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Adelsgeschlechter Hagen
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374 sich ab 1591 „von Wallsee/Waldsee“, traten 1624 als Reichsgrafen von Wallsee und 1764 als Fürsten vColoredo- Wallsee auf. Da Carl Gundacker vStarhemberg, Besitzer des Schlosses Hagen von 1857 bis zu seinem Tod 1859, in erster Ehe mit Maria Anna, Gräfin vColloredo vermählt war, und nach seinem Tod sein Sohn Camillo ua die Herrschaft Hagen übernahm und bis zum Verkauf 1868 innehatte, ergab sich eine Verbindung der Familie Colloredo- Wallsee zum Hagen. Das Wappen des Ortes Wallsee an der Donau/NÖ (o.D./14. Jh) 2913 Hinweis: Die märchenhaft-unrealistische Erzählung samt Interpretation weist auf jene Zeit, als sich der Ort Wallsee noch direkt am Ufer der Donau befand. [Später wurde er wegen der zahlreichen Überschwemmungen (vor allem im Frühjahr), aufwärts verlegt.] Die Bewohner des Ortes Wallsee standen dereinst große Sorgen und Ängste aus wegen eines Ungeheuers, welches jeden Frühling zu dem mächtigen Felsen geschwommen kam, auf dem die Burg Wallsee stand und wo sich das heutige Schloss befindet. Es verlangte nach einem Menschenopfer, und zwar einem Mädchen. Wenn es dieses nicht bekam, peitschte es das Wasser so heftig, bis der ganze Ort überschwemmt war und dadurch großer materieller und Personen- Schaden entstand. Um schwerwiegende Fluten und deren Folgen zu verhindern, bestimmten die Ortsbewohner traurigen Herzens vorbeugend ein Opfer. Eines Frühjahrs wäre die Tochter des Försters als Opfer an der Reihe gewesen. Der unglückliche Vater sann Tag und Nacht nach, wie dies verhindert werden könnte. Als er eines Tages am Hexenhäuschen vorüberkam, fiel ihm ein, er könnte die dort lebende Hexe statt seiner Tochter in den Rachen des Ungeheuers werfen. Er ließ die Hexe fesseln und zu der Stelle auf dem Felsen bringen, wo die Opfer üblicherweise hinuntergestoßen wurden. Als das Ungeheuer angeschwommen kam, warf man die Hexe direkt in dessen Rachen hinunter. Im selben Augenblick fiel die Haut des Untieres ab und ein junger Prinz trat hervor, während sich die hässliche Hexe in eine schöne Prinzessin zurückverwandelt hatte. Beide waren von dem auf ihnen lastenden Zauber befreit. Das Ungeheuer aber wurde zum Gedenken für spätere Generationen im Wappen von Wallsee - neben dem Mühlstein aus dem Wallseer Fels - verewigt. St. Thomas am Blasenstein (12. Jh) 2914 Hinweis: Die Edlen vMachland und die Grafen vVelburg waren dereinst die Besitzer der zwei Burgen zu Blasenstein. Es ist sowohl ein oberer als auch ein unterer Burgstall überliefert. Der Heimatforscher Alfred Höllhuber datierte die Entstehung der „Oberen Burg“ ins 11. Jh (Rodungsburg der Machländer), der „Unteren Burg“ ins 12. Jh (ua angeblich bewohnt von Walchun IV. vMachland und seiner Gemahlin Beatrix, geb. vSunelburg). Die Datierungen seien ua anhand der gefundenen Tonscherben nachvollziehbar. Das Mauerwerk wurde schließlich als Baumaterial für den späteren Kirchenbau verwendet. Auch Schneider nennt die Machländer als Erbauer beider Burgen. Um 1100 soll auf dem sogenannten Burgstallfelsen ein erster Kirchenbau geplant und errichtet worden sein. Nahe der Obermarthaller-Kapelle war der mündlichen Überlieferung zufolge auf der großen ebenen Steinplatte der Bau vorgesehen. Unweit des Untersteinergutes befinden sich in den gewachsenen Fels gestemmte Stufen, wo man ein erstes Rodungskirchlein vermutet. Nach längerer Überlegung fanden die Bewohner der Gegend um Blasenstein eine Stelle im sogenannten Minifeld, welche ihnen für den Standort eines Kirchleins geeignet erschien. Die Zimmerleute begannen bereits mit dem Fällen von Bäumen, als sich einer von ihnen am Fuß verletzte und dabei ein paar Späne mit Blut befleckt wurden. Da ergriffen Krähen die Blut-befleckten Späne, flogen in nordöstlicher Richtung davon und legten sie neben dem Burgstallfelsen nieder. Die Menschen deuteten dies als Zeichen, dass sie dort ihr Kirchlein bauen sollten, was auch geschah. Im Bereich der „Unteren Burg“ befindet sich die sogenannte „Bucklwehlucken“. Auf der Schautafel wird berichtet, dass jeder/mancher, der von Richtung Osten nach Westen hindurchschlüpft/hindurchschlüpfen kann, von Rückenproblemen befreit wird. Jedenfalls lassen sich sowohl beim unteren wie beim oberen Burgstall Blasenstein starke geomantische Schwingungen feststellen/messen. 2913 vHabsburg-Lothringen Franz EH, PI 11. Oktober 2007. Handel-Mazzetti, Wallsee/Sindelburg, 103. 2914 Höllhuber Alfred, diverse PI, 2004, er habe eine Abhandlung über die 2 Burgen Blasenstein geschrieben. Schneider, Velburg-Clam, 15, 43.
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Adelsgeschlechter Hagen
Title
Adelsgeschlechter Hagen
Author
Hanna und Herbert Schäffer
Publisher
Austria-Forum
Location
Linz
Date
2014
Language
German
License
PD
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
406
Keywords
Oberösterreich, Linz
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen

Table of contents

  1. Vorbemerkungen 1
  2. Die Herren Sunelburg und ihr Wappen 7
  3. Die Stammburg der Herren Sunelburg 16
  4. Stammtafel der Edlen Sunelburg 21
  5. Das Auftreten der Sunelburger in Urkunden 22
  6. Hohold (Irmingard Pürten) 22
  7. Reginhard privignus 26
  8. Reginhard (I.) 28
  9. Walchun Sunelburg-Lungau 29
  10. Reginhard (II.) 30
  11. Elisabeth 31
  12. Beatrix 32
  13. Konrad (Benedicta von Haunsperg ) 37
  14. Beiträge zu mit den Edlen Sunelburg versippten Adelsgeschlechtern, den Sta 45
  15. Grafen Dornberg x - Lungau 46
  16. Dietmar I. (Irmingard vPürten ) 47
  17. Wolfram I. 49
  18. Hugo 49
  19. Dietmar II. 50
  20. Wolfram III. 54
  21. Edelfreien vAmerang - Schleunz 59
  22. Pabo 64
  23. Pabo I. Amerang-Schleunz (Elisabeth Sunelburg ) 65
  24. Pabo II. vAmerang-Schleunz (Anzbach, Elisabeth Waxenberg ) 68
  25. Otto I. Schleunz (Kunigunde Lengenbach/Velburg-Clam, Kunigunde Mern/Mähren)….………… 74
  26. Hochfreien Perg/Machland / Clam 83
  27. Walchun III. Machland-Lungau 85
  28. Hartlieb 87
  29. Otto II. (Kloster Erla ) 88
  30. Walchun IV. (Beatrix Sunelburg ) 94
  31. Grafen Bergtheim/Velburg -Clam 98
  32. Hermann (Adelheid Machland-Clam) 99
  33. Otto (Elisabeth Schleunz) 102
  34. Ulrich (Kunigunde Lengenbach) 105
  35. Stammtafel der Hochfreien Haunsperg 108
  36. Hochfreie Haunsperg 109
  37. Besitzungen der Hochfreien Haunsperg 114
  38. Linz/Donau -Haunsperger 119
  39. Meginhard I. 131
  40. Friedrich I. 132
  41. Benedicta (Schönhering , Sunelburg , Wilhering ) 134
  42. Luitgard (Erchenbert Moosbach ) 134
  43. Gottschalk I. (Otilia Wilhering) 138
  44. Friedrich III. de Lincz 140
  45. Ulrich I. (Adelheid von Au) 141
  46. Gottschalk II. 145
  47. Hinweise auf Elisabeth und Adelheid Haunsperg 152
  48. Stammtafel der Schönhering-Plankenberg 154
  49. Edlen Schönhering - Plankenberg 155
  50. Pernhart I. 160
  51. Engelbert I. Schönhering (Benedicta Haunsperg ) 162
  52. Engelbert II. Schönhering-Plankenberg (Kunigunde) 166
  53. Verbindung mit den Herrn Rosenberg/Witigonen (Witigo) 176
  54. Stammtafel der Rosenberg 176
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