Kremser Straße

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B

Landesstraße B37 in Österreich
B37-AT.svg
Basisdaten
Gesamtlänge: 43 km

Bundesland:

Niederösterreich

Die B37 auf der Donaubrücke Krems
Die B37 auf der Donaubrücke Krems

Die Kremser Straße (B37) ist eine Landesstraße B in Niederösterreich und ehemalige Bundesstraße. Die B37 zweigt beim Knoten Traismauer von der Kremser Schnellstraße (S33) ab und quert auf der St. Pöltner Brücke bei Krems die Donau. Im Anschluss führt sie durch das Kremstal nach Rastenfeld, in der Nähe des Ottensteiner Stausees, wo sie in die Böhmerwald Straße (B38) einmündet.

Inhaltsverzeichnis

Straßenquerschnitt

Die Strecke zwischen Knoten Traismauer und Krems-Süd/Mautern steht im Rang einer Autostraße mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und weist Autobahnquerschnitt auf, da dieser Abschnitt bis 2010 Teil der Kremser Schnellstraße war. Der weitere Abschnitt bis Krems-Nord ist autobahnähnlich, mit baulich getrennten Richtungsfahrbahnen und niveaufreien Anschlussstellen ausgeführt. Die Strecke von Krems-Nord bis zur Abzweigung mit der Langenloiser Straße (B218) ist vierspurig.

Die restliche Strecke ist großteils dreispurig im 2+1-System ausgeführt. Die Gesamtlänge der Kremser Straße beträgt 43 km.

Donaubrücke Krems

Die St. Pöltner Brücke in Krems stellt als Teil der Kremser Straße die Verbindung von der Stadt Krems in Richtung der ca. 8 km südlich der Donauquerung gelegenen Kremser Schnellstraße (S33) nach St. Pölten her.

Die Brücke wurde 1889 fertiggestellt. Nach Ende des 2. Weltkrieg wurde die Brücke 1945 zerstört und 1948 wieder in Betrieb genommen.

Geschichte

Die Straße von Krems über Loiwein, Brunn und Marbach bis Rastenberg gehört zu den 17 Straßen, die 1866 zu niederösterreichischen Landesstraßen erklärt wurden. [1] Auf dieser Straße wurde seit dem 15. Juli 1861 eine Mautgebühr erhoben.[2]

Die Krems-Waidhofener Straße gehört seit dem 1. April 1948 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich. Sie führte ursprünglich durch das Kremstal über Brunn am Wald, Zwettl und Vitis bis Waidhofen an der Thaya. [3] Seit 1971 wird der Streckenabschnitt zwischen Zwettl und Waidhofen als Zwettler Straße bezeichnet, die B37 endet seither in Rastenfeld. 2002 erfolgte die Übertragung der bisherigen Bundesstraße in die Landesverwaltung.

Mit der Eröffnung der Donaubrücke Traismauer Ende Oktober 2010 wurde der Abschnitt Knoten Traismauer–Krems-Süd der Kremser Schnellstraße (S33) als Schnellstraße aufgelassen und Teil der Kremser Straße (B37).

Sonstiges

Section-Control bei Gföhl

Nachdem es laufend zu schweren Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeiten kam, wird seit Ende Juni 2012 erstmals in Österreich auf einer Landesstraße die Section Control eingesetzt, und zwar im Bereich des Gföhler Bergs.[4][5]

Einzelnachweise

  1. Gesetz über die Erklärung einer Anzahl von Straßenzügen zu Landesstraßen, wirksam für das Erzherzogthum Oesterreich unter der Enns. LGBl. Nr. 6/1866. § 1 Nr. 3/3a
  2. Verpachtung der Straßen- und Brückenmauthen auf der Kremsthalstraße. In: Wiener Zeitung, 4. Juli 1861, S. 27 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz
  3. Bundesstraßengesetz vom 18. Februar 1948, Verzeichnis A.
  4. Kurier: Tempobremse: "Section Control bringt Sicherheit", 31. Mai 2012
  5. OTS: Section Control "Gföhler Berg" geht in Betrieb, 28. Juni 2012

Weblinks

 Commons: Kremser Straße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 B37 
Die Kremser Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.