilf.[35]
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Stiftsmühle
ObjektID: 39139
Innrain 20
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Haus mit fünfachsiger Vorderfront und Satteldach wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Die Fassade ist mit einem durchgehenden Gesims über dem Erdgeschoß und Brüstungsgesimsen an den Fenstern gegliedert. Das Korbbogenportal in Putzrahmen weist im Bogen Quadern mit Keilstein auf.[36]
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Ehem. Marktamt
ObjektID: 21844
Innrain 24
Standort
KG: Innsbruck
Das Barockhaus wurde 1717 errichtet und 1874 nach Plänen von Josef Spörr aufgestockt. Dabei wurde die Fassade spätbiedermeierlich mit historistischem Stuckdekor gestaltet. 1922 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und mit Dachhäuschen versehen.[37]

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Landespolizeikommando mit Einfriedung
ObjektID: 64233
Innrain 34
Standort
KG: Innsbruck
Das langgestreckte Gebäude wurde 1783 als Kadettenschule errichtet und wird heute von der Landespolizeidirektion Tirol genutzt.[38] Im Inneren befindet sich ein 1955–1959 geschaffenes Mosaik von Emmerich Kerle, das den gefallenen Kameraden gewidmet ist und eine Darstellung von Österreich mit Soldaten, einem Engel mit Lorbeerkranz und einem Kreuz mit Bindenschild zeigt.[39]
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ObjektID: 39140
Innrain 41
Standort
KG: Innsbruck
Der seit 1561 belegte Ansitz stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1862 aufgestockt. Das viergeschoßige, würfelförmige Gebäude mit Eckerkern wird durch zwei breite Gesimse gegliedert. Über dem rundbogigen Portal befindet sich ein Mosaik des Gnadenbildes Mariahilf. Der breite, durchgehende Erdgeschoßflur ist im vorderen Teil tonnengewölbt mit Stichkappen, die Treppe weist ein Tonnengewölbe, der Flur im ersten Obergeschoß und die Treppenpodeste ein Kreuzgewölbe auf.[40]
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ObjektID: 43253
Innrain 47
Standort
KG: Innsbruck
Der Krankenhausbau wurde 1933 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. Er besteht aus einem viergeschoßigen kubischen Eingangstrakt und einen fünfgeschoßigen Quertrakt, die durch einen geschwungenen Baukörper verbunden werden, der gegen den Eingangstrakt hin zurückgesetzt und um vier Achsen vor den Quertrakt geschoben ist. Das Erdgeschoß erscheint durch seine Bänderung und breiten rechteckigen Fenster als Sockel.[41]
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ObjektID: 43254
Innrain 49
Standort
KG: Innsbruck
Der dreigeschoßige Krankenhausbau wurde 1909 im Heimatstil mit historistischen Elementen erbaut. Die Fassade ist mit Quaderung, Erkern und Balkonen gegliedert.[42]

Anmerkung: Standortangabe näherungsweise.


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Universitätsbibliothek
ObjektID: 64246
Innrain 50
Standort
KG: Innsbruck
Das Hauptgebäude der Universitätsbibliothek wurde von 1911 bis 1924 nach Plänen von Eduard Mathias Zotter erbaut. Der freistehende, zweigeschoßige Bau besteht aus einem überhöhten Lesesaaltrakt mit Mansarddach und einem Depottrakt, die durch einen vorspringenden Treppenhaustrakt verbunden sind. Dieser weist zwischen zwei massiven Pilastern ein barockisierendes Portal auf, darüber ein hohes Rundbogenfenster und einen Giebel mit Doppeladler, im Inneren befindet sich eine monumentale Treppenanlage mit Marmortreppe und aus Volutenmotiven gebildeter Steinbalustrade. Der Lesesaal weist an der Straßenseite hohe Rundbogenfenster auf und ist mit einer Kassettendecke gedeckt.[43]

