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Josersee

Josersee#

Josersee
„Klein aber fein und kaum bekannt“, so könnte man diesen zauberhaften Flecken im Herzen des Hochschwabstockes bezeichnen. Das Berg-Seelein liegt am Endpunkt des Josertales, das sich vom bekannten Gasthof Bodenbauer in westliche Richtung erstreckt. Schon vom Bodebauer weg müssen wir allerdings auf Schusters Rappen umsteigen und längs einer Forst-Almstraße über die Heinzler-Alm (Jausenstation)zum See hinaufgehen (1 ½ Std.). Der Josersee selbst liegt reizvoll eingebettet zwischen den Felsschrofen von Weberstein, Schafmauer und Buchbergkogel. Ein kleines Verlandungsmoor am Uferrand zeigt interessante Pflanzen.

Wandervorschlag#

Josersee – Häuselalm – Bodenbauer: Genau am nördlichen Uferrand markieren rote Farbtupfen einen Pfad hinauf zur Schafmauer (zuerst steil, dann in angenehmen Serpentinen). Sobald wir das Plateau erreicht haben, wenden wir uns im lockeren Almwald nach Norden und sehen dann schon die Hütten der Sackwiesenalm, von denen wir der Markierung zur Häuselalm folgen und von dort auf viel begangenem Weg zum Bodenbauer absteigen. Gesamtgehzeit 6 Stunden.

Auf den Karlhochkogel: Wir beginnen unsere Wanderung ca. 3,5 km vor dem „Bodenbauer“ und folgen vorerst dem unteren Teil des Karlgrabens, in dem Natur-Schotter gewonnen wird, bis zu den ersten Wasserfallstufen. Hier beginnt auch der unmarkierte aber leicht zu findende Pfad. In angenehmen Serpentinen geht es durch Bergwald hinauf und nach etwa eine rStunde erreichen wir die Latschenzone. Ein Stück wandern wir im schluchtartigen Karlgraben dahin, dann erreichen wir schon die almartige erste Karstufe. Hier stoßen wir auch auf die ersten Murmeltierkolonien. Nochmals müssen wir kurz in den Graben zurück, bald gelangen wir aber in die weite Karmulde („Karl“), die sich vom Mühlbachkogel über den Karlhochkogel bis zum Fölzstein hinüber zieht. Wir steigen nun steil (aber ungefährlich) zum Gipfel des Karlhochkogels (2.096 m) auf, haben 3 ½ Std. herauf benötigt und genießen einen Prachtblick auf die direkt gegenüber liegenden Südwandfluchten des Hochschwabs.

Landkarte: Freytag & Berndt Nr. 4

Steckbrief#

Der Name leitet sich vom bäuerlichen Hofnamen „Joser“ ab.
1.228 Meter Seehöhe. 150 Meter Durchmesser. Keine Bademöglichkeit.
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Information: Tourismusibüro Aplenregion Hochschwab, Kassecerplatz 1, 8623 Aflenz Kurort, Telefon (03861) 3700, E-Mail: region.hochschwab@aon.at


© Bild und Text Hilde und Willi Senft