unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Laa an der Thaya

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Laa an der Thaya enthält die 41 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Laa an der Thaya.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Mühlbachaquädukt über die Pulkau
ObjektID: 10238

Standort
KG: Blaustaudnerhof
Im Jahr 1830 wurde die Thaya reguliert und der Mühlbach musste die Pulkau überqueren. So entstand das im Volksmund „Eiserne Bett“ genannte Aquädukt.
Datei hochladen Mariensäule Maria Immaculata
ObjektID: 10243
Hanfthal
Standort
KG: Hanfthal
Die Immaculata-Säule ist mit der Jahreszahl 1860 bezeichnet.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 10248
vor Hanfthal 16
Standort
KG: Hanfthal
Die Steinstatue ist mit der Jahreszahl 1880 bezeichnet.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 10246
Hanfthal 64
Standort
KG: Hanfthal
Der Pfarrhof wurde 1857 erbaut.

Datei hochladen
Bildstock Kriebaumkreuz
ObjektID: 10241

Standort
KG: Hanfthal
Der Bildstock stammt aus dem Spätmittelalter und wurde von den Eheleuten Bartholomäus und Aloisia Kriebaum gestiftet. Die Bilder auf den vier Seiten stellen die Hl. Familie, sowie die heiligen Florian, Georg und Barbara dar.
Datei hochladen Pestkreuz
ObjektID: 10242

Standort
KG: Hanfthal
Das Pestkreuz wurde von Markus Wiener 1683 gestiftet.

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Florian
ObjektID: 10244

Standort
KG: Hanfthal
Die Kirche wurde von 1844 bis 1846 durch Baumeister Karl Prantner errichtet. Im Inneren befinden sich Ölbilder von Josef Kessler und Johann Manschgo sowie Skulpturen des Bildhauers Sepp Kals.
Datei hochladen Wegkapelle, sog. Hanfthaler Frauenbild
ObjektID: 10219

Standort
KG: Hanfthal
Die Kapelle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Im Inneren befindet sich eine Skulptur Maria mit Jesuskind aus der Bauzeit. Vor der Kapelle stehen vier Linden unter Naturschutz.
Datei hochladen Kreisgrabenanlage Hanfthal-Walkenhübel
ObjektID: 130003

seit 2013

Walkenhübel
Standort
KG: Hanfthal
In der mittleren Jungsteinzeit haben sich bei Hanfthal Siedlungsstellen befunden.[2]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Maria Schutz
ObjektID: 10220

Standort
KG: Kottingneusiedl
Die neugotische Kirche wurde 1869 erbaut.
Datei hochladen Wasserreservoir
ObjektID: 10222

Standort
KG: Kottingneusiedl

Anmerkung: Siehe Fehlerliste (Grundstücksnummer 904 dürfte richtig sein); Das Bild zeigt das Objekt auf Grundstücksnummer 904; gem. Auskunft eines Ortsansässigen existiert auf 504 kein Wasserreservoir; Jenes auf 904 ist jedoch etwa 100 Jahre alt und Bestandteil der ersten Wasserleitung der Gegend.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 99500
Berggasse
Standort
KG: Laa an der Thaya
Der Bildstock mit einem Steinkreuz ist mit der Jahreszahl 1706 bezeichnet.
Datei hochladen Volks- und Hauptschule (Polytechn. Schule)
ObjektID: 21794
Breite Gasse 6
Standort
KG: Laa an der Thaya
Das späthistoristische Gebäude wurde von 1893 bis 1894 nach Plänen der Architekten Anton und Josef Drexler errichtet.
Datei hochladen Bürgerspital mit Spitalskirche hl. Jakobus d. Ä. und Stadtmauer
ObjektID: 10180
Bürgerspitalgasse 1
Standort
KG: Laa an der Thaya
Das ehemalige Spitalsgebäude schließt im Süden an die Stadtmauer an. Sein Ostflügel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die gotische Spitalskirche weist ein Langhaus aus dem frühen 14. Jahrhundert und einen Chor aus dem 15. Jahrhundert auf. Rochus Mayerhofer schuf 1731 eine Christus am Ölberg darstellende Figur.

