Südbahn (Österreich)

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Es fehlen Angaben zur Strecke, d. h. Kunstbauwerke, Hochbauwerke, Streckenverlauf, Streckensicherung, Verkehrsaufkommen
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber bitte kopiere keine fremden Texte in diesen Artikel.

Die Hauptautoren wurden noch nicht informiert. Bitte benachrichtige sie!

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
(Wien Hbf.–)Wien Matzleinsdorf–
–Graz Hbf–Spielfeld-Straß
Kursbuchstrecke (ÖBB): 500 (Wien Hbf (Bahnsteige 1-2) – Bruck a.d. Mur)
501 (Bruck a.d. Mur – Bad Radkersburg/Wies-Eibiswald/Maribor)
510 (Wien Meidling – Payerbach-Reichenau)
524 (Wien Meidling – Neckenmarkt-Horitschon)
600 (Wien Meidling – Tarvisio)
900 (Wien S-Bahn)
Streckennummer (ÖBB): 105 01
Streckenlänge: 259,7 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Netzkategorie: A
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 28,1 
Minimaler Radius: 171 m
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
BSicon exKBHFa.svgBSicon .svg
0,000 Wien Südbf bis 12.12.2009 208 m ü. A.
BSicon exSTR.svgBSicon STR.svg
Ostbahn, Laaer Ostbahn
BSicon exSTR.svgBSicon BHF.svg
Wien Hauptbahnhof (Teilbetrieb) S 1 S 2 S 3 S 60 S 80
BSicon eBS2l.svgBSicon BS2r.svg
   
Steudeltunnel (abgetragen)
   
Steudeltunnel (abgetragen) von Wien Südbf Ostbahn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Wiener Verbindungsbahn von Wien Praterstern
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
1,237 Wien Matzleinsdorf-Laxenburg
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Wiener Verbindungsbahn von Wien Praterstern
Bahnhof ohne Personenverkehr
2,442 Wien Matzleinsdorf
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Wiener Verbindungsbahn von Wien Praterstern
Bahnhof, Station
3,437 Wien Meidling S 1 S 2 S 3 S 60 S 80 210 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Oswaldschleife nach Maxing
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Pottendorfer Linie nach Wiener Neustadt
Strecke – geradeaus
und Donauländebahn
Planfreie Kreuzung – unten
Lokalbahn Wien OperBaden
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
SFS nach St. Pölten Hbf im Bau
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Wiener Verbindungsbahn (neue Trasse)
Planfreie Kreuzung – unten
Donauländebahn (von Maxing nach Abzw. Altmannsdorf)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
S-Bahn Stammstrecke (von Wien Praterstern)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
4,475 Wien Matzleinsdorf-Wienerbergbrücke
   
4,850 Unterhetzendorf 213 m ü. A.
   
Wiener Verbindungsbahn (alte Trasse)
Haltepunkt, Haltestelle
5,220 Wien Hetzendorf S 1 S 2 214 m ü. A.
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
7,756 Wien Liesing Nord
Haltepunkt, Haltestelle
8,240 Wien Atzgersdorf S 1 S 2 221 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
8,607 Wien Liesing Frachtenbahnhof
Bahnhof, Station
9,611 Wien Liesing S 1 S 2 225 m ü. A.
   
Landesgrenze Wien / Niederösterreich
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Kaltenleutgeben
Haltepunkt, Haltestelle
10,998 Perchtoldsdorf S 1 S 2
Bahnhof, Station
12,946 Brunn-Maria Enzersdorf 219 m ü. A.
Strecke – geradeaus
S 1 S 2
Bahnhof, Station
15,209 Mödling S 1 S 2 213 m ü. A.
Strecke – geradeaus
früher Übergang zur Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl
   
nach Laxenburg
Haltepunkt, Haltestelle
19,304 Guntramsdorf-Thallern (S 1) S 2 215 m ü. A.
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
19,903 Üst Mödling 2
Haltepunkt, Haltestelle
20,832 Gumpoldskirchen (S 1) S 2 218 m ü. A.
Tunnel
Gumpoldskirchener Tunnel (Busserltunnel) (156 m)
Haltepunkt, Haltestelle
24,140 Pfaffstätten (S 1) S 2 238 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
24,360 Baden Frachtenbahnhof 238 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
26,004 Baden (S 1) S 2 241 m ü. A.
Planfreie Kreuzung – oben
Lokalbahn Wien OperBaden
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
26,737 Üst Baden-Frachtenbahnhof 1
Bahnhof, Station
30,340 Bad Vöslau (S 1) S 2 250 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
32,434 Kottingbrunn (S 1) S 2 253 m ü. A.
Bahnhof, Station
33,929 Leobersdorf (S 1) S 2 259 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Leobersdorfer Bahn nach Weißenbach-Neuhaus
   
Lokalbahn Ebenfurth–Wittmannsdorf
   
Schneebergbahn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Aspangbahn (von Wien Zvbf)
Haltepunkt, Haltestelle
38,382 Sollenau (S 1) S 2 274 m ü. A.
Bahnhof, Station
39,682 Felixdorf (S 1) S 2 277 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Lokalbahn Felixdorf–Tattendorf nach Blumau-Neurißhof
   
