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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/L–Z

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/L-Z enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Innsbrucker Katastralgemeinde Innsbruck (Stadtteile Innenstadt, Mariahilf-St. Nikolaus, Dreiheiligen-Schlachthof und Saggen) mit den Straßennamen von L bis Z.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Annasäule
ObjektID: 94249

seit 2013

Maria-Theresien-Straße
Standort
KG: Innsbruck
Die Annasäule wurde 1706 als Dank für den Abzug der bayrischen Truppen nach dem Bayrischen Rummel am Annatag des Jahres 1703 errichtet. Die Säule wurde von Cristoforo Benedetti aus rotem Kramsacher Marmor geschaffen. Sie wird von einer Mondsichelmadonna bekrönt, auf dem Sockel befinden sich die Statuen der Heiligen Anna, Kassian, Vigilius und Georg.
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ObjektID: 39189
Maria-Theresien-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Zwei Häuser aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert wurden 1732 zu diesem repräsentativen viergeschoßigen Gebäude mit barocker Fassade und Krüppelwalmgiebel umgebaut. Im Inneren haben sich ein Kellergewölbe aus dem 16. Jahrhundert und eine barocke Treppenanlage erhalten.[2]

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Spitalskirche zum hl. Geist
ObjektID: 64221

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Die Kirche des seit 1315 bestehenden Stadtspitals wurde 1700/01 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren anstelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Die Fassade ist durch Sockel, Pilaster, Gebälk und zwei barocke Portale mit ionischen Säulen und gesprengten Giebeln gestaltet. Das Innere ist durch reiche Akanthusstuckaturen von 1701–1704 geprägt. Die Deckenfresken wurden nach Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs 1962 von Hans Andre neu gemalt.[3]
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ObjektID: 39190
Maria-Theresien-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale fünfgeschoßige Bürgerhaus wurde 1447 erstmals urkundlich genannt. Die Fassade ist mit einem dreiseitigen Polygonalerker über drei Geschoße versehen. Im Inneren haben sich Reste des alten tonnengewölbten Erdgeschoßflures und eine tonnengewölbte, einarmige Treppe erhalten.[4]
Datei hochladen Ehem. Palais Lodron/Greilhaus
ObjektID: 39191
Maria-Theresien-Straße 7
Standort
KG: Innsbruck
Josef Nikolaus Graf Lodron hat 1744 zwei an dieser Stelle stehende Bürgerhäuser erworben und sie noch vor 1749 einheitlich als Rokokopalais umbauen lassen. Aus dieser Zeit stammt auch das Medaillon in der Höhe des ersten Stockes mit der Reliefdarstellung des Innsbrucker Mariahilf-Gnadenbildes als Schutzpatronin des Hauses. Nach 1795 wechselte das Palais mehrmals den Besitzer und befand sich ab 1870 im Eigentum der Familie bzw. des bekannten Innsbrucker Bürgermeisters von 1896 bis 1923 Wilhelm Greil.
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ObjektID: 39192
Maria-Theresien-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige gotische Bürgerhaus weist einen Polygonalerker, einen geschwungenem Giebel und ein breit abgeschrägtes Hausteinportal auf. Die Reliefs in den Brüstungsfeldern wurden 1925 von Andreas Einberger geschaffen. Im Inneren und Äußeren, besonders im ebenerdigen Gastlokal, haben sich Baudetails des 15. und 16. Jahrhunderts erhalten. Der schmale Flur ist tonnengewölbt mit Gratnetz, im ersten Obergeschoß tonnengewölbt mit Stichkappen.[5]
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ObjektID: 94248

seit 2014

Maria-Theresien-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige Jugendstilhaus wurde 1909 nach Plänen von Matthias Wolff errichtet. Erdgeschoß und erstes Obergeschoß werden von einem monumentalen Bogen mit Goldmosaikhintergrund umrahmt. Über das zweite und dritte Obergeschoß erstreckt sich ein von Pilastern flankierter Polygonalerker mit Mosaikdekor am Erkerfuß und zwischen den beiden Erkergeschoßen (Madonna, flankiert vom Stadtwappen und dem Tiroler Adler). Darauf befindet sich ein Korbgitterbalkon.[6]
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ObjektID: 71461
Maria-Theresien-Straße 12, 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1907 nach Plänen von Anton Dittrich aus zwei spätgotischen Häusern errichtet. Die bewegte Fassade ist mit Erkern, Balkonen, Loggien, Turm und Attika gestaltet. Neben dem gewölbten Erdgeschoßdurchgang befindet sich ein Pfeiler mit einem Mosaik von Max Weiler von 1956.[7]
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ObjektID: 94151

seit 2014

Maria-Theresien-Straße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige, breite Bürgerhaus wurde im 18. Jahrhundert anstelle des seit dem 14. Jahrhundert bestehenden „Bades in der Neustadt“ errichtet. Die Fassade ist durch Pilaster und Gesimse gegliedert, die drei Mittelachsen werden durch einen geschwungenen Giebel mit geschweifter Dachbodenluke bekrönt. Im Inneren finden sich teilweise reich dekorierte und profilierte Stuckdecken aus dem 18. Jahrhundert. Im Keller finden sich Elemente (Gewölbe, Balkendecken, Koppensteinböden, abgefastes Breccieportal, Brecciesäule und verbauter Rundpfeiler), die bis in die Zeit des Bades zurückgehen.[8]
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ObjektID: 39193
Maria-Theresien-Straße 16
Standort
KG: Innsbruck
Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Haus wurde in der Barockzeit und 1906 umgebaut. An der gotisierenden Fassade befinden sich holzgeschnitzte Kopien der Statuen Artus' und Theoderichs aus der Innsbrucker Hofkirche.[9]
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ObjektID: 68811

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 18
Standort
KG: Innsbruck
Drei gotische Bürgerhäuser wurden Anfang des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren zum barocken Palais Künigl umgebaut. 1848 wurde es ins Hotel d'Autriche umgewandelt und mit einer klassizistischen Fassade versehen. Seit 1897 dient das Gebäude als Rathaus.
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ObjektID: 71048

seit 2014

Maria-Theresien-Straße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige, dreiachsige, weit in die Tiefe reichende Bürgerhaus mit Stöcklgebäude und Verbindungstrakt stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert, wurde im 16. Jahrhundert erweitert und im 19. Jahrhundert aufgestockt. An der Fassade weist es einen breiten Polygonalerker über drei Geschoße auf. Im Inneren haben sich ein Rundbogenportal aus Höttinger Breccie und Räume mit Tonnen- und Kreuzgewölben erhalten.[10][11]

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Bürgerhaus
ObjektID: 39194
Maria-Theresien-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert. Es weist einen dreiseitigen Polygonalerker über drei Geschoße und ein Renaissanceportal mit Kämpfer und Keilstein auf. Die neoklassizistische Fassadenmalerei mit einem Porträt Kaiserin Maria Theresias wurde 1908 von Raphael Thaler geschaffen.[12]
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ObjektID: 94159

seit 2015

Maria-Theresien-Straße 25
Standort
KG: Innsbruck
Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus am Durchgang zum Sparkassenplatz wurde 1933 nach Plänen von Theodor und Wilhelm Nikolaus Prachensky umgebaut. In der Mittelachse reicht ein breiter Rechteckerker über drei Geschoße, dessen Fenster werden von Plastiken von Hans Andre eingerahmt.[13]
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ObjektID: 94286

seit 2014

Maria-Theresien-Straße 32
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßiges Eckhaus zur Anichstraße wurde 1911 nach Plänen von Josef Retter errichtet und folgt in der Baugruppengliederung dem Heimatstil. Die Fassaden sind mit Risaliten, Erkern und Balkonen reich gegliedert und im Stil des Neoempire gestaltet, an der Brüstung des Breiterkers zur Maria-Theresien-Straße befindet sich ein Medaillon mit einer Madonnendarstellung. Das Stiegenhaus ist mit halbhoher Originalverfliesung, einer zweiarmigen Marmortreppe, Schmiedeeisengeländern und Fliesenboden versehen.[14]
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ObjektID: 39196
Maria-Theresien-Straße 34
Standort
KG: Innsbruck
Für das viergeschoßige, breite Adelshaus wurden in der Barockzeit zwei älteren Gebäude zusammengefügt, von dem eines 1588 im Besitz des Hofkanzlers Friedrich Altstetter war. Im 18. Jahrhundert war es im Besitz der Grafen Rost und Enzenberg. Der übergiebelte Mittelteil wird auf beiden Seiten von Breiterkern begrenzt, die von Breccie-Rundsäulen mit quadratischen Sockeln und Kämpfern getragen werden. Die Fassade ist durch Gesimse und Faschenrahmung gegliedert.[15]
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ObjektID: 64222

