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vom 15.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ladendorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ladendorf enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Ladendorf im Bezirk Mistelbach.

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 21759
Garmanns 57
Standort
KG: Garmanns
Die Ortskapelle in Garmanns wurde 1848 aus privaten Spenden erbaut.[1]
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ObjektID: 98424
bei Grafensulz 26
Standort
KG: Grafensulz

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägyd und Friedhof
ObjektID: 21760
Grafensulz 78
Standort
KG: Grafensulz
Die spätromanische Saalkirche wurde im 13. Jahrhundert unter Einbeziehung eines romanischen Karners aus dem 12. Jahrhundert erbaut und später barock verändert. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben.

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Gnadenstuhl
ObjektID: 21761

Standort
KG: Grafensulz
Der mit der Jahreszahl 1839 bezeichnete Bildstock besteht aus einem Gnadenstuhl auf einem achtseitigen Pfeiler.
Datei hochladen ehem. Pfarrhof
ObjektID: 21763
Herrnleis 1
Standort
KG: Herrnleis
Im zweigeschoßigen Gebäude befindet sich ein Raum mit Rankenmalerei und Landschaftsdarstellungen aus der Zeit um 1800.
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ObjektID: 98421
neben Herrnleis 59
Standort
KG: Herrnleis
Der vermutlich im 17. Jahrhundert errichtete Bildstock besteht aus einem Steinkreuz auf einer Rundsäule.

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Kath. Pfarrkirche, St. Nikolaus
ObjektID: 21762
Herrnleis 84
Standort
KG: Herrnleis
Das spätbarocke Langhaus der Kirche wurde von 1774 bis 1776 errichtet, wobei teilweise mittelalterliches Mauerwerk einbezogen wurde. Auch der Turm ist älteren Datums: Er stammt aus der Gotik. Der Barockmaler Martin Johann Schmidt schuf die Altarblätter am Hochaltar (1776) und Seitenaltar (1777).
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ObjektID: 26759

Standort
KG: Herrnleis
In der Senke am Beginn der Kellergasse steht der Schüttkasten der ehemaligen Landwirtschaft der Pfarre.

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Schloss, sogen. Amtsgebäude und Toranlage
ObjektID: 21765
Am Schloßberg 1
Standort
KG: Ladendorf
Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut und 1722 vermutlich nach Plänen des Architekten Donato Felice d’Allio umgebaut. Das Verwaltungsgebäude östlich des Schlosses stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Osten des Schlossparks bei der Pfarrkirche befindet sich eine große Portalanlage aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 97735
Hauptplatz
Standort
KG: Ladendorf

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 97736
Hauptplatz
Standort
KG: Ladendorf
Das Kriegerdenkmal ist laut Inschrift „Den Helden und Opfern der Weltkriege 1914–1918, 1939–1945“ gewidmet.

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Denkmal für russische Soldaten
ObjektID: 97737
Hauptplatz
Standort
KG: Ladendorf
Laut Inschrift wurden hier 31 Soldaten und 5 Unbekannte begraben.
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ObjektID: 21768
Hauptplatz
Standort
KG: Ladendorf
Die barocke Kapelle wurde um 1730 erbaut. Der Bildhauer Giovanni Baratta schuf 1731 eine Immaculata-Marmorfigur.

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Kapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 97739
Hauptstraße, gegenüber Ladendorf 95
Standort
KG: Ladendorf
Die Kapelle wurde um 1800 erbaut.
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ObjektID: 32492
Kirchenzeile 3
Standort
KG: Ladendorf
Der Pfarrhof wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und später verändert. Sein Walmdach stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 21764
Kirchenzeile 3a
Standort
KG: Ladendorf
Die spätbarocke Kirche wurde 1766 nach Plänen des Architekten Peter Mollner erbaut. Der Hochaltar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts befand sich ursprünglich in der Barbarakirche in Wien.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Bischof
ObjektID: 97738
bei Obere Dorfstraße 36
Standort
KG: Ladendorf
Der Bildstock stammt aus dem Barock.
Datei hochladen Kaiser Franz Josph-Denkmal
ObjektID: 97779

Standort
KG: Ladendorf
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 21771
Bahnstraße, Neubau 6
Standort
KG: Neubau
Die Kirche wurde 1950 nach Plänen des Architekten Karl Holey erbaut. Der Künstler Hermann Bauch gestaltete die Glasfenster.

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Ortskapelle hl. Markus
ObjektID: 70952
Pürstendorf 48
Standort
KG: Pürstendorf
Das romanische Langhaus weist eine Wölbung aus dem 17. Jahrhundert auf. Der Chor stammt aus der Frühgotik, der östliche Dachreiter vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Ein der Kapelle angeschlossener romanischer Karner wird als Sakristei genutzt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[2] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ladendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. GARMANNS – Daten und Bilder. SPÖ Ortsorganisation Ladendorf, abgerufen am 8. März 2014.
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.