Militärbahn Sollenau–Feuerwerksanstalt
Haltepunkt, Haltestelle
42,612 Theresienfeld (S 1) S 2 282 m ü. A.
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
43,118 Üst Felixdorf 2
Haltepunkt, Haltestelle
45,540 Wiener Neustadt Nord (S 1) S 2 275 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Pottendorfer Linie (von Wien Meidling)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
47,000 Wiener Neustadt Hbf-Gleisgruppe 200
Bahnhof, Station
48,118 Wiener Neustadt Hbf (S 1) S 2 S 80 268 m ü. A.
   
ehem. Schneebergbf heute Bahnhofteil
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Mattersburger Bahn nach Ödenburg
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Aspangbahn nach Aspang
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Wiener Neustadt Ausfahrbf
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Schneebergbahn nach Puchberg am Schneeberg
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
50,700 Wiener Neustadt Hbf-Gleisgruppe 700
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
51,367 von Wiener Neustadt Einfahrbf
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
56,952 Üst Wiener Neustadt 2, bis Juni 2012 Bahnhof St. Egyden
Haltepunkt, Haltestelle
St. Egyden (vorm. Bahnhof) 326 m ü. A.
   
Landesbahn Willendorf–Neunkirchen
   
Landesbahn Willendorf–Neunkirchen
Bahnhof, Station
62,574 Neunkirchen N.Ö. 369 m ü. A.
Bahnhof, Station
67,051 Ternitz 393 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
69,892 Pottschach 398 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
73,149 Anschlussbahn (Awanst) GIG Karasek
Bahnhof, Station
74,902 Gloggnitz 439 m ü. A.
   
Semmeringbasistunnel nach Mürzzuschlag (in Bau)
Haltepunkt, Haltestelle
77,694 Schlöglmühl 457 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
77,831 Anschlussbahn (Awanst) Unterwerk
Bahnhof, Station
81,961 Payerbach-Reichenau 494 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
84,798 Küb 543 m ü. A.
Bahnhof, Station
88,222 Eichberg 608 m ü. A.
Bahnhof, Station
92,284 Klamm-Schottwien 699 m ü. A.
Bahnhof, Station
97,574 Breitenstein 794 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
102,098 Wolfsbergkogel 883 m ü. A.
Bahnhof, Station
103,412 Semmering 894 m ü. A.
BSicon BS2+l.svgBSicon BS2+r.svg
BSicon TUNNELa.svgBSicon TUNNELa.svg
Alter und neuer Semmeringtunnel
BSicon etGRENZE.svgBSicon etGRENZE.svg
Landesgrenze Niederösterreich/Steiermark
BSicon TUNNELe.svgBSicon TUNNELe.svg
1434 bzw. 1512 m, Scheitelpunkt bei 898 m
BSicon BS2l.svgBSicon BS2r.svg
   
Brücke über die ehem. Feistritzwaldbahn
Haltepunkt, Haltestelle
107,685 Steinhaus 836 m ü. A.
Bahnhof, Station
110,486 Spital am Semmering 789 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
116,100 Mürzzuschlag-Güterbahnhof
   
Semmeringbasistunnel von Gloggnitz (in Bau)
Bahnhof, Station
116,727 Mürzzuschlag 681 m ü. A.
   
nach Neuberg Ort
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
118,373 Anschlussbahn (Awanst) Böhler
Haltepunkt, Haltestelle
120,613 Hönigsberg 658 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
123,618 Langenwang Halte- und Ladestelle
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
124,000 Üst Mürzzuschlag 2
Kilometer-Wechsel
125,045
125,100
Fehlerprofil (-55 m)
Bahnhof, Station
128,462 Krieglach 612 m ü. A.
Bahnhof, Station
132,709 Mitterdorf-Veitsch 592 m ü. A.
Bahnhof, Station
135,070 Wartberg im Mürztal 582 m ü. A.
Bahnhof, Station
140,098 Kindberg 566 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
144,216 Allerheiligen-Mürzhofen 548 m ü. A.
Bahnhof, Station
146,694 Marein-St. Lorenzen 532 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
148,503 Anschlussbahn (Awanst)
Haltepunkt, Haltestelle
150,582 Kapfenberg Fachhochschule 518 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
150,583 Anschlussbahn (Awanst) Böhler
Bahnhof, Station
153,645 Kapfenberg 509 m ü. A.
Strecke – geradeaus
früher Übergang zur Thörlerbahn nach Au-Seewiesen
Bahnhof ohne Personenverkehr
156,629 Bruck an der Mur-Frachtenbahnhof 493 m ü. A.
Bahnhof, Station
157,858 Bruck an der Mur  S1  489 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Leoben Hbf–St. Michael–Rudolfsbahn nach Klagenfurt
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
159,740 Bruck an der Mur-Übelstein
Strecke – geradeaus
Brucker Schleife (von Bruck/Mur Stadtwald bzw. Leoben)
   