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Universitätshauptgebäude
ObjektID: 64247
Innrain 52
Standort
KG: Innsbruck
Das Hauptgebäude der Universität Innsbruck wurde von 1911 bis 1924 nach Plänen von Eduard Mathias Zotter erbaut. Die neubarocke, freistehende, viergeschoßige Anlage umschließt als Flügelbau zwei Innenhöfe. Die fünf mittleren Achsen der Hauptfassade springen als Risalit mit Mansardendach vor, aus diesem nochmals die drei mittleren Portalachsen, die durch kolossale ionische Halbsäulen abgegrenzt und von einem geschwungenen Segmentbogengiebel abgeschlossen werden. Im Inneren ist das Foyer erhöht und durch Pilaster und Pfeiler vom Vestibül abgesetzt. Die Aula im ersten Stock ist antikisierend mit profilierten Pilastern, Zahnschnittfries und Kassettendecke gestaltet.[44]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 84346
Innrain 52
Standort
KG: Innsbruck
Das von Lois Welzenbacher entworfene Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Universitätsangehörigen wurde 1926 vor dem Hauptgebäude der Universität enthüllt. Auf einem hohen Sockel mit dreieckiger Grundfläche und der Inschrift „Ehre – Freiheit – Vaterland“ befindet sich ein aus Kupfer getriebener Adler.[45]

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Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Siechenhaus, ehem. Städt. Pflegeheim
ObjektID: 39141
Innrain 53
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, freistehende Gebäude wurde 1898/99 als Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Siechenhaus errichtet. Die Fassade zum Innrain ist mit einem barockisierenden Mittelportal, Putzfaschen und Bänderung an den Haus- und Risalitkanten gegliedert. An der Rückseite befindet sich die 1900 geweihte Kapelle mit vorspringendem, dreiseitigem Chor und Deckenfresken von Alfons Siber von 1903.[46]
Datei hochladen Thurnerdenkmal
ObjektID: 102142
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Das Denkmal für Franz Thurner, Begründer der Freiwilligen Feuerwehren und des Turnwesens in Tirol, wurde 1902 aufgestellt. Die Bronzebüste auf einem Steinsockel wurde von Norbert Pfretzschner geschaffen.[47]
Datei hochladen Joachimsbrunnen
ObjektID: 102147
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Der barocke Brunnen mit einer Marmorstatue des hl. Joachim mit der sitzenden Maria wurde von Johann Martin Gumpp dem Älteren entworfen.[48] Er stand von 1706 bis 1732 als Pendant zum inzwischen ebenfalls entfernten Josefsbrunnen südlich der Annasäule in der Maria-Theresien-Straße[49] und wurde 1871 im Waltherpark in St. Nikolaus aufgestellt.
Datei hochladen Vermessungsstein „Geographensäule“
ObjektID: 111925
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Die Wetterstation wurde 1876 im Waltherpark errichtet. Auf gestuften quadratischen Unterbau aus rotem Marmor erhebt sich ein Pfeiler aus weißem Marmor. Im Sockelfuß verwitterte Inschrift. Der Sockel trägt Rahmenfelder mit den Höhenangaben einiger umliegender Berggipfel sowie den Längen- und Breitengrad. Nebst Thermometer und Barometer hat die Säule noch eine Sonnenuhr und eine Inschrift mit der Angabe der durchschnittlichen Witterung.[50]
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal Walther von der Vogelweide
ObjektID: 111926
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Die überlebensgroße Erzstatue des Walter von der Vogelweide wurde 1876 für das Bayerische Nationalmuseum gegossen und 1877 von der Stadt Innsbruck angekauft und im Waltherpark aufgestellt. Die Statue steht auf einem unregelmäßig geschichteten Porphyrsockel.[51]
Datei hochladen Miethaus, ehem. Strafarbeitshaus/Turnusvereinshaus
ObjektID: 39143
Innstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39144
Innstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Malfatti-Haus
ObjektID: 39145
Innstraße 5
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wohnhaus Goldenes Kreuz (Haupthaus mit Stöckl)
ObjektID: 39146
Innstraße 13
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39147
Innstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Ansitz Rainfels
ObjektID: 39148
Innstraße 17
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Seifensieder-Haus
ObjektID: 39149
Innstraße 23
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1712 aus zwei Häusern zusammengefügt und im 19. Jahrhundert mit einer neugotischen Fassade versehen. Seit 1868 ist es im Besitz der Seifenfabrikanten Walde. 1883 wurde im Hof ein ebenerdiger Zubau, 1935 und 1938 ein Kessel- bzw. Sudhaus für die Seifenfabrik errichtet. Die Fassade ist mit zwei Breiterkern, Blendgiebeln und korbbogig geschlossenen Portalen gestaltet. Im Inneren finden sich zahlreiche spätgotische Gewölbe. Zu dem Baukomplex gehören neben dem Haupthaus ein Stöcklgebäude, ein Gartenhaus aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Verwalter- und Gesindehaus.[52]