seit 2014

Maria-Theresien-Straße 36
Standort
KG: Innsbruck
Das palaisartige viergeschoßige Bankgebäude wurde 1905/06 nach Plänen von Ludwig Lutz errichtet. Die Fassade ist mit Lisenen, Korbbogenbalkone und einem Dreiecksgiebel gestaltet. Das Giebelfeld zeigt ein Steinrelief mit den Allegorien für Handel und Industrie, es wird von Vasen flankiert und von einem Adler bekrönt. Auch die Rückseite des Gebäudes ist mit einem polygonalen Steinerker, Stuckkartuschen und Balkonen mit Schmiedeeisengittern aufwändig gestaltet. Der neoklassizistische Erdgeschoßflur weist ein kassettiertes Tonnengewölbe, das Stiegenhaus eine dreiarmige gerade Treppe mit Schmiedeeisengeländer und intarsierten Steinböden auf.[16]
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ObjektID: 39197
Maria-Theresien-Straße 38
Standort
KG: Innsbruck
Der 1625 von Berchtold Freiherrn von Wolkenstein erbaute Ansitz „Wolkenburg“ wurde 1700 zu einem Barockpalais umgestaltet. Die Anlage mit U-förmigem Grundriss, Vestibül und barockem Garten ist typisch für die Innsbrucker Paläste der Baumeister Gumpp. Seit 1804 im Besitz der Grafen Trapp.
Datei hochladen Palais Troyer-Spaur
ObjektID: 39198
Maria-Theresien-Straße 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Palais wurde um 1680 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren anstelle zweier gotischer Häuser errichtet. Das viergeschoßige Gebäude weist in der Mitte einen Breiterker auf, der von Brecciesäulen getragen und von einem Korbgitterbalkon im dritten Obergeschoß abgeschlossen wird. Das zweite Obergeschoß ist als „Nobelgeschoß“ höher als die anderen. Die Fassade ist stark plastisch gegliedert und stuckiert, über dem Eingang befindet sich ein Steinrelief der Mariahilf-Madonna mit zwei sitzenden Putten, das um 1680/90 geschaffen wurde.[17]
Datei hochladen Bürgerhaus Frohnweiler, Kaltenbrunn
ObjektID: 39199
Maria-Theresien-Straße 40
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1863 errichtet. Die neugotische Fassade ist reich gegliedert und weist eine vorspringenden Doppelachse mit Dreiecksgiebel, einen Erker mit Balkon und Steinbalustrade, Fenster mit Maßwerk in den Lünetten und Pilaster auf. Die Seitenfronten sind mit Treppengiebeln abgeschlossen.[18]
BW
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 94169

seit 2015

Maria-Theresien-Straße 41
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zur Meraner Straße wurde 1909/10 vermutlich anstelle zweier Vorgängerbauten aus dem späten 15. Jahrhundert erbaut. Die Fassade ist durch Kolossalpilaster, durchlaufende Brüstungs- und Frieszonen, geschwungene übergiebelte Breiterker, Rechteckbalkone und barockisierendes Stuckdekor reich gegliedert. Die Erker sind mit Mosaikfeldern versehen, die die hl. Cäcilie, das Gnadenbild Mariahilf und Wappen zeigen.[19]

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Servitenkirche hl. Josef
ObjektID: 64227

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 42
Standort
KG: Innsbruck
Die Kirche wurde 1614 von Anna Katharina Gonzaga gestiftet, von Johann Baptist Hoffingott erbaut und 1616 geweiht. Nach dem Stadtbrand 1620 wurde sie in der heutigen Form wiederaufgebaut und 1626 erneut geweiht. 1709–1736 wurde sie nach Plänen von Georg Anton Gumpp barockisiert. Der einfache Langbau steht mit der Seitenfront und dem Turm zur Straße. Am Kapellenerker befindet sich ein Fresko des Gnadenstuhls von Hans Andre von 1953. Das Innere ist ein dreijochiger Saalraum mit Stichkappentonne über schlanken Stuckmarmorpilastern, symmetrischen Seitenkapellen um das mittlere Joch, kreuzgratgewölbter geschlossener Westempore und geschwungener Musikempore. Die Deckengemälde wurden nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1947 von Hans Andre geschaffen.[20][11]
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ObjektID: 64223

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 42, 42a
Standort
KG: Innsbruck
Das 1614 von Anna Katharina Gonzaga gestiftete Servitenkloster wurde nach einem Entwurf von Johann Baptist Hoffingott erbaut und im frühen 18. Jahrhundert nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren und Georg Anton Gumpp erweitert und barockisiert. 1925 wurden in die straßenseitigen Arkaden Geschäfte eingebaut, nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster ab 1946 wieder aufgebaut. Der langgestreckte dreigeschoßige Bau, der sich südlich an die Servitenkirche anschließt, weist eine schlichte Fassade mit zwei barocken Pilasterportalen auf. Westlich der Kirche liegt ein zweigeschoßiger Trakt mit dem kreuzgratgewölbten Kreuzgang. Der im Westen anschließende Klostergarten ist heute stark verkleinert. Im Kloster befindet sich die Kunstkammer der Serviten mit Gemälden, Grafiken und Kunstgewerbe aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.[21][11]

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Landhaus mit Landhauskapelle hl. Georg
ObjektID: 64257

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 43
Standort
KG: Innsbruck
Das Alte Landhaus wurde 1725–1731 nach Plänen von Georg Anton Gumpp als Ersatz für das erste Amtsgebäude der Tiroler Landstände in der Altstadt errichtet. Der dem Schema italienischer Barockpaläste folgende Bau gilt als einer der Höhepunkte der Innsbrucker Barockarchitektur. Der Haupttrakt, der auf beiden Seiten in der Mitte durch einen Risalit betont wird, und zwei Seitenflügel schließen einen Hof ein, dessen vierte Seite von der Landhauskapelle begrenzt wird. Im zweiten Obergeschoß befindet sich der Landtagssaal, der mit Deckenfresken von Cosmas Damian Asam von 1729 geschmückt ist. Die Stuckarbeiten stammen unter anderem von Anton Gigl.[22]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39201
Maria-Theresien-Straße 44
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde um 1740 barockisiert. Es weist eine Rokokostuckfassade mit geschwungenem Giebel und kräftig profiliertem Traufgesims auf. Die beiden äußeren Achsen weisen zweigeschoßige Breiterker mit geschnitzten Eckpfosten auf Volutenkonsolen auf, darunter befindet sich je ein von Nagelfluhpilastern eingefasstes Portal.[23]

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Ehem. Palais Fugger-Taxis
ObjektID: 64258

seit 2013

Maria-Theresien-Straße 45
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde ab 1679 vermutlich nach Plänen von Johann Martin Gumpp d. Ä. für Graf Hans Otto Fugger als barocke Palastanlage nach italienischem Vorbild errichtet. Anfang des 18. Jahrhunderts gelangte es in den Besitz der Familie von Welsberg, 1784 an die Grafen von Thurn und Taxis, die es auch als Poststation nutzten. Seit 1905 gehört es dem Land Tirol, das es als Amtsgebäude und Galerie nutzt. Das Palais besteht aus einem dreigeschoßigen Mitteltrakt und zwei Seitenflügeln, die einen rechteckigen Innenhof umschließen. Der Parissaal im ersten Obergeschoß ist mit dem Deckengemälde Urteil des Paris von Martin Knoller geschmückt.[24]