163,392 Stausee 28.05.1967 aufgelassen
Bahnhof, Station
167,581 Pernegg  S1  474 m ü. A.
Bahnhof, Station
171,011 Mixnitz-Bärenschützklamm  S1  466 m ü. A.
Strecke – geradeaus
Übergang zur Lokalbahn Mixnitz-Sankt Erhard
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
179,231 Anschlussbahn (Awanst) Papierfabrik Bauernfeind (Mondi)
Bahnhof, Station
183,022 Frohnleiten  S1  427 m ü. A.
BSicon .svgBSicon eABZlf.svgBSicon exSTRlg.svg
Streckenverlegung
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon exHST.svg
188,022 Badl-Semriach 21.03.1966 aufgelassen
BSicon .svgBSicon TUNNEL1.svgBSicon exSTR.svg
Kugelstein-Tunnel (400 m)
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon exTUNNEL1.svg
Badlwandgalerie
BSicon .svgBSicon eABZrg.svgBSicon exSTRrf.svg
Bahnhof, Station
190,814 Peggau-Deutschfeistritz  S1   S11  402 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Lokalbahn (nach Übelbach)
Straßenbrücke
193,452 Überführung der Pyhrn Autobahn
Haltepunkt, Haltestelle
194,615 Stübing  S1 
Kilometer-Wechsel
195,428
195,600
Fehlerprofil (−172 m)
Bahnhof, Station
200,710 Gratwein-Gratkorn  S1  381 m ü. A.
Kilometer-Wechsel
200,024
200,200
Fehlerprofil (−176 m)
Haltepunkt, Haltestelle
202,755 Judendorf-Straßengel  S1  377 m ü. A.
   
203,532 Anschlussbahn (Awanst) Neuber
   
207,191 Gösting 30.05.1965 aufgelassen
Bahnhof ohne Personenverkehr
209,485 Graz-Verschiebebahnhof 368 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
210,700 Graz-Frachtenbahnhof 368 m ü. A.
Bahnhof, Station
211,355 Graz Hbf  S1   S3   S5   S6   S61   S7  364 m ü. A.
BSicon STR.svg
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
211,549 Graz-Köflacher Eisenbahn
nach Köflach und Wies-Eibiswald
BSicon STR.svg
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Anschlussgleis Marienhütte
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
212,937 Graz Hart Ladestelle
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Steirische Ostbahn nach Szentgotthárd
Haltepunkt, Haltestelle
213,070 Graz Don Bosco  S3   S5   S6 
   
213,323 Koralmbahn nach Klagenfurt (im Bau)
Bahnhof, Station
216,158 Graz Puntigam  S5   S6  347 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
218,405 Feldkirchen-Seiersberg  S5  339 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
220,123 Flughafen Graz-Feldkirchen  S5  332 m ü. A.
   
220,654 Abtissendorf 1996 aufgelassen 331 m ü. A.
Bahnhof, Station
224,203 Kalsdorf  S5  326 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
225,000 Kalsdorf-Süd nach Kalsdorf Terminal, Graz Süd CCT
Bahnhof, Station
229,525 Werndorf  S5   S6  301 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Verbindungsgleis Koralmbahn
Kilometer-Wechsel
230,715
230,684
Fehlerprofil (+31 m)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
231,670 Anschlussbahn (Awanst) Steweag-Steg
Bahnhof, Station
234,962 Wildon  S5  298 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
238,442 Lebring[Anm. 1]  S5  291 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
240,750 Gralla 288 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
244,335 Kaindorf a. d. Sulm  S5  281 m ü. A.
   
Sulmtalbahn von Pölfing-Brunn
Bahnhof, Station
246,756 Leibnitz[Anm. 1]  S5  275 m ü. A.
Bahnhof ohne Personenverkehr
251,750 Retznei 271 m ü. A.
Haltepunkt, Haltestelle
253,948 Ehrenhausen  S5  260 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Bad Radkersburg
Bahnhof, Station
257,915 Spielfeld-Straß  S5   S51  263 m ü. A.
Grenze
260,127 Staatsgrenze nächst Spielfeld-Straß A / SLO
Strecke – geradeaus
nach Maribor–Ljubljana–Trieste
   
vormals zweigleisige Strecke – ab 1945 nur mehr eingleisig
Dieser Abschnitt wird derzeit wieder zweigleisig ausgebaut.
vormals zweigleisige Strecke – ab 1945 nur mehr eingleisig
Dieser Abschnitt ist wieder zweigleisig ausgebaut und in Betrieb.