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Ansitz
ObjektID: 39150
Innstraße 23a
Standort
KG: Innsbruck
Das ansitzartige, dreigeschoßige Stöcklgebäude des Seifensiederhauses stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, wurde im 18. Jahrhundert barockisiert, 1932 umgebaut und 1956 aufgestockt. An der Mittelachse der barocken Fassade befindet sich ein Korbbogenportal, darüber ein Fresko mit dem Gnadenbild Mariahilf. Der Flur und Räume im Erdgeschoß sind mit spätgotischen Gewölben und Türgewänden versehen.[53]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39151
Innstraße 25
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. Es weist eine einfache barocke Fassade mit durchlaufenden Brüstungsgesimsen und geohrten Fensterrahmen, einem Erker und einem Rundbogenportal auf. Im Inneren finden sich ein durchgehender, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit Stichkappen, mehrere spätgotische Portalgewände und eine Balkendedecke.[54]

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St. Nikolaus-Schule mit Einfriedung an der Innstraße
ObjektID: 64182
Innstraße 36
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Ansitz Rauschenstein
ObjektID: 47909
Innstraße 38
Standort
KG: Innsbruck
Der im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende, als Färberei genutzte Bau wurde 1871/1872 umgebaut und 1925 nach Plänen von Franz Baumann erweitert. Im Südwesten schließt ein von einer Mauer umgebener Garten an. Die Fassaden des dreigeschoßigen Gebäudes weisen eine regelmäßige Gliederung auf. Ein durchlaufender Mittelflur mit eingezogenen Gurtbögen erschließt in der südlichen Gebäudehälfte den älteren, wohl noch spätgotischen Teil des Hauses.[55]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39153
Innstraße 45
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude wurde 1894 mit einem Keller und einem größeren Geschäftslokal versehen. Die Umgestaltung der Fassade im 19. Jahrhundert wurde 1953 rückgängig gemacht. In der Mittelachse der Fassade befindet sich ein viergeschoßiger Breiterker, darunter ein Rundbogenportal. Der durchgehende Erdgeschoßflur ist mit einem fast spitzbogigen Tonnengewölbe versehen.[56]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39154
Innstraße 53
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Brunnen in der Innstraße (Hans-Brenner-Platz)
ObjektID: 111924
vor Innstraße 69
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wohn- und Gasthof Eiche
ObjektID: 39156
Innstraße 85
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Gasthaus Elefant
ObjektID: 39157
Innstraße 87
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Kindergarten St. Nikolaus mit Einfriedungsmauer
ObjektID: 64183
Innstraße 97
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Kruzifix
ObjektID: 99136
Jahnstraße
Standort
KG: Innsbruck
Das spätgotische Kruzifix in einem überdachten Gehäuse stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert und wurde in späterer Zeit ergänzt.[57]
Datei hochladen Volksschule, Waldorfschule und Kindergarten Dreiheiligen mit Turnsaal
ObjektID: 64282
Jahnstraße 5, 7
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 33225
Jahnstraße 29
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus mit Stöckelgebäude im Hinterhof
ObjektID: 39158
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 64299
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 49303
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 5
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 48413
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wandmalerei im Wintergarten der Hofgärtnerei
ObjektID: 119748
bei Kaiserjägerstraße 1b
Standort
KG: Innsbruck
Das Wandgemälde Luft- und Pflanzenwesen im Gebäude der Hofgärtnerei wurde 1954 von Max Weiler geschaffen.
Datei hochladen Gasthaus Zum Schwarzen Adler
ObjektID: 39159
Kaiserjägerstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1555 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit 1654 als Gaststätte nachweisbar. Das viergeschoßige Eckhaus weist einen Eckerker über drei Geschoße und an der Hauptfassade zur Kaiserjägerstraße ein Rechteckportal auf. Der Flur im Erdgeschoß ist tonnengewölbt mit Stichkappen.[58]

