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vom 03.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poysdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poysdorf enthält die 67 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Stadtgemeinde Poysdorf im Bezirk Mistelbach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Lourdesgrotte
ObjektID: 99067
am Ende des Grottewegs
Standort
KG: Altruppersdorf
Die Einweihung der Lourdesgrotte erfolgte 1908.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Sebastian mit ehem. Friedhof
ObjektID: 23321
Kirchenweg 14
Standort
KG: Altruppersdorf
Die frühbarocke Saalkirche wurde 1674 unter Einbeziehung eines vermutlich gotischen Vorgängerbaus errichtet. Am ehemaligen Friedhof befindet sich ein barockes Grabkreuz aus dem 18. Jahrhundert.
Hauptartikel: Pfarrkirche Altruppersdorf
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ObjektID: 99066
westliche Ortsausfahrt, gegenüber Sportplatz
Standort
KG: Altruppersdorf
Die neobarocke, von Juliana Bauernfeind gewidmete Kapelle wurde 1908 erbaut.

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Bildstock
ObjektID: 99070

Standort
KG: Altruppersdorf
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ObjektID: 31578
Europastraße 21
Standort
KG: Erdberg
Der zweigeschoßige Pfarrhof mit Walmdach, schlichter Fassade mit Gesimsband, Ecklisenen und südlichem Speicheranbau wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 23316
Europastraße 30
Standort
KG: Erdberg
Die frühklassizistische Saalkirche wurde 1787 erbaut. Die vermutlich 1933 entstandenen Fresken im Gewölbe sind Werke des Malers Arthur Brusenbauch.
Hauptartikel: Pfarrkirche Erdberg (Poysdorf)

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Grabdenkmal/Epitaph
ObjektID: 99074

Standort
KG: Erdberg
Das Grabmal erinnert an den am 8. Juni 1733 gestorbenen Pfarrer Andreas Presiger.
Datei hochladen Wallfahrtskirche hl. Herz Mariens und ehem. Friedhof
ObjektID: 23268
Fellheimstraße 22a
Standort
KG: Föllim
Am barocken Langhaus befindet sich der Turm aus dem Jahr 1709. Der Chor stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Ausstattung der Kirche ist hochbarock. Am Friedhof gibt es barocke Grabsteine und ein Friedhofskreuz aus dem Jahr 1748.
Hauptartikel: Filialkirche Föllim

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Kath. Filialkirche hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23323
Ketzelsdorf 139
Standort
KG: Ketzelsdorf
Die Kirche wurde im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Turmfassade stammt aus dem Jahr 1838.
Hauptartikel: Filialkirche Ketzelsdorf
Datei hochladen Ehem. Poststation, Gemeindegasthaus
ObjektID: 99165
Sommerzeile 1
Standort
KG: Ketzelsdorf
Das heute als Gemeindegasthaus genutzte Gebäude war von 1563 bis 1709 die Poststation.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 99164
bei Sommerzeile 64
Standort
KG: Ketzelsdorf
Die modern gefasste Statue des Johannes Nepomuk an der Brücke am westlichen Ortsrand stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 23325

Standort
KG: Ketzelsdorf
Der spätgotische Tabernakelbildstock an der östlichen Ortsausfahrt stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. Der abgefaste, vierseitige Pfeiler hat einen pyramidenbekrönten Nischenaufsatz mit verstäbter Rahmung um eine rechteckige Öffnung. In der Nische befinden sich zwei spätgotische Reliefs: Christus am Ölberg und Kreuzigung.[2]
Datei hochladen Ehem. Milchgenossenschaftsgebäude, Museum der Ketzelsdorfer Milchkammer
ObjektID: 99163