Die Südbahn ist eine Hauptbahn in Österreich. Heute werden mit diesem Begriff die Strecken Wien–Bruck an der Mur–Graz–Spielfeld-Straß (Verbindung nach Slowenien) und Bruck an der Mur–Klagenfurt–Villach–Thörl-Maglern–Tarvis (Verbindung nach Italien) bezeichnet. Die Südbahn gehört zum Kernnetz der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

Historisch gesehen führte die Hauptstrecke der früher auch Erzherzog Johann-Bahn[1] genannten Südbahn in Nord-Süd-Richtung von Wien über Niederösterreich und die Steiermark mit ihrer Hauptstadt Graz, sodann über die erst 1918 entstandene slowenische Staatsgrenze nächst Spielfeld-Straß, nach Marburg, Laibach und Triest. Die Bezeichnung Erzherzog Johann-Bahn entstand 1839 nach einem Vortrag Johanns von Österreich beim Innerösterreichischen Industrieverein zum Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Wien und Triest.[1] Die Südbahn war zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie die Verbindung Wiens zur Adria, Triest Haupthandelshafen der Monarchie.

Eine Zweigstrecke führte von Bruck an der Mur nach Leoben, wo sie an die Flügelstrecke der k.k. priv. Kronprinz Rudolf-Bahn (KRB), die über Kärnten an die italienische Grenze nächst Thörl-Maglern führt, anschließt. Heute ist diese Strecke die Hauptstrecke der Südbahn.

Im Gegensatz zu den meisten anderen österreichischen Bahnstrecken ist das Regelgleis auf der historischen Südbahn links. Auf der Flügelstrecke von Bruck an der Mur nach Leoben Hbf (und weiter bis Tarvisio Boscoverde) besteht Rechtsfahren. Am 6. August 2012 wurde die Strecke zwischen Wien und Payerbach-Reichenau auf Rechtsbetrieb umgestellt. Anlass war die für Dezember 2012 vorgesehene Eröffnung des Lainzer Tunnels, welcher die Westbahn (Regelbetrieb rechts) mit der Südbahn verbinden wird.

Inhaltsverzeichnis

Bau und Geschichte

siehe auch: Bahnstrecke Spielfeld-Straß–Trieste Centrale

Bereits 1829 gab es die erste Idee einer Eisenbahnstrecke von Wien an die Adria. Franz Xaver Riepl schlug dafür eine Streckenführung über Bruck an der Leitha, Ungarisch Altenburg (Mosonmagyaróvár), Steinamanger (Szombathely), Marburg (Maribor) und Laibach (Ljubljana) nach Triest vor. Durch die östliche Streckenführung über Ungarn sollten die Ostalpen und der Semmering-Pass umgangen werden.

Am Bahnbau von Wien in Richtung Ungarn ebenfalls interessiert war der Unternehmer Baron Georg Simon von Sina, um den Transport gegenüber der nur bedingt schiffbaren Donau zu verbessern. Daher beauftragte er Matthias Schönerer mit den Planungen für eine Eisenbahn von Wien über Schwechat und Bruck an der Leitha nach Raab (Györ) mit einer Abzweigung nach Pressburg (Bratislava). Ebenso plante er eine weitere Strecke von Wien über Wiener Neustadt und Ödenburg nach Raab. 1836 beantragte Sina für diese Strecken die Bewilligung für Vorarbeiten bei der kaiserlichen Regierung. Zur gleichen Zeit gab es auch in Triest Bestrebungen für eine Bahnverbindung mit Wien. Sina verband dies mit seinen Plänen und stellte bei seinem Konzessionsgesuch für die genannten Strecken einen Weiterbau nach Triest und zum Ofenpass in Aussicht.

Rahmen

Das Projekt einer österreichischen Bahnstrecke von Wien zum damals österreichischen Mittelmeerhafen Triest und zum damals ebenfalls noch zur Donaumonarchie gehörenden Mailand musste große geografische Hindernisse überwinden und fiel zeitlich zusammen mit dem Streben der verschiedenen italienischen Territorien nach einem Nationalstaat (Risorgimento).

Als erstes in Betrieb genommen wurden die Teilstrecken zwischen Wien und Gloggnitz am Nordfuß des Semmering 1841/42 und zwischen Mestre (bei Venedig) und Padua ebenfalls 1842. Als nächstes wurde 1844 der steirische Abschnitt zwischen Mürzzuschlag und Graz fertiggestellt. Bis zum Ende der 1840er Jahre folgten Graz – Cilli (Celje) – Laibach (Ljubljana) und Padua – Verona. 1848/49 begann auch der Eisenbahnbetrieb im Königreich Sardinien-Piemont, dem Gegenspieler Österreichs in (Nord-) Italien.

Mit dem Bau der spektakulären Semmeringbahn, auf der am 17. Juli 1854 der reguläre Zugbetrieb begann, war immer noch nicht die Wasserscheide zwischen Donauraum und Mittelmeer mit der Bahn zu überqueren. Erst am 27. Juli 1857 konnte man mit Zug durchgehend von Wien nach Triest reisen, erst am 12. Oktober desselben Jahres von Venedig nach Mailand. Inzwischen hatte das Piemont ein Schienennetz fast so dicht wie das belgische.

