Seite - 454 - in Strategen im Literaturkampf - Thomas Bernhard, Peter Handke und die Kritik
Bild der Seite - 454 -
Text der Seite - 454 -
Pfabigan, Alfred: Thomas Bernhard. Ein österreichisches Weltexperiment. Wien: Sonder-
zahl 2009.
Pfabigan, Alfred: Motive und Strategien der Österreichkritik des Thomas Bernhard. In:
Thomas Bernhard. Gesellschaftliche und politische Bedeutung der Literatur. Hg. v.
Johann Georg Lughofer. Wien u. a.: Böhlau 2012, S. 35 – 48.
Pfabigan, Alfred: „Gespräch nennen Sie das?“ Anmerkungen zu den Interviews des Thomas
Bernhard. In: Text + Kritik (42016), H. 43, S. 92 – 106.
Pfister, Gerhard: Handkes Mitspieler. Die literarische Kritik zu Der kurze Brief zum lan-
gen Abschied, Langsame Heimkehr, Das Spiel vom Fragen, Versuch über die Müdigkeit.
Bern u. a.: Lang 2000.
Pfohlmann, Oliver: Kleines Lexikon der Literaturkritik. Marburg: LiteraturWissenschaft.de
2005.
Pfohlmann, Oliver: Literaturkritik in der Bundesrepublik. In: Literaturkritik. Geschichte
–
Theorie – Praxis. Hg. v. Thomas Anz u. Rainer Baasner. München: C. H. Beck 42007,
S. 160 – 191.
Pfohlmann, Oliver: Literatur- und Theaterkritik. In: Robert-Musil-Handbuch. Hg. v.
Birgit Nübel u. Norbert Christian Wolf. Berlin, Boston: de Gruyter 2016, S. 414 – 429.
Pichler, Georg: Die Beschreibung des Glücks. Peter Handke. Eine Biographie. Wien:
Ueberreuter 2002.
Pilipp, Frank: In Defense of Kafka: The Case of Peter Handke. In: The Legacy of Kafka in
Contemporary Austrian Literature. Hg. v. F. P. Riverside: Ariadne Press 1997 (= Stu-
dies in Austrian Literature, Culture, and Thought), S. 117 – 149.
Pilipp, Frank: Peter Handke’s coming to terms with Kafka: Die Stunde der wahren Empfin-
dung. In: Modern Austrian Prose. Interpretations and Insights. Hg. v. Paul F. Dvorak.
Bd. 1. Riverside: Ariadne Press 2001 (= Studies in Austrian Literature, Culture, and
Thought), S. 107 – 128.
Podlasiak, Marek: Das Geistesduo
– Thomas Bernhard und Bernhard Minetti. In: Im Wech-
selspiel der Kulturen. Festschrift für Karol Sauerland. Hg. v. Maria Gierlak, Małgorzata
Klentak-Zabłocka u. Leszek Żyliński. Toruń: Wydawnictwo Uniwersytetu Mikołaja
Kopernika 2001, S. 95 – 103.
Polt-Heinzl, Evelyne: Der Kalte Krieg schreibt Literaturgeschichte oder der Mythos vom
langen Schweigen der Literatur zum Nationalsozialismus. In: Kalter Krieg in Öster-
reich. Literatur
– Kunst
– Kultur. Hg. v. Michael Hansel u. Michael Rohrwasser. Wien:
Zsolnay 2010 (= Profile, Bd. 17), S. 123 – 137.
Polt-Heinzl, Evelyne: Peter Handke. In Gegenwelten unterwegs. Wien: Sonderzahl 2011.
Polt-Heinzl, Evelyne: Thomas Bernhard betritt die Wiener Szene oder Über Dissonanzen
in Hans Weigels Stimmen der Gegenwart. In: Sprachkunst 46 (2015), H. 1, S. 51 – 70.
Polt-Heinzl, Evelyne: Die grauen Jahre. Österreichische Literatur nach 1945. Mythen,
Legenden, Lügen. Wien: Sonderzahl 2018.
Pompe, Anja: Peter Handke. Pop als poetisches Prinzip. Köln u. a.: Böhlau 2009 (= Lite-
raturgeschichte in Studien und Quellen, Bd. 15).