Standort
KG: Ketzelsdorf
Die alte Einrichtung der ehemaligen Milchkammer von Ketzelsdorf ist weitgehend erhalten. Heute dient das Gebäude als Museum.[3]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 99177
bei Landesstraße 1
Standort
KG: Kleinhadersdorf
Laut der Inschrift am Sockel wurde die Statue 1854 durch Johann Schodl sen. errichtet.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Rochus
ObjektID: 23318
Pfarrgasse 1a
Standort
KG: Kleinhadersdorf
Die josephinische Kirche besitzt einen mittelalterlichen Kern.
Hauptartikel: Pfarrkirche Kleinhadersdorf
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ObjektID: 23319
Pfarrgasse 7
Standort
KG: Kleinhadersdorf
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 99170

Standort
KG: Kleinhadersdorf
Nördlich der Pfarrkirche befindet sich ein Denkmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Bürger von Kleinhadersdorf.
Datei hochladen Florianikapelle
ObjektID: 99173

Standort
KG: Kleinhadersdorf
Laut Inschrift wurde diese Kapelle 1850 erbaut. Der gerade geschlossene, schlichte Bau mit Dreieckgiebel beherbergt eine Figur des Heiligen Florian.[4]
Datei hochladen Wegkapelle hl. Maria
ObjektID: 99174

Standort
KG: Kleinhadersdorf
Die Kapelle mit Lisenengliederung und Dreieckgiebel wurde 1856 erbaut.[4]
Datei hochladen Schule
ObjektID: 99198
Kirchenstraße 36
Standort
KG: Poysbrunn
Die ehemalige Volksschule von Poysbrunn wurde in einem Inventurprotokoll des Jahres 1662 erstmals urkundlich erwähnt.[5]
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 33203
Kirchenstraße 38
Standort
KG: Poysbrunn
Der im 16. oder 17. Jahrhundert erbaute Pfarrhof wurde im 18. Jahrhundert verändert.
Hauptartikel: Pfarrhof (Poysbrunn)

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Kath. Pfarrkirche hl. Dorothea
ObjektID: 23270
Kirchenstraße 38a
Standort
KG: Poysbrunn
Die gotische, von 1359 bis 1361 erbaute Kirche wurde 1669 barockisiert. Sie besitzt eine barocke Einrichtung.
Hauptartikel: Pfarrkirche Poysbrunn

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Schloss Poysbrunn
ObjektID: 33204
Schlossstraße 31
Standort
KG: Poysbrunn
Das Schloss wurde urkundlich erstmals 1360 erwähnt. Der Südtrakt stammt im Kern noch aus dem 14. Jahrhundert. Auch die Schlosskapelle wurde vermutlich Ende des 14. Jahrhunderts erbaut.
Hauptartikel: Schloss Poysbrunn

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Knoll-Kapelle (Rochuskapelle)
ObjektID: 23315

Standort
KG: Poysbrunn
Die Rochuskapelle, ein schlichter, rahmengegliederter Bau mit Dreieckgiebel im Osten des Ortes, ist mit 1903 bezeichnet.

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Figurenbildstock Schmerzensmann
ObjektID: 23273

Standort
KG: Poysbrunn
Die Christusfigur stammt aus dem 18. Jahrhundert.

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Bildstock Türkenkreuz
ObjektID: 99200

Standort
KG: Poysbrunn
Errichtet durch Ritter Andreas von Singermühl der 1664 das Türkenkreuzes auf dem Triftberg gestiftet hatte.
Datei hochladen Bildstock Steinbergkreuz
ObjektID: 100552
beim Golfplatz
Standort
KG: Poysdorf
Das Steinbergkreuz (auch: Schöllerlkreuz), ist ein gemauerter Bildstock mit achteckigem Grundriss nördlich von Poysdorf. In seiner nach Süden geöffneten Bildnische befindet sich die Replik eines wertvollen Kreuzes, das im Weinstadt-Museum in Poysdorf ausgestellt ist.[6]
Datei hochladen Altes Museum, vormals Schule
ObjektID: 23346
Berggasse 3
Standort
KG: Poysdorf
Das Gebäude wurde laut Inschrift 1788 erbaut und bis 1903 als Schule genutzt. Von 1958 bis 1976 wurde es als Heimatmuseum verwendet.

