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vom 31.12.2018, aktuelle Version,

Hart im Zillertal

Hart im Zillertal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hart im Zillertal
Hart im Zillertal (Österreich)
Hart im Zillertal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 35,53 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 11° 52′ O
Höhe: 666 m ü. A.
Einwohner: 1.587 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 45 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6265
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 1
6265 Hart im Zillertal
Website: www.gemeinde-hart.com
Politik
Bürgermeister: Johann Flörl (Harter Bürgerliste für Fortschritt und Zukunft)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

8 Harter Bürgerliste für Fortschritt und Zukunft, 5 Für Hart

Lage von Hart im Zillertal im Bezirk Schwaz
AchenkirchAschau im ZillertalBrandbergBruck am ZillerBuch in TirolEben am AchenseeFinkenbergFügenFügenbergGallzeinGerlosGerlosbergHainzenbergHart im ZillertalHippachJenbachKaltenbachMayrhofenPillRamsau im ZillertalRied im ZillertalRohrbergSchlittersSchwazSchwendauStansSteinberg am RofanStrass im ZillertalStummStummerbergTerfensTuxUdernsVompWeerWeerbergWiesingZell am ZillerZellbergTirol Lage der Gemeinde Hart im Zillertal im Bezirk Schwaz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Hart im Zillertal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hart im Zillertal ist eine Gemeinde mit 1587 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Zillertal. Sie gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geografie

Geografische Lage

Hart liegt gegenüber von Fügen östlich des Ziller, im vorderen Zillertal. Die Gemeinde besteht aus dem 130 m über dem Talboden liegenden Kirchdorf Hart, den verstreut liegenden Bergbauernhöfen von Holdernach, dem Ortsteil Hartberg und den im Tal gelegenen Weilern Niederhart, Helfenstein, Haselbach und Kohlstatt.

Die Auspendlergemeinde ist heute landwirtschaftlich geprägt.

Nachbargemeinden

Alpbach, Bruck am Ziller, Fügen, Hopfgarten im Brixental, Reith im Alpbachtal, Schlitters, Stumm, Stummerberg, Uderns.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Hart im Zillertal (789)
  • Helfenstein (511)
  • Holdernach (287)

Geschichte

Der Name Hart ist vom Althochdeutschen abgeleitet und bedeutet so viel wie „durch Rodung gelichteter Wald“. Als „mons Hardarius“ wird der Harterberg um 1140 urkundlich in der sogenannten sog. „Schlitterer Schenkung“, einem Falsifikat des 14. Jahrhunderts, erstmals erwähnt.[2] Im Jahr 1198 beurkundete Erzbischof Adalbert III. von Salzburg die Errichtung eines Spitals in Hartberg („Hardareberge“), welches Johannes dem Evangelisten geweiht war.[3] Auch die Ortsnamen Holdernach und Helfenstein deuten auf bayrische Besiedlung im 8. Jahrhundert hin. Der südlich gelegene Ortsteil Kohlstatt erlangte um 1700 eine Bedeutung, als hier das auf dem Ziller getriftete Holz zu Holzkohle verarbeitet wurde. Abnehmer war das Hammer- und Hüttenwerk in Kleinboden auf der gegenüberliegenden Talseite.

Bei den kriegerischen Ereignissen während des Aufstandes der Tiroler gegen die bayerische Willkürherrschaft blieb Hart 1809 vor Zerstörungen weitgehend verschont.

Wappen

Die schwarze Kuppel stellt einen Kohlemeiler dar, der auf die einst bedeutende Rolle der Holzkohleproduktion verweist. In diesem Zusammenhang können die Farben Rot und Gold gedeutet werden, die für Hitze, Glut und Feuer stehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Neue Hausnummern

Am 15. April 2013 beschloss der Harter Gemeinderat die Einführung neuer Straßennamen und Hausnummern in Hart im Zillertal. Das neue System ist seit dem 1. August 2013 gültig.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 8–13, Nr. 390 (Abschnitt a).
  3. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 413–414, Nr. 929.
  Commons: Hart im Zillertal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


-- Thaller Otto, Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17:24