Bibliographie454
© 2021 by Böhlau Verlag GmbH & Co. KG, Zeltgasse 1, 1080 Wien
https://doi.org/10.7788/9783205212317 | CC BY-NC-ND 4.0
Strategen im Literaturkampf
Thomas Bernhard, Peter Handke und die Kritik
- Titel
- Strategen im Literaturkampf
- Untertitel
- Thomas Bernhard, Peter Handke und die Kritik
- Autor
- Harald Gschwandtner
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2021
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-205-21231-7
- Abmessungen
- 15.7 x 23.9 cm
- Seiten
- 482
- Schlagwörter
- Kulturjournalisten, Literaturkritik, Marcel Reich-Ranicki, Peter Handke, Thomas Bernhard
- Kategorie
- Kunst und Kultur
Inhaltsverzeichnis
- VORWORT 9
- I „SCHREIBEN IST EIN FÜNFKAMPF“: EINE ART EINLEITUNG 13
- II „ICH KANN MICH DAMIT SCHWER ABFINDEN“:KRITIK DER KRITIK ALS WERKPOLITIK 27
- Legitimationen und Strategien 27
- Einsprüche gegen die Kritik: eine verbotene Übung (Verstörung) 34
- „Über diesen Roman wären nicht so viele böse Worte zu verlieren …“: Handkes Hornissen nach Princeton 39
- Fronten, Verbündete, Kampfbegriffe 49
- Ein Buch „rehabilitieren“? (Die Hornissen, Der Hausierer) 55
- III UNFREUNDLICHE BETRACHTUNGEN: EINWÄNDE GEGEN DIE LITERATURKRITIK 63
- Sehlustfeindliche Schwätzer 63
- Vom Zeitungswahnsinn bedroht (Wittgensteins Neffe, Nachmittag eines Schriftstellers) 70
- „vollkommen humorlos und blöd“: Bernhard und die Literaturkritik 82
- „vom peinlichsten Lob bis zum bösartigsten Verriß“: Bernhard liest Rezensionen (Frost) 87
- „unbeholfener lyrischer Unsinn“: Bernhard redigiert eine Kritik – mit einem Exkurs zu Elias Canetti 95
- „ekelhaft ekelhaft ekelhaft“: Kritiken auf der Bühne (Der Ignorant und der Wahnsinnige, Minetti, Über allen Gipfeln ist Ruh) 103
- Von der Dürre der Theaterkritik oder: Landwirte und Rezensenten 112
- Nur selten ein Sommerhemd: Handke liest Rezensionen 117
- Literaturkritik als ‚leeres Geschäft‘: Handkes Vorarbeiten im Radio 120
- „Ihr wart Vollblutschauspieler“:Handke und die Phrasen der Kritik (Publikumsbeschimpfung) 126
- „Solche Wörter sollte man euch verbieten“ oder:Erstsprache vs. Zweitsprache 129
- Einwenden und Hochhalten: Handkes Rede gegen die Literaturkritik 133
- IV „MEIN FEIND IN DEUTSCHLAND“: PETER HANDKE VS. MARCEL REICH-RANICKI 141
- Princeton 1966 und die Folgen 141
- Poetik und Polemik oder: Das Problem der ‚Natürlichkeit‘ 150
- Die „ästhetischen Gewissensbisse“ des Peter Handke (Wunschloses Unglück) 156
- Schleichende Eskalation: die 1970er Jahre (Die linkshändige Frau, Das Gewicht der Welt) 159
- „schiefe Bilder und preziöse Vergleiche“ (Langsame Heimkehr) 170
- Die Bestie von Puyloubier (Die Lehre der Sainte-Victoire) 175
- Mit Cézanne gegen die Hunde (Die Lehre der Sainte-Victoire) 183
- Im Bunde? Reich-Ranicki, Bernhard und Unseld 189
- Schnüffeln und Verreißen (Mein Jahr in der Niemandsbucht) 204
- Unversöhnt: letzte Gefechte (In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus) 212
- V „ES SIND AUCH ANDERE SÄTZE MÖGLICH“: PETER HANDKES GEGENMODELLE ZUR ZEITGENÖSSISCHEN LITERATURKRITIK 221
- „Aber ich bin kein Kritiker“ 221
- Ein Leseerlebnis beschreiben: Handke rezensiert Hermann Lenz 228
- Abenteuergeschichte der Lektüre: Handke liest Bernhards Verstörung 239
- „Kritik, die zugleich eine Form der Begeisterung ist“: Helmut Färber 246
- „Haben Sie das gehört?“: Wolfgang Bauer, The Beatles, Gert Jonke 251
- „wirklich unorthodox“: Handke über/mit Ödön von Horváth 259
- Keine Axt für das gefrorene Meer in uns: Franz Kafka, Karin Struck 262
- Der Autor als Kritiker: ein Rollenkonflikt? 266
- VI „ZEITUNGSG’SCHICHT’LN“: THOMAS BERNHARD ALS LITERATURKRITIKER 273
- Vor eines Dichters Grab: Johannes Freumbichler 273
- „Ich glaube, da liegen die Wurzeln“: Bernhard als Gerichtsreporter 284
- „Kanzlist, Kofferträger und Kunstkritiker“ 289
- „zuchtvoll und klar“: Bernhard als Literaturkritiker im Salzburger Demokratischen Volksblatt 293
- Verschweigen und Verzeihen: Bernhard und der „NS-Parnaß“ 305
- „Traumfabrik“ und „Ro-Ro-Ro-Kost“: Kino und Taschenbuch 314
- Alte Zöpfe, neue Pferde 322
- „Was in den guten Jungen nur gefahren sein mag?“: erste Polemiken 329
- „Ich kann kein Buch besprechen“: Absagen und Stellvertretungen (Alte Meister, Auslöschung) 333
- VII REZENSIONEN, DIE KEINE SIND: KRITIK UND SELBSTKRITIK BEI THOMAS BERNHARD 343
- Vorgeschichten einer Polemik: Bernhard vs. Bruno Kreisky 343
- Politische Polemik als Literaturkritik (Gerhard Roth, Peter Turrini) 357
- „ein wirklicher Dichter“: Kreisky verteidigt Handke 362
- The Return of the Critic oder: Ausweitung der Kampfzone 369
- Bernhard als Kritiker seiner selbst (Korrektur) 372
- Zwischen „Geisteskunst“ und „Selbstkorrektur“: Szenen prekärer Autorschaft (Korrektur, Am Ortler) 379
- Vom „Streben nach eigener Billigung“ (Der Untergeher, Der Theatermacher) 386
- VIII KRAFT DURCH FEINDE: EINE ART EPILOG 397
- IX DANKSAGUNG 413
- X BIBLIOGRAPHIE 415
- XI PERSONENREGISTER 471