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Stadtmuseum, ehem. Bürgerspital mit Barbarakapelle und Ummauerung
ObjektID: 23341
Brünner Straße 9
Standort
KG: Poysdorf
Das Bürgerspital, in dem seit 1978 das Stadtmuseum untergebracht ist, wurde urkundlich 1657 gegründet. Die Barbarakapelle wurde 1663 angebaut. 1864 wurde das Gebäude um ein Geschoß erhöht.

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Eisenhuthaus mit Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 23347
Brunngasse 13
Standort
KG: Poysdorf
Das Eisenhuthaus könnte das älteste erhaltene Gebäude Poysdorfs sein. In seiner heutigen Form stammt es aus dem 16. Jahrhundert. Der niedrige Turm über der Einfahrt bildet einen Winkel mit dem außen liegenden Stiegenhaus und dem ehemaligen Fleischerladen. Im Inneren liegt ein Arkadenhof. Seit Jänner 2010 wird das Gebäude von Wolfgang Rieder unter fachlicher Begleitung des Bundesdenkmalamtes renoviert. Der älteste Raum, der sogenannte „Eiskeller“ weist darauf hin, dass es bereits im 13. Jahrhundert Wohnräume ca. zwei Meter unter dem heutigen Niveau gegeben haben könnte (Stand: September 2011).
Hauptartikel: Eisenhuthaus
Datei hochladen Wohnhaus mit Kapellenraum
ObjektID: 100559
Brunngasse 16
Standort
KG: Poysdorf
Laut Inschrift wurde das Biedermeier-Haus 1850 durch Joseph Schukerth erbaut. Der zweigeschoßige, traufständige Bau verfügt über einen seichten Mittelrisalit und eine Blendarkadur.
Datei hochladen Figurenbildstock Schutzengel
ObjektID: 23344
bei Brunngasse 120-122
Standort
KG: Poysdorf
Der Bildstock stellt einen Schutzengel mit Kind dar und ist mit 1769 bezeichnet. Er wurde 1960 restauriert.

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 23339
Dreifaltigkeitsplatz
Standort
KG: Poysdorf
Auf dem Postament befinden sich Inschriften:
  • Man hat gleich angerufen die heilige PestPatrone Das Gott Vor Pestilenz Markhtpoysdorf Möcht Verschonen
  • Und Weill Mariae Sich Ins Mittel Hat geleget Hat Ihre Vorbitt Auch Bei Gott So Vill Vermoget
  • Das Ehr nun Wundre Dich, Halts Contumaz Orth Rein Drum Will Mit Dieser Saul Die Gemeinde Dankbar Seyn.

Das Denkmal verfügt über ein reiches Reliefdekor.

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ObjektID: 99208
Goethestraße
Standort
KG: Poysdorf
Das sogenannte Blaue Kreuz an der Goethestraße ist ein gemauerter, blau gefärbter Pfeilerbildstock mit Tabernakelaufsatz und bekrönendem Doppelbalkenkreuz. In der Nische im Aufsatz ist ein Bild der Maria mit Kind zu sehen. Der Bildstock wurde um 1700 als Sühnekreuz erbaut, später bei Bauarbeiten beschädigt und 1967 am heutigen Standort wiedererrichtet.[7]

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Persönlichkeitsdenkmal Kaiser Joseph II. sog., Josephsdenkmal
ObjektID: 23330
Josefsplatz
Standort
KG: Poysdorf
Die Gusseisenfigur stammt aus dem Jahr 1880.
Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 100565
Josefsplatz 1
Standort
KG: Poysdorf
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 23342
Josefsplatz 10
Standort
KG: Poysdorf
Der barocke Pfarrhof aus dem 17. Jahrhundert wurde im 18., 19. und 20. Jahrhundert verändert.
Hauptartikel: Pfarrhof (Poysdorf)
Datei hochladen Ehem. Mesnerhaus
ObjektID: 23331
Kirchengasse 5
Standort
KG: Poysdorf
Das ehemalige Mesnerhaus – ein westlich des Kirchenportals auf die Kirchhofmauer aufgesetzter, zweigeschoßiger, traufständiger Bau mit Putzgliederung – wurde Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet.