Als am 3. Oktober 1860 der Lückenschluss zwischen Triest und Udine eine Zugfahrt von Triest nach Mailand ermöglichte, hatte Österreich die Lombardei und deren Hauptstadt schon an Sardinien-Piemont verloren. Die letzte Gleislücke zwischen Mailand und dem Piemont bei Magenta war übrigens am 1. Juni 1859 geschlossen worden, drei Tage bevor die Donaumonarchie dort eine Schlacht gegen Sardinien-Piemont und Frankreich verlor. Wenig später, 1861, wurde das Königreich Italien ausgerufen, und 1866 musste die Donaumonarchie den größten Teil ihrer italienischen Besitzungen an dieses abtreten, wegen seiner Niederlage im Deutschen Krieg gegen das mit Italien verbündete Preußen.

Die Wien-Raaber Eisenbahn nach Gloggnitz

Am 2. Januar 1838 erhielt Sina eine vorläufige Baugenehmigung für die beantragten Bahnstrecken, aber kein ausschließliches Privileg. Daraufhin kam es am 20. März 1838 zur Gründung der Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft, von deren 12,5 Mio. Gulden Aktienkapitel 8,5 Mio. in der Hand Sinas waren. Die ursprüngliche beabsichtigte Benennung Kaiser-Ferdinand-Südbahn wurde vom Kaiser abgelehnt.

Im April 1839 wurden die Bauarbeiten im Abschnitt Baden–Wiener Neustadt begonnen, im August auf dem Abschnitt von Baden nach Wien. Am 16. Mai 1841[2] konnte dann der erste Abschnitt der späteren Südbahn zwischen Baden und Wiener Neustadt eröffnet werden. Die erste Lokomotive, die die Strecke befuhr, hieß nach ihrer Herkunft aus der US-amerikanischen Stadt „Philadelphia“. Heute noch erinnert die Philadelphiabrücke über die Südbahn beim Bahnhof Wien Meidling daran.

Busserltunnel bei Gumpoldskirchen, der älteste Tunnel Österreichs

Am 29. Mai 1841 folgte die Eröffnung des Streckenabschnitts Baden–Mödling, am 20. Juni des Jahres die restliche Strecke bis Wien. Auf diesem Abschnitt liegt auch der erste Eisenbahntunnel in Österreich, der Gumpoldskirchener Tunnel, der ugs. als Busserltunnel bezeichnet wird. End- bzw. Ausgangspunkt der Strecke war der Wien–Gloggnitzer Bahnhof (nach heutiger Zählung der erste Südbahnhof); in den ersten Fahrplänen wurde er als Hauptstationsplatz in Wien nächst der neuen Belvedere-Linie bezeichnet (womit auf die Nachbarschaft zum Schloss Belvedere und ein dazwischen liegendes Tor des Linienwalls verwiesen wurde). Durch die Konkurrenz des Wiener Neustädter Kanals, der ebenfalls Sina gehörte, war das Güteraufkommen gering, dagegen entwickelte sich der Personenverkehr, vor allem der Ausflugsverkehr, von Anfang an positiv.

Noch im gleichen Jahr wurde die bestehende Bahnstrecke verlängert: Am 24. Oktober 1841 konnte der Betrieb bis Neunkirchen aufgenommen werden, am 5. Mai 1842 bis Gloggnitz an den nördlichen Ausläufern des Semmerings, dessen Berglandschaft damals technisch noch nicht bewältigt werden konnte.

Da der Bahnbau nach Ungarn ins Stocken geraten war, wurde der Gesellschaft 1842 die Konzession für den Weiterbau nach Ungarn entzogen. Die Gesellschaft wurde in Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Gesellschaft umbenannt. Nach einem erneuten Konzessionsgesuch wurde Sina 1844 der Bau der heutigen Ostbahnstrecke Wien–Bruck an der Leitha sowie der Südbahn-Zweigstrecken Wiener Neustadt–Katzelsdorf(–Ödenburg) (Anschluss an das entstehende ungarische Bahnnetz) und Mödling–Laxenburg (Zubringer zum kaiserlichen Lustschloss) genehmigt.

Infolge veränderter Wirtschaftspolitik machte der österreichische Staat 1852 von seinem Übernahmerecht für die Strecke Wien–Gloggnitz, für den niederösterreichischen Teil der Zweigbahn nach Ödenburg bis zur Landesgrenze bei Katzelsdorf und für die Zweigbahn nach Laxenburg Gebrauch. Nach längeren Verhandlungen kam es am 30. August 1853 zum rechtsgültigen Vertrag. Die Strecken gingen damit in die Verwaltung der k.k. südlichen Staatsbahn über. Die verbliebene Gesellschaft benannte sich wieder in Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft um.

Die k.k. südliche Staatsbahn

Trotz der Sina in Aussicht gestellten Konzession zum Weiterbau der bestehenden Strecke von Gloggnitz nach Triest nahm das k.k. Eisenbahnministerium den Bahnbau selbst in die Hand. Man wollte den wirtschaftlich bedeutenden Bahnbau nicht ausländischem Investorenkapital überlassen. So begann die k.k. südliche Staatsbahn im August 1842 unter der Leitung von Carl von Ghega mit dem Bahnbau zwischen Mürzzuschlag und Graz. Dabei wurden erstmals in Europa Radien bis zu 280 m trassiert. Am 21. Oktober 1844 konnte der Betrieb aufgenommen werden. Die Betriebsführung wurde der Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Gesellschaft übertragen.

