Mariazeller Straße

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Landesstraße B20 in Österreich
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Basisdaten
Straßenbeginn: St. Pölten
(48° 12′ N, 15° 37′ O48.20070815.620422)
Straßenende: Kapfenberg
(47° 27′ N, 15° 20′ O47.44932115.325583)
Gesamtlänge: 133,9 km

Bundesland:

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Die Mariazeller Straße (B 20) ist eine Landesstraße in Österreich und führt von Sankt Pölten in Niederösterreich nach Kapfenberg in der Steiermark. Sie hat eine Länge von 133,9 km. Sie stellt eine Verbindung der Westautobahn A 1 und der Semmering Schnellstraße S 6 dar. Sie führt über Wilhelmsburg, Traisen, Lilienfeld und Türnitz durch das Traisental über Annaberg nach Mariazell, über den Steirischen Seeberg und Aflenz bis Kapfenberg.

Geschichte

Die B 20 ist Teil der österreichischen Via Sacra. Die Straße von Mitterbach an der steierischen Grenze über Wiener-Bruck, Türnitz, Lilienfeld und St. Georgen bis an die Wien-Linzer Straße bei St. Pölten gehört zu den 17 Straßen, die 1866 zu niederösterreichischen Landesstraßen erklärt wurden.[1] 1854 bestanden vier Mautstationen in Sankt Pölten, Traisen, Lehenrotte und Annaberg, die der Staatskasse 12.500 Gulden einbrachten.[2]

Die Mariazeller Straße von Sankt Pölten bis zur Landesgrenze bei Mitterbach wurde durch Verordnung der Bundesregierung vom 9. Juni 1933 zur Bundesstraße erklärt. Bis 1938 wurde die Mariazeller Straße als B 20 bezeichnet. Nach dem Anschluss Österreichs wurde diese Straße im Zuge der Vereinheitlichung des Straßensystems am 1. April 1940 in eine Reichsstraße umgewandelt und als Reichsstraße 346 bezeichnet.[3]

Quellen

  1. Gesetz über die Erklärung einer Anzahl von Straßenzügen zu Landesstraßen, wirksam für das Erzherzogthum Oesterreich unter der Enns. LGBl. Nr. 6/1866. § 1 Nr. 13
  2. Kundmachung. In: Wiener Zeitung, 1. September 1853, S. 23 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz
  3. Festlegung des Reichsstraßennetzes im Reichsgau Niederdonau. In: Verordnungs- und Amtsblatt für den Reichsgau Niederdonau, Jg. 1940, S. 108 f.
 B20 
Die Mariazeller Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.