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vom 08.01.2017, aktuelle Version,

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2013/14

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2013/14
2012/13
2014/15
ÖFB Frauen Bundesliga 2013/14
Herbstmeister SV Neulengbach
Meister SV Neulengbach (12. Titel)
Women’s Champions League SV Neulengbach
Aufsteiger ASK Erlaa
Relegation ↑ ASK Erlaa,
SG FC Bergheim/USK Hof
Absteiger Carinthians – Soccer Women
Mannschaften 10
Spiele 90  + 2 Relegationsspiele
 (davon 90 gespielt)
Tore 347   3,86 pro Spiel)
Torschützenkönig Osterreich Nicole Billa

Die österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft wurde 2013/14 zum 42. Mal nach der 35-jährigen Pause zwischen 1938 und 1972 ausgetragen. Die höchste Spielklasse ist die ÖFB Frauen Bundesliga und wurde zum ersten Mal durchgeführt. Die zweithöchste Spielklasse (2. Liga), in dieser Saison die 35. Auflage, unterteilte man in zwei regionale Ligen, wobei die 2. Liga Mitte/West zum 5. Mal und die 2. Liga Ost/Süd zum 3. Mal durchgeführt wurde. Die Saison dauerte von Mitte August bis Mitte Juni.

Österreichischer Fußballmeister wurde zum 12. Mal in Folge SV Neulengbach. Die Meister der zweithöchsten Spielklasse wurden SG FC Bergheim/USK Hof (Mitte/West) und FSK St. Pölten-Spratzern 1b (Ost/Süd). In den Relegationsspielen konnte sich ASK Erlaa durchsetzen und war somit berechtigt in der Saison 2014/15 in der ÖFB-Frauenliga zu spielen.

Erste Leistungsstufe – ÖFB Frauen Bundesliga

Modus

Im Rahmen des im Meisterschaftsmodus durchgeführten Bewerbes spielte jede Mannschaft zweimal gegen jede teilnehmende gegnerische Mannschaft (Hin- und Rückrunde). Das Heimrecht ergibt sich durch die Auslosung[1].

Saisonverlauf

Die ÖFB Frauen Bundesliga endete, wie auch die letzten Saisonen davor, mit dem Meistertitel für den SV Neulengbach, der mit 54 Punkten und einem Torverhältnis von plus 79 vor dem FSK St. Pölten-Spratzern gewann.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[2]:

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2013/14 (Österreich)
1
1
2
2
4
4
3
3
Vereine in der ÖFB  Frauen  Bundesliga 2013/14
Legende: 1  SV  Neulengbach, 2  FSK  St.  Pölten-Spratzern, 3  SKV  Altenmarkt/Triesting, 4  USC  Landhaus
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. SV Neulengbach (M) 18 18 0 0 091:120 +79 54
2. FSK St. Pölten-Spratzern (C) 18 16 0 2 073:170 +56 48
3. SKV Altenmarkt/Triesting 18 8 3 7 022:290 −7 27
4. FC Wacker Innsbruck 18 7 2 9 034:330 +1 23
5. USC Landhaus 18 7 1 10 031:400 −9 22
6. Union Kleinmünchen Linz 18 6 3 9 017:310 −14 21
7. FC Südburgenland 18 5 5 8 028:330 −5 20
8. SK Sturm Graz Damen/Stattegg (N) 18 5 1 12 024:480 −24 16
9. DFC LUV Graz 18 4 3 11 014:500 −36 15
10. Carinthians – Soccer Women 18 4 2 12 013:540 −41 14
Stand: 10. Juni 2014
Legende
Österreichischer Meister und Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League 2014/15
Abstieg in die 2. Liga
(M) Österreichischer Fußball-Frauenmeister 2012/13
(C) ÖFB-Ladies-Cup-Sieger 2012/13
(N) Neuaufsteiger der Saison 2012/13

Torschützenliste

Die Torschützenliste führte Nicole Billa vor Nina Burger und Lisa Marie Markas an[3].

Pl. Nat. Spieler Verein Tore
01. Osterreich Nicole Billa FSK St. Pölten-Spratzern 24
02. Osterreich Nina Burger SV Neulengbach 22
03. Osterreich Lisa Marie Makas FSK St. Pölten-Spratzern 17
04. Osterreich Marlies Hanschitz SV Neulengbach 12
00 Osterreich Stefanie Enzinger FC Wacker Innsbruck 12
06. Osterreich Maria Gstöttner SV Neulengbach 11

Zweite Leistungsstufe – 2. Liga

Die zweite Leistungsstufe bestand aus zwei Ligen, getrennt nach Regionen:

  • 2. Liga Mitte/West mit den Vereinen aus Oberösterreich (OFV), Salzburg (SFV), Tirol (TFV) und Vorarlberg (VFV) und
  • 2. Liga Ost/Süd mit den Vereinen aus Burgenland (BFV), Kärnten (KFV), Niederösterreich (NÖFV), Steiermark (StFV) und Wien (WFV).

In der Saison 2013/14 spielten insgesamt 16 Teams um den Aufstieg in die ÖFB Frauen Bundesliga (5 1b Mannschaften waren nicht aufstiegsberechtigt!). In der jeweiligen Liga trat jedes Team gegeneinander an. Die Meister der beiden Ligen spielten in einer Relegation um den Aufstieg in die ÖFB Frauen Bundesliga. Der Tabellenletzte der jeweiligen Liga stieg ab[4].

2. Liga Mitte/West

Modus

Im Rahmen des im Meisterschaftsmodus durchgeführten Bewerbes spielt jede Mannschaft zweimal gegen jede teilnehmende gegnerische Mannschaft (Hin- und Rückrunde). Das Heimrecht ergibt sich durch die Auslosung.

Saisonverlauf

Die Spielgemeinschaft SG FC Bergheim/USK Hof gewann die 2. Liga Mitte/West und ist berechtigt, die Relegation für die ÖFB Frauen Bundesliga für die Saison 2014/15 zu spielen.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[5]:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. SG FC Bergheim/USK Hof (A) 16 13 2 1 056:160 +40 41
2. RW Rankweil 16 12 2 2 057:100 +47 38
3. Union Geretsberg 16 11 1 4 047:270 +20 34
4. Heeres SV Wals 16 10 3 3 044:270 +17 33
5. ASKÖ Dionysen/Traun 16 5 2 9 025:520 −27 17
6. FFC Vorderland (N) 16 4 4 8 018:280 −10 16
7. Sportunion Wolfern 16 3 2 11 016:500 −34 11
8. SPG FC Lustenau/SC Austria Lustenau/FC Höchst 16 3 1 12 023:450 −22 10
9. FC Wacker Innsbruck 1b 16 2 1 13 017:480 −31 07
Stand: 10. Juni 2014
Legende
Teilnahme an den Relegationsspielen zur ÖFB Frauen Bundesliga der Saison 2014/15
Abstieg in die Landesliga
(A) Absteiger aus der ÖFB-Frauenliga der Saison 2012/13
(N) Aufsteiger aus der Landesliga

Torschützenliste

In der 2. Liga Mitte/West war Katharina Ungar die beste Torschützin[6].

Pl. Nat. Spieler Verein Tore
01. Osterreich Katharina Unger SG FC Bergheim/USK Hof 18
02. Osterreich Nadine Renzl Union Geretsberg 13
03. Osterreich Lisa Lausenhammer Union Geretsberg 12
00 Osterreich Sarah Klotz RW Rankweil 12

2. Liga Ost/Süd

Modus

Im Rahmen des im Meisterschaftsmodus durchgeführten Bewerbes spielt jede Mannschaft zweimal gegen jede teilnehmende gegnerische Mannschaft (Hin- und Rückrunde). Das Heimrecht ergibt sich durch die Auslosung.

Saisonverlauf

Da die 2. Mannschaft von FSK St. Pölten-Spratzern war für die Relegationspiele nicht spielberechtigt. Daher spielte der Zweitplatzierte der 2. Liga Ost/Süd, die Mannschaft von ASK Erlaa, um den Aufstieg in die ÖFB Frauen Bundesliga für die Saison 2015/16.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[7]:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. FSK St. Pölten-Spratzern 1b 22 19 2 1 085:180 +67 59
2. ASK Erlaa 22 18 3 1 059:140 +45 57
3. SV Neulengbach Juniors 22 14 3 5 066:200 +46 45
4. FSG SC Wiener Neustadt/SV Gloggnitz 22 12 4 6 049:300 +19 40
5. 1. DFC Leoben 22 11 2 9 061:420 +19 35
6. ASK Women Soccer Bruck 22 9 5 8 037:330 +4 32
7. USC Landhaus 1b 22 9 3 10 051:420 +9 30
8. ATSV Hollabrunn (N) 22 7 3 12 044:480 −4 24
9. FC Südburgenland 1b 22 7 2 13 028:550 −27 23
10. SPG FC Feldkirchen/SV Magdalensberg (N) 22 4 4 14 030:760 −46 16
11. SV Horn 22 5 0 17 041:910 −50 15
12. ASK Baumgarten1 22 1 1 20 006:880 −82 04
Stand: 20. Juni 2014
1 Der ASK Baumgarten trat das Spiel gegen den FSG SC Wiener Neustadt/SV Gloggnitz am 25. Mai 2014 nicht an und das Spiel wurde mit 3:0 für die FSG SC Wiener Neustadt/SV Gloggnitz strafbeglaubigt. Daher wurde der ASK Baumgarten bei Punktegleichheit mit anderen Vereinen zurückgereiht. [8]
Legende
Meister, aber keine Teilnahme an der Relegation
Teilnahme an den Relegationsspielen zur ÖFB Frauen Bundesliga der Saison 2014/15
Abstieg in die Landesliga
(N) Aufsteiger aus der Landesliga

Torschützenliste

In der 2. Liga Ost/Süd traf Natalija Golob vor Nicole Bauer und Christina Peintinger die meisten Tore[9].

Pl. Nat. Spieler Verein Tore
01. Osterreich Natalija Golob 1. DFC Leoben 17
02. Osterreich Nicole Bauer ASK Erlaa 16
03. Osterreich Christina Peintinger 1. DFC Leoben 14

Relegation

Relegation zur ÖFB Frauen Bundesliga

Die Relegation zur ÖFB Frauen Bundesliga bestreiten der Meister der 2. Liga Mitte/West die Spielgemeinschaft FC Bergheim/USK Hof und die Wiener Mannschaft vom ASK Erlaa, der die 2. Liga Ost/Süd gewann[10].

Gesamt Datum Hinspiel Datum Rückspiel
SG FC Bergheim/USK Hof 0:6 ASK Erlaa Sa, 21.06.14, 17:45 0:4 (0:2) So, 15.06.14, 15:00 0:2 (0:1)

Relegation zur 2. Liga Mitte/West

Die Relegationsspiele zur 2. Liga Mitte/West tragen die 2. Mannschaft vom SK Sturm Graz Damen und der SV Spittal/Drau/SV Rathenthurn aus[11].

Gesamt Datum Hinspiel Datum Rückspiel
SK Sturm Graz Damen/Stattegg II 2:1 SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn Sa, 21.06.14, 16:00 2:0 (1:0) So, 15.06.14, 17:00 0:1 (0:1)

Relegation zur 2. Liga Ost/Süd

Die Spiele zur Relegation zur 2. Liga Ost/Süd sind die 2. Mannschaft vom SKV Altenmarkt/Triesting und der Wiener SK spielberechtigt[12].

Gesamt Datum Hinspiel Datum Rückspiel
SKV Altenmarkt/Triesting 1b 7:0 Wiener SK Sa, 21.06.14, 16:30 4:0 (3:0) So, 14.06.14, 16:30 3:0 (0:0)

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Modus der ÖFB Frauen Bundesliga, Saison 2012/13. Abgerufen am 4. August 2013.
  2. Niederösterreichischer Fußballverband, ÖFB Frauen Bundesliga, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2013/14, Runde 18. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  3. Niederösterreichischer Fußballverband, ÖFB Frauen Bundesliga, Torschützen, Saison 2013/14, Runde 18. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  4. Modus der 2. Liga, Saison 2012/2013. Abgerufen am 4. August 2014.
  5. Tiroler Fußballverband, Frauen 2. Liga Mitte/West, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2013/14, Runde 16. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  6. Tiroler Fußballverband, Frauen 2. Liga Mitte/West, Torschützen, Saison 2013/14, Runde 16. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  7. Niederösterreichischer Fußballverband, Frauen 2. Liga Ost/Süd, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2013/14, Runde 22. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  8. „Spielbericht auf fussballoesterreich.at“: Frauen 2. Liga Ost/Süd, 20. Runde, 25.05.2014. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  9. Niederösterreichischer Fußballverband, Frauen 2. Liga Ost/Süd, Torschützen, Saison 2013/14, Runde 22. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  10. Niederösterreichischer Fußballverband, ÖFB Frauen Bundesliga Relegation, Spielplan, Saison 2013/14. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  11. Oberösterreichischer Fußballverband, Relegation 2.Liga Frauen Mitte/West, Spielplan, Saison 2013/14. Abgerufen am 1. Juli 2014.
  12. Niederösterreichischer Fußballverband, Relegation Frauen 2. Liga Ost/Süd, Spielplan, Saison 2013/14. Abgerufen am 1. Juli 2014.