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer mit ehem. Friedhof, Treppenaufgang und Befestigung
ObjektID: 23343
Kirchengasse 5a
Standort
KG: Poysdorf
Die frühbarocke Kirche wurde von 1629 bis 1635 erbaut. Die Befestigung von 1677 wurde von 1814 bis 1825 großteils abgetragen. 1864 wurde der Turm neu errichtet. Die spätbarocke Ausstattung der Kirche aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde 1924 teilweise verändert.
Hauptartikel: Pfarrkirche Poysdorf
Datei hochladen Voglsangmühle
ObjektID: 23348
Laaer Straße 100
Standort
KG: Poysdorf
Die Mühle, die noch in der Nachkriegszeit in Betrieb war, stammt im Kern aus dem Jahr 1589.
Hauptartikel: Vogelsangmühle (Poysdorf)
Datei hochladen Theater, Reichensteinhof, ehem. Hotel Essl
ObjektID: 23328
Liechtensteinstraße 1
Standort
KG: Poysdorf
Das späthistoristische Gebäude wurde 1897 als Einkehrgasthof errichtet. Die drei Mittelachsen des dreigeschoßigen Hauses mit Mittelattika sind durch Riesenpilaster und die drei großen, über zwei Etagen reichenden Fenster des dahinterliegenden Saales gegliedert.
Datei hochladen Schüttkasten (herrschaftlich)
ObjektID: 23340
gegenüber Singergasse 24
Standort
KG: Poysdorf
Der zweigeschoßige Schüttkasten mit Schopfwalmdach und Steingewändefenstern wurde um 1700 errichtet.
Datei hochladen Bezirksgericht
ObjektID: 23333
Wiener Straße 1
Standort
KG: Poysdorf
Das Bezirksgerichtsgebäude wurde 1897 nach Plänen des Architekten Eugen Sehnal erbaut.
Datei hochladen Volks- und Hauptschule
ObjektID: 23334
Wiener Straße 3-5
Standort
KG: Poysdorf
Die Schule wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.
Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 23335
Wiener Straße 22
Standort
KG: Poysdorf
Der Kindergarten wurde 1910 anlässlich des 80. Geburtstags von Kaiser Franz Joseph I. erbaut.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23320

Standort
KG: Poysdorf
Die lebensgroße Nepomukstatue am westlichen Ende der Poybachüberdeckung ist eine im Jahr 1982 von Bildhauer Hermann Bauch angefertigte Kopie einer älteren Statue, die laut Inschrift am Sockel 1709 von Franciscus Ernt errichtet und im 20. Jahrhundert durch einen Autounfall zerstört wurde. Die Figur ist mit Kreuz und Palme dargestellt. Das Original stand ursprünglich in der Trautsohngasse.[8]
Datei hochladen Bildstock Heuschreckenmarterl
ObjektID: 23336

Standort
KG: Poysdorf
Der Bildstock wurde nach einer Heuschreckenplage an der Straße nach Wilhelmsdorf errichtet. Nach mehreren Schäden durch Verkehrsunfälle wurde das Marterl hierher versetzt.