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Gasthaus Krone
ObjektID: 39202
Maria-Theresien-Straße 46
Standort
KG: Innsbruck
Das Gasthaus Goldene Krone wurde bereits 1605 als „Gasthaus vor dem Georgentor“ erwähnt. Das viergeschoßige Eckhaus zur Maximilianstraße weist einen polygonalen Eckerker auf. Die Fassade aus dem 19. Jahrhundert ist mit Gesimsen gegliedert. Im Erdgeschoß hat sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen erhalten. Entlang der Maximilianstraße schließt sich ein langgestreckter niedrigerer Bau mit den ehemaligen Stallungen an. Am Erker eingemauert ist ein Grenzstein zwischen Wilten und Innsbruck von 1745.[25]

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Palais Sarnthein/Peterlongohaus
ObjektID: 39204
Maria-Theresien-Straße 57
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1686 von Johann Martin Gumpp d. Ä. für David Graf Sarnthein aus älteren Bürgerhäusern zum Palais umgebaut. 1869 wurde es aufgestockt und vergrößert.[26]
Datei hochladen Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 111946
bei Mariahilfstraße 1a
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 39180
Mariahilfstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1466 erstmals urkundlich genannt. An der schmucklosen Fassade des fünfgeschoßigen, weit in die Tiefe reichenden Gebäudes befindet sich ein dreiseitiger Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und Zeltverdachung.[27]

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Gasthaus Weißes Lamm
ObjektID: 39181
Mariahilfstraße 12
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1688 aus zwei älteren Häusern aus dem 16./17. Jahrhundert errichtet. Die Fassade aus dem 19. Jahrhundert ist mit Erkern und einem barocken, zweimal geschwungenen Giebel gestaltet. Im Inneren sind eine Halle und ein Flur mit einem seichten Tonnengewölbe und kleinen Stichkappen versehen.[28]
Datei hochladen Altes Hufschmiedhaus
ObjektID: 39182
Mariahilfstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende schmale Gebäude beherbergte eine seit 1610 urkundlich belegte Hufschmiede. 1929 wurde es umgebaut und renoviert. Die Fassade ist mit einem dreigeschoßigen, dreiseitigen Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und Zeltverdachung und einem im Rundbogen geschlossenen abgeschrägten Portal aus dem 16. Jahrhundert versehen. Zwischen dem Erker und dem Fenster des ersten Obergeschoßes befindet sich ein Holzrelief des hl. Eligius aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts.[29]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39183
Mariahilfstraße 18
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude ist urkundlich seit 1523 belegt. Die dreiachsige Vorderfront weist in der linken Achse ein Rundbogenportal auf. Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Mariahilf-Fresko von 1759.[30]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 128150
Mariahilfstraße 26
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Haus Weithas
ObjektID: 39185
Mariahilfstraße 28
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Gasthaus Zum Mohren
ObjektID: 39186
Mariahilfstraße 34
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1461 erstmals urkundlich erwähnt und im 18. Jahrhundert barock umgebaut. Seit 1639 ist es als „Gasthaus Mohren“ belegt. Die Fassade des breiten, fünfgeschoßigen Gebäudes weist zwei über drei Geschoße reichende dreiseitige Polygonalerker auf. Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Stuckrelief Maria mit Kind von 1727. Im Inneren hat sich im Erdgeschoß ein tonnengewölbter Flur mit alternierenden Stichkappen erhalten.[31]
Datei hochladen Bierjoggl
ObjektID: 39187
Mariahilfstraße 40
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus der Zeit um 1500 stammende, von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1980 als Gasthaus „Bierjoggl“ genutzte Gebäude wurde nach Bombenschäden 1946 im zweiten und dritten Obergeschoß weitgehend erneuert. An der Fassade befindet sich ein dreiseitiger Erker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen. Im Inneren haben sich spätgotische Baudetails, darunter tonnengewölbte Flure mit Stichkappen, erhalten.[32]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39188
Mariahilfstraße 48
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus geht auf zwei Häuser aus dem 15./16. Jahrhundert zurück, die bereits im 16. und 17. Jahrhundert besitzmäßig zusammen gehörten. Die neuzeitliche Fassade weist einen Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und ein rechteckiges Nagelfluhportal auf. Im Inneren hat sich ein tonnengewölbter Flur erhalten.[33]
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 125614
vor Mariahilfstraße 48
Standort
KG: Innsbruck
Der Brunnen mit einer rechteckigen Schale wurde 1926 errichtet. Die Skulptur der Madonna mit Kind wurde von Franz Santifaller entworfen.[34]
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Bürgerspital
ObjektID: 39205
Marktgraben 12
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1862 anstelle des im 14. Jahrhundert gegründeten Stadtspitals erbaut. Die an die benachbarten, ebenfalls einst zum Stadtspital gehörenden, Bauten angeglichene Fassade ist mit Gesimsen und Putzfaschenrahmung um die Fenster gegliedert.[35]

Die Anfänge des alten Stadtspitals gehen bis in das beginnende 14. Jahrhundert zurück. Es wurde vom Ertrag zahlreicher Stiftungen betrieben. Neben der Versorgung von Kranken und Wohltätern, wurden auch Pflegebedürftige und Waisenkinder aufgenommen. Nach der Auflösung des städtischen Friedhofs bei der St. Jakobs-Pfarrkirche im Jahre 1509, wurden Bestattungen bis Mitte des 19. Jahrhunderts südlich des Stadtspitals vorgenommen. Kurze Zeit später wurde dort eine zweistöckige Kapelle errichtet, die bis 1869 als Veits-Kapelle erhalten blieb. Nach dem schweren Erdbeben von 1689 wurde der Spitalsbau nur notdürftig instand gesetzt. Seit 1888 befindet sich das Stadtspital im heutigen Klinikareal am Innrain.

Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Bürgerspital
ObjektID: 39206
Marktgraben 14-14a
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1841 anstelle des gotischen Stadtpitals errichtet und diente bis zum Jahre 1888 als Spital, danach wurden im Erdgeschoß Geschäfte eingebaut und die Obergeschoße zur Wohnnutzung adaptiert. Architektonisch bildet es eine Einheit mit den Gebäuden Marktgraben 16 und Stainerstraße 3. Die drei mittleren Achsen treten als Risalit hervor und sind mit einem Giebel bekrönt. Im Inneren haben sich noch einige Räume mit Tonnengewölbe mit Stichkappen aus dem 15./16. Jahrhundert erhalten. Im südlichen Hoftrakt ist im Erdgeschoß noch ein vermauerter Arkadengang mit gratigen Kreuzgewölben und quadratischen Pfeilern aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sichtbar.[36]
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 64224

seit 2013

Marktgraben 16
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1841 anstelle des ehemaligen Stadtspitals erbaut und Ende des 19. Jahrhunderts als Wohn- und Geschäftshaus adaptiert. Die Fassaden sind durch unterschiedlich stark vortretende Gesimse und profilierte Fensterrahmungen gegliedert.[37]

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Hauptpostamt
ObjektID: 7631
Maximilianstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das ehemalige Hauptpostamt wurde 1905–1908 nach Plänen von Natale Tommasi erbaut und nach 1947 mehrmals umgebaut und erweitert. Der palastartige, viergeschoßige Bau weist an drei Ecken Türme auf, die Fassaden sind durch Risalite, Einsprünge und Gesimse gegliedert. Zentral im Inneren befindet sich die zweigeschoßige Schalterhalle mit Glasdach. Ein Mosaik an der Nordseite im ersten Obergeschoß zeigt ein Mosaik Kaiser Franz Joseph I. Das Stiegenhaus weist eine dreiarmige Marmortreppe mit barockisierendem Schmiedeeisengeländer auf.[38]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 49030
Maximilianstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, an drei Seiten freistehendes Haus, das mit einem Gang mit der Herz-Jesu-Kirche verbunden ist, wurde 1897–1898 errichtet. Die Fassade ist mit einem Eckerker und Pilastern gegliedert und mit manieristisch-barockisierenden Dekorelementen geschmückt. Im Inneren befindet sich ein repräsentatives Vestibül mit Säulen, Halbsäulen, Pilastern und Stuckdekoration.[39]