Datei hochladen
Ehem. Brauereianlage mit Wirtschaftsbauten, Hubertus Bräu
ObjektID: 10182
Bürgerspitalgasse 11, 13
Standort
KG: Laa an der Thaya
Der langgestreckte Baukomplex wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut.

Datei hochladen
Burganlage Laa an der Thaya
ObjektID: 130537
Burgplatz 23
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die urkundlich erstmals 1413 erwähnte Burg wurde im 15. und 16. Jahrhundert zu einer vierflügeligen Wohnburg ausgebaut. Sie ist Teil der Stadtbefestigung, die im 13. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert erneuert wurde.
Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 10236
Kirchenplatz
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Dreifaltigkeitssäule ist mit den Jahreszahlen 1710 und 1739 bezeichnet.

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Veit
ObjektID: 21788
Kirchenplatz
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Erbauung der spätromanisch-frühgotischen Pfeilerbasilika wurde um 1240 begonnen und im dritten Viertel des 13. Jahrhunderts vorläufig – noch ohne Turm – vollendet. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert begonnen und im Jahr 1466 fertiggestellt. 1653/1654 sowie von 1720 bis 1745 wurde die Kirche barockisiert. Die Gestaltung des barocken Westportals, die laut Chronogramm im Jahr 1700 erfolgte, wird dem Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach zugeschrieben. Der Bildhauer Ignaz Lengelacher schuf 1741 den Hochaltar. Die spätbarocke Kanzel aus dem Jahr 1756 ist ein Werk des Bildhauers Paul Oswald.

Datei hochladen
ehem. Stadtmühle, Hoffmannmühle
ObjektID: 21791
Kirchenplatz 17
Standort
KG: Laa an der Thaya
Kaiser Ferdinand I. bewilligte 1526 die Errichtung der Mühle, wobei das Mühlhaus außerhalb und das Wohngebäude innerhalb der Stadtmauer erbaut wurde.

Datei hochladen
Pfarrhof und Stadtbefestigung
ObjektID: 21789
Kirchenplatz 18
Standort
KG: Laa an der Thaya
Der Nordflügel des großen mittelalterlichen Pfarrhofs stammt im Kern aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Pfarrhof wurde im 16., 17. und 18. Jahrhundert mehrmals erweitert und umgebaut.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 2028
Neustift
Standort
KG: Laa an der Thaya
Der Bildstock stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde laut Inschrift 1810 renoviert.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 10183
Nordbahnstraße
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Heiligenfigur am Thayamühlbach stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die Säule ist jüngeren Datums.

Datei hochladen
Bildstock
ObjektID: 10232
gegenüber Nordbahnstraße 47
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Gedächtnissäule gegenüber Nordbahnstraße 47 ist ein mit 1679 bezeichneter, abgefaster Pfeiler mit Quaderaufsatz und Stifterinschrift. Am Aufsatz sind Reliefs von Christus am Ölberg, der Kreuzigung und des hl. Michael zu sehen.
Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 10229
Ruhhofstraße 98
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Kapelle wurde 1908 erbaut und später erweitert und verändert.
Datei hochladen Bildstock Raaber Kreuz
ObjektID: 10230
bei Ruhhofstraße 98
Standort
KG: Laa an der Thaya
Es handelt sich um die Kopie eines 1598 geschaffenen Bildstocks, der inzwischen beim Rothenseehof in Neudorf bei Staatz steht.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 2029
Staatsbahnstraße
Standort
KG: Laa an der Thaya
Der Bildstock am Thayamühlbach stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B., Christuskirche
ObjektID: 10166
Staatsbahnstraße 92
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Kirche wurde 1936 durch Baumeister Walter Prantl erbaut.[3]
Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 10193
Stadtplatz
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Mariensäule wurde 1680 zum Dank für die Verschonung im Pestjahr 1679 errichtet.
Datei hochladen Pranger mit Rolandstatue
ObjektID: 10199
Stadtplatz
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Rolandstatue am Pranger ist mit der Jahreszahl 1575 bezeichnet.
Datei hochladen Heimatmuseum, Altes Rathaus
ObjektID: 10200
Stadtplatz 17
Standort
KG: Laa an der Thaya
Das Gebäude stammt im Kern aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und wurde im 14., 15., 16. und 17. Jahrhundert mehrmals umgebaut und erweitert.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 10205
Stadtplatz 35
Standort
KG: Laa an der Thaya
Am Bürgerhaus befinden sich Reste eines Rundbogenportals, das vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammt, sowie ein Spitzbogenportal aus dem 15. Jahrhundert.