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Ölbergkapelle
ObjektID: 23337
bei Brünner Straße 9
Standort
KG: Poysdorf
Die Ölbergkapelle beim ehemaligen Bürgerspital ist ein kleiner, tonnengewölbter Bau mit dreieckigem und geschwungenem Giebel auf Eckpilastern, barockem Türgitter und barocker Ölberggruppe. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut.
Datei hochladen Pestsäule am Weissen Berg, Wranauer Kreuz
ObjektID: 23345

Standort
KG: Poysdorf
Das Wranauer Kreuz ist ein Urlauberkreuz, das zwischen 1679 und 1681 errichtet wurde, nachdem Poysdorf 1679 von der Pest verschont geblieben war. Auf einem gemauerten, etwa 40 Zentimeter hohen Sockel erhebt sich ein gemauerter Bildstock mit einem Tabernakelaufsatz, der über Nischen an allen vier Seiten verfügt. In der südlichen Nische ist ein Gnadenbild von Maria Wranau zu sehen und in der Nische an der Nordseite ein Bildnis der Dreifaltigkeit. Der ziegelgedeckte Pfeiler wird von einem aus einer Steinrose ragenden Eisenkreuz mit Blechcorpus bekrönt.[9]

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Kriegerdenkmal, Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 100566

Standort
KG: Poysdorf
Das im Jahr 1962 enthüllte, nach einem Entwurf der Wiener Architektin Madeleine Jaspersen errichtete Kriegerdenkmal besteht aus einer sechs Meter breiten, mit Kupferblech gedeckten Steinmauer, einem sechs Meter hohen Steinkreuz und zwei Sandsteinstatuen von Maria und Maria Magdalene, die von dem im Jahre 1898 aufgelassenen Friedhof an ihren heutigen Standort übertragen wurden. An der Mauer sind Granitplatten mit den Namen der mehr als 200 im Zweiten Weltkrieg gefallenen Poysdorfer angebracht.[10]

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Einsiedelkapelle
ObjektID: 100561

Standort
KG: Poysdorf
Die in der Böschung eines Hohlweges errichtete Einsiedelkapelle ist ein barocker Ziegelbau mit drei Meter hohem Turm und gemauertem Altar. Nach einem Einbruch in den 1960er-Jahren, bei dem der Opferstock zerstört wurde, hat man die wertvolle Pietà im Inneren aus Sicherheitsgründen entfernt und durch eine Marienstatue ersetzt.[11]

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Stiegenaufgang mit 4 barocken Steinskulpturen
ObjektID: 109830

Standort
KG: Poysdorf
Am Aufgang zur Pfarrkirche Poysdorf befinden sich auf Wappenpostamenten barocke Steinfiguren der Heiligen Florian, Antonius von Padua, Franz Xaver und Johannes Nepomuk aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts – die sogenannten Brückenheiligen. Deren ursprünglicher Standort, von wo sie aufgrund einer Straßenverbreiterung entfernt wurden, war an der Steinernen Brücke beim Rathaus.

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Schloss Walterskirchen
ObjektID: 33920
Großkruter Straße 9
Standort
KG: Walterskirchen
Das barocke Schloss wurde 1683 unter Einbeziehung eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Im 18. und 19. Jahrhundert war es kleinen baulichen Veränderungen unterworfen.
Hauptartikel: Schloss Walterskirchen
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 56139
Hauptplatz 2
Standort
KG: Walterskirchen
Der Pfarrhof stammt im Kern vermutlich aus dem 17. Jahrhundert.

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Kath. Pfarrkirche Maria Verkündigung und Friedhof
ObjektID: 23349
Hauptplatz 2a
Standort
KG: Walterskirchen
Die gotische Staffelkirche ist im Kern romanisch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verändert. Zur Einrichtung gehören ein barocker Hochaltar und ein barocker Altar. Der Friedhof ist von einer barocken Mauer umgeben.
Hauptartikel: Pfarrkirche Walterskirchen
Datei hochladen Kriegergedächtniskapelle, ehem. Friedhofskapelle
ObjektID: 23353
Hauptplatz 2a
Standort
KG: Walterskirchen
Die frühere Friedhofs- und heutige Kriegergedächtniskapelle südlich der Kirche ist ein spätbarockes Bauwerk mit Walmdach und Pilastergliederung. Innen befindet sich ein Tonnengewölbe mit Stuckrahmen.
Datei hochladen Kruzifix/Kreuz
ObjektID: 99203
vor Poststraße 2
Standort
KG: Walterskirchen
Laut Inschrift wurde das Kruzifix 1895 errichtet.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23355