1843 nahm die k.k. südliche Staatsbahn die Bauarbeiten von Graz südwärts nach Cilli (Celje) auf. Zum Streckenbau wurden hier vermehrt Kunstbauten notwendig. Die Eröffnung dieses Streckenabschnitts erfolgte am 2. Juni 1848. (Inzwischen hatte im März 1848 in Österreich wie in anderen Staaten des Deutschen Bundes die Märzrevolution begonnen.) Mit der Eröffnung des letzten Teilstücks 1849 (mittlerweile waren die 1848er Revolutionen niedergeschlagen) konnte man von Wien bis Laibach durchgehend mit dem Zug reisen, – mit Ausnahme des Semmerings, der noch mit der Postkutsche überwunden werden musste.

Im August 1848 wurden die Bauarbeiten am Semmering begonnen. Am 15. Mai 1854 konnte der Zugbetrieb zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag aufgenommen werden (→ Hauptartikel: Semmeringbahn), womit die historische Südbahn bis Laibach durchgehend befahrbar war. Der Bau dieser ersten Gebirgsbahn Europas, für den Carl von Ghega verantwortlich zeichnete, wird zu den Sternstunden österreichischen Eisenbahnbaus gezählt.

Die k.k. priv. Südbahn-Gesellschaft

Der zweite Wiener Südbahnhof im Jahr 1875

Am 1. Mai 1851 übernahm die k.k. südliche Staatsbahn selbst die Betriebsführung zwischen Wien und Laibach. Am 23. Mai 1858 wurde sie an die k.k. privilegierte Südbahn-Gesellschaft verkauft, die den Betrieb bis zur Übernahme durch die BBÖ 1923 führte.

Elektrifizierungsdaten

Erlebniszug Zauberberge im Bahnhof Semmering
  • 29. September 1956: Wien Südbahnhof–Gloggnitz
  • 28. September 1957: Gloggnitz–Payerbach-Reichenau
  • 29. Mai 1959: Payerbach-Reichenau–Mürzzuschlag
  • 24. Mai 1963: Mürzzuschlag–Bruck an der Mur
  • 22. Mai 1966: Bruck an der Mur–Graz Hbf
  • 29. Mai 1972: Graz Hbf–Spielfeld-Straß
  • 27. Mai 1977: Spielfeld-Straß–Staatsgrenze n. Spielfeld-Straß (– Maribor) (3 kV Gleichstrom)

Betrieb

In den beiden Grenzbahnhöfen der Südbahn, Tarvis und Spielfeld-Straß, haben seit November 1918 jahrzehntelang Personen- und Zollkontrollen stattgefunden. In Tarvis sind die Zollkontrollen mit Österreichs EU-Beitritt am 1. Jänner 1995 weggefallen, die Personenkontrollen am 1. Dezember 1997. In Spielfeld-Straß wurden die Zollkontrollen mit Sloweniens EU-Beitritt am 1. Jänner 2004 beendet, die Personenkontrollen am 21. Dezember 2007.

Personenverkehr

Moderne Halle des Grazer Hauptbahnhofs, gestaltet von Peter Kogler
Schnellzug auf der Semmeringbahn

Die Südbahn war noch in den 1970er Jahren in Richtung Venedig und Triest gut frequentiert; mittlerweile ist dieser Fernverkehr infolge der Konkurrenz von Flugangeboten und Privat-Pkws stark zurückgegangen. Ob der geplante Semmeringbasistunnel und die in Bau befindliche, aber sehr umstrittene Koralmbahn, die den Verkehr zwischen der Steiermark und Kärnten beschleunigen soll, zur Renaissance des Fernverkehrs beitragen können, bleibt offen.

Seit dem Fahrplanwechsel 2008 / 2009 wird die Südbahnstrecke von Wien aus im Stundentakt nach Graz mit zusätzlichem Aufenthalt in Kapfenberg und alle zwei Stunden nach Villach (teilweise bis nach Lienz) bedient. Zusätzlich gibt es in Tagesrandlage Schnellverbindungen mit wenigen Aufenthalten. Zwischen Bruck an der Mur-Übelstein und Graz wird die Strecke auch von Fernzügen aus Richtung Salzburg/Innsbruck befahren. Die Züge nach Kärnten beziehungsweise Osttirol werden durch den Wegfall von Aufenthalten beschleunigt. Zirka die Hälfte der Zugpaare wird mit Railjet-Garnituren geführt, die restlichen mit Fernverkehrswagen.

