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Historische Aufzeichnungen
Adelsgeschlechter Hagen
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376 Der Ursprung des Namens der Burg Ruttenstein (o.D.) 2916 Hinweis: Die Burgruine Ruttenstein bei Pierbach/Mühlviertel, vom zuständigen Burg-Erhaltungs-Verein zur Repräsentation eindrucksvoll in Stand gesetzt, ist eine der größten Burganlagen Oberösterreichs. Errichtet vm im 12. Jh durch die Grafen vVelburg-Clam (s.o., Kapitel Velburg-Clam x), fand sie 1209 erstmals urkundliche Erwähnung. Einst belagerte ein mächtiger Feind mit seinen Leuten die Burg. Die Belagerung dauerte einige Wochen hindurch an. Die Besatzung der Burg wehrte jeden Angriff tapfer ab. Aber nach und nach waren die Vorräte aufgebraucht und der Plan der Belagerer, die Burginsassen auszuhungern und zur Aufgabe zu zwingen, schien aufzugehen. In ihrer Not griffen die Burgmannen zu einer List. Sie entnahmen dem kleinen Teich im Burgareal den letzten Fisch, eine prächtige Rutte, und warfen ihn über die Umfassungsmauer der Burg in die Schar der Feinde. Als diese das Prachtexemplar von Fisch sahen, nahmen sie an, es gebe noch zahlreiche davon und die Mannschaft sei noch längst nicht am Verhungern. Da sie ebenfalls bereits Hunger litten, gaben sie die Belagerung auf und zogen ab. Die Rutte hatte die Burg gerettet, weshalb ihr Name in den der Burg aufgenommen wurde. F. J. Hubers Gedanken über „Die Burgruine“ im Allgemeinen spiegeln die Gefühle und die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und den Leistungen unserer Vorfahren wieder, die so mancher Besucher im Inneren der Burgruine und des Areals von Ruttenstein und auch in anderen Burgruinen empfindet: „Wo Graf und Ritter Burgen bauten, in schweren Zeiten fest gefügt, wo manches Schicksal sich erfüllte, manch´ Schmerzensschrei im Wind verlief, dort sollst du hin die Schritte lenken und sinnend im Gemäuer steh´n. Vergangenheit wird dir erblühen und wie ein Hauch vorüberweh´n. Es wird sich Wissensdrang entfalten zu diesen grauen Mauern hin Und wertvoll dir von da ab erscheinen, was bis jetzt so wertlos schien.“ Foto Schäffer, 2014 Die Entstehung des Machlandes (o.D.) 2917 *Version 1) Gegenüber Wallsee in NÖ dehnt sich am Donauufer, wo sich früher ein Donausee befand, weites ebenes Land aus, das sogenannte Machland. Zu jener Zeit, als der Donausee noch existierte, fingen die Wallseer Fischer einst ein Seefräulein. Im Gegenzug für seine Freilassung versprach es den armen Fischern als Lohn, aus dem Donausee fruchtbares Land zu machen. Kurz nachdem sie die Nixe wieder in die Donau gebracht hatten, floss tatsächlich das Wasser ab und zurück blieb fruchtbares Land, das Machland. *Version 2) „Mach dir Land“ (o.D.) Als sich noch der riesige Donausee zwischen Enns und Ardagger, Perg und Wallsee ausdehnte, lebte auf der Burg Wallsee ein edler Herr mit seiner Familie. Da er Alter und Abschied nahen spürte, rief er seine beiden Söhne zu sich und übertrug dem älteren, wie es üblich war, seinen Besitz, dem jüngeren aber riet er „Mach dir Land“. Der jüngere Bruder überlegte nach dem Tod des Vaters, wie er dessen Worte realisieren könnte und sein Augenmerk fiel auf den Donausee. Er ordnete nun an, die Felsen zu sprengen, die den See aufgestaut hatten. Das abfließende Wasser hinterließ fruchtbares Land. Diesem gab er eingedenk der Worte des Vaters „Mach dir Land“ den Namen Machland. Bald war der jüngere Bruder ebenso reich wie der ältere. So hatte letzten Endes der Vater beiden gleich viel gegeben. 2916 Schautafel Burgruine Ruttenstein. Höllhuber Alfred, PI 2004. 2917 Habsburg-Lothringen Franz EH von, PI 27. März 2008. Höllhuber Alfred, PI 2004.
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Adelsgeschlechter Hagen
Title
Adelsgeschlechter Hagen
Author
Hanna und Herbert Schäffer
Publisher
Austria-Forum
Location
Linz
Date
2014
Language
German
License
PD
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
406
Keywords
Oberösterreich, Linz
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen

Table of contents

  1. Vorbemerkungen 1
  2. Die Herren Sunelburg und ihr Wappen 7
  3. Die Stammburg der Herren Sunelburg 16
  4. Stammtafel der Edlen Sunelburg 21
  5. Das Auftreten der Sunelburger in Urkunden 22
  6. Hohold (Irmingard Pürten) 22
  7. Reginhard privignus 26
  8. Reginhard (I.) 28
  9. Walchun Sunelburg-Lungau 29
  10. Reginhard (II.) 30
  11. Elisabeth 31
  12. Beatrix 32
  13. Konrad (Benedicta von Haunsperg ) 37
  14. Beiträge zu mit den Edlen Sunelburg versippten Adelsgeschlechtern, den Sta 45
  15. Grafen Dornberg x - Lungau 46
  16. Dietmar I. (Irmingard vPürten ) 47
  17. Wolfram I. 49
  18. Hugo 49
  19. Dietmar II. 50
  20. Wolfram III. 54
  21. Edelfreien vAmerang - Schleunz 59
  22. Pabo 64
  23. Pabo I. Amerang-Schleunz (Elisabeth Sunelburg ) 65
  24. Pabo II. vAmerang-Schleunz (Anzbach, Elisabeth Waxenberg ) 68
  25. Otto I. Schleunz (Kunigunde Lengenbach/Velburg-Clam, Kunigunde Mern/Mähren)….………… 74
  26. Hochfreien Perg/Machland / Clam 83
  27. Walchun III. Machland-Lungau 85
  28. Hartlieb 87
  29. Otto II. (Kloster Erla ) 88
  30. Walchun IV. (Beatrix Sunelburg ) 94
  31. Grafen Bergtheim/Velburg -Clam 98
  32. Hermann (Adelheid Machland-Clam) 99
  33. Otto (Elisabeth Schleunz) 102
  34. Ulrich (Kunigunde Lengenbach) 105
  35. Stammtafel der Hochfreien Haunsperg 108
  36. Hochfreie Haunsperg 109
  37. Besitzungen der Hochfreien Haunsperg 114
  38. Linz/Donau -Haunsperger 119
  39. Meginhard I. 131
  40. Friedrich I. 132
  41. Benedicta (Schönhering , Sunelburg , Wilhering ) 134
  42. Luitgard (Erchenbert Moosbach ) 134
  43. Gottschalk I. (Otilia Wilhering) 138
  44. Friedrich III. de Lincz 140
  45. Ulrich I. (Adelheid von Au) 141
  46. Gottschalk II. 145
  47. Hinweise auf Elisabeth und Adelheid Haunsperg 152
  48. Stammtafel der Schönhering-Plankenberg 154
  49. Edlen Schönhering - Plankenberg 155
  50. Pernhart I. 160
  51. Engelbert I. Schönhering (Benedicta Haunsperg ) 162
  52. Engelbert II. Schönhering-Plankenberg (Kunigunde) 166
  53. Verbindung mit den Herrn Rosenberg/Witigonen (Witigo) 176
  54. Stammtafel der Rosenberg 176
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