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Kapuzinerkirche und -kloster mit Eremitage
ObjektID: 39160
Kaiserjägerstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Das Kapuzinerkloster wurde 1593 gegründet und 1594 geweiht, von 1797 bis 1833 war es aufgehoben. Im 17. Jahrhundert wurde es erweitert und erhielt ab 1857 das heutige klassizistische Erscheinungsbild.[59] Die Kirche ist ein schlichter Bau mit eingezogenem, gerade abschließendem Chor und Dachreiter. Die Fassade zeigt eine einfache klassizistische Gliederung mit Kolossalpilastern und ein Portal mit ursprünglicher, profilierter Marmorrahmung mit Dreiecksgiebel. Der weiß getünchte, schmucklose Innenraum ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt.[60]
Datei hochladen Zinsvilla
ObjektID: 48250
Kaiserjägerstraße 7
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Firma Alois Carl Walde KG
ObjektID: 95198
Kaiserjägerstraße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1845 als Wachszieherei der Firma Walde mit Wachsbleiche und Wohnung erbaut. Das zweigeschoßige Biedermeierhaus mit Walmdach weist an der südlichen Fassade zwei Rundbogenportale in Breccierahmen und im Inneren eine einarmige gewendelte Holztreppe auf.[61]
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48270
Kaiserjägerstraße 18
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48442
Kaiserjägerstraße 22
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48249
Kaiserjägerstraße 24
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa Erna
ObjektID: 49091
Kaiserjägerstraße 28
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48441
Kaiserjägerstraße 30
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Umfriedung der Hofgärtnerei
ObjektID: 128323
Kaiserjägerstraße
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40581
Kapuzinergasse 20
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Sieben-Kapellen-Kirche/Siebenkreuzkapelle
ObjektID: 39172
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Die als Heiliggrabkirche 1583–1584 erbaute Kirche wurde 1670 bei einem Erdbeben stark beschädigt und 1676–1678 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren neu gebaut. Unter Joseph II. profaniert, wurde sie fast 200 Jahre lang als Lager genutzt. Der stark gegliederte, langgestreckte Bau auf einem trapezförmigen Grundriss hat an den Seiten jeweils drei vorspringende Kapellen. Im Innenraum wurde durch den trapezförmigen Grundriss und das abfallende Gewölbe eine übersteigerte Perspektive auf das Heilige Grab als Mittelpunkt erzielt.
Datei hochladen Objekt 5
ObjektID: 124854
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Das typische Lagerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht auf dem Gelände der ehemaligen und 1786 unter Kaiser Joseph II. aufgehobenen und zu einem Militärmagazin umfunktionierten Siebenkapellenkirche. Das langgestreckte, zweigeschoßig gemauerte Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss, ein mächtiges Walmdach und eine regelmäßige Fassadengliederung. Die Schmalseiten sind ein-, die Längsseiten fünfachsig. Das Lagerhaus hat innen einfache Holzdecken und gusseiserne Stützpfeiler.[62]
Datei hochladen Objekt 9
ObjektID: 124855
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Das typische Lagerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht auf dem Gelände der ehemaligen und 1786 unter Kaiser Joseph II. aufgehobenen und zu einem Militärmagazin umfunktionierten Siebenkapellenkirche. Das schmale, lang gestreckte und eingeschoßig gemauerte Gebäude hat einen hakenförmigen Grundriss, ein weites Walmdach und eine regelmäßige Fassadengliederung, an den Mauerecken breite Pilaster. Der an der Ostseite rechtwinkelig angesetzte Bauteil ist teilweise mit Holz verschalt und hat an der Giebelseite einen weiten Torbogen zwischen zwei Strebepfeilern. Das Lagerhaus hat innen einfache Holzdecken.[63]
Datei hochladen Umfassungsmauer
ObjektID: 124856
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
BW Datei hochladen Lager, Lagergebäude bzw. Teil der Umfassungsmauer
ObjektID: 124858
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Kapferer Villa
ObjektID: 19570
Karl-Kapferer-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck

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Kirche und Kloster Zur Ewigen Anbetung
ObjektID: 64290
Karl-Kapferer-Straße 7, 7a
Standort
KG: Innsbruck
Das Kloster wurde 1868 von Maria Pia von Angelini gegründet, 1869/70 erbaut und 1872 geweiht. 1895 wurde von Felix Schatz das Fassadenmosaik Anbetung des Altarsakramentes gestaltet. Das Kloster wurde in der NS-Zeit 1940 aufgehoben und danach 1945 von den überlebenden Schwestern wieder übernommen.
Datei hochladen Pfarrhof, ehem. Priesterhaus des Klosters zur Ewigen Anbetung
ObjektID: 105457
Karl-Kapferer-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck

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Jesuitenkirche Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 64205
Karl-Rahner-Platz
Standort
KG: Innsbruck
Hauptartikel: Jesuitenkirche (Innsbruck)
f1
Datei hochladen Theologische Fakultät d. Uni Innsbruck (ehem. Jesuitenkolleg u. Gymnasium)
ObjektID: 64198
Karl-Rahner-Platz 1-2
Standort
KG: Innsbruck
Die Anlage der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, früher als Jesuitengymnasium und als Universitätsbibliothek genutzt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Jesuitenkirche entlang der Universitätsstraße. Der Westtrakt geht auf den ersten Kollegsbau von 1562 um einem Arkadenhof zurück. Zur Straße liegen die Gänge, nach Süden, zum Garten, die großen lichten Hörsäle und Professorenzimmer. Die Gestaltung der barocken Fassade wird Johann Martin Gumpp dem Älteren zugeschrieben.[64]
Datei hochladen Theologische Fakultät d. Uni Innsbruck (ehem. Jesuitenkolleg u. Gymnasium)
ObjektID: 64199
Karl-Rahner-Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Die Anlage der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, früher als Jesuitengymnasium und als Universitätsbibliothek genutzt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Jesuitenkirche entlang der Universitätsstraße. Der barocke Osttrakt wurde 1722 bis 1724 nach Plänen von Georg Anton Gumpp anstelle eines Baus von 1603 bis 1606 errichtet. Das Gebäude erstreckt sich in zwei Flügeln um einen rechteckigen Hof nach Osten, die Hauptfassade liegt im Westen zum Karl-Rahner-Platz.[65]
Datei hochladen Zinsvilla
ObjektID: 47833
Karl-Schönherr-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck

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Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
ObjektID: 39173
Karl-Schönherr-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude der Handelsakademie wurde 1904 nach einem Entwurf von Eduard Klingler und Arthur Ringler im Stil der sogenannten „Tiroler Gotik“ erbaut und 1971–1977 nach Plänen von Ekkehard Hörmann aufgestockt und umgebaut.[66]

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Ehem. Theresianische Normalschule mit Kapelle
ObjektID: 39174
Kiebachgasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Im 1519 erstmals urkundlich genannten Gebäude wurde 1769 eine Normalschule eingerichtet, die später zur k.k. Musterhauptschule erhoben wurde. Um 1777 wurde anstelle des Stöcklgebäudes eine Kapelle zum hl. Johannes dem Täufer errichtet. 1878 erwarb die neugegründete evangelische Gemeinde das Gebäude und nutzte es als Pfarrhaus und die Kapelle für ihre Gottesdienste. Mit dem Bau der Christuskirche wurde das Gebäude nicht mehr benötigt und verkauft, die Kapelle wird seither als Werkstatt verwendet. Das an der Hauptfront sechsachsige Gebäude umgibt mit vier ungleichen viergeschoßigen Flügeln einen rechteckigen Innenhof. An den rückwärtigen Trakt schließt ein zweiter, bis an die Schlossergasse reichender Hof an, dessen südliche Hälfte von der Kapelle eingenommen wird. An der Hauptfassade befinden sich zwei Erker, im Hof offene Galerien und Treppengänge aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[67]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39175
Kiebachgasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das 1502 erstmals urkundlich genannte viergeschoßige Gebäude stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. Die dreiachsige Vorderfront ist geknickt und weist in der mittleren Achse einen dreigeschoßigen dreiseitigen Polygonalerker und in der rechten Achse ein Rundbogenportal auf. Die Erdbebenmauer ist über dem Portal im Rundbogen ausgeschnitten. Der durchgehende Erdgeschoßflur ist im vorderen Teil mit einem spitzbogigen Tonnengewölbe mit Stichkappen versehen und im hinteren Teil zu einem fast quadratischen kreuzgewölbten Raum mit Sterngratnetz erweitert. Die Flure des ersten und zweiten Obergeschoßes weisen ein Tonnengewölbe auf.[68]