Das am stärksten ausgelastete Streckenstück der Südbahn ist zwischen Wien Meidling und Wien Liesing, hier fahren etwa 370 Personenzüge pro Tag. Hauptsächlich sind das, neben dem Fernverkehr, S-Bahn-Züge der Baureihe 4020, die ihre Fahrt in Wien Liesing, Mödling, Leobersdorf oder Wiener Neustadt Hbf beenden. Weiters werden zwischen Šatov bei Znaim (Nordwestbahn) sowie Břeclav (Nordbahn), beides Grenzstationen zu Tschechien, und Payerbach-Reichenau über die Wiener S-Bahn-Stammstrecke meist Doppelstockwendezüge mit modernen Lokomotiven der Baureihe 1116 geführt. Da die Doppelstockwagen aufgrund von Profilüberschreitungen über den Semmering nicht eingesetzt werden können, verkehren zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag vorrangig Triebwagen der Baureihe 4020. Am Wochenende verkehren weiters Erlebniszüge der ÖBB-Erlebnisbahn, gezogen von Nostalgielokomotiven. Im Bereich der S-Bahn Graz zwischen Bruck an der Mur und Spielfeld-Straß kommen größtenteils Wendezüge mit Loks der Baureihen 1144 und 1116 sowie Triebwagen des Typs Talent zum Einsatz.

Der (dritte) Wiener Südbahnhof wurde von Südbahnzügen zuletzt am 12. Dezember 2009 angefahren. Seit 13. Dezember 2009 verkehren Fernzüge der Südbahn von / bis Wien Meidling, Nahverkehrszüge zumeist über die Wiener S-Bahn-Stammstrecke, seit 9. Dezember 2012 mit der Haltestelle Wien Hauptbahnhof (Bahnsteige 1 und 2 in Tieflage). Von der Süd- auf die Ostbahn übergehende Nahverkehrszüge werden seit diesem Tag bereits über die Hauptbahnhof-Bahnsteige in Hochlage geführt. Fernzüge der Ostbahn werden bis Anfang 2014 über Wien Meidling zum Westbahnhof geführt, da der Hauptbahnhof noch nicht fertiggestellt ist.

Güterverkehr

Die früher auf eigenen Südbahnanlagen vorgenommene Zusammenstellung von Güterzügen aus dem Raum Wien wird heute größtenteils im Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering durchgeführt. In Folge dessen konnte der von der Bahn kaum noch benützte Frachtenbahnhof des Wiener Südbahnhofs 2009 demoliert werden. Der von der Westbahn in Wien auf die Südbahn gelangende Güterzugsverkehr wird seit 9. Dezember 2012 nicht mehr über die historische Verbindungsbahn, sondern durch den Lainzer Tunnel geführt.

Die Güterzüge werden zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag Güterbahnhof auf Grund der Steigungen über den Semmering meistens nachgeschoben. Seit Sommer 2008 verkehren auch Güterzüge eines privaten Eisenbahnunternehmens auf der Südbahn. Die Firma Logistik- und Transport GmbH (LTE) führt dreimal wöchentlich über die Grenzstation Rosenbach/Jesenice einen Kerosinzug von Schwechat (Erdölraffinerie in einem Vorort Wiens) nach Koper an der slowenischen Adriaküste. Weiters befährt ein Containerzug derselben Firma an einigen Werktagen die Strecke zwischen Koper und dem Güterterminal in Kalsdorf bei Graz (über Spielfeld-Straß).

Ausbau

Der Südbahn-Abschnitt Graz-Puntigam–Staatsgrenze nächst Spielfeld–Straß (29,4 km) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg – konkret anno 1956, unter Verkehrsminister Waldbrunner – eingleisig zurückgebaut. Zweigleisig verblieb die "Ausweiche Gralla". Die zweigleisige Wiederherstellung ist in sieben Bauabschnitte unterteilt. In der ersten Ausbaustufe wurde die Strecke Graz–Kalsdorf–Werndorf zweigleisig hergestellt. Am 22. November 2009 wurde der Abschnitt Lebring–Kaindorf zweigleisig in Betrieb genommen. In Bau ist der Abschnitt Kaindorf–Leibnitz (mit Bahnhofsumbau)–Wagna. Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Leibnitz ist für 2012 vorgesehen. Die nächsten Ausbaustufen sind noch im Planungsstadium und enthalten die Abschnitte Werndorf–Wildon, Wildon–Lebring, Wagna–Retznei, Retznei–Ehrenhausen und Ehrenhausen–Staatsgrenze. Im Rahmen des zweigleisigen Ausbaus der Südbahn wird auch der Bahnhof Leibnitz im Zeitraum 2009 bis 2012 umfangreich modernisiert.[3]

Mit Hilfe des Semmeringbasistunnels (SBT, Spatenstich am 25. April 2012) und der Koralmbahn soll die Kapazität der Südbahn erheblich gesteigert werden.