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Herz-Jesu-Kirche
ObjektID: 64245
Maximilianstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Die Emporenbasilika als neuromanischer Kirchenbau und dem anschließenden Klosterbau wurde von 1896 bis 1897 nach den Plänen des Baumeisters Peter Huter mit den Baumeistern Alfons Mayr und Franz Mayr errichtet. Die Marmoraltäre schuf der Bildhauer Leopold Seeber. Die Mensen sind mit Mosaikschmuck versehen. Die Statuen schuf der Bildhauer Alois Winkler. In der Totenkapelle ist eine Bronzeplastik Auferstandener vom Bildhauer Emmerich Kerle. Die Orgel wurde 1900 nach einem Entwurf des Architekten Pater Johann Maria Reiter mit dem Orgelbauer A. Vogl gebaut.
Datei hochladen Kloster der Redemptoristen mit Einfriedung
ObjektID: 39207
Maximilianstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das Kloster der Redemptoristen wurde 1895–1898 erbaut und 1985 um ein Halbgeschoß aufgestockt. Es schließt östlich an die Herz-Jesu-Kirche an. Das zweiflügelige Eckgebäude mit abgeflachter Ecke umschließt zusammen mit der Kirche einen Innenhof. Die Fassade ist durch Gesimse und Blendbögen gegliedert, die Rundbogenfenster und -türen sind durch Quadereinfassungen in hellerem Farbton betont. Im dritten Obergeschoß befindet sich die 1985 errichtete neue Hauskapelle.[40]

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Tiroler Handelskammer
ObjektID: 64269
Meinhardstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1900–1902 für Handelskammer und Gewerbemuseum im Heimatstil mit gotisierenden Elementen erbaut. Die Fassade des fünfgeschoßigen Gebäudes ist mit Treppengiebel und Dachreiter, loggienartigen Balkonen und Fenstern mit Fensterläden und gotisierenden Stabrahmen reich gegliedert. Das Mosaik am ersten Obergeschoß wurde 1906 von Alfons Siber entworfen und zeigt allegorische Darstellungen von Bodenbebauung, Metall- und Holzarbeit, Handel und Gewerbe. Im Inneren findet sich ein Wandgemälde von Albin Egger-Lienz von 1924.[41]
Datei hochladen Landhauserweiterungsbau
ObjektID: 64259
Meraner Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Der dreigeschoßige Zubau an das alte Landhaus entlang der Meraner Straße wurde 1868–1870 errichtet. Die zwei mittleren Achsen des dreigeschoßigen Gebäudes werden von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Das Erdgeschoß sowie die Hauskanten werden durch Nagelfluh-Bänderung betont.[42]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 66490
Meraner Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1856 errichtet und im 20. Jahrhundert umgebaut. Die Fassade ist in frühhistoristisch-romantisierenden Formen mit Gesimsen, Putzlisenen und einem Rundbogenfries unter dem Traufgesims gegliedert. Die ein-, zwei- und dreiteiligen Rundbogenfenster sind zum Teil mit Säulen unterteilt.[43]
BW Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 126222

seit 2016

Mozartstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Zwei Brunnen beiderseits des Hauptportals des Museums
ObjektID: 125076
Museumstraße
Standort
KG: Innsbruck

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Ferdinandeum
ObjektID: 39208
Museumstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wurde 1823 gegründet. 1842–1845 entstand das Gebäude nach Plänen von Anton Mutschlechner, das 1882–1884 nach Plänen von Natale Tommasi aufgestockt und im 20. Jahrhundert mehrmals erweitert wurde. Der monumentale Bau weist eine reich gestaltete Neorenaissance-Fassade mit plastischer Fenstergliederung, horizontalen Fries- und Gesimsbändern sowie einem Balustradengesims auf. Das Ferdinandeum beherbergt heute die archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen sowie Musikinstrumente.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 75699
Museumstraße 17b
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Städtisches Konservatorium
ObjektID: 101057
Paul-Hofhaimer-Gasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das heutige Landeskonservatorium geht auf den 1818 gegründeten Musikverein zurück, der nach mehreren Umzügen 1910–1912 einen Neubau neben dem Landesmuseum nach Plänen von Eduard Klingler erhielt.[44] Das palaisartige, dreigeschoßige Gebäude in barockisierenden Formen beherbergt im Inneren einen Konzertsaal mit rundbogig abgeschlossener Bühne.[45]
Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 64188
Paul-Hofhaimer-Gasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Der Kindergarten wurde 1878 durch den „Innsbrucker Frauenverein für Kinderwartanstalten und Industrieschulen“ erbaut. Der zweigeschoßige, dreiachsige Haupttrakt wird von einem Dreiecksgiebel bekrönt, an ihn schließen zwei dreiachsige Seitentrakte an.[46]
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ObjektID: 39212
Pfarrgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 44875
Pfarrgasse 4
Standort
KG: Innsbruck

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Ettlhaus mit Kapellenapsis
ObjektID: 64164
Pfarrgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zum Domplatz stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert um ein Geschoß aufgestockt und mit einem Geschäftsvorbau und einer neugotischen Fassade versehen. Die Hauptfassade zur Pfarrgasse ist mit einem stumpfwinkeligen Giebel abgeschlossen und weist in der Mittelachse einen viergeschoßigen Polygonalerker über spätgotisch gekehltem Anlauf auf. In der linken Achse befindet sich ein spätgotisches Nagelfluhportal. Die Seitenfront zum Domplatz ist mit vier mächtigen Mauerstützen aus der Zeit um 1723 versehen. Im Inneren hat sich ein Flur mit Tonnengewölbe mit mehrfach überkreuzten Graten erhalten.[47]
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ObjektID: 69457
Pfarrgasse 6
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 39213
Pfarrgasse 8
Standort
KG: Innsbruck

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Hofkirche zum hl. Kreuz mit Grabmal Maximilians I. und Silberner Kapelle
ObjektID: 64204
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Die farbigen Marketerien der Renaissance und des Manierismus mit eingepassten Gemälden in den Spiegelfeldern von Johann Baptist Fontana machen den Fürstenchor zu einem einzigartigen Meisterwerk. Der Fürstenchor und das Chorgestühl wurden 1562–1571 von Hans Waldner aus Ravensburg und Konrad Gottfried aus Schaffhausen in zwei Phasen in dem gerade fertiggestellten Bau der Hofkirche in Innsbruck ausgeführt.

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Leopoldsbrunnen
ObjektID: 101226
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Der Brunnen wurde im Auftrag Erzherzog Leopolds V. anlässlich seiner Erhebung zum Landesfürsten von Tirol 1621 von 1622 bis 1630 errichtet. In der heutigen Form wurde er 1893 aufgestellt. Die Bronzefiguren nach Entwürfen von Caspar Graß und Hubert Gerhard am Beckenrand und Sockel stellen Oceanus, Diana, Amphitrite und eine Moosnymphe, sowie Neptun, Triton und vier stehende Knabenfiguren dar. Auf einem hohen Postament steht das Reiterstandbild Erzherzog Leopolds.[48]

Anmerkung: Seit 2015 mit unklarer Zukunft abgebaut.


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Fußgängerbrücke, Innsteg/Emile-Béthouart-Steg
ObjektID: 127222
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Anstelle einer seit 1836 betriebenen Fähre wurde 1871 ein Holzsteg und 1875 der heutige eiserne Steg auf zwei Pfeilern errichtet. Wegen des bis 1900 eingehobenen Brückenzolls von einem Kreuzer wurde er im Volksmund „Kreuzersteg“ genannt.[49] 2003 wurde der Innsteg nach Emile Béthouart benannt.

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Gesamtanlage Hofgarten
ObjektID: 9100
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Hauptartikel: Hofgarten (Innsbruck)
f1

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Hofburg mit östlicher Einfriedung und Übergang zur Dogana
ObjektID: 64165
Rennweg 1
Standort
KG: Innsbruck
Hauptartikel: Hofburg (Innsbruck)
f1

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Landestheater
ObjektID: 64190
Rennweg 2
Standort
KG: Innsbruck
Das Theater wurde 1844–1846 nach Plänen von Giuseppe Segusini an der Stelle der 1652–1654 errichteten Hofoper unter Einbeziehung der alten Außenmauern neu gebaut. Der spätklassizistische Monumentalbau ist mit der Schauseite zum Rennweg gerichtet. Dort befindet sich eine Vorhalle, die von vier mächtigen Säulen mit korinthischen Kapitellen gestützt und von einer gestuften Attika bekrönt wird. Der Zuschauerraum ist hufeisenförmig in drei Ränge mit vorgezogenen, sparsam dekorierten Brüstungen gegliedert. Die Mosaike stammen von Richard Kurt Fischer, die Reliefs von Franz Pöhacker. Der eiserne Vorhang wurde 1967 von Max Weiler gestaltet.[50]

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Kongreßhaus Dogana
ObjektID: 44930
Rennweg 3
Standort
KG: Innsbruck
Die Dogana wurde 1628–1630 an der Stelle zweier Ballhäuser aus dem 16. Jahrhundert als Hoftheater erbaut. 1654/1655 wurde sie zur Hofreitschule umgestaltet, später als Universitätsbibliothek und während der bayerischen Besatzung 1805–1814 als Zollhaus genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Beim Bau des Kongresshauses 1973 wurden diese in dien großen Saal integriert. Der Altbestand ist dabei außen durch die Beibehaltung der alten Baulinie, die als Nischen vermauerten Rundbogenfenster sowie durch die genutete Fassade im Erdgeschoß kenntlich gemacht.[51]
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ObjektID: 39215
Rennweg 5
Standort
KG: Innsbruck
Der 1628 erstmals urkundlich erwähnte Bau wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Tierhaus errichtet, der Name leitet sich von dem darin befindlichen Löwenzwinger ab. Nach einem Brand wurde er 1714 als Sommerpalast des Gubernators Karl Philipp v. Pfalz-Neuburg neu gebaut. 1717 wurde er in eine Brauerei umgewandelt, seit Ende des 19. Jahrhunderts dient er als Gasthaus. Das zweigeschoßige Gebäude mit geschweiftem Mansardendach und einfachen Rechteckfenstern weist an der Hauptfassade im Süden ein einfaches Portal, an der Nordfassade in einer Wandnische das Wappen des Erbauers von 1714 auf. Das Innere wurde 1978 völlig umgebaut, im Keller hat sich ein Tonnengewölbe, in einer Stube die Täfelung vom Ende des 19. Jahrhunderts erhalten.[52]
Datei hochladen Ansitz Löwenhaus, ehem. „Böhmisches Lusthaus“
ObjektID: 39216
Rennweg 9
Standort
KG: Innsbruck
Der 1628 erstmals urkundlich erwähnte Bau wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Lusthaus im ehemaligen Fasanengarten errichtet. 1717 wurde er in eine Brauerei umgewandelt, seit Ende des 19. Jahrhunderts dient er als Wohnhaus. 1876, 1901 und 1910 wurde er umgebaut. Das langgestreckte zweigeschoßige Gebäude mit hohem Walmdach weist reich gestaltete Fassaden auf. Die Hauptfassade im Süden ist Pilastern und Putzrahmen um die Fenster, Dreieck- und Segmentbogengiebeln und Stuckverzierungen gegliedert. An der Westseite befindet sich ein Vorbau auf vier Säulen von 1901. Im Keller haben sich drei tonnengewölbte Räume mit Stichkappen erhalten.[53]
Datei hochladen Villa Holzmann
ObjektID: 49305
Rennweg 27
Standort
KG: Innsbruck
Die Villa wurde 1936 von Franz Baumann im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfen und 1956 nach seinen Plänen zu einem Bürohaus umgebaut. Der zweigeschoßige kubische Bau weist an der Südecke einen weit ausladenden, halbkreisförmigen Erker über dem an dieser Stelle zurückgesetzten Erdgeschoß auf, nach Osten hin schließt eine geschlossene Mauerfläche an. Das Innere mit dem mit Holz verkleideten und mit Einbaumöbeln ausgestatteten Wohnzimmer wurde ebenfalls von Baumann gestaltet.[54]
Datei hochladen Villa Spängler
ObjektID: 48028
Rennweg 30
Standort
KG: Innsbruck
Die Villa wurde 1906 in der Art eines kleinen Landschlösschens mit gotisierenden Formen errichtet. Die Fassaden sind durch übergiebelte Risalite und gotisierende Blendmaßwerkfelder gegliedert. An der Westseite befindet sich eine segmentbogig geöffnete Portalvorhalle, an der Ostfassade ein auf Konsolen ruhender, übergiebelter Breiterker. Das asymmetrische, biberschwanzgedeckte Zeltdach weist Dachhäuschen über den Fensterachsen und einschneidende Satteldächer über den Risaliten auf. Die Erdgeschoßräume sind mit kunstvoll verzierten Holztäfelungen versehen.[55]

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Panorama-Rotunde
ObjektID: 39217
Rennweg 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Riesenrundgemälde wurde 1907 als zwölfeckiges Gebäude mit Zeltdach und Laterne neben der Hungerburgbahn-Talstation errichtet und beherbergte das 1895 von Michael Zeno Diemer geschaffene Panorama der dritten Schlacht am Bergisel. Das Gemälde selbst wurde 2010 gegen den Widerstand der Denkmalbehörden in das neu errichtete „Tirol Panorama“ auf dem Bergisel verbracht. Bis dahin war es eines von nur vier nahezu unverändert in ihrer Originalrotunde erhaltenen Panoramen. Das Gebäude am Rennweg steht seither leer.[56]

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Klosterkirche Maria Unbefleckte Empfängnis d. Barmherzigen Schwestern (m. Kreuzgang)
ObjektID: 74578
Rennweg 40
Standort
KG: Innsbruck
Die Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern wurde 1881–1883 im neuromanischen Stil errichtet. Die dreischiffige Basilika mit stark überhöhtem Mittelschiff weist einen polygonal geschlossenen Chor und eine durch Gesimse gegliederte Fassade mit offenem Giebelreiter auf. Im Inneren weist das Mittelschiff eine bemalte Kassettendecke, die Seitenschiffe und die Empore Balkendecken und das Chorjoch ein Kreuzgewölbe auf. Chor, Apsiden, Triumphbogen, Langhauswände, Orgelempore und Vorhalle sind mit figürlichen Darstellungen sowie Schablonenmalerei von 1883/84 geschmückt.[57]

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Evang. Pfarrkirche A.B. Christuskirche
ObjektID: 89960
Richard-Wagner-Straße
Standort
KG: Innsbruck
Der gotisierende Kirchenbau mit romanischen Anklängen wurde 1905 nach den Plänen der Architekten Klemens Kattner und Gustav Knell erbaut und 1906 geweiht.
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48838
Richard-Wagner-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Evang. Pfarrhaus
ObjektID: 64323
Richard-Wagner-Straße 4
Standort
KG: Innsbruck
Das Pfarrhaus der Christuskirche wurde 1903/04 nach Plänen von Clemens Kattner und Gustav Knell erbaut und später mehrfach erweitert. Der zweigeschoßige Bau im Heimatstil ist durch einen Gang mit der Kirche verbunden. Der vorspringende nordöstliche Gebäudeteil weist einen Polygonalerker, drei Rundbogenfenster und einen Krüppelwalmgiebel auf. Über dem Rundbogenportal am anschließenden Gebäudeteil befindet sich ein von Ernst Nepo um 1925 geschaffenes Fresko mit einer Darstellung Martin Luthers.[58]
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ObjektID: 49304
Richard-Wagner-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 48663
Richard-Wagner-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Grenzstein Innsbruck-Hötting
ObjektID: 101250
gegenüber Riedgasse 49
Standort
KG: Innsbruck

Anmerkung: Standortangabe näherungsweise.

Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39219
Riesengasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 48284
Riesengasse 4
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus Pfeifhofer
ObjektID: 39220
Riesengasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39222
Riesengasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39223
Riesengasse 9
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39224
Riesengasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Gasthaus Dengg
ObjektID: 39225
Riesengasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 64271
Salurner Straße 4
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Städtisches Dampfbad
ObjektID: 23117
Salurner Straße 6
Standort
KG: Innsbruck
f1
Datei hochladen Bürgerhaus, Steinportal
ObjektID: 39229
Sankt-Nikolaus-Gasse 32
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 47327
Schillerstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 67826
Schillerstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 45403
Schillerstraße 9
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 105749
Schillerstraße 17
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 64301
Schillerstraße 19
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 65943
Schillerstraße 20
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 64302
Schillerstraße 21
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Ehem. Ansitz Karlsburg
ObjektID: 64171
Schlossergasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Altstadthaus mit Kolbenturm
ObjektID: 119742
Schlossergasse 3a
Standort
KG: Innsbruck
Wahrscheinlich bereits im 13. Jahrhundert als Torturm über die Schlossergasse erbaut, befand sich dieser Wohnturm der Familie Kolb mit den beiderseits anschließenden Häusern von ca. 1450 bis 1582 in landesfürstlichem Besitz und fungierte 1563/82 als Hofspital. Seine heutige Gestalt mit Renaissance-Freskenschmuck erhielt der Turm 1582/85 unter Karl Schurf zu Schönwer und Mariastein, Erblandjägermeister von Tirol, der auch 1608 die Erhebung zum adeligen Ansitz „Karlsburg“ erwirkte. An Karl Schurf erinnert sein prächtiger Wappenstein von 1585 rechts vom Hauseingang. Im 18. Jahrhundert bzw. bis 1862 im Besitz der Grafen Sarnthein, gelangte der Ansitz 1902 in städtischen Besitz. Sein Südtrakt – an der Stadtmauer – wurde nach Bombenzerstörung 1955 wiederaufgebaut.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39231
Schlossergasse 15
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39232
Schlossergasse 19
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus, Portal
ObjektID: 39235
Schlossergasse 21-23
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 125985
Schmelzergasse
Standort
KG: Innsbruck

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Kath. Pfarrkirche, hl. Nikolaus und Friedhof
ObjektID: 128282
Schmelzergasse
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Altes Landesgericht
ObjektID: 64225
Schmerlingstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen 5 Zinshäuser
ObjektID: 26873
Schmerlingstraße 2, 4, 6
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48887
Schumannstraße 4
Standort
KG: Innsbruck

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Hotel Roter Adler
ObjektID: 39251
Seilergasse 4-6
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1920 erneuert. Es entstand aus zwei fünfgeschoßigen Häusern mit Erkern und Satteldächern. An beiden Gebäudeteilen befinden sich Polygonalerker, Rundbogenportale und Erdbebenmauern. An der Gebäudeecke hängt ein schmiedeeisernes Wirtshausschild aus dem 17. Jahrhundert mit Inschrift von 1763.[59]

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Gasthaus Zum Goldenen Löwen
ObjektID: 39252
Seilergasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Eckhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und dient mindestens seit dem 18. Jahrhundert als Gasthaus, die heutige Form stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Front zur Seilergasse ist geknickt, die mittlere Achse springt im rechten Winkel ein und bildet die platzartige Erweiterung der Gasse. Die Fassaden wurden im 19. Jahrhundert historistisch gestaltet, mit den Erdbebenmauern aus schräg angestellten, unverputzten Nagelfluhquadern haben sich gotische Baudetails erhalten. Der Stiegenaufgang ins erste Obergeschoß weist eine halbhohe waagrechte Holztäfelung im Stil der Neuen Sachlichkeit auf, im Lichthof erschließt eine gewendelte, mit einem Schmiedeeisengitter aus dem 19. Jahrhundert versehene Treppe das Gebäude.[60]

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Gasthaus Zum Hirschen
ObjektID: 39226
Seilergasse 9
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäude ist seit 1633 urkundlich als Gasthaus belegt. Das fünfgeschoßige Eckhaus mit Mansardendach weist an der Fassade zur Seilergasse einen Eckerker, einen dreiseitigen Polygonalerker und einen dreigeschoßigen Breiterker auf spätgotischen Kragsteinen auf, dazu ein Rundbogenportal und eine Erdbebenmauer. Die Erkertürmchen wurden später hinzugefügt.[61]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39253
Seilergasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg teilweise erneuert. Die schlichte Fassade zeigt einfache Fensterfaschen, ein Kranzgesims, einen schwach vorspringenden, breiten Erker und ein historistisches Mosaik des hl. Josef. Vier schräg anlaufende Stützpfeiler aus unbehauenem Nagelfluh reichen bis zum ersten Obergeschoß. In der linken Achse befindet sich ein rechteckiger abgefaster Eingang aus Nagelfluh mit einem steinernen Dreiecksgiebel. Der Flur weist im Erdgeschoß ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und aufgesetztem Netzgrat sowie zwei korbbogige Nagelfluhportale und eine rundbogige Brunnennische auf. Auch der benachbarte Laden besitzt ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Die flache Balkendecke des Kellers wird von einem hölzernen Mittelpfeiler gestützt.[62]
Datei hochladen Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern, Altbau
ObjektID: 64312
Sennstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Sanatorium der Barmherzigen Schwestern wurde 1909 im neubarocken Stil errichtet. Der monumentale, dreigeschoßige Bau ist mit einem Mittelrisalit und seitlichen Flügeln symmetrisch angeordnet. In der Mitte befindet sich die über zwei Geschoße reichende Kapelle, deren Chor aus dem Mittelrisalit hinausragt und von einem Dachreiter mit Zwiebelhaube bekrönt wird. Die Fenster des Chores zeigen Glasmalereien des hl. Vinzenz von Paul und der hl. Katharina, das Deckengemälde stellt die Dreifaltigkeit dar. Die übrigen Innenräume wurden mehrmals umgebaut und den geänderten medizinischen Anforderungen angepasst. Original erhalten hat sich die zweiflügelige Eingangstür mit ornamentaler Vergitterung der Glasfelder und der Lünette.[63]
Datei hochladen Sanatorium, Portiershaus und Einfriedungsmauer
ObjektID: 102534
Sennstraße 1a
Standort
KG: Innsbruck
BW Datei hochladen Kapelle im Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern
ObjektID: 74577
Sennstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Internats- und Exerzitienhaus neben dem Mutterhaus und der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern wurde um 1930 errichtet, das lang gestreckte, viergeschoßige Gebäude ist ohne besondere baukünstlerische Qualitäten. Im zweiten Obergeschoß befindet sich die Hauskapelle, ein rechteckiger Saalraum mit Holzdecke und stark eingezogener, halbrund geschlossener Apsis und Holzempore an der Rückwand. Das Glasmalereifenster der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt stammt aus dem Jahr 1938 und zeigt figurale Heiligendarstellungen.[64]
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48511
Siebererstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 68812
Siebererstraße 6
Standort
KG: Innsbruck

