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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wolkersdorf im Weinviertel

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wolkersdorf im Weinviertel enthält die 26 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Stadtgemeinde Wolkersdorf im Weinviertel im Bezirk Mistelbach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 18160

Standort
KG: Münichsthal
Die schlichte barocke Kirche wurde 1737 erbaut und 1907 Richtung Südwesten erweitert.

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Lichtsäule
ObjektID: 18159
vor Hauptstraße, Obersdorf 1
Standort
KG: Obersdorf
Die spätgotische Lichtsäule wurde Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet.

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Pfarrhof
ObjektID: 21857
Hauptstraße, Obersdorf 46
Standort
KG: Obersdorf
Der Pfarrhof wurde von 1910 bis 1912 nach Plänen des Architekten Hubert Gangl erbaut.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Antonius von Padua
ObjektID: 8687
Hauptstraße, Obersdorf 52
Standort
KG: Obersdorf
Die Pfarrkirche geht auf eine 1703 und 1724 erbaute Kapelle zurück, die nach Bränden 1858 und 1864 wiedererrichtet wurde. Der Architekt Hubert Gangl entwarf die von 1910 bis 1912 durchgeführte Erweiterung Richtung Norden und die Anbauten am Langhaus. Das Bild am Hochaltar stammt aus dem Jahr 1864.
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ObjektID: 21856
vor Hauptstraße, Obersdorf 79
Standort
KG: Obersdorf
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ObjektID: 26796
vor Hauptstraße, Obersdorf 79
Standort
KG: Obersdorf
Der Bildstock stammt aus dem 17. Jahrhundert.
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ObjektID: 21854

Standort
KG: Obersdorf

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Kath. Filialkirche Maria Hilf
ObjektID: 21852

Standort
KG: Pfösing
Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut.
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ObjektID: 21851

Standort
KG: Riedenthal
Die schlichte spätbarocke Kirche wurde 1773 erbaut. Das von Franz Barchorner gemalte Altarblatt stammt aus dem Jahr 1822.

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 590
Hauptstraße, Wolkersdorf 28
Standort
KG: Wolkersdorf
Das zweigeschoßige Rathaus wurde 1803 erbaut. Restaurierungen erfolgten 1969 und 1973.
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ObjektID: 21847
Hauptstraße, Wolkersdorf 35
Standort
KG: Wolkersdorf
Das Bürgerhaus wurde Ende des 16. Jahrhunderts oder im 17. Jahrhundert erbaut. Die Fassadengestaltung ist jüngeren Datums.
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ObjektID: 17806
Hauptstraße, Wolkersdorf 43
Standort
KG: Wolkersdorf
Das Bürgerhaus wurde Ende des 16. Jahrhunderts oder im 17. Jahrhundert erbaut. Die Fassadengestaltung ist jüngeren Datums.
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ObjektID: 17802
Johannesgasse 20a
Standort
KG: Wolkersdorf
Die neugotisch-neuromanische Kapelle wurde 1890 geweiht. Die beiden gotischen Säulen am Rundbogentor stammen von der 1889 abgebrochenen Barbarakapelle des Schlosses Wolkersdorf. 1909 erfolgte eine Erweiterung der Kapelle nach Plänen des Architekten Hans Schneider.[3] 1970 eine weitere Richtung Norden. Die Glasmalereien in der Kapelle wurden Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen.
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ObjektID: 17797
Kirchenplatz
Standort
KG: Wolkersdorf
Die barocke Dreifaltigkeitssäule wurde laut Chronogramm 1714 errichtet.

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Stiegenaufgang mit Heiligenfiguren
ObjektID: 21848
Kirchenplatz
Standort
KG: Wolkersdorf
Die sechs barocken, mit der Jahreszahl 1727 bezeichneten Steinfiguren am Stiegenaufgang zur Pfarrkirche stellen die Heiligen Josef, Maria Immaculata, Leopold, Karl Borromäus, Johannes Nepomuk und Florian dar.

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Kath. Pfarrkirche hl. Margaretha
ObjektID: 21849
Kirchenplatz
Standort
KG: Wolkersdorf
Die barocke Saalkirche weist einen gotischen Chor auf, der vor 1350 erbaut wurde. Das Langhaus wurde 1727 erneuert. 1754 wurden der Turm und barocke Zubauten am Chor errichtet. Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1768. Eine Restaurierung der Kirche erfolgte 1968.
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ObjektID: 21850
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Wolkersdorf
Der Pfarrhof mit klassizistischer Fassade wurde 1797 erbaut.
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ObjektID: 56345
Kirchenplatz 9
Standort
KG: Wolkersdorf
Das neobarocke Eckhaus wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.
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ObjektID: 17798
Schloßpark
Standort
KG: Wolkersdorf
Das Denkmal für Friedrich Schiller wurde laut Inschrift 1926 vom Bildhauer Franz Zelezny geschaffen.

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Persönlichkeitsdenkmal, Büste Franz Joseph I.
ObjektID: 8686
Schloßpark
Standort
KG: Wolkersdorf
Die Büste, die an das 60-jährige Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs I. erinnert, wurde laut Inschrift 1908 vom Bildhauer Franz Zelezny geschaffen.

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Schloss
ObjektID: 8684
Schlossplatz 2
Standort
KG: Wolkersdorf
Das mittelalterliche Schloss wurde 1187 erstmals urkundlich erwähnt. Von der Kernanlage aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts sind Außenmauern und Turmuntergeschoße erhalten. Im 14., 15. und 16. Jahrhundert erfolgten mehrere Umbauten. 1706 ließ Kaiser Karl VI. die Vierflügelanlage zum Jagdschloss umgestalten. Seit einer Restaurierung im Jahr 1956 ist das Bezirksgericht im Schloss untergebracht.
Datei hochladen Anzengruberstüberl des ehem. Gasthauses Anzengruberhof
ObjektID: 24056
Wienerstraße 15
Standort
KG: Wolkersdorf
Das nach dem Schriftsteller Ludwig Anzengruber benannte Anzengruberstüberl ist der letzte bestehende Teil eines 1783 errichteten Gasthauses, das einem 2009 erbauten Wohnhaus wich.[4]
Datei hochladen Rochuskapelle
ObjektID: 17800

Standort
KG: Wolkersdorf
Die barocke, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaute Kapelle wurde Ende des 20. Jahrhunderts vom Künstler Hermann Bauch restauriert und mit neuen Malereien ausgestattet.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 17803

Standort
KG: Wolkersdorf
Die barocke Steinfigur an der Brücke über den Rußbach stammt aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Mariensäule Pietá
ObjektID: 17804

Standort
KG: Wolkersdorf
Die Pietà-Figurengruppe befindet sich auf einem mit der Jahreszahl 1675 bezeichneten Pfeiler.
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ObjektID: 99369

Standort
KG: Wolkersdorf
Die überlebensgroße Figur Sterbender Krieger am Kriegerdenkmal stammt aus den 1950er Jahren.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wolkersdorf im Weinviertel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Hubert Gangl. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007., abgerufen am 29. November 2011.
  3. Hans Schneider. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007., abgerufen am 29. November 2011.
  4. Anzengruberstüberl in neuer Frische. Bezirksblatt Mistelbach, veröffentlicht am 26. Jänner 2009, abgerufen am 29. November 2011.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.