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vom 06.11.2012, aktuelle Version,

Stainach

Stainach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Stainach
Stainach (Österreich)
Stainach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche:  km²
Koordinaten: 47° 32′ N, 14° 6′ O
Höhe: 655 m ü. A.
Einwohner: (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: / p Einw. pro km²
Postleitzahl: 8950
Vorwahl: 03682
Gemeindekennziffer: 6 12 44
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 27
8950 Stainach
Website: www.stainach.at
Politik
Bürgermeister: Gernot Schweiger (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
8
6
1
8  6  1 
Insgesamt 15 Sitze

Lage der Gemeinde Stainach im Bezirk Liezen
Aich (Expositur Gröbming)Gröbming (Expositur Gröbming)Haus (Expositur Gröbming)Michaelerberg-Pruggern (Expositur Gröbming)Mitterberg-Sankt Martin (Expositur Gröbming)Öblarn (Expositur Gröbming)Ramsau am Dachstein (Expositur Gröbming)Schladming (Expositur Gröbming)Sölk (Expositur Gröbming)AdmontAigen im EnnstalAltausseeAltenmarkt bei Sankt GallenArdningBad AusseeBad MitterndorfGaishorn am SeeGrundlseeIrdning-DonnersbachtalLandlLassingLiezenRottenmannSankt Gallen (Steiermark)SelzthalStainach-PürggTriebenWildalpenWörschachSteiermark Übersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk Liezen
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stainach ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) in der Steiermark (Gerichtsbezirk Irdning). Der Ort ist ein Bahnknotenpunkt (Bahnhof Stainach-Irdning), hier trifft die Salzkammergutbahn auf die Ennstalbahn.

Geografie

Stainach liegt im Ennstal im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark.

Katastralgemeinden sind Niederhofen und Stainach.

Geschichte

Um 1195 wird ein Hiltigrims von Gruscharn erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf "Gruscharn" wurde ab 1659 Stainach genannt. Das Geschlecht der Stainacher wurde im 18. Jahrhundert in den Grafenstand erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Der Bau der Ennstalbahn 1875 und der Ausseerbahn 1877 erschlossen die Gemeinde. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. Seit 1958 ist der Ort auch Sitz einer eigenen Pfarre.

Stainach wird – jedoch nicht mit völliger Sicherheit – als Geburtsort des salischen Papstes Gregor V. (972–999) überliefert; dort sollen seine Eltern einen Herrschaftssitz besessen haben.[1][2]

Politik

Bürgermeister ist Gernot Schweiger (SPÖ). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 8 SPÖ, 1 FPÖ

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 1985.[3]

Das Gemeindewappen zeigt "im roten Schild eine Stufenpyramide von drei behauenen silbernen Steinen".

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • CCW-Cultur-Centrum-Wolkenstein
  • Pfarrkirche von 1957/58
  • Gotische Kirche in Niederhofen
  • Schloss Oberstainach (geringe Reste)
  • Schloss Mitterstainach (nach 1563 errichtet, jetzt Bauernhof)
  • Schloss Unterstainach (seit ca. 1800 Landhaus)
  • Schloss Friedstein (1595-1613)
  • Schloss Sonnhof (auf den Resten des Mittelalterlichen Spechtenhofs Ende des 19. Jahrhunderts errichtet)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • 5. Jänner: Glöcklerlauf

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort ist Sitz der Agrarbezirksbehörde, der Bezirksforstinspektion und der Gebietsbauleitung für Wildbach- und Lawinenverbauung. Am Ort gibt es ein Bundesgymnasium und ein Bundesrealgymnasium.

Ortsansässige Industriebetriebe:

  • Landena KG, Lebensmittelindustrie
  • Ennstal Milch KG, Molkerei (Maresi etc.)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter von Stainach

Literatur

  • Friedrich Grössing: Stainach von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Eine landeskundliche Betrachtung. Grössing, Stainach 1982.

Einzelnachweise

  1. Webseite zum Papstbesuch in Österreich 2007, mit Hinweis dass Gregor V. vermutlich in Stainach geboren sei
  2. Hansmartin Schwarzmaier: Von Speyer nach Rom – Wegstationen und Lebensspuren der Salier, Thorbecke Verlag Sigmaringen, 1991, Seite 40, ISBN 3-7995-4132-2
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 35/36, 1985/86, S. 67
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