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Gumpphaus/Mundinghaus/Pflaumerhaus
ObjektID: 39176
Kiebachgasse 16
Standort
KG: Innsbruck
Drei im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Häuser wurden um 1680 zu einem Gebäude vereint und im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts umgebaut. Von 1653 bis 1765 war das Haus im Besitz der Baumeisterfamilie Gumpp. Das viergeschoßige Eckhaus mit Erkern springt an der Südecke stark ein, wodurch sich an der Kreuzung Kiebachgasse/Schlossergasse ein kleiner Platz ergibt. Die durch unterschiedliche Dachformen (Satteldächer, Pultdach) und Fenstergrößen deutlich zu erkennenden ursprünglichen Bauteile werden durch eine einheitliche barocke Fassadierung mit architektonischer und figuraler Putzgliederung zusammengefasst. Im Inneren haben sich spätgotische Baudetails (Gewölbe, Portale) und barocke Stuckaturen aus der Zeit um 1730 erhalten.[69]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39177
Kirschentalgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Bürgerhaus wurde 1846 aufgestockt. Das zweigeschoßige Giebelhaus auf annähernd quadratischem Grundriss und Satteldach hat in der Mitte zwei Portale direkt nebeneinander. Das linke weist einen Rundbogen auf und führt zur Kellerstiege, das rechte, mit einem Spitzbogen versehene Portal führt in den Flur.[70]
Datei hochladen Ansitz Bruckfeld
ObjektID: 39178
Kirschentalgasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das ansitzartige Gebäude entstand vor 1614 durch das Zusammenfügen zweier älterer Häuser und wurde im 18./19. Jahrhundert umgebaut. Das viergeschoßige Haus auf einem unregelmäßigen hakenförmigen Grundriss weist ein spätgotisches Rundbogenportal und ein Satteldach auf. Die Fassade wurde im 19. Jahrhundert mit Faschen, Rustika und Gesimsen gestaltet.[71]
Datei hochladen Zinsvilla
ObjektID: 48251
Kochstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 68810
Kochstraße 3
Standort
KG: Innsbruck

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Michaela Frick: Technische Denkmale, Mühlauer Eisenbahnbrücke (Westbahn). In: Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht, Juni 2012, S. 1920 (tirol.gv.at [PDF; abgerufen am 11. Januar 2014]).
  3. Felmayer, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen Mädchen mit Krug. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. August 2015.
  4. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. September 2015.
  5. Wiesauer: Amt der Tiroler Landesregierung, Landesbaudirektion, Universitäts- bzw. Statthaltereigebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2014.
  6. Wiesauer: Kongresshaus Innsbruck, Archivstöckl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2014.
  7. Franz-Heinz Hye: Das alte Regierungsgebäude. In: Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck, Nr. 12, 1969, S. 14 (Digitalisat)
  8. Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  9. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  10. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Gasthaus Zur Blauen Gans. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  11. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  12. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Palluahaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  13. Felmayer, Wiesauer: Gasthof Jörgele, Weinhaus Jörgele. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  14. Felmayer, Wiesauer: Weinhaus Happ. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  15. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  16. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Schöpferhaus, Alte Hofapotheke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  17. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Vogelsangerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  18. Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen vor dem Trautsonhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. August 2015.
  19. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Tschurtschenthalerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  20. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  21. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  22. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus zur goldenen Rose, Swarovski Haus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  23. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Donauhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  24. Denkmal „Vater und Sohn“ (Innsbruck) in der Literatur-Land-Karte Tirol
  25. Felmayer, Wiesauer: Markthalle Innsbruck, Alte Markthalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. November 2014.
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