Standort
KG: Walterskirchen
Die Gusseisenfigur des Johannes Nepomuk an der Brücke über den Poysbach wurde im 19. Jahrhundert geschaffen.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 23356

Standort
KG: Walterskirchen
Die barocke Figur des Heiligen Florien steht vor dem Schloss Walterskirchen. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 100605

Standort
KG: Walterskirchen
Laut Inschrift wurde hier ein Jäger am 9. Juli 1809 von Franzosen erschossen.
Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule, Gnadenstuhl
ObjektID: 23359
bei Parkstraße 60
Standort
KG: Wetzelsdorf
Die weinumrankte Säule mit steinerner Figurengruppe und Reliefs der Heiligen Johannes Nepomuk, Sebastian und Florian am Sockel wurde Ende des 18. Jahrhunderts an Stelle der ehemaligen Mariahilf-Kapelle errichtet.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 99206
bei Rennweg 2
Standort
KG: Wetzelsdorf
Der Nischenbildstock in der Kellergasse stammt aus dem 18./19. Jahrhundert.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Mariae Namen und Friedhof
ObjektID: 23357
Schulgasse 8a
Standort
KG: Wetzelsdorf
Die Kirche wurde von 1784 bis 1790 erbaut. Sie besitzt eine Einrichtung aus der Bauzeit, darunter einen klassizistischen Hochaltar. Der Friedhof befindet sich südlich der Kirche.
Hauptartikel: Pfarrkirche Wetzelsdorf
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 99204

Standort
KG: Wetzelsdorf
Der spätgotische Tabernakelpfeiler am nördlichen Ortsausgang stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ein abgefaster Pfeiler auf Sockel trägt einen übergiebelten Tabernakelaufsatz mit Sterngewölbe und Kreuzdach mit Steinkreuz.
Datei hochladen Wallfahrtskirche Maria Bründl
ObjektID: 23360
Bründlstraße 20
Standort
KG: Wilhelmsdorf
Von 1655 bis 1657 wurde eine Kapelle anstelle eines aus dem Jahr 1637 stammenden Holzkreuzes bei einer Heilquelle errichtet. Die an den Kapellenbau anschließende spätbarocke Kirche wurde von 1740 bis 1751 nach Plänen des Architekten Donato Felice d’Allio erbaut. Der Hochaltar aus dem Jahr 1767 ist ein Werk von Johann Michael Reif. Das Altarblatt am linken Seitenaltar (1770) stammt von Matthias Hertzinger, das Altarblatt am rechten Seitenaltar (1866) von Georg Kugler. Die Rokoko-Kanzel wurde 1754 von Philipp Schönauer geschaffen.
Hauptartikel: Wallfahrtskirche Maria Bründl
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 99209
Folda
Standort
KG: Wilhelmsdorf
Der Bildstock erinnert an einen Friedhof der sich hier befand.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23361
Wilhelmsdorfer Straße
Standort
KG: Wilhelmsdorf
Die Figur des Heiligen Johannes Nepomuk an der Brücke in der Ortsmitte stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Poysdorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau. Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 496.
  3. Museum Ketzelsdorfer Milchkammer. Museumsmanagement Niederösterreich, abgerufen am 29. Februar 2012.
  4. 1 2 DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau. Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 514.
  5. Zur Geschichte der Volksschule Poysbrunn (Teil 1), Jänner 2008. In: Poysbrunner Dorfzeitung. S. 2, abgerufen am 1. März 2012 (PDF; 1,6 MB).
  6. Steinbergkreuz. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  7. Blaues Kreuz. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  8. Hl. Nepomuk. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  9. Wranauer Kreuz. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  10. Kriegerdenkmal 1938–1945. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  11. Einsiedlkapelle. In: Kultur in der Flur – marterl.at. Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich, abgerufen am 15. Februar 2014.
  12. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.