Datei hochladen
Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 10185
Stadtplatz 43
Standort
KG: Laa an der Thaya
Das Neorenaissance-Gebäude wurde 1898/1899 nach Plänen des Architekten Peter Paul Brang errichtet.

Datei hochladen
Stadtbefestigung und Reckturm
ObjektID: 2027
Wehrgartenstraße
Standort
KG: Laa an der Thaya
Südlich und östlich des Reckturms aus dem 13. Jahrhundert befinden sich bis zu drei Meter hohe Reste der Stadtmauer.

Datei hochladen
Kapelle Laa
ObjektID: 10234

Standort
KG: Laa an der Thaya
Die lokal Laaer Frauenbild genannte Kapelle ist eine Marienkapelle und wurde 1858/59 durch den Laaer Baumeister Michael Singer errichtet. Anlass für die Erbauung dürfte die Verkündigung des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis Mariae durch den Papst im Jahre 1854 gewesen sein.[4] Links vor der Kapelle steht eine Eiche unter Naturschutz.
Datei hochladen Ölberggruppe
ObjektID: 99495
Kirchenplatz
Standort
KG: Laa an der Thaya
Die Ölberggruppe am Kirchenplatz wurde 1902 geschaffen.[5]
Anmerkung: siehe Fehlerliste
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 21775
Wulzeshofen 19
Standort
KG: Wulzeshofen
Der barocke Pfarrhof wurde um 1800 erbaut.
Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 21774
gegenüber Wulzeshofen 19
Standort
KG: Wulzeshofen
Die Pestsäule stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Mariensäule Maria Immaculata
ObjektID: 21772
vor Wulzeshofen 31
Standort
KG: Wulzeshofen
Die Immaculata-Säule ist mit der Jahreszahl 1843 bezeichnet.
Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 21776
Wulzeshofen 53
Standort
KG: Wulzeshofen
Die Volksschule wurde 1911 erbaut.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. T.
ObjektID: 21777

Standort
KG: Wulzeshofen
Die ursprünglich gotische Saalkirche wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts verändert und erweitert. Sie weist eine reiche barocke Ausstattung auf. Das Altarblatt am Hochaltar wurde 1739 vom Rokoko-Maler Paul Troger geschaffen.

Datei hochladen
Bildstock
ObjektID: 21778

Standort
KG: Wulzeshofen
Südwestlich von Wulzeshofen befindet sich eine Reliefblocksäule, deren Bautyp dem späten 17. Jahrhundert entspricht, die aber aufgrund des Bildprogramms in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert wird. Der Bildblock mit vier Reliefs ruht auf einer schlanken gebauchten Sandsteinsäule, die sich über einer würfelförmigen Plinthe auf einem in die Erde eingelassenen Betonsockel erhebt. Auf den vier Reliefs sind die Kreuzigung Christi mit den drei Marien, die Seuchenheiligen Sebastian, Rochus und Rosalia, die Heiligen Florian und Johannes Nepomuk sowie der sogenannte „Irdische Wandel“ abgebildet.[6]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Laa an der Thaya  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Thomas Lindermayer: Siedlungsgeschichte an der Pulkau – Von den Anfängen bis zum Ende des Hochmittelalters –. Diplomarbeit. Hrsg.: Universität Wien. Wien 2008, S. 38 (online [PDF]).
  3. Gemeinde Laa. Website der Evangelischen Pfarrgemeinde A. B. Mistelbach und Laa, abgerufen am 5. November 2011.
  4. Alois Toriser: Laaer Frauenbild. 9. Januar 2013, abgerufen am 28. Februar 2016.
  5. Ölberg. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 23. Februar 2014.
  6. Reliefblocksäule. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 23. Februar 2014.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.