Aggsteiner Straße

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B

Landesstraße B33 in Österreich
B33-AT.svg
Basisdaten
Gesamtlänge: 34,7 km

Bundesland:

Niederösterreich

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B

Landesstraße B33a in Österreich
B33a-AT.svg
Basisdaten
Gesamtlänge: 1,0 km

Bundesland:

Niederösterreich

Die Aggsteiner Straße (B 33) ist eine Landesstraße in Österreich. Sie verläuft auf einer Länge von 34,7 km entlang des südlichen Ufers der Donau zwischen Melk und Krems an der Donau. Der Straßenverlauf folgt stets dem Flussverlauf. Zunächst führt sie am westlichen Rand des Dunkelsteinerwaldes entlang, ehe sie an dessen nördlichem Rand nach Krems führt. Die Straße bietet einen schönen Blick auf die Wachau am gegenüberliegenden Donauufer. Benannt ist die Straße nach der Burgruine Aggstein.

Burgruine Aggstein
Blick ins Donautal, rechts die Aggsteiner Straße

Geschichte

1837 ließ die Holzschwemm-Unternehmung der Herrschaft Weißenburg eine Straße von Melk nach Mautern errichten. Aufgrund der soliden Bauausführung durfte der Straßenbetreiber ab dem 1. Juli 1837 an der neuerrichteten Pielachbrücke eine Brückenmaut in Höhe von 2 Kreuzern für jedes Zugtier verlangen.[1]

Nach dem Anschluss Österreichs wurde diese Straße im Zuge der Vereinheitlichung des Straßensystems am 1. April 1940 in eine Landstraße I. Ordnung umgewandelt und als L.I.O. 41 bezeichnet. Am 23. März 1942 wurde sie durch einen Erlass des Generalinspekteurs für das Deutsche Straßenwesen zum Bestandteil der Reichsstraße 343, die von Melk über Znaim nach Pohrlitz führte.[2]

Die Wachauer Straße am südlichen Donauufer gehört seit dem 1. Jänner 1949 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.[3] Durch Bundesgesetz vom 3. Juni 1964 wurde der Name dieser Straße in Aggsteiner Straße abgeändert.

Quellen

  1. Wiener Zeitung vom 1. Juli 1837, Amtsblatt S.1.
  2. Verordnungs- und Amtsblatt für den Reichsgau Niederdonau, Jg. 1940, S. 179 u. Jg. 1942, S. 168.
  3. Bundesstraßengesetz vom 18. Februar 1948, Verzeichnis B.
 B33 
Die Aggsteiner Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.