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Ehem. Waisenhaus/Siebererschule mit Einfriedungsmauer
ObjektID: 64286
Siebererstraße 7, 9
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde von Johann von Sieberer als Waisenhaus mit öffentlicher Schule gestiftet und 1886–1889 im Stil der Neorenaisance erbaut. Seit 1955 dient der Westtrakt, seit 1962 auch der Osttrakt als Schule. Der Mittelteil des mächtigen, dreigeschoßigen Baus wird von einer als Risalit vorspringenden Kapelle mit rückwärts anschließendem, ebenerdigem Gartenvestibül und einem Treppenhaus eingenommen, über das auch der Zugang zur darunter liegenden, 1896 errichteten Gruftkapelle erfolgt. Die rechts und links der Kapelle anschließenden Trakte sind um geräumige Lichthöfe angeordnet. Der das Gebäude umgebende Garten ist von einer niedrigen Breccie-Mauer eingefriedet, vor der Kapelle befindet sich ein halbkreisförmiger Platz.[65]
Datei hochladen Jesuitenkolleg mit Ignatiuskapelle
ObjektID: 64321
Sillgasse 2, 4, 6
Standort
KG: Innsbruck
Die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Bauten des Jesuitenkollegs wurden in der ersten Hälfte des 18. und Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut und 1914 mit einer einheitlichen Fassade mit einem barockisierenden Portal versehen. Auf der Gartenseite wurde 1911/12 ein neuromanischer Kapellentrakt angebaut. Das die ganze Chorwand einnehmende Mosaik wurde 1914 von Emanuel Raffeiner geschaffen.[66][67]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39254
Sillgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Das 1575 erstmals urkundlich erwähnte Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das viergeschoßige Haus mit rechteckigem Grundriss, Vorder- und Hinterwohnungen hat eine vierachsige Giebelfront und ein Satteldach. Der schmale Erdgeschoßflur ist zum Teil kreuzgewölbt. In der Mitte des Hauses verläuft eine gewendelte Treppe, die vom Hof her durch kleine, abgefaste Fenster beleuchtet wird.[68]
Datei hochladen Stadtpalais Pfeiffersberg
ObjektID: 64193
Sillgasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Der ins 16. Jahrhundert zurückgehende Ansitz wurde zwischen 1712 und 1723 barock umgebaut, die Pläne dafür werden Georg Anton Gumpp zugeschrieben. Seit 1897 ist er Teil des Jesuitenkollegs. Der viergeschoßige Bau mit hakenförmigem Grundriss und Walmdach ist an der Hauptfassade zur Sillgasse mit Eckerkern versehen. In den beiden Hauptgeschoßen befinden sich große herrschaftliche Räume, das oberste Geschoß ist niedrig als Attikageschoß ausgeführt. Das Innere wurde weitgehend erneuert, in der ursprünglichen Form erhalten ist der herrschaftliche Saal im zweiten Obergeschoß, der die ganze Breite der Südfront einnimmt. Der spiegelgewölbte Saal wurde um 1740 mit reicher Stuckatur versehen und nach erheblichen Bombenschäden 1946/1947 wiederhergestellt.[69]
Datei hochladen Ansitz, Adeliges Damenstift
ObjektID: 64173
Stiftgasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Kleines Riesenhaus
ObjektID: 39126
Stiftgasse 2
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39257
Stiftgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39258
Stiftgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39259
Stiftgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39260
Stiftgasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39261
Stiftgasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 71215
Stiftgasse 13
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 64174
Stiftgasse 15
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 64175
Stiftgasse 17
Standort
KG: Innsbruck
BW Datei hochladen Ansitz Schlandersbergeck
ObjektID: 64176
Stiftgasse 19
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Czichnahaus
ObjektID: 49306
Stiftgasse 23
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Wandbilder von Max Weiler
ObjektID: 64273
Südtiroler Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Die beiden Wandbilder von Max Weiler aus dem Jahr 1954 zeigen das traditionelle Innsbruck und die Gegenwart Innsbrucks. Sie befanden sich an den gegenüberliegenden Schmalseiten der nach dem Zweiten Weltkrieg neu gebauten Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs. Sie wurden vor dessen Abriss in einem Stück abgenommen und in den 2001–2004 errichteten Neubau integriert.

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Uhrturmgebäude des alten Hauptbahnhofes
ObjektID: 119531
Südtiroler Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Uhrturmgebäude bildete den nördlichen Abschluss des 1924–1927 errichteten Bahnhofsgebäudes und überstand sowohl dessen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als auch den Bahnhofsneubau 2001–04. Das dreigeschoßige, symmetrisch aufgebaute Gebäude in der Sichtachse der Brixner Straße hat ein hohes Walmdach mit einem mittig sitzenden Uhrturm. Die einzelne Bauteile im Pavillonsystem sind durch vorgelagerte Arkaden verbunden.[70]
Datei hochladen Zinsvilla mit Einfriedung
ObjektID: 64294
Tschurtschenthalerstraße 5
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Villa
ObjektID: 48443
Tschurtschenthalerstraße 6
Standort
KG: Innsbruck

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Seminar, Canisianum mit Kirche und Einfriedung
ObjektID: 64295
Tschurtschenthalerstraße 7
Standort
KG: Innsbruck
Hauptartikel: Canisianum (Innsbruck)
f1

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Neues Stift, Volkskunstmuseum
ObjektID: 64197
Universitätsstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das östlich an die Hofkirche anschließende Neue Stift wurde 1553–1565 unter Einbeziehung älterer Bauteile errichtet und 1688 und 1719/20 barock umgebaut. Seit 1924 ist in dem Gebäude das Tiroler Volkskunstmuseum untergebracht. Die Gebäudeflügel umgeben einen früher als Kreuzgang dienenden Arkadenhof. Die Hauptfassade an der Universitätsstraße sowie ein Teil der Ostfassade an der Angerzellgasse wurden 1719/20 monumental gestaltet. Im Ostflügel liegt die Haupttreppe von 1688 im Renaissancestil.[71]
Datei hochladen Ehem. Palais Wolkenstein
ObjektID: 48026
Universitätsstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Mehrere gotische Häuser wurden 1613 zusammengefasst und 1712 zum Palais Wolkenstein ausgebaut, das im 19. Jahrhundert nochmals umgestaltet wurde. Die Fassade zur Universitätsstraße ist barockisierend gestaltet, im Erdgeschoß befinden sich pilastergegliederte hölzerne Geschäftsfronten aus der Zeit um 1900, dahinter haben sich teilweise noch spätgotische Kreuzgewölbe aus dem 16./17. Jahrhundert erhalten.[72]
Datei hochladen Jesuitenkolleg, Nicolai- und Josefshaus
ObjektID: 64200
Universitätsstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das Nikolaihaus wurde im 16. Jahrhundert als Studentenkonvikt der Jesuiten erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut und aufgestockt.[73]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39262
Universitätsstraße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das 1587 erstmals urkundlich erwähnte Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das viergeschoßige Eckhaus zur Sillgasse weist an beiden Fassaden und an der Kante Polygonalerker auf, an der Universitätsstraße befindet sich ein Rundbogenportal. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit teils gratigen Stichkappen, die Kreuzgewölbe bilden sowie eine gemauerte, tonnengewölbte Wendeltreppe erhalten.[74]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39263
Universitätsstraße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammende Gebäude wurde um 1800 umgebaut. Das viergeschoßige Eckhaus mit Satteldach weist an der Hauptfassade zwei bis zum Dachgesims reichende Breiterker auf. In der Mittelachse befindet sich ein Korbbogenportal, die Tür ist im Zopfstil gestaltet. Die Obergeschoße sind durch kannelierte Pilaster gegliedert. Im Inneren befindet sich ein breiter, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit einzelnen Stichkappen.[75]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39264
Universitätsstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das 1569 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und entstand in der heutigen Form durch die Vereinigung zweier mindestens bis 1622 bestehender separater Häuser. Die Fassade aus dem 18. Jahrhundert ist mit Breiterkern, geohrten Fensterrahmungen und Friesen gegliedert. Das Innere weist einen durchgehenden, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit Stichkappen und eine einarmige, gewendelte Treppe auf.[76]
BW Datei hochladen Ehem. Pflanzgartenmauer/Östliche Begrenzungsmauer
ObjektID: 48377
Universitätsstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39265
Universitätsstraße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Giebelhaus mit Satteldach stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. An der Fassade befinden sich ein dreigeschoßiger Breiterker, der von Volutenkonsolen über neuzeitlichen Pilastern abgestützt wird, ein Rundbogenportal, und an der Brüstung des zweiten Erkergeschoßes ein gemaltes Mariahilfbild in rechteckigem Rahmen. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Erd- und Obergeschoßflur mit Stichkappen erhalten.[77]
Datei hochladen Palais Enzenberg
ObjektID: 39266
Universitätsstraße 22-24
Standort
KG: Innsbruck
Das Palais wurde zwischen ca. 1690 und 1744 anstelle zweier gotischer Bürgerhäuser erbaut und besteht heute noch aus zwei Häusern, die sich in der Fassadierung und im Grundriss deutlich voneinander unterscheiden. Das Attikageschoß wurde im 19. Jahrhundert ausgebaut. Der westliche Teil hat ein rustiziertes Erdgeschoß, ein wuchitges, von Säulen flankiertes Portal und ein stark hervortretendes Traufgesims mit Konsolenkranz. Im Inneren hat sich die barocke Ausgestaltung weitgehend erhalten, im zweiten Obergeschoß befindet sich ein großer, die ganze Tiefe des Hauses einnehmender Saal mit reicher barocker Wand- und Deckendekoration, die um 1740 von Christoph Anton Mayr geschaffen wurde. Der östliche Teil mit etwas schlichterer Fassade, kreuzgewölbter Halle im Erdgeschoß und eigenem Treppenhaus wurde im Inneren großteils umgestaltet.[78]
Datei hochladen Wolkenstein'sches Damenstift
ObjektID: 39267
Universitätsstraße 23
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 39268
Universitätsstraße 32
Standort
KG: Innsbruck
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ObjektID: 102148
Weiherburggasse 2
Standort
KG: Innsbruck
BW Datei hochladen Mauer der landesfürstlichen Glocken- und Geschützgiesserei
ObjektID: 109561
gegenüber Weiherburggasse 5, 7
Standort
KG: Innsbruck
Datei hochladen Ferrarischule, ehem. Palais Ferrari mit Portierswohnung und Einfriedungsmauer
ObjektID: 64280
Weinhartstraße 4
Standort
KG: Innsbruck
Hauptartikel: Ferrarischule
f1
Datei hochladen Verwaltungsgebäude
ObjektID: 64274
Wilhelm-Greil-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck

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Maximilianisches Zeughaus
ObjektID: 39269
Zeughausgasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Zeughaus wurde 1500–1506 unter Maximilian I. an der Sill außerhalb der Stadt errichtet. Der Bau besteht aus zwei 80 × 10 m großen, zweigeschoßigen Flügelbauten und zwei schmalen Tor- und Verbindungstrakten, die einen großen Innenhof umschließen. In den offenen Erdgeschoßhallen waren die Geschütze untergebracht, im Obergeschoß das restliche Kriegsgerät. Seit 1973 dient das Zeughaus als Landeskundliches Museum und Zweigstelle des Ferdinandeums.[79]
Datei hochladen Hotel Clima
ObjektID: 76713
Zeughausgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Das Hotel wurde 1946/47 als einer der ersten Nachkriegs-Neubauten in Innsbruck nach Plänen von Ernst Hiesmayr errichtet. 1962/63 wurde es um einen östlichen Anbau erweitert. 2008 wurde das Gebäude restauriert und für Wohnzwecke adaptiert. Die Hauptfassade des fünfgeschoßigen Gebäudes weist erkerartig vorstehende Fenster auf, die in drei verschieden große Kompartimente unterteilt sind. Das Mosaik an der Südfassade wurde 1957 von Max Weiler geschaffen. Der rot-weiße und im Zuge der Auflassung des Hotels abgeänderte Schriftzug „clima Hotel“ an der südwestlichen Ecke wurde von Otl Aicher entworfen.[80][81]
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 39270
Zeughausgasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, horizontal abgeschlossene Miethaus wurde 1900–1902 nach Plänen von Karl Pfurtscheller erbaut. Die Fassade zur Straße ist mit reichem Dekor, Putzoberflächen, Pilastern, Gesimsen, Fensterbekrönungen und Lambrequins in neobarocken Formen gegliedert. Das zweckmäßige Innere wird durch eine einarmige, gewendelte Treppe erschlossen.[82]

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Seilbahnanlage, Hungerburgbahn, Innbrücke
ObjektID: 116376

Standort
KG: Innsbruck
Die Innbrücke der alten Hungerburgbahn verbindet hier die Innsbrucker Innenstadt mit der Katastralgemeinde Mühlau im Norden.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Stockerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  3. Felmayer, Wiesauer: Spitalskirche zum hl. Geist. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  4. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  5. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Bürgerhaus Delevo. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  6. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  7. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus Breinössl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  8. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  9. Gasthaus Alt Insprugg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. November 2014.
  10. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  11. 1 2 3 Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 20–38 (PDF; 10,7 MB)
  12. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  13. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  14. Wiesauer: Wohngebäude, Zelgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  15. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Tschonerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  16. Wiesauer: Bankgebäude, Creditanstalt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  17. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Palais Troyer-Spaur. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  18. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus Frohnweiler, Kaltenbrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  19. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  20. Schmid-Pittl, Wiesauer: Servitenkirche zum hl. Josef, Servitenkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  21. Schmid-Pittl, Wiesauer: Servitenkonvent hl. Josef, Servitenkloster. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  22. Felmayer, Wiesauer: Altes Landhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  23. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  24. Felmayer, Wiesauer: Altes Landhaus, Palais Fugger-Taxis, Taxispalais. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  25. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Goldene Krone. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  26. Wohn- und Geschäftsgebäude, ehemaliges Palais Sarnthein, Peterlongohaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. November 2014.
  27. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Telfserhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  28. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Weißes Lamm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  29. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Altes Hufschmiedhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  30. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  31. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Mohren. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  32. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bierjoggl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  33. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  34. Wiesauer: Laufbrunnen in Mariahilf, Mariahilfbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  35. Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Bürgerspital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  36. Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Bürgerspital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  37. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Stadt- bzw. Heilig-Geist-Spital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  38. Müller, Wiesauer: Hauptpostamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  39. Müller, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  40. Schmid-Pittl, Wiesauer: KIoster der Redemptoristen, Redemptoristenkloster. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  41. Weirather, Wiesauer: Tiroler Handels- und Gewerbekammer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  42. Felmayer, Wiesauer: Landhaus, Erweiterungsbau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  43. Weirather, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  44. Herbert Woditschka: Die Anfänge des Musikvereins. In: Innsbrucker Stadtnachrichten, Nr. 1/1988, S. 20 (Digitalisat)
  45. Tiroler Landeskonservatorium. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. August 2015.
  46. Felmayer, Wiesauer: Kindergarten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  47. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ettlhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Februar 2016.
  48. Scheicher, Wiesauer: Laufbrunnen, Leopoldsbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  49. Herbert Woditschka: Von der Innfähre zum Innsteg. In: Innsbruck, Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt, Nr. 9, 14. September 1978, S. 12 (Digitalisat)
  50. Felmayer, Wiesauer: Tiroler Landestheater. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  51. Felmayer, Wiesauer: Kongresshaus Innsbruck, Dogana. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  52. Wiesauer: Gasthaus Löwenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  53. Wiesauer: Wohngebäude, Ansitz Löwenhaus, ehemaliges Böhmisches Lusthaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  54. Tafatsch, Wiesauer: Villa, Villa Holzmann. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  55. Felmayer, Wiesauer: Villa Spängler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  56. Felmayer, Wiesauer: Panorama-Rotunde. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  57. Schmid-Pittl, Wiesauer: Klosterkirche Mariae Unbefleckte Empfängnis der Barmherzigen Schwestern. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  58. Felmayer, Wiesauer: Evangelisches Pfarrhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Januar 2016.
  59. Felmayer, Wiesauer: Hotel Roter Adler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  60. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Goldenen Löwen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  61. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Hirschen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  62. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  63. Sanatorium der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Innsbruck (1909), Kulturraum Tirol
  64. Wiesauer: Internats- und Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Oktober 2015.
  65. Felmayer, Wiesauer: Siebererschule, ehemaliges Waisenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  66. Schneider, Wiesauer: Jesuitenkolleg mit Ignatiuskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  67. Reinhard Rampold: 140 Jahre Tiroler Glasmalerei- und Mosaikanstalt 1861 – 2001. (PDF; 747 kB)
  68. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  69. Felmayer, Wiesauer: Stadtpalais Pfeiffersberg, ehemaliger Ansitz Angerburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  70. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 16 (PDF; 16,3 MB)
  71. Wiesauer: Tiroler Volkskunstmuseum, ehemaliges Neues Stift. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  72. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ehemaliges Palais Wolkenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  73. Franz Caramelle, Richard Frischauf: Die Stifte und Klöster Tirols. Tyrolia – Athesia, Innsbruck – Bozen 1985, ISBN 3-7022-1549-2, S. 136.
  74. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  75. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  76. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  77. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  78. Felmayer, Wiesauer: Palais Tannenberg-Enzenberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  79. Zeughaus: Geschichte, Tiroler Landesmuseen
  80. Schmid-Pittl, Wiesauer: Hotel Clima, Haus Hiesmayr. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2017.
  81. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 56 (PDF; 16,3 MB)
  82. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2017.
  83. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.