Bereits seit längerer Zeit in Bau befindet sich die Koralmbahn, die voraussichtlich im Jahr 2023 die Südbahn durch den Koralmtunnel mit Kärnten verbinden wird und eine Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten Graz und Klagenfurt von nur einer Stunde ermöglicht. Die Koralmbahn wird südlich von Graz, nach der Autobahn-Überbrückung bei Feldkirchen, von der Südbahn abzweigen und beim Flughafen Graz einen Tunnelbahnhof erhalten. Experten haben beträchtliche Zweifel daran, ob sich die hohen Investitionskosten in diese beiden Vorhaben jemals amortisieren lassen und ob sie zu einer wesentlichen Frequenzsteigerung auf der Südbahn führen werden. Seit 13. Dezember 2010 (erster Planzug Grazer Hauptbahnhof ab 6.23) befahren Züge der GKB die S-Bahn-Linie S6 auf den Koralmbahn-Teilstrecken Graz–Feldkirchen-Seiersberg (ab hier, verschwenkt, auf der bis Werndorf adaptierten Südbahntrasse) und Werndorf (Abzweigung von der Südbahn bei km-Marke 230,1)–Hengsbergtunnel–Hengsberg–Wettmannstätten; hier der Verknüpfungsbereich Koralmbahn (km 30,917–31,957)/GKB-Wieserbahn (km 16,903–18,169). Die S6 verkehrt derzeit auf der Wieserbahn-Stammstrecke zum Endbahnhof Wies-Eibiswald; künftig verkehrt die S6 über den Koralmbahn-IC-Bahnhof "Weststeiermark"; dafür werden zwei Streckenverbindungen Wieserbahn/Koralmbahn hergestellt: in Groß St. Florian (Objekt in Bau) und nahe Frauental (Objekt projektiert).

Bilder


Siehe auch

Literatur

  • Peter Rosegger (Mitarb.): Die Südbahn und ihr Verkehrsgebiet in Oesterreich-Ungarn. Mit einem Fahrplane für sämmtliche Linien der k. k. priv. Südbahn-Gesellschaft. Rohrer, Wien (u.a.) 1899. [4]
  • Gerhard Artl, Gerhard H. Gürtlich, Hubert Zenz (Hrsgg.): Mit Volldampf in den Süden. 150 Jahre Südbahn Wien-Triest, Verlag Fassbaender, Wien 2007, ISBN 978-3-902575-01-2.
  • Gerhard M. Dienes (Hrsg.): Die Südbahn – Vom Donauraum zur Adria, Leykam Verlag, Graz-Wien 1987, ISBN 3-7011-7178-5.
  • Herbert Dietrich: Die Südbahn und ihre Vorläufer, Bohmann Verlag, Wien 1994, ISBN 3-7002-0871-5.
  • Sepp Tezak: Die Südbahnstrecke. Wien – Gloggnitz. 1. Auflage. Bahn im Bild, Band 45. Verlag Pospischil, Wien 1985. [5]
  • Sepp Tezak, Heinz Albrecht (Ill.): Die Südbahnstrecke. Mürzzuschlag – Spielfeld-Straß. 1. Auflage. Bahn im Bild, Band 68. Verlag Pospischil, Wien 1989. [6]
  • Sepp Tezak: 150 Jahre Eisenbahnstrecke Graz-Spielfeld/Straß-(Celje), Graz 1996. [7]
  • Detlef Löffler (Hrsg.), Franz Gansrigler, Christoph Posch: Wien - Triest. Der Drang in den Süden: Von den Anfängen der Kronprinz-Rudolf-Bahn bis zum heutigen Ausbau der Südbahn und der Pontebbana. Styria-Verlag, Wien/Graz/Klagenfurt 2008, ISBN 978-3-222-13257-5.
  • Horn-Kubinszky: Erzherzog Johanns „unbenannte“ Südbahn! in: K.u.k. Eisenbahn Bilderalbum 2; Bohmann, Wien 1993, S.160f. ISBN 3-7002-0833-2
  • Elmar Oberegger: Wien-Graz-Triest. Zur Geschichte der Erzherzog Johann-Bahn, Sattledt 2007.
  • Reiner Puschnig: Erzherzog Johann und der Bau der Südbahn, in: Ferdinand Treml (Hrsg.): Erzherzog Johann und die Steiermark, Zeitschrift des Historischen Vereins für Steiermark, Sonderband 4; Leykam, Graz 1959, p.54-58.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Josef Dultinger: Die „Erzherzog-Johann-Bahn“. Erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest. 1. Auflage. Verlag Dr. Rudolf Erhard, Rum 1985, Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund, S. 16.
  2. Julius Scholz: Der Werdegang der Südbahn. In: Rosegger: Die Südbahn, S. 2.
  3. Zukunft Steiermark: Zweigleisiger Ausbau der Südbahn beschleunigt, Pressemitteilung 10. Dezember 2009
  4. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  5. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  6. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  7. Monografie nicht nachweisbar. – Erfolglose einschlägige Abfragen am 31. Dezember 2010.

Anmerkungen

  1. a b Zweites Gleis zwischen Lebring und Leibnitz am 27. Mai 1876 dem Verkehr übergeben. – Handel, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft. (…) Eisenbahnbauten im Jahre 1876. In: Wiener Zeitung, 5. Oktober 1877, S. 7, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz