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vom 08.02.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seefeld in Tirol

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seefeld in Tirol enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Seefeld in Tirol.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 125214
Am Schlossberg
Standort
KG: Seefeld
Der rundbogig geschlossene Meilenstein mit der Inschrift Deut... Meile von Innsbruck N. 6 stammt aus dem 19. Jahrhundert.[2]
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ObjektID: 112323
Andreas-Hofer-Straße
Standort
KG: Seefeld
Der neue Friedhof wurde 1954 am östlichen Ortsrand angelegt. Im nördlichen Teil der Anlage befindet sich ein Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges mit Holzkreuzen sowie Gedenksteinen für die Opfer der Nationalsozialismus.[3] In der Nordwestecke steht die schlichte Friedhofskapelle mit offener Aufbahrungshalle. Diese beherbergt ein schmiedeeisenernes Gitter von 1569, das aus Teilen des ehemaligen Chorgitters der Pfarrkirche zusammengefügt wurde. Die Deckenmalerei in der nördlichen Dachschräge mit drei Engeln stammt von Gerhild Diesner.[4]

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Bildstock
ObjektID: 112327
Andreas-Hofer-Straße
Standort
KG: Seefeld
Die barocke Bildsäule aus Nagelfluh stammt aus dem 18. Jahrhundert. In der rundbogigen Aufsatznische befindet sich ein modernes Christus-Relief.[5]

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Aufnahmsgebäude Seefeld mit Mittelbahnsteig, Magazin und Bahnsteigunterführung
ObjektID: 64775
Bahnhofplatz 115
Standort
KG: Seefeld
Der Bahnhof der Mittenwaldbahn wurde 1964 für die Olympischen Spiele 1964 neu gebaut und weist ein markantes Pultdach sowie in der Halle ein den Skisport thematisierendes Wandbild von Ernst Schroffenegger auf.[6]
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ObjektID: 112332
Dorfplatz
Standort
KG: Seefeld
Der Brunnen mit einem achteckigen, nach oben ausladenden Steintrog wurde um 1960 aufgerstellt. Die Statue der Unbefleckten Empfängnis wurde von Johann Schwenninger geschaffen.[7]

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Wallfahrtskirche hl. Oswald und ehem. Friedhof
ObjektID: 64776
Klosterstraße
Standort
KG: Seefeld
Ein Hostienwunder 1384 war der Auslöser für eine viel besuchte Wallfahrt. Herzog Friedrich IV. ließ 1423 bis 1431 eine größere Kirche erbauen. Die spätgotische Staffelkirche wurde 1474 und 1604 erweitert. An das vierjochige Langhaus schließt ein dreijochiger, eingezogener Chor mit dreiseitigem Chorschluss an. Der Innenraum weist ein reich ornamentiertes Netzrippengewölbe von 1465/1466 und gotische Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert auf. An der nördlichen Chorseite befindet sich ein zweigeschoßiger Anbau mit der Sakristei. Im Obergeschoß befindet sich die Heiligblutkapelle, die 1574 errichtet und im 18. Jahrhundert mit reichen Stuckaturen versehen wurde.[8]

Der alte Friedhof um die Kirche wurde 1954 durch den neuen Friedhof am Ortsrand ersetzt.[9]


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Widum
ObjektID: 112322
Maximilianweg 29
Standort
KG: Seefeld
Beim heute als Pfarrheim genutzten Gebäude handelt es sich um das ehemalige Maierhaus des Klosters Seefeld. Der zweigeschoßige Bau mit weitem Satteldach stammt im Kern aus dem Mittelalter.[10]

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Hotel Berghof
ObjektID: 41031
Milserstraße 201
Standort
KG: Seefeld
Das Hotel Berghof wurde 1929/30 nach Plänen von Siegfried Mazagg errichtet. Es besteht aus einem lang gestreckten, gekrümmten dreigeschoßigen Baukörper mit Pultdach und einem westlich angefügten viergeschoßigen, flachgedeckten Turmelement.[11]

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Seekirche Hl. Kreuz
ObjektID: 64777
Möserer Straße
Standort
KG: Seefeld
Die barocke Heiligkreuzkirche wurde unter Erzherzog Leopold V. vom Innsbrucker Hofbaumeister Christoph Gumpp dem Jüngeren errichtet (Bauzeit 1629–1666), die Malereien stammen von Josef Anton Puellacher.

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Kapelle am Schlossberg, Marienkapelle
ObjektID: 112330
südlich Münchner Straße 89
Standort
KG: Seefeld
Der gemauerte Nischenbildstock mit geradem Chorschluss und vorkragendem Satteldach wurde im 18. Jahrhundert errichtet.[12]
Datei hochladen Stundenkapelle, sog. Stoanerbildstock
ObjektID: 112331
Seefelder Straße Richtung Scharnitz, Gemeindegrenze
Standort
KG: Seefeld
Der gemauerte Nischenbildstock mit flachem Satteldach wurde um 1900 erbaut. Er beherbergt ein nach barockem Vorbild neu geschaffenes Mariahilf-Bild.[13]
Datei hochladen 2 Brücken zwischen Personentunnel Birkl und Haltestelle Seefeld-Playcastle
ObjektID: 7874

Standort
KG: Seefeld
Die Mittenwaldbahn ist eine elektrische Lokalbahn, die ab 1905 von Josef Riehl und Wilhelm Carl von Doderer geplant und 1910–1912 gebaut wurde. Aufgrund der vielen Tunnel und Brücken war sie gemessen an ihrer Länge eines der teuersten Bahnprojekte ihrer Zeit.
Zwischen dem Personentunnel Birkl und der Haltestelle Seefeld-Playcastle befinden sich die Brückenbauwerke über die Heilbadstraße im Ortsgebiet (Lage) und die Brücke über die Seefelder Straße B177 (Lage) unmittelbar vor der Haltestelle.[14]
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ObjektID: 71740

Standort
KG: Seefeld
Teil der Mittenwaldbahn
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ObjektID: 95724

Standort
KG: Seefeld
Die Haltestelle Seefeld-Playcastle der Mittenwaldbahn wurde 1999 für den nahegelegenen kurzlebigen Vergnügungspark errichtet, an den sich auch die Gestaltung anlehnt.[15]
Datei hochladen 3 Brücken zwischen Haltestelle Seefeld-Playcastle und Brücke Reiserichgraben
ObjektID: 95725

Standort siehe Beschreibung
KG: Seefeld
Zwischen der Haltestelle Seefeld-Playcastle und der Brücke Reiserichgraben befinden sich weitere Brückenbauwerke der Mittenwaldbahn: eine Brücke über die Angerschlag Runse a (Lage), eine Brücke über einen Graben (Lage), die Brücke über die Angerschlag Runse b (Lage), die Brücke über den Schlagbrandbach (Lage) sowie eine weitere Brücke (Lage).
Datei hochladen Brücke Reiserichgraben
ObjektID: 95726

Standort
KG: Seefeld
Teil der Mittenwaldbahn
BW Datei hochladen Brücke nach Reiserichgraben-Brücke
ObjektID: 95727

Standort
KG: Seefeld
Teil der Mittenwaldbahn

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Seefeld in Tirol  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Frick, Wiesauer: Meilenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  3. Franckenstein, Wiesauer: Friedhofsanlage, Neuer Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  4. Franckenstein, Wiesauer: Friedhofskapelle, Aufbahrungshalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  5. Frick, Wiesauer: Bildsäule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  6. Frick, Wiesauer: Aufnahmsgebäude, ÖBB-Bahnhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  7. Franckenstein, Wiesauer: Laufbrunnen Maria Immaculata, Immaculatabrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  8. Franckenstein, Wiesauer: Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Oswald. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  9. Franckenstein, Wiesauer: ehemaliger Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  10. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrhaus, Pfarrheim, Jugendheim. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  11. Frick, Wiesauer: Hotel Berghof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  12. Franckenstein, Wiesauer: Nischenbildstock, Kapelle am Schloßberg, Marienkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  13. Franckenstein, Wiesauer: Nischenbildstock, Stundenkapelle, Stoanerbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. August 2015.
  14. Die Brücke über die B177 liegt allerdings lt. Tiris auf der GstNr. 687/1.
  15. Günter Denoth et al.: Zwischen Martinswand und Wetterstein – die Mittenwaldbahn. RMG-Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-902894-02-1, S. 60. (Leseprobe: PDF; 3